DE535520C - Verfharen und Vorrichtung zur Pruefung der Bewegungsvorgaenge bei Spinnmaschinen - Google Patents

Verfharen und Vorrichtung zur Pruefung der Bewegungsvorgaenge bei Spinnmaschinen

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DE535520C
DE535520C DE1930535520D DE535520DD DE535520C DE 535520 C DE535520 C DE 535520C DE 1930535520 D DE1930535520 D DE 1930535520D DE 535520D D DE535520D D DE 535520DD DE 535520 C DE535520 C DE 535520C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/32Counting, measuring, recording or registering devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung der Bewegungsvorgänge bei Spinnmaschinen Es ist bereits zur Kontrolle der Arbeitsweise von Wagenspinnern vorgeschlagen worden; die Bewegungsvorgänge bei diesen Maschinen durch Diägrammaufzeichnung festzulegen. Durch diese Diagrammaufzeichnung sollen der jeweilige Drall und, der jeweilige Unterschied zwischen der Umfangsgeschwindigkeit der Lieferzylinder und der Geschwindigkeit des Wagens selbsttätig auf ein Blatt Papier aufgezeichnet werden. Das erhaltene Diagramm läßt also die bewirkte Drehung des Fadens und den Verzug desselben erkennen.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls ein Verfahren zur Prüfung der Bewegungsvorgänge bei Spinnmaschinen; jedoch handelt es sich bei der Erfindung um die Prüfung der Geschwindigkeit der auf und ab gehenden Ringbank von Ringspinnmaschinen. Die Ringbank bei Ringspinnmaschinen führt bekanntlich während der Bildung des Kopses zwei Bewegungen aus, erstens eine sich ständig wiederholende Hub- und Senkbewegung für die Bildung der einzelnen Fadenlagen und zweitens eine allmähliche fortschreitende Hubbewegung zur Kötzerbildung durch Übereinanderlegen der Kötzerschichten. Es ist nun eine bekannte Tatsache, daß der Faden bei der Hub- und Senkbewegung der Ringbank am stärksten beansprucht wird, wenn der Läufer die jeweilige oberste Lage der Kötzerschicht legt, und daß demgemäß bei dieser Stellung des Läufers die meisten Fadenbrüche auftreten. Durch Anstellung umfangreicher Versuche ist erkannt worden, daß die Fadenbrüche mit der Bewegung der Ringbank zusammenhängen und auf die lange Zeitdauer der Umkehr der Ringbank in der obersten Stellung zurückzuführen sind.
  • Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung soll nun, wie bereits erwähnt, die Geschwindigkeit der auf und ab gehenden Ringbank sowie die Zeit der Umkehr in der obersten Stellung aufgezeichnet werden, so daß durch entsprechende Einstellung der Bewegungsmittel für die Ringbank die gefährliche Zeitspanne nach Möglichkeit abgekürzt werden kann und Fadenbrüche vermieden werden.
  • Derartige Ermittlungen lassen sich nach dem bekannten Verfahren und mit der bekannten Vorrichtung nicht anstellen, da eben mit dem Bekannten ein anderer Zweck verfolgt wird als mit der Erfindung.
  • Eine -Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und es stellt dar: Fig. i einen Querschnitt durch die wesentlichen Teile einer Ringspinnmaschine mit Querschnitten durch den Erfindungsgegenstand, Fig. 2 eine Draufsicht -auf den Erfindungsgegenstand, teilweise im Schnitt, Fig.3 und q. zwei Kurven der Hub- und Senkbewegung der Ringbank.
  • In der Zeichnunglbedeutet'i einen Teil des Gestelles einer Ringspinnmaschine, 2 die Ringbank, 3 einen Ring in derselben, ¢ einen Läufer auf diesem Ring, 5 einen Fadenführer, 6 die dazugehörige Fadenführerklappe. 7 bis ii sind Streckwalzen.. Erfindungsgemäß ist an der Ringbank 2 mittels eines Winkels 15 ein Arm i2 für einen Schreibstift 13 in beliebiger Weise lösbar angebracht. Der Schreibstift ist zweckmäßig in einem umlegbaren Halter 1q. befestigt. Dei Arm 12 ist mit Schlitzen 16 versehen, so daß er in verschiedener Höhe an dem Winkelstück ='S' varmitta@ aixiar scauba x7 e ges. kaut werden kann.
  • Weiter ist an der Ringspinnmaschine in beliebiger Weise, z. B. durch ein Winkelstück 18 und einen Träger i9, eine Welle 2o gelagert, welche von einem umlaufenden Teil der Ringspinnmaschine, beim gezeichneten Ausführungsbeispiel durch ein Reibrad 2i, von der Lieferwalze 7 aus gedreht wird. Diese Umdrehung wird mittels einer Schnecke 22 auf ein Schnekkenrad 23 übertragen. Am Schneckenrad 23 ist ein mit Papier bespannter Zylinder 24 leicht lösbar befestigt, z. B. mittels winkelförmiger Schlitze oder Aussparungen in dem Zylinder, in welche entsprechende Klauen 25 des Schnekkenrades eingreifen. Für die Lagerung des Schneckenrades 23 mit dem Zylinder dient beim gezeichneten Ausführungsbeispiel ein Zapfen 26, der an dem Träger r9 z. B. mittels eines Querstückes 27 befestigt ist, und um welchen sich eine das Schneckenrad 23 tragende Hülse 28 dreht. '.
  • Bei der Hub- und Senkbewegung zeichnet der Schreibstift 13 auf ein um den Zylinder 24 gelegtes Papier b dreieckähnliche Kurven entsprechend den Fig. 3 und q. auf. In diesen Kurven stellt c die Hubbewegung, d die Senkbewegung und e die Umkehrbewegung von der Hubbewegung zur Senkbewegung der Ringbank dar. f, g, A sind die entsprechenden Zeiten für diese Bewegungen.
  • In Fig. 3 ist eine Kurve gezeigt, bei welcher die Zeit A für die Umkehrbewegung sehr gering ist. Eine Ringspinnmaschine mit einem solchen Kurvenverlauf arbeitet also günstig, da die gefährliche Umkehrzeit auf ein Mindestmaß beschränkt ist. In Fig. q. dagegen ist ein Kurvenverlauf gezeigt, bei welchem die Zeit h` für die Umkehrbewegung verhältnismäßig groß ist. Eine Maschine, bei welcher durch das Verfahren nach der Erfindung ein solcher Kurvenverlauf festgestellt wird, müßte demgemäß verbessert werden, bis der Kurvenverlauf dem der Fig. 3 entspricht.
  • Um die Bildung des Kötzers in jeder beliebigen Höhe desselben mittels der genannten Kurve nachzuprüfen, wäre ein Zylinder erfo@ae @@. wessen wab@ @ t@@@=. a@= Kötzerlänge A, vermindert um den Ansatz, entspricht. Dadurch würde dieser Zylinder unverhältnismäßig lang, und es bestände die Schwierigkeit, diesen Zylinder zwischen den einzelnen Spulen oder seitlich von denselben an der Ringbank anzubringen. Bei einer besonders zweckmäßigen Ausführungsform, die in der Zeichnung dargestellt ist, weist daher der Zylinder im wesentlichen nur eine Länge von etwas mehr als der Höhe einer Kötzerschicht auf, und die in dem Arm 12 des Schreibstiftes T3 vorgesehenen Schlitze .dienen dazu, den Arm jeweils so einzustellen, daß die Bildung der Kötzerspitze an jeder beliebigen Stelle des Kötzers untersucht und festgestellt werden kann. Sollte z. B. die Bildung der Kötzerspitze bei 29 untersucht werden, so würde z. B. der Arm i2 mittels seines obersten Schlitzes mit dem Teil 15 verbunden werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSP.nÜcHE.-i.. Verfahren zur Prüfung der Bewegungsvorgänge bei Spinnmaschinen durch Diagrammaufzeichnung, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ringspinnmaschinen die Geschwindigkeit der auf und ab gehenden Ringbank (2) aufgezeichnet wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen an der Ringbank (Z) befestigten Schreibstift (i3), der die Ringba,nkbewegungen auf eine z. B. vom Lieferwerk (7) gleichmäßig gedrehte Trommel (2q.) aufzeichnet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibstift (i3) in der Höhe verstellbar an einem Halter (r2) angebracht ist. .
DE1930535520D 1930-01-24 1930-01-24 Verfharen und Vorrichtung zur Pruefung der Bewegungsvorgaenge bei Spinnmaschinen Expired DE535520C (de)

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