DE537145C - Plattengreifer fuer selbsttaetige Magazinsprechmaschinen - Google Patents
Plattengreifer fuer selbsttaetige MagazinsprechmaschinenInfo
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- DE537145C DE537145C DE1930537145D DE537145DD DE537145C DE 537145 C DE537145 C DE 537145C DE 1930537145 D DE1930537145 D DE 1930537145D DE 537145D D DE537145D D DE 537145DD DE 537145 C DE537145 C DE 537145C
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- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B17/00—Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
- G11B17/02—Details
Landscapes
- Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Plattengreifer für selbsttätige Magazinsprechmaschinen. Es
sind Plattengreifer dieser Art mit federnden Haltegliedern bekannt, die beim Einführen in
die Zentrieröffnung der Schallplatte zusammengedrückt werden und sich nach dem Passieren
der Unterkante der obersten Schallplatte des Stapels entspannen und dabei diese Schallplatte
ergreifen.
Bei den bekannten Plattengreifern, die aus zwei federnden, beim Passieren der Unterkante
der obersten Schallplatte unter diese greifenden Haken bestehen, ist zu einem einwandfreien
Arbeiten eine gleichmäßige Dicke der im Magazin liegenden Schallplatten und ein gewisser
Zwischenraum zwischen den einzelnen Schallplatten erforderlich, da sonst die Gefahr
besteht, daß die federnden Haken an dem Entspannen durch die nächste Schallplatte des
Stapels gehindert werden. Diese Bedingungen sind aber in der Praxis nicht immer erfüllt.
Nach der Erfindung ist ein an seinem unteren
Ende mit einem segmentförmigen Einschnitt versehener Tragzapfen und ein an der dem Einschnitt
gegenüberliegenden Seite des Zapfens angeordnetes federndes Glied vorgesehen, das
die oberste Schallplatte des Stapels seitlich verschiebt, wenn der Zapfen mit der unteren Kante
seines Einschnittes die Unterkante dieser Schallplatte passiert.
Hierdurch wird der Fortschritt erzielt, daß das Arbeiten des federnden Gliedes unabhängig
von der Dicke der Schallplatte und einem Zwischenraum zwischen den einzelnen Schallplatten
ist und diese verschiebt, sobald der Rand der Zentrieröffnung über die untere Kante des Zapfeneinschnittes getreten ist.
Infolgedessen arbeitet der Plattengreifer nach der Erfindung zuverlässiger als die bisher bekannten
Plattengreifer.
Der Gegenstand der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung in Anwendung auf einen
schwenkbaren Transportarm dargestellt, welcher Schallplatten einzeln von einem Plattenstapel
in die Spielstellung auf den Plattenteller bringt; es zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch den Transportarm und den Schallplattengreifer,
wobei die einzelnen Teile in der Normalstellung sind,
Fig. 2 einen Schnitt durch den Schallplattengreifer unmittelbar vor dem Erfassen der
obersten Schallplatte eines Stapels,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Greifer mit einer vollständig erfaßten Schallplatte,
Fig. 4 einen Schnitt durch den Plattengreifer in der Auslösestellung über dem Plattenteller
und
Fig. 5 einen der Fig. 1 ähnlichen Schnitt mit der von Hand bedienbaren Vorrichtung zum
Auslösen der Greiferglieder.
Gemäß Fig. 1 und 5 ist ein Arm 1, der im
Schnitt U-förmig, und zwar mit der offenen Seite nach unten gekehrt und aus gepreßtem
Metall hergestellt ist, am oberen Ende einer Säule 2 befestigt, welche selbst in bekannter
Weise in senkrechter und waagerechter/Richtung in einer geeigneten Lagerhülse 3 bewegbar
ist. ' __ '
Am freien Ende des Armes 1 ist eine nach unten zeigende Hohlstange 4 befestigt, deren
äußerer Durchmesser am unteren- -Ende-derart
bemessen ist, daß sie in die Zentrieröffnung ίο einer Schallplatte eintreten kann." Am Ende
des Armes 1 ist ferner ein nach unten zeigender
glockenförmiger Halteteil 5 vorgesehen, der die Hohlstange 4 umfaßt. Um die Hohlstauge"4"
und das Halteglied am Arm 1 zu befestigen, hat die Stange 4 dicht am oberen Ende einen
Flanscho. Der Teil der Stange oberhalb des. Flansches hat ein Außengewinde und ist durch
eine Öffnung 7 am Boden des Haltegliedes 5 und durch eine ähnliche Öffnung 8 am Ende
ao des Armes hindurchgeführt. Die Befestigung der Stange 4 und des Haltegliedes 5 erfolgt
mittels einer Mutter 9.
Die Stange 4 hat dicht an ihrem unteren Ende auf der der Säule 2 zugekehrten Seite eine
Ausnehmung 10, deren Höhe in senkrechter Richtung etwas größer als die Dicke einer
Schallplatte ist. Die obere Kante dieser Ausnehmung 10 liegt im wesentlichen in der Ebene
des unteren Randes 11 des Haltegliedes 5· Ein Zapfen 12 kann innerhalb der Stange 4
verschoben werden. Dieser Zapfen hat einen verstärkten Kopf 13, der innerhalb eines erweiterten
Teiles 14 am oberen Ende der Durchlaßöffnung der Stange 4 liegt, so daß die
Abwärtsbewegung des Zapfens 12 begrenzt ist. Innerhalb der Stange 4 und des Zapfens 12
sind dicht an deren unteren Enden Schlitze 33 bzw. 34 gebildet. Diese Schütze liegen in der
gleichen Linie in der senkrechten Mittelebene des Armes, so daß der Schlitz 33 in der Stange 4
die Ausnehmung 10 halbiert. Die Schlitze 33 und 34 nehmen das hakenförmige Ende 15 einer
steifen Drahtfeder 16 auf, welche an ihrem oberen Ende in einem Schlitz 17 des Flansches 6
der Stange 4 mittels einer Halteschraube 18 befestigt ist.
Der Durchmesser des Hakens 15 ist im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser der
Stange 4. In der Normal- oder Ruhestellung tritt er zum Teil aus dem Schlitz 33 an der der
Ausnehmung 10 abgekehrten Seite der Stange 4 heraus, wie in Fig. 1 dargestellt. Der Haken 15
kann indessen aus dieser Stellung in die in den Fig. 2, 4 und 5 dargestellte Lage gebracht werden,
wo er praktisch die Ausnehmung 10 der Stange 4 ausfüllt. — In dieser Stellung des
Hakens 15 ist die Feder 16 gespannt. Ein
Bund 19, der in der Längsrichtung der Stange 4 mittels einer" Befestigungsschraube 20 einstellbar
ist, dient als Gegenlager für die Feder 16 an jedem gewünschten Punkte ihrer Länge.
Diese Anordnung ermöglicht, daß die Feder 16
die gewünschte Rückzugskraft erhält.
Ein fester Zapfen 21 liegt quer zum Schlitz 34 des Gleitzapfens 12 und in einer derartigen
Stellung, daß er sich gegen den gebogenen Teil 22 der Feder 16, der dem Haken 15 zugekehrt
ist, legen kann, wenn der Gleitzapfen 12 entsprechend-bewegt
wird.
Wenn eine Schallplatte 35 von einem zeninerten Stapel·(Fig. 2)-abgehoben werden soll,
wird der Arm 1 waagerecht verschwenkt und in bekannter Weise' gesenkt, um das untere
"Eüdeder Stange 4 in die Zentrieröffnungen der obersten Schallplatten des Stapels einzuführen.
Der Schallplattenzentrierzapfen 36 ist in be-.kannter
Weise, falls erforderlich, elastisch gelagert, so daß er dem. abwärts gerichteten
Druck des Zapfens 12 nachgeben kann. Wenn das Ende der Stange in die Öffnung der obersten
Schallplatte eintritt, tritt der Haken 15 infolge seiner Berührung mit dem Rande der Zentrieröffnung
in die Schlitze 33 und 34 zurück, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Feder 16 wird dadurch
gespannt. Wenn indessen die Ausnehmung 10 der Stange 4 die untere Kante der obersten
Schallplatte passiert, äußert sich der Druck der Feder 16 derart, daß die Schallplatte gemäß
Fig. 2 nach links bewegt wird. Die Schallplatte wird nunmehr fest in der Ausnehmung durch go
den Haken 15 gehalten.
Es ist zu beachten, daß sich die unter der obersten Schallplatte befindliche Schallplatte
nicht verschieben kann, wenn die oberste Schallplatte über sie hinweggleitet, da das nicht mit
einer Ausnehmung versehene unterste Ende der Stange 4 innerhalb der Zentrieröffnung
dieser Schallplatte liegt.
Die oberste SchaEplatte, welche jetzt in der Ausnehmung 10 durch den Haken 15 gehalten
wird, liegt in oder annähernd in Berührung mit dem Rande 11 des Haltegliedes 5,
so daß kein Umkippen der Schallplatte erfolgen kann, wenn der Arm 1 angehoben und verschwenkt
wird, um die Schallplatte auf den Plattenteller in Spielstellung zu bringen.
Nachdem der Arm 1 die Stellung erreicht hat, in der die Schallplatte sich über dem
Plattenteller befindet, wird der Arm in bekannter Weise gesenkt. Während des Senkens
wird die geförderte Schallplatte von der Stange 4 befreit und kann auf den Plattenteller fallen.
Das Auslösen der Schallplatte erfolgt folgendermaßen :
Wenn der Arm 1 gesenkt wird, legt sich das untere Ende des Zapfens 12 gegen das obere
Ende der in der Mitte befindlichen Plattentellerwelle. Die weitere Abwärtsbewegung des
Armes 11 bewirkt deshalb, daß der Zapfen 12
in der Längsrichtung der Stange 4 verschoben wird. Infolgedessen legt sich der Querzapfen 21
gegen den gebogenen Teil 22 der Feder 16 derart,
daß die Feder gebogen und der Haken in die Schlitze 33 und 34 zurückgezogen wird. Gleichzeitig
legt er sich gegen die Wandung der Zentrieröffnung der Schallplatte und zieht diese
aus der Ausnehmung 10 heraus. Die Schallplatte gleitet darauf von der Stange 4 herunter
und fällt auf den Plattenteller,/geführt durch ihre Zentrieröffnung und die Plattentellerwelle.
In dieser Stellung ist sie spielbereit.
Eine Einrichtung ist auch getroffen, damit eine von der Stange 4 gehaltene Platte von
Hand ausgelöst werden kann.
Zu diesem Zweck ist ein Hebel 23 (Fig. 1 und 5) vorgesehen, welcher die Form einer flachen
Platte besitzt. Das eine Ende 24 des Hebels legt sich gegen die Unterseite des Armes 1,
während das andere Ende 25 durch einen Schlitz des Flansches 6 der Stange 4 hindurchgeht
und in einen Schlitz 26 eintritt, der im verstärkten oberen Teil des Zapfens 12 gebildet
ist. Die Größe des Schlitzes 26 ist derart, daß der Zapfen 12 die Bewegungen, welche für die
vorbeschriebene selbsttätige Arbeitsweise erforderlich sind, unabhängig vom Hebel23 ausführen
kann. Der Hebel 23 hat ungefähr in der Mitte einen Stellknopf 27. Der Teil des Hebels 23, der
sich oberhalb des Knopfes befindet, liegt innerhalb eines Schlitzes, welcher in einem kurzen hohlen
Zapfen 28 vorgesehen ist, der an der Unterseite des Armes 1 mittels einer Schraube 31 befestigt
ist. Ein fester Querzapfen 29 liegt quer zu dem Schlitz des Zapfens 28 und geht durch
einen länglichen Schlitz 30 des Hebels 23, um den letzteren zu halten. Er gestattet jedoch
beschränkte Bewegungen desselben um den Drehpunkt, der an dem Berührungspunkte des
Endes 24 des Hebels mit der Unterseite des Armes 1 gebildet wird.
Es ist leicht ersichtlich, daß durch Erfassen des Armes 1 und Anheben des Knopfes 27 der
Zapfen 12 innerhalb der Stange 4 angehoben werden kann, um den Haken 15 in der vorbeschriebenen
Weise zwecks Auslösung der ergriffenen Schallplatte zu bewegen.
„
Claims (3)
1. Plattengreifer für selbsttätige Magazinsprechmaschinen
mit federnden Haltegliedern, die beim Einführen in die Zentrieröffnung
der Schallplatten zusammengedrückt werden und sich nach dem Passieren der Unterkante der obersten Schallplatte des
Stapels entspannen und dabei diese Schallplatte ergreifen, gekennzeichnet durch einen
. an seinem unteren Ende mit einem segmentförmigen Einschnitt (10) versehenen Tragzapfen
(4) und ein an der dem Einschnitt (10) gegenüberliegenden Seite des Zapfens angeordnetes
federndes Glied (16), das die oberste Schallplatte des Stapels seitlich verschiebt,
wenn der Zapfen (4) mit der unteren Kante seines Einschnittes (10) die Unterkante
dieser Schallplatte passiert.
2. Plattengreifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Glied (16)
mit einem hakenförmigen Ende (15) in einen axialen Schlitz (33) des Tragzapfens (4) ragt
und der Haken (15) im wesentlichen den gleichen Durchmesser hat wie der Tragzapfen
(4).
3. Plattengreifer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragzapfen
(4) hohl ist und im Innern einen axial bewegbaren und mit einem zum Schlitz (33)
des Tragzapfens (4) gleichgerichteten Schlitz (34) versehenen Zapfen (12) aufnimmt, der
bei seiner Axialverschiebung mittels eines festen Querzapfens (21) den Federhaken (15)
in den hohlen Zapfen (4) zurückdrückt und damit die ergriffene Schallplatte freigibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB537145X | 1929-06-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE537145C true DE537145C (de) | 1931-10-30 |
Family
ID=10468739
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930537145D Expired DE537145C (de) | 1929-06-12 | 1930-04-08 | Plattengreifer fuer selbsttaetige Magazinsprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE537145C (de) |
-
1930
- 1930-04-08 DE DE1930537145D patent/DE537145C/de not_active Expired
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