DE53816C - Neuerung an dem durch das Patent Nr. 50387 geschützten Verdampfapparat - Google Patents

Neuerung an dem durch das Patent Nr. 50387 geschützten Verdampfapparat

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DE53816C
DE53816C DENDAT53816D DE53816DA DE53816C DE 53816 C DE53816 C DE 53816C DE NDAT53816 D DENDAT53816 D DE NDAT53816D DE 53816D A DE53816D A DE 53816DA DE 53816 C DE53816 C DE 53816C
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Germany
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pipe
juice
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evaporator
vapors
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT53816D
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English (en)
Original Assignee
J. piedboeuf in Aachen, Kölnsteinweg 93
Publication of DE53816C publication Critical patent/DE53816C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B25/00Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
    • C13B25/001Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices with heating tubes or plates

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem durch D. R. P. No. 50387 geschützten Verdampfapparat werden die beim Eindampfen entwickelten Dämpfe durch ein Rohr abgeführt, welches von der am unteren Theil des Apparates befindlichen Sammelkammer abgeht. In dieser Sammelkammer wird der gebildete Dicksaft und diejenigen Safttheilchen, welche von den Dämpfen mitgerissen werden, gesammelt.
Die Anordnung des die Dämpfe abführenden Rohres in genannter Weise hat zur Folge, dafs, namentlich bei schäumenden Säften, Theile davon mit fortgerissen werden, welche verloren gehen. Vorliegende Neuerung beseitigt diesen Uebelstand, und zwar dadurch, dafs die Sammelkammer und mit ihr das Dampfaustrittsrohr nach dem obersten Theil des Apparates über dem Dom verlegt werden.
In beiliegender Zeichnung, welche den Apparat darstellt, ist Fig. 1 ein Verticalschnitt durch die Mitte des Apparates, Fig. 2 ein Horizontalschnitt durch den Heizraum nachy-y der Fig. 1 und Fig. 3 ein horizontaler Schnitt durch die Sammelkammer nach x-x.
Der Apparat bestellt im wesentlichen aus dem Heizraum E,' dem darunter liegenden Sammelraum P1 für den Dicksaft, welcher bei A abgeführt wird^ dem über dem Heizraum E liegenden Dom D, in welchen seitlich das Speiserohr vl eintritt, und der über dem Dom liegenden Sammelkammer P, von der das Dampfaustrittsrohr jB, Fig. 3, ausgeht. Die Verbindung zwischen der Sammelkammer P und dem Sammelraum P1 für den Dicksaft ist durch ein Centralrohr S hergestellt.
Der Vorgang des Eindampfens vollzieht sich in folgender Weise: Durch das Speiserohr v1 tritt der Dünnsaft in den Apparat und wird durch das Vertheilungsrohr νΆ, welches an der inneren Wand des Domes D ringsherum läuft, vertheilt. Darauf gelangt er auf eine Siebplatte pl und durch diese auf eine Platte p2, an deren unterer Seite Rohrstutzen c sitzen, welche so über die aus der oberen Begrenzungsplatte des Heizraumes E gleich weit hervorstehenden Abdampfröhren b übergreifen, dafs zwischen jedem Rohrstutzen c und jeder Abdampfröhre b ein ringförmiger Kanal gebildet wird. Hierdurch wird der Dünnsaft, welcher durch die zwischen den Rohrstutzen , befindlichen Löcher der Platte j?2 in den Raum G gelangt, gezwungen, nur an den Wänden der Abdampfrohre b entlang zu laufen und nicht die ganzen Röhren auszufüllen, wodurch ein gleichmä'fsiges starkes Eindampfen des Saftes bewirkt wird. Der Dicksaft fliefst aus den Röhren b, welche auch durch die untere Begrenzungswand der Heizkammer E hindurchgehen, in den darunter liegenden Sammelraum P1 und wird bei A abgeführt. Die sich bildenden Dämpfe ziehen durch das centrale Rohr 5 nach oben in die Sammelkammer P, wo sie gezwungen werden, durch die ringförmigen Kammern t zu gehen, bevor sie zum Dampfabführungsrohr B gelangen. Die von dem Dampf noch mitgerissenen Safttheilchen werden gegen die an den äufseren Wänden der Kammern t sitzenden verticalen Rippen t1 geschleudert, da der Dampf gezwungen wird, eine Kreisbewegung zu machen. Der durch die Rippen aufge-
fangene Saft läuft an diesen entlang und gelangt durch eine Siebplatte 5 auf die obere Begrenzungsplatle des Domes, von wo er durch Röhren w nach der in diesem befindlichen Siebplatte pl gelangt. Hier vermischt er sich mit dem Dünnsaft und durchläuft noch einmal den Apparat. Die in dem Dom sich sammelnden Dämpfe werden durch das nach der Aufsenseite des Apparates gelegte Rohr V nach dem unteren Sammelraum P1 geleitet, so dafs diese Dämpfe mit den anderen sich vermischen. Geheizt wird der Apparat mit Dampf, welcher aus der rings um die Heizkammer laufenden Kammer U in die Heizkammer E durch Löcher Q eintritt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An dem durch D. R. P. No. 50387 ge-.schützten Verdampfapparat die Anordnung der Sammelkammer P über dem Dom D und eines Centralrohres S, welches die Verbindung des Raumes P1, in welchem sich der Dicksaft und die sich bildenden Dämpfe sammeln, mit der 'Sammelkammer herstellt, zu dem Zweck, das Mitreifsen von Safttheilen in das Dampfaustrittsrohr zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53816D Neuerung an dem durch das Patent Nr. 50387 geschützten Verdampfapparat Expired - Lifetime DE53816C (de)

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