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Kontenwähler für selbsttätige Buchführungseinrichtungen Gegenstand
der vorliegenden Erfindung ist ein Kontenwähler, der dazu dient, mit Hilfe von Tasten
und elektrischer Schaltverbindungen das Einstellwerk eines (oder mehrerer) aus Summierwerkreihen
gebildeten Kontenschrankes derart zu beeinflussen, daß ein ganz bestimmtes Summierwerk
ausgewählt und für die Fortschaltung um den zu buchenden Betrag bereitgestellt wird
(die Fortschaltung selbst geschieht durch einen besonderen, durch Tasten oder Hebel
einstellbaren Buchungsapparat).
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Von dem Kontenwähler der Patentschrift 483 437 unterscheidet sich
der vorliegende im wesentlichen dadurch, daß an Stelle jeder Tastenreihe nur je
eine Taste angeordnet ist, die in io verschiedenen Stellungen ausgeschwenkt und
in jeder dieser Stellungen niedergedrückt werden kann. An den Tastenstangen angebrachte
Kontaktteile werden bei der Tastenschwenkbewegung vor Kontaktsätzen eingestellt
und schließen beim Niederdrücken der Taste eine Gruppe dieser Kontakte, um in Kontenschränken
verschiebbare Schlitten mit Hilfe von Elektromagneten so zu beeinflussen, daß diese
hinter die der Tasteneinstellung entsprechenden Kontenaddierwerke gelangen.
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Auf den Zeichnungen ist der Kontenwähler in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt und im folgenden beschrieben. Es zeigen Abb. i einen Schnitt durch den
Apparat nach der Schnittlinie A-B in Abb. q. und 6, von der rechten Seite des Apparates
aus gesehen, Abb.2 einen Schnitt durch den Apparat nach der Schnittlinie C-D in
Abb. q., 5 und 6, von der linken Seite des Apparates gesehen, Abb. 3 eine Teilansicht
des Apparates, von oben gesehen, Abb. q. einen Horizontalschnitt nach der Schnittlinie
E-F in Abb. 5, Abb. 5 einen Vertikalschnitt nach der Schnittlinie G-H-L-M-N-0 in
Abb. q., von der Vorderseite des Apparates aus gesehen, Abb. 6 einen Vertikalschnitt
nach der Schnittlinie G-H-1-K in Abb. q., von der Rückseite des Apparates aus gesehen,
Abb. 7 bis io Einzelheiten, Abb. ix a, b ein Schaltungsschema, Abb. 12 eine schematische
Darstellung eines Kontenschrankes mit den Bewegungsorganen für dessen Schlitten,
Abb.13 eine schematische Darstellung des elektromagnetischen Einstellwerkes eines
Kontenschrankschlittens.
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In der dargestellten Ausführungsform besitzt der Kontenwähler zwei
Tasten,-durch die jedes von ioo Konten einzeln ausgewählt werden kann. Durch einfache
Wiederholung der Tastenanordnung und der damit zusammenarbeitenden Teile läßt sich
der Kontenwähler ohne weiteres für eine höhere Anzahl von Konten (z. B. i ooo, io
ooo Konten) verwenden. Die Tastenstangen i sind mit Tastenknöpfen ja ausgerüstet
und zum Zwecke ihrer Einstellung um eine Hohlachse 2 schwenkbar. Infolge der
Anordnung
der Schlitze ib (siehe auch Abb. 7) sind die Tastenstangen 1 in jeder von zehn Stellungen
durch Druck auf den Tastenknopf ja verschiebbar. Dabei gleitet ein Stift 1e der
Tastenstangen i in einem der Einschnitte 3a der Zwischenwände 3 (siehe auch Abb.
2, q., 5). Hierdurch ist die Taste so verriegelt, daß sie in der niedergedrückten
Lage nicht mehr ausgeschwenkt werden kann.
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Am unteren Ende jeder Tastenstange i ist eine isolierende Platte q.
fest, an der drei U-förmig gebogene Metallstreifen q.a fest angebracht sind. Durch
die Schwenkbewegung der Tastenstangen i können die Metallstreifen qa vor jeden von
entsprechend angeordneten Kontaktfedersätzen, die aus Kontaktfedern 5 gebildet sind,
gebracht werden, so daß beim Niederdrücken der Tastenstange die Metallstreifen q.a
die sonst voneinander isolierten Kontaktfedern 5 der dieser Tastenstellung zugeordneten
Kontakte leitend miteinander verbinden. Im Ausführungsbeispiel lassen sich in dieser
Weise durch jede Taste i in jeder ihrer =o Stellungen drei voneinander getrennte
Kontakte schließen.
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Jeder Taste 1 ist ein Riegel 6 zugeordnet (siehe auch Abb. 8), dessen
Zahn 6a mit dem Tastenstift =c zusammenarbeitet und das sofortige Hochschnellen
der Taste i, die unter der Wirkung einer Feder 7 steht, verhindert. Der Riegel 6
wird durch eine Feder 8, die an der Tastenstange i befestigt ist und auf einen Stift
6b des Tastenriegels 6 wirkt, jeweils in die gezeichnete Lage zurückgebracht. Mittels
einer Handhabe 60 läßt sich die Sperrung 6 jederzeit lösen, so daß die Taste i durch
die Feder 7, die auf den Stift =ä der Taste i wirkt, angehoben wird. Ein seitliches
Abgleiten der Riegel 6 wird durch den um diesen Riegel herumgreifenden Ansatz 9a
von Tastenführungen g, die sich bei der Tastenschwenkbewegung auf der Rohrwelle
2 mitdrehen, verhindert.
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Ein in der Tastenstange i fester Stift je greift in einen Schlitz
ioa einer Scheibe =o, die neben der Taste i liegt. Die Anordnung ist so getroffen,
daß die Scheibe =o bei der Schwenkbewegung der Taste i mitgenommen, durch die niedergedrückte
Taste i jedoch freigegeben wird, so daß die Scheibe 1o in dieser Tastenlage auch
bei feststehender Taste ein gewisses Stück gedreht werden kann. Die Scheibe =o besitzt
eine normale Verzahnung =ob, die über ein Zwischenrad =i ein Zahlenrad 12 antreibt,
das durch ein Fenster 13 ablesbar ist und durch seine Zahlen die einzelnen Stellungen
der Taste i und der Scheibe =o kennzeichnet. Die Scheibe =o trägt am Umfange ferner
neun Zähne =o°, um mit deren Hilfe und mittels des Hebels 1q., der eine isolierende
Rolle 14.a trägt, einen durch die Kontaktfedern 15 und 16 gebildeten Kontakt mehrmals
schließen zu können, wie später noch ausführlich beschrieben wird. Die Zähne =o°,
die mit der Rolle iqb des Hebels 14 zusammenarbeiten, dienen gleichzeitig als Rast
bei der Einstellung der Tasten i. Für das Andrücken der Rolle 14b sorgt eine
Feder 17, die einerseits am Hebel 1q., andererseits an dem in der Zwischenwand 3
festen Stift 18 aufgehängt ist.
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Jede der Scheiben =o besitzt einen Schlitz ioe, der noch mit Zahnlücken
iof ausgestattet ist. Durch die Schlitze ioe hindurch greift eine Stange =g, deren
Rippe lga in jeder beliebigen Stellung der Scheiben =o durch Verschieben der Stange
=g in Richtung auf die Hohlachse 2 zu mit einer Zahnlücke iof jeder Scheibe in Eingriff
gebracht werden kann.
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Die Hohlachse 2 sitzt drehbar auf einer Achse 2o, die in den Wänden
21 und 22 ebenfalls drehbar gelagert ist. An beiden Enden der Hohlwelle 2 sind gabelartig
ausgebildete Hebel 23 fest, während daneben, auf der Achse 2o fest, Hebel 24 liegen.
Die Hebel 23 umfassen die an dieser Stelle völlig abgeflachte Stange ig derart,
daß diese wohl radial in Richtung auf die Achse 2o zu verschoben, aber nicht gedreht
werden kann. Die Hebel 24 dagegen umfassen mit schrägen Schlitzen die runden Enden
der Stange =g derart, daß bei einer Drehung der Hebel 24 gegen die Hebel
23 eine radiale Verschiebung der Stange 1g eintritt (Abb. 2, 6, g, =o). An
den Hebeln 23 wirken Federn 25, die die Hebel 23 in ihrer gezeichneten Lage zu halten
bestrebt sind.
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Um zum Zwecke der Abgabe einer der Tastenstellung entsprechenden Anzahl
von Stromstößen die Scheibe =o nach dem Einstellen der Taste je, drehen zu können,
ist ein Elektromotor 26 vorgesehen, der mittels einer Schnecke 27 ein Schneckenrad
28 in Umdrehung versetzen kann. Das Schneckenrad 28 ist mit einer Scheibe 29 und
einer Kurvenscheibe 3o auf einer Buchse 31 fest. Letztere sitzt lose drehbar auf
einer Achse 32, die am Gehäuse 33 befestigt ist. Die Kurvenscheibe 3o arbeitet mit
der Rolle 3¢a eines Segmentes 34 zusammen. Das Segment 34 steht in Eingriff mit
dem Segment 35, das auf der Achse 2o starr befestigt ist. Die Anordnung ist so getroffen,
daß bei einer einmaligen Umdrehung der Kurvenscheibe 3o das Segment 34 zum Ausschwingen
gebracht und diese Bewegung über das Segment 35 auf die Welle 2o übertragen wird;
dabei erfahren die Hebel 24 gegen die Hebel 23 eine Verdrehung, weil letztere durch
die Federn 25 zunächst noch in ihrer Stellung gehalten werden. Die Stange =g wird
nach der Achse 2o zu verschoben und kommt in Eingriff mit den über ihrer Rippe iga
stehenden Zahnlücken iof der Scheiben =o. Bei der Weiterbewegung der Hebel 24 wird
sodann unter Mitnahme der Hebel 23 die Stange =g zum Ausschwingen um
die
Achse 2o gebracht. Zur Einschaltung des Motors 26 dient der Handhebel 36 (Abb. i),
der um einen Bolzen 37 drehbar ist und mittels einer Nase 3611 (Abb. i) in eine
entsprechend geformte Lücke der sonst kreisrunden Scheibe 29 eingreift. Mittels
eines isolierenden Ansatzes 36v schließt der Hebel 36 in der ausgeschwungenen Stellung
einen durch die Kontaktfedern 38, 39 gebildeten Kontakt, der im Stromkreis des Elektromotors
liegt.
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Zum Zwecke einer mechanischen Auslösung der Riegel 6 sind noch Elektromagnete
4o angeordnet und deren Anker 41 mit Zughaken 42 ausgerüstet, die mit Hilfe von
entsprechend geformten Schlitzen 42a, in die an den Zwischenwänden 3 feste Stifte
3b eingreifen, gewöhnlich außer Eingriff mit Stiften 6d der Riegel 6 gehalten werden.
Bei der Ankerbewegung dagegen erfaßt der Zughaken 42 einen der Stifte
6,1 und löst so die Sperrung 6 der Taste i. Die Federn 44, die auf die Anker
41 wirken, bringen diese und die Zughaken 42 in ihre Ruhelage zurück.
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Wie die Kontaktfedern 5 mittels isolierender Klötze 5a und die Kontaktfedern
15, 16 ebenfalls mittels Isolierstücken i5a an den Zwischenwänden 3, letztere dagegen
mittels Bolzen an der Außenwand 2z gehalten werden, geht aus der Zeichnung hervor.
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Ein geeignetes Gehäuse 2111, das im Ausführungsbeispiel mit der Wand
21 verbunden ist, umschließt den Apparat.
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Die Benutzungs- und Wirkungsweise des Kontenwählers.
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Zum vollen Verständnis des Zweckes und der Wirkungsweise des Kontenwählers,
der im Betriebe mit einem Kontenschrank (oder in größerer Ausführung auch mit mehreren
Kontenschränken) und mit einem Buchungsapparat zusammenarbeitet, seien diese Apparate
erst kurz erläutert.
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Der Kontenschrank besitzt, eingebaut in ein geeignetes Gehäuse, eine
größere Anzahl von Kontenaddienverken, deren jeweilige Zahlenangaben ablesbar oder
nach jeder neuen Buchung abdruckbar sind. Zur Fortschaltung der einzelnen Kontenaddierwerke
ist ein nach zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen hin verschiebbarer Schlitten
7i (Abb. ii b, 12), der ein elektromagnetisches Einstellwerk (Abb. i3) für'die Addienverke
trägt, angeordnet und durch -einen Seilzug 81 so mit einem Elektromotor 7o (in Abb.
iib ist dessen Feldwicklung mit 70a, der Anker mit lob bezeichnet) in:wVerbindung,
daß bei der Drehung des Motors in der einen Richtung eine Bewegung des Schlittens
nach dem ausgewählten Kontenaddierwerk hin (z. B. nach rechts und nach unten, Abb.
iib; in Abb. 12, die den Kontenschrank von rückwärts gesehen zeigt, dementsprechend
nach links und nach unten), bei einer entgegengesetzten Motordrehung eine Schlittenverschiebung
in die Ruhelage (z. B. nach oben und links) erfolgt. Um den Schlitten 71 an jedem
Konto aufhalten und verriegeln zu können, sind fest am Schrank Elektromagnete 48
und fest an einem (z. B. senkrecht stehenden) Schienenpaar 83, auf dem der Schlitten
71 läuft, Elektromagnete 49 angeordnet, deren Verbindung mit den Kontakten des Kontenwählers
aus Abb. iia und iib hervorgeht. Zur Umschaltung des Schlittenfahrmotors 7o des
Kontenschrankes ist ein Umschalterrelais 59 (Abb. iib) und zur selbsttätigen Abschaltung
in den Schlittenendlagen sind Endausschalter 68, 76 vorgesehen, die mit ihren Verbindungen
gleichfalls in Abb. ii a und ii b dargestellt sind.
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Der im Beispiel für ioo Grundkonten vorgesehene Kontenschrank, dessen
Schienensystem 83 (z. B. am oberen Ende) gleichzeitig einen zweiten, am Schienensystem
festen Schlitten 84 zur Bedienung von io Gruppenkonten tragen kann, wird vorteilhaft
ergänzt durch drei (oder mehr) Sammelkonten (z. B. Aktiva, Passiva, Gewinn und Verlust),
die mittels eines dritten Schlittens fortschaltbar sind. Der letztere wird durch
einen besonderen (nicht dargestellten) Elektromotor angetrieben, der den ebenfalls
mit Endausschaltern versehenen Schlitten in einer Richtung vor- und rückwärts bewegen
kann. Zur Verriegelung dieses Schlittens sind die Elektromagnete 50 (Abb. ii b)
vorgesehen, die mittels der Zehnertaste des Kontenwählers mitgeschaltet werden.
Dabei ist es durch entsprechende Verbindung der Kontakte 5d des Kontenwählers erreichbar,
beliebige, aus je io Grundkonten aufgebaute Kontengruppen zu einem Sammelkonto zu
vereinigen. (Im Beispiel bilden die Grundkonten oo bis 29, 3o bis 69 und 7o bis
99 je ein Sammelkonto.) Der Buchungsapparat dient der Vornahme der Grundbuchungen
und der Abgabe von Stromstößen zwecks Übertragung der Buchungen auf die Konten der
Kontenschränke. Seine Elektromagnete 51 (Abb. iib) stehen mit den Kontakten 15,
16 des Kontenwählers in elektrischer Verbindung durch einige Leitungen, über die
die Abgabe der die Kontennummer kennzeichnenden Stromstöße erfolgt, damit mit Hilfe
dieser Stromstöße die Einstellung und der Abdruck der Kontonummer bei der Einzelbuchung
vorgenommen werden kann.
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Ein Zahlenbeispiel möge die Wirkungsweise des Kontenwählers näher
veranschaulichen. Die Auswahl eines Kontos erfolgt durch Ausschwenken der Tasten
i in die die einzelnen Ziffern der Kontonummer verkörpernden Stellungen. Soll z.
B. das Konto Nr. 68 gewählt werden, so wird die Zehnertaste in die Stellung 6,
die
Einertaste in die Stellung 8 gebracht und niedergedrückt. Bei der Schwenkbewegung
der Tasten i werden durch ihre Stifte je die Scheiben =o mitgenommen. Nachdem Niederdrücken
sind die Tasten i mit Hilfe der Riegel 6 verriegelt. Die Tastenstellungen werden
im Fenster 13 angezeigt. Versehentlich verkehrte Einstellungen der Tasten sind nach
dem Auslösen des zugehörigen Riegels 6 zu berichtigen. Durch die Zehnertaste ist
jeweils einer der Kontakte 5b, 5° und 53, durch die Einertaste einer der Kontakte
5e, 5f und 59 schaltbar (Abb. ==a).
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Im genannten Beispiel sind die Kontakte 5b', 5e', 5d@, 5e', 5P und
5--'eingeschaltet. Hierdurch sind folgende Stromkreise geschlossen: i. Von der Batterie
151 über Leitung 52, Kontakt 5b', Leitung 53, Elektromagnet 48', über Leitung 54
zur Batterie 151 zurück.
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z. Batterie 151, Leitung 52, Kontakt 5b', Leitung 55, Elektromagnet
4g', Rückleitung 54. 3. Batterie 151, Leitung 52, Kontakt 5d', Leitung 56, Elektromagnet
50', Rückleitung54. 4. Batterie 151, Leitung 52, Kontakt 5°', Leitung 57, Kontakt
5f', Leitung 58, Relaismagnet 59, Leitung 6o, Rückleitung 54.
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Die im ersten, zweiten und dritten Stromkreise liegenden Elektromagnete
48', 49' und 5o' bewegen Anschläge in die Bahn ihrer' Schlitten bzw. des Schienenpaares,
während der Relaismagnet 59 im vierten Stromkreise die Kontaktfedern 61,
62, 63 mit den Kontakten 64, 65, 66 in Verbindung bringt. Damit wird folgender Stromkreis
geschlossen: Batterie 151, Leitungen 52, 67, unterer Endausschalter 68, Schlittenkontakt
72, Leitung 69, Kontakt 64, Kontaktfeder 61, Motorfeldwicklung 7o6, Kontaktfeder
62, Kontakt 65, Motoranker lob, Kontakt 66, Kontaktfeder 63, Rückleitung 54. Der
jetzt auf Vorwärtslauf eingeschaltete Elektromotor 7o6, lob bewegt den Schlitten
71 des Kontenschrankes nach unten und nach rechts, wobei das Schienenpaar durch
den Elektromagneten 48' aufgehalten und verriegelt wird. Der Schlittenkontakt 72,
der bei der Ankunft des Schlittens 71 am gewählten Konto geöffnet wird, schaltet
den Motor 7o6, lob im geeigneten Moment aus.
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Ein ähnlich dem Motor 7o6, 70b angeschlossener, nicht dargestellter
Motor verschiebt, von oben nach unten, den besonderen, für die Sammelkonten angeordneten
Schlitten, der mittels des Elektromagneten 5o' (Abb. ==b) verriegelt wird.
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Um die Einstellung der Kontonummer im Buchungsapparat zü veranlassen,
ist nun die Taste 36 anzuschlagen. Deren isolierender Ansatz 36b schaltet durch
Schließen des Kontaktes 38, 39 den Elektromotor 26 ein, der mittels der Schnecke
27 und des Schneckenrades 28 der Nockenscheibe 30 und der Schaltscheibe 2,9
eine Umdrehung erteilt. Durch die Segmente 34, 35 und die Hebel 24 angetrieben,
wird jetzt die Stange =g nach innen verschoben und in dieser Lage ausgeschwungen,
während gleichzeitig eine -nur in Abb. =i a dargestellte Steuerscheibe 45 einen
Kontakt 46, 47 geschlossen hält, so daß jetzt folgende Stromwege bestehen: Batterie
151, Kontakt 46, 47, Leitung 73, auf beide Kontakte 15, 16, die sich entsprechend
der Einstellung des Kontenwählers sechsmal bzw. achtmal schließen, über die Leitungen
74 auf die Elektromagnete 51, Rückleitung 54. Während des Rücklaufes der Stange
=g und bei stillstehendem Motor 26 ist der Kontakt 46, 47 geöffnet, um eine unerwünschte
Abgabe von Stromstößen zu vermeiden.
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Die Scheiben =o werden nach der Stromstoßabgabe nicht in die Nullstellung,
sondern in ihre vorher eingestellte Lage zurückgebracht, damit beim Herausspringen
der Tasten i aus der niedergedrückten Stellung deren Stifte =e wieder in den radial
verlaufenden Teil der Schlitze =o6 kommen. Die Tasten i und mit diesen die Scheiben
=o brauchen vor einer Neueinstellung überhaupt nicht erst in die Nullstellung zurückgeführt
zu werden, sondern können gleich aus der alten Stellung in die neue gebracht werden.
Das geschieht, wie beschrieben, durch Ausschwenken der Tasten i von Hand; ebenso
erfolgt das Zurückführen der Tasten in ihre Nullstellung von Hand, wenn es bei einer
Neueinstellung (z. B. bei der Auswahl des Kontos Nr. oo, o8, 05 usw.) erforderlich
werden sollte. Um die Unterbrechung der beschriebenen Stromkreise zu bewirken und
das Zurückkehren der Kontenschrankschlitten in deren Ruhelage zu veranlassen, genügt
es, daß die Tasten aus ihrer niedergedrückten Lage hochspringen.
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Nach dem beendeten Übertragen des Buchungsbetrages auf das Kontenaddierwerk
wird auf dem Schlitten ein in der -Zeichnung nicht dargestellter Kontakt geschlossen,
der den Elektromagneten 4o des Kontenwählers Strom zuführt, wodurch mittels der
Schalthaken 42 die Tastenriegel 6 gelöst und die Tasten i mittels ihrer Federn 7
angehoben werden. Damit öffnen sich der erste, zweite, dritte und vierte Stromkreis.
Der freigegebene Anker des Relaismagneten 59 wird durch eine Feder in seine
Ruhestellung umgelegt und schließt folgenden neuen Stromkreis: Batterie 151, Leitungen
52, 67, Endausschalter 76, Leitung 77, Kontakt 78, Kontaktfeder 61, Motorfeldwicklung
7o6, Kontaktfeder 62, Kontakt 79, Motoranker lob, Kontakt 8o, Kontaktfeder
63, Rückleitung 54. Die Stromrichtung im Anker lob ist jetzt umgekehrt, so daß der
Motor also auf Rückwärtslauf eingeschaltet ist und den Schlitten in seine Ruhestellung
zurücktransportiert, wobei schließlich der Endausschalter 76 durch den Schlitten
geöffnet und der Motor ausgeschaltet wird.
In gleicher Weise wird
auch der Sammelkontenschlitten in seine Ruhelagei zurückgebracht.
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Die Kontaktgruppe 5e bleibt bei der vorliegenden Schaltung ohne Verbindung.
Sie findet Verwendung, wenn der Kontenwähler mit einer dritten Taste i usw. ausgerüstet
und dadurch zum Wählen von Konten mit dreistelliger Kontennummer geeignet wird.
Zu diesem Zwecke ist bei der vorliegenden Ausführung des Kontenwählers nur eine
dritte, aus einer Platte 3 mit den darauf angebrachten Teilen bestehende Einheit
hinzuzufügen.