DE537314C - Rahmenantenne mit rahmenfoermigem, isolierendem Gehaeuse - Google Patents

Rahmenantenne mit rahmenfoermigem, isolierendem Gehaeuse

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DE537314C
DE537314C DE1930537314D DE537314DD DE537314C DE 537314 C DE537314 C DE 537314C DE 1930537314 D DE1930537314 D DE 1930537314D DE 537314D D DE537314D D DE 537314DD DE 537314 C DE537314 C DE 537314C
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housing
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DE1930537314D
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Georges Gavoret & Cie Soc
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Georges Gavoret & Cie Soc
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q7/00Loop antennas with a substantially uniform current distribution around the loop and having a directional radiation pattern in a plane perpendicular to the plane of the loop

Landscapes

  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

2ia
Bekanntlich werden bei Rahmenantennen mit nicht geschützten Wicklungen die Wicklungen häufig während des Versandes oder ihrer Benutzung beschädigt oder in ihrer Form verändert.
Versuche, diesen Nachteil zu beseitigen, haben zu der Verwendung von sehr elastischem, seine Form wenig veränderndem Draht geführt. Der für gewöhnlich geflochtene, seidenbesponnene und nicht emaillierte Draht ist jedoch sehr teuer und für das Übertragen elektrischen Stromes nicht zu empfehlen.
Seit Beginn der Radioübertragung ist versucht worden, die Rahmenwicklungen durch Stoffe, beispielsweise Zeug, Papier, Holz, Metall usw., zu schützen. Diese Stoffe werden auf dem Gestell des die Drähte entweder unmittelbar oder unter Zwischenfügung von
so Isolierscheiben tragenden Rahmens angebracht.
Alle diese Anordnungen gewähren im allgemeinen einen genügenden Schutz der Drähte, haben dagegen den Nachteil, daß sie in der Herstellung Schwierigkeiten bieten und für eine bestimmte Festigkeit verhältnismäßig teuer sind, weil stets das die Drähte tragende Gestell und die sie schützenden Stoffe zwei verschiedene Teile bilden und infolgedessen gegenseitige Bewegungen ausführen können. Da die beiden Bestandteile bekannter Rahmen nicht vollkommen fest miteinander verbunden werden können, muß jeder von ihnen einen größeren Querschnitt erhalten, als wenn beide Teile einen Block bilden würden.
Das beim Bau der meisten Rahmenantennen Verwendung findende Holz hat den Nachteil, mit der Zeit zu schrumpfen, wodurch eine Entspannung der Drähte und ein Werfen des Rahmens unvermeidlich wird.
Der gegossene Isolierstoff scheint sich am besten für den Bau von Rahmenantennen zu eignen, seine ausschließliche Verwendung für diesen Zweck ist jedoch, da einerseits ein Traggestell, anderseits die Einkapselung erforderlich waren, sowohl des hohen Gewichts als auch der hohen Kosten wegen unterblieben.
Die Erfindung bezweckt nun, die verschiedenen obengenannten Nachteile zu beseitigen und eine Rahmenantenne mit einem rahmenförmigen, isolierenden Gehäuse zu schaffen, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß dieses Gehäuse aus gegossenem Isolierstoff besteht und die Form eines in der Ebene des Rahmens längsgeschlitzten Hohlkörpers hat, dessen beide Hälften gleich gestaltet sind und in dem von ihnen umschlossenen Hohlraum die Rahmenwindungen enthalten.
Die Drahtwicklungen werden von isolieren-
den, mit Führungsrillen versehenen Querstäben getragen, die im Innern der beiden Gehäuseteile angeordnet sind.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und es zeigen
Abb. ι eine Ansicht einer Rahmenantenne gemäß der Erfindung,
Abb. 2 und 3 Querschnitte nach Linie 2-2 bzw. 3-3 der Abb. 1,
Abb. 4 eine Ansicht eines äußeren Rahmens und
Abb. 5 eine Ansicht eines inneren Rahmens. Die dargestellte Rahmenantenne besteht aus einem äußeren Rahmen 1 und einem inneren Rahmen 2, von denen der eine beispielsweise zum Empfang kurzer, der andere zum Empfang langer Wellen bestimmt ist. Erfindungsgemäß bestehen diese Rahmen je aus zwei Gehäusen i1, i2 bzw. 21, 22 von U-förmigem Querschnitt, die mit ihren Flanschen gegeneinanderstoßen. Die beim dargestellten Ausführungsbeispiel die Form eines regelmäßigen Achtecks aufweisenden Rahmen können statt dessen auch die übliche Gestalt eines Kreises, eines Ovals oder auch eines regelmäßigen oder unregelmäßigen Vielecks mit beliebiger Seitenzahl und scharfen oder abgerundeten Ecken annehmen. Sie können natürlich mit durch durchsichtigen Stoff abgeschlossenen oder" offenen Schauöffnungen versehen oder auch ganz aus einem durchscheinenden, gegossenen Isolierstoff hergestellt werden.
Der Vorteil eines derartigen sowohl Gestell als auch Schutzkapselung darstellenden Gehäuses gegenüber bekannten Anordnungen liegt auf der Hand.
Der das Gestell bei den üblichen gekapselten Rahmen bildende Werkstoff befindet sich hier am Umfange, und das Trägheitsmoment des Rahmenquerschnittes ist infolgedessen groß, so daß das Gehäuse bei gegebenem Gewicht besonders starr und fest ist. Durch dieses Gehäuse werden weiter die Drähte geschützt. Ein gekapselter Rahmen kann so durch zwei Gußstücke geringer Stärke gebildet werden, die mit Hilfe einer einzigen Form hergestellt werden können.
Die Drähte 3 und 4 werden auf Querstäben 5 mit Führungsrillen 6 aufgewickelt. Die Ouerstäbe liegen in Nuten y1, y2 jedes der Gehäuse i\ i2 bzw. 21, 22.
Die beiden Rahmen 1 und 2 sind gegeneinander drehbar angeordnet. Zu diesem Zweck hat der innere Rahmen 2 zwei Drehzapfen ι ο1, ι o2, die in entsprechenden Lagerungen 111, 112 des Rahmens 1 gelagert sind. Diese Anordnung ermöglicht es, daß der Rahmen 2 rechtwinklig zum Rahmen 1 gedreht werden kann. Bekanntlich erfolgt nur in der rechtwinkligen Stellung der Ebenen zweier konzentrischer Wicklungen keine gegenseitige induktive Beeinflussung. Die drehbare Anordnung des Rahmens 2 gegenüber dem Rahmen 1 hat den Vorteil geringer Raumbeanspruchung in der Stellung, in der die Ebenen beider Rahmen zusammenfallen. Elektrisch, ermöglicht diese Lage gleichzeitig, gewünschtenfalls die beiden Wicklungen in Serie zu schalten.
Da nur die beiden Stellungen der Rahmen zueinander, in denen ihre Ebenen zusammenfallen oder einen rechten Winkel bilden, von Bedeutung sind, ist eine einfache, beispielsweise eine aus Federn 12 bestehende Einstellvorrichtung vorgesehen, um je nach Wunsch die Rahmen 1 und 2 in der einen oder anderen Stellung zu halten. Die Einstellvorrichtung wird zweckmäßig benutzt, um jede gewünschte Verbindung, entweder zwischen den Wicklungen selbst oder zwischen den Wicklungen des Innengehäuses und den das Gehäuse des Außenrahmens durchquerenden Ableitungsdrähten des Rahmens, herzustellen.
Für die Zwecke der Stromentnahme vom Rahmen sind an einem Isolierzylinder 14 Ringe 131, 132, 133 .... vorgesehen, von denen die Ringe 131, 134 unmittelbar mit den Wicklungen des Außenrahmens und die Ringe 132, 133 durch die beiden Federlamellen 12 elektrisch mit den Wicklungen des Innenrahmens verbunden sind. Die Federlamellen 12 liegen gegen viereckige Messingklemmen 15 und halten dadurch je nach Wunsch die beiden Rahmen 1 und 2 in der einen oder anderen oben angegebenen Arbeitsstellung.
In der Arbeitsstellung bilden mithin die Ebenen der Rahmen einen rechten Winkel, und jede Änderung des Wellenlängenbereiches erfolgt mit Absicht außerhalb des eigentliehen Rahmens und vorzugsweise an der Empfangsstelle, an der sie leicht gleichzeitig mit einer anderen vorgenommen werden kann.
Die Drähte 3 und 4 können dadurch angebracht werden, daß zwei Gehäusehälften i1, i2 und 21, 22 durch eine sich drehende Vorrichtung vorübergehend einander gegenübergebracht und so weit genähert werden, daß die Enden jedes Querstabes 5 im vorderen Teil der Nuten 71, 72 ruhen, während der Abstand der beiden Gehäusehälften i1, i2 und 21, 22 so groß ist, daß, wenn das Ganze gedreht wird, der Draht sich auf die Querstäbe 5 am Boden der Rillen 6 aufwickelt, durch die die Lage des Drahtes 3 oder 4 Windung um Windung gesichert wird.
Wenn mehrere Drahtlagen erforderlich sind, wird vor jeder neuen Lage ein anderer Ouerstab mit Rillen auf jeden der ersten aufgesetzt und vorübergehend in geeigneter Weise festgehalten. Die erforderlichen Verbindungen

Claims (6)

  1. werden dann an jedem Ende der Wicklung vorgenommen, und die beiden Gehäusehälften i1, i2 und 21, 22 werden derart zusammengebracht, daß jeder Isolierquerstab S seine endgültige Lage in seinem Lager y1, 72 einnimmt. Die beiden Gehäusehälften werden ,zweckmäßig zusammengepreßt und durch in die gleichzeitig als Ouerstreben dienenden Isolierstäbe 5 eingeschraubte Schrauben endgültig befestigt.
    Die Verwendung eines derartigen Gehäuses gegenüber den bekannten, gegebenenfalls als schwache Empfangsrahmen dienenden Induktionsspulengehäusen, Induktionsspulen hat folgende Vorteile.
    Bei den in Gehäusen eingeschlossenen Induktionsspulen werden die Drähte in Wirklichkeit nicht durch das Gehäuse gehalten. Die Drähte werden entweder durcheinander oder in. Form von Wabenspulen, Korbbodenspulen, schanzkorbartig (gabions) usw. gewickelt, wobei die Windungen immer wieder Berührungsstellen, entweder miteinander oder mit wenig isolierenden Stoffen haben, so daß ein stark isolierter Draht verwendet werden muß. Ferner haben die schlecht gehaltenen Wicklungen das Bestreben, hin und her zu schwanken und im Innern des Gehäuses ihre Form zu ändern. Diese bei Zunahme der Abmessungen des Gehäuses in stärkerem Maße auftretenden Nachteile haben bisher verhindert, Gehäuse solcher Abmessungen zu bauen, daß sie in jeder Hinsicht zufriedenstellende Rahmenantennen bilden.
    Im Gegensatz hierzu sind die Drähte 3 und 4 in den Gehäusen gemäß der Erfindung in der beschriebenen Weise ausgerichtet und über mit Rillen 6 versehene Ouerstäbe gespannt, so daß sie sich niemals aneinander anlegen können. Daraus ergibt sich die Möglichkeit, blanken oder sehr leicht emaillierten Draht zu verwenden und Wicklungen zu erzielen, die konstanter sind und eine geringere Kapazität aufweisen, wobei ein Durchmesser in der gewünschten und ausreichenden Größe für eine gute Rahmenantenne erreicht werden kann.,
    Die Verbindung und Verwendung der Drahtwicklungen kann verschiedener Art sein.
    Ein Teil der Wicklungen kann zum Empfang eines bestimmten Wellenlängenbereiches verwendet werden, ein anderer Teil für einen anderen Bereich. Ein in einfacher Weise auf dem Rahmen oder in seinem Innern vorgesehener Schalter kann verwendet werden, um alle oder einen Teil der Wicklungen in Reihe, parallel oder reihenparallel zu schalten, um eine bestimmte Windungszahl kurzzuschließen oder aus dem Stromkreis herauszunehmen oder aber eine oder mehrere feste oder veränderliche, außer- oder innerhalb des Gehäuses liegende Kapazitäten einzuschalten zu dem Zweck, die gewünschten Wellenlängenbereiche zu umfassen. Dieser Schalter kann durch die Drehung des einen Rahmens gegenüber dem anderen betätigt werden.
    Pa τ ε ν τ λ ν s ι· R ν c li ίο:
    ι. Rahmenantenne mit rahmenförmigem, isolierendem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Gehäuse (i1, i2) aus gegossenem Isolierstoff besteht und die Form eines in der Ebene des Rahmens längsgeschlitzten Hohlkörpers hat, dessen beide Hälften gleich gestaltet sind und in dem von ihnen umschlossenen Hohlraum die Rahmenwindungen (3, 4) enthalten.
  2. 2. Rahmenantenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit Führungsrillen (6) versehene Ouerstäbe (5) im Innern des Gehäuses (i1, i2) angeordnet sind, welche die Drahtwicklungen (3, 4) tragen und führen.
  3. 3. Rahmenantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstäbe (5) in in jedem der beiden Gehäuseteile (i1, i2) angeordnete Nuten (71, γ") eingesetzt sind und Querverstrebungen bilden.
  4. 4. Rahmenantenne nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antenne aus zwrei Rahmen besteht, von denen der eine im Innern des anderen liegt, und die Ebenen der beiden Rahmen rechtwinklig zueinander angeordnet sind'.
  5. 5. Rahmenantenne nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Rahmen (1, 2) mit einer Dreh- und Einstellvorrichtung versehen sind, durch die der innere Rahmen (2) rechtwinklig zum äußeren Rahmen (1) oder in die gleiche Ebene wie dieser eingestellt und in dieser Stellung gehalten werden kann.
  6. 6. Rahmenantenne nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreh- und Feststellvorrichtung (io1, io2) mit Organen zur zwangsläufigen Steuerung der für die jeweilige Rahmenstellung erforderlichen elektrischen Verbindungen versehen ist. no
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930537314D 1929-10-22 1930-04-30 Rahmenantenne mit rahmenfoermigem, isolierendem Gehaeuse Expired DE537314C (de)

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FR537314X 1929-10-22

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DE537314C true DE537314C (de) 1931-11-02

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DE1930537314D Expired DE537314C (de) 1929-10-22 1930-04-30 Rahmenantenne mit rahmenfoermigem, isolierendem Gehaeuse

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DE (1) DE537314C (de)
FR (1) FR699445A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8441402B2 (en) 2009-02-06 2013-05-14 Wika Alexander Wiegand Gmbh & Co. Kg Measuring instrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US8441402B2 (en) 2009-02-06 2013-05-14 Wika Alexander Wiegand Gmbh & Co. Kg Measuring instrument

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FR699445A (fr) 1931-02-14

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