DE534979C - Mit Saug- und Druckluft arbeitende Waschmaschine - Google Patents

Mit Saug- und Druckluft arbeitende Waschmaschine

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DE534979C
DE534979C DES90509D DES0090509D DE534979C DE 534979 C DE534979 C DE 534979C DE S90509 D DES90509 D DE S90509D DE S0090509 D DES0090509 D DE S0090509D DE 534979 C DE534979 C DE 534979C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F17/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • mit Saug- und Druckluft arbeitende Waschmaschine Die Erfindung betrifft eine mit Saug- und Druckluft arbeitende Waschmaschine, bei der der Luftstrom durch eine Ventileinrichtung umgesteuert wird.
  • Die Erfindung stellt eine Verbesserung solcher Waschmaschinen dar, indem zwischen die Luftleitungen und den Waschbehälter ein Doppelkammerschieher eingeschaltet ist, der unter dem Ein$uß des im Waschbehälter auf und nieder gehenden Waschwassers mittels eines :an sich bekannten Schwimmers in verschiedene Stellungen bewegt wird, wobei die beiden Kammern in, diesem. Stellungen verschiedene Luftwege öffnen. Der Schieber arbeitet mit einer Umschaltvorrichtung derart zusammen, daß das Umschalten des Schiebers von einer Stellung in die andere augenblicklich erfolgt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Abb. t die Waschmaschine in einem senkrechten Schnitt mit untenliegendem Steuerschieber, Abb. z den Steuerschieber in der oberen Lage, Abb. 3 :eine Vergrößerung der Abb. r, Abb. ,¢ einen senkrechten Schnitt durch Abb. 3.
  • In einem Kessel k steht ein zylindrischer Behälter ml, der oben und unten durch Siebböden ial und a2 abgeschlossen ist. Darauf sitzt eine Haube m, die oben an eine Luftleitung n .angeschlossen ist, die in eine Schi:eberkammer o einmündet. In dieser bewegt sich ein Schieber d mit zwei durch einen Zwischenboden f getrennten Schieberkammern dl und d2. Die Schieberkammer dl hat rechts zwei dem Querschnitt der Anschlußleitung g entsprechende Öffnungen p1 und p2 gegenüber einer Öffnung g1. Die Schieberkammer d2 trägt entsprechend ,auf der linken. Seite zwei dem Querschnitt der Leitung n entsprechende Öffnungen r1 und r2 und gegenüber zwei dem Querschnitt der Leitung h entsprechende Öffnungen s1 und s2. Die Schieberkammer o trägt links oberhalb der Leitung n ,eine öff.-nung t, unterhalb derselben eine öffnang.u. Auf der rechten Seite sind die Luftangchlu.ßleitungen g und h, die mit dem Saug- bzw. Druckstutzen eines geeigneten. Gebläses, z. B. eines Staubsaugers, verbunden sein können.
  • Der Schieber d trägt seitlich einen Sperr: stift v, der durch einen senkrechten Schlitz v1 des Schiebergehäuses o hindurchtritt. An diesem befindet sich außen ein Kurvenstück w mit einem Buckel tul, das an einer Feder! angelenkt ist, die ihrerseits wieder am Schiefbergehäuse o befestigt ist.
  • In waagerechter Richtung wird das Kurvenstück w in Stiften x geführt.
  • Am Schieber d ist ein Mitnehmerwinkelstück y befestigt, durch das in senkrechter Richtung die Steuerstange c hindurchtritt. Diese trägt oben Stellringe z, gegen die sich dem Durchmesser der Steuerstange c entsprechende Schraubenfedern gei und e2 anlegen. Die Steuerstange c trägt unten den Schwimmer b. Wird ,angenommen, daß die Leitung g mit der Saugleitung eines an die Leitung h mit der Druckseite angeschlossenen Staubsaugers verbunden sei, so gestaltet sich der Waschvorgang der sich zwischen den beiden. gelochten Böden befindenden Wäsche wie folgt: In Abb. i steht das Waschwasser in der Waschvorrichtung in beiden Gefäßen kund ml auf gleicher Höhe. Der Schwimmer b hat durch sein Eigengewicht die Stange c niedergezogen und damit den Steuerschieber d in die in Abb. i dargestellte untere Stellung gebracht. Durch die öffnungenpl und g1 der oberen Kammer dl des Steuerschiebürs d steht die Saugleitung g mit der Leitungu und dadurch mit dem Innern der Waschgefäße in Verbindung. Es entsteht unter der Wirkung der ,an die Leitung g angeschlossenen Saugeinrichtung ein Unterdruck im Waschbehälter ml, der .ein Aufsteigen des Waschwassers bewirkt. Die Wäsche wird nur bis zum Sieb aal hochgetrieben, das Wasser aber steigt weiter und hebt den Schwimmer b an. Dieser steigt zunächst gleichmäßig mit dem Wasser auf, bis die untere Feder ,e2 der Stange c gegen die untere Seite des lYitnehmerwinkelstückes y ,auftrifft. Da der Schieber in der in Abb.. z gezeigten Exidlage zunächst durch die Sperrfedereinrichtung v, W, i gehalten wird, so bewirkt .ein weiteres Heben« des Schwimmers b durch das aufsteigende Wasser eine allmählich immer stärker werdende Spannung der-unteren Feder e2, und zwar so länge, bis die Spannung der Feder e2 so groß geworden. ist, daß der,Halte-"viderstand der Sperrvorrichtung v, w, i überwunden wird. In diesem Augenblick wird der Schieber d von dem- Kurvenstück w freigegeben und durch die Spannkraft der Feder e2 nach -oben geschleudert. In der oberen Stellung wird der Bolzen v wieder von dem Kurvenstück tv gefangen, das jetzt, wie Abb. z zeigt, den Schieber d in der oberen Stellung hält. In dieser Lage steht die Saugleitung g durch ö'ffnungen p1 und g1 der Schieberkammer dl mit der öffnung t, also nmii der Außenluft,' die Druckleitungh dagegen durch die öffnungen s2 und A mit der Leitung n und damit mit dem Innern der Waschgefäße in Verbindung. Die vorher angestiegene Wassersäule wird also beschleunigt zurückgedrückt. Dem fallenden Wasserspiegel ist der Schwimmer b zu folgen bestrebt, der jedoch eine Schaltung nicht bewirkt, solange er in Berührung mit der Wasseroberfläche ist, .also noch einen Teilauftrieb hat. Beim Niedergehen spannt der Schwimmer b- die Feder ei, bis die Spannung dieser Feder so stark geworden ist, daß die Wirkung der Sperre v,w,i aufgehoben wird, so daß augenblicklich der Schieber d in die in Abb. i gezeigte Lage zurückfällt. Die Aufundniederbewegung des Schwimmers bewirkt ,also eine ständige Umsteuerung des Innern des Waschraumes von Unterdruck auf Überdruck, damit ein dauerndes Aufundniederpendeln des Wasserinhalts und eine teilweise .Mitbewegung der Wäsche.
  • Die Sperrvorrichtung v, w, i dient lediglich dazu, den Schieber d in den Endstellungeg ruckweise umzustellen. Auf die besondere Ausführung dieser Sperrvorrichtung kommt es nicht ,an. Sie kann durch jede beliebige andere _ geeignete Momentschaltvorrichtung ersetzt werden. c

Claims (1)

  1. PATR.NTANSPRIJCHR: i. Mit Saug- und Druckluft arbeitende Waschmaschine, bei der - der- Luftstrom durch eine Ventileinrichtung umgesteuert wird, gekennzeichnet durch einen zwischen die Luftleitungen und den Waschbehälter eingeschalteten. Doppelkanunerschieb@er (d), der unter dem Einfluß des im Waschbehälter auf und niedergehenden Waschwassers mittels eines an sich bekannten Schwimmers (b) in verschiedene Stellungen bewegt wird, wobei die beiden Kammein (dl, d2) in diesen Stellungen verschiedene Luftwege :öffnen. a. Waschmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (d) mit einer Umschaltvorrichtung derart zusammenarbeitet, -daß=das Umschalten des Schiebers von .einer Stellung in die andere augenblicklich erfolgt.
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