CH93810A - Verfahren und Apparat zur rationellen Ausscheidung der in Naphtalin und ähnlichen, flüchtigen Stoffen enthaltenen Verunreinigungen. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur rationellen Ausscheidung der in Naphtalin und ähnlichen, flüchtigen Stoffen enthaltenen Verunreinigungen.

Info

Publication number
CH93810A
CH93810A CH93810DA CH93810A CH 93810 A CH93810 A CH 93810A CH 93810D A CH93810D A CH 93810DA CH 93810 A CH93810 A CH 93810A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
naphthalene
evaporation
condenser
vapors
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Company The Selden
Original Assignee
Selden Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Selden Co filed Critical Selden Co
Publication of CH93810A publication Critical patent/CH93810A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C7/00Purification; Separation; Use of additives

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  Verfahren und Apparat zur rationellen Ausscheidung der in Naphtalin und ähnlichen,  flüchtigen Stoffen enthaltenen Verunreinigungen.  
EMI0001.0001     
  
    <B>1l1(\</B> <SEP> \-orliegende <SEP> Erfindung <SEP> Mehl <SEP> <I>UM</I>
<tb>  211f <SEP> 1#1n <SEP> Verfahren <SEP> und <SEP> einen <SEP> Apparat- <SEP> zur;

   <SEP> ra  iionel@cii <SEP> Ausscheidung <SEP> der <SEP> in <SEP> Nap111,1lin <SEP> 11(i(1
<tb>  ,ihnli(#h@#n <SEP> 1'lii(#litigei1 <SEP> #Sto1'fen <SEP> entlialterien <SEP> Vcr  unreinigungen.
<tb>  Bekanntlich <SEP> sind <SEP> die <SEP> das <SEP> liohnnlddaliu
<tb>  "erunreinigenden <SEP> Stoffe. <SEP> mit <SEP> ,\usnaliinw
<tb>  cines <SEP> geringen <SEP> Prozentsatzes <SEP> nicht.flüchti@,(#n
<tb>  Mterials. <SEP> gleieb <SEP> wie <SEP> das <SEP> Nalibialin <SEP> selhsl.
<tb>  flüchtig(-i- <SEP> Arl- <SEP> und <SEP> dergeslall- <SEP> lei(#lit <SEP> zu <SEP> ver  <B>dampfen,</B> <SEP> was <SEP> den <SEP> Reinigun <SEP> gsprozess <SEP> offen  siehtlielr <SEP> kompliziert <SEP> und <SEP> verteuert.
<tb>  Ibis <SEP> der, <SEP> C1egenstand <SEP> vorliegender <SEP> h:

  rfiii  <B>111111g <SEP> bildend(' <SEP> Verfahren</B> <SEP> liezweekt <SEP> die <SEP> <B>Aus-</B>
<tb>  sAeidnng <SEP> der <SEP> Veruurcinigungen <SEP> ans <SEP> den(
<tb>  Rolirr;1]rlii;iliu <SEP> in <SEP> zuverlässiger <SEP> und <SEP> kommet.  ziell <SEP> lrü(#lisi <SEP> rationeller <SEP> Weise.
<tb>  <B>In</B> <SEP> der <SEP> zugehörigen <SEP> Zcirlinung <SEP> sind <SEP> die
<tb>  Figuren <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2 <SEP> eine <SEP> scheinatisvlie <SEP> 'Seiten-.
<tb>  bczw. <SEP> eine <SEP> 0lrerainsiclit <SEP> einer <SEP> beispielsweison
<tb>  :Nusführungsforni <SEP> des <SEP> zur <SEP> Durchführung <SEP> des
<tb>  vorliegenden <SEP> Verfahrens <SEP> dienenden <SEP> Reini  gun <SEP> gsa,pparaies. <SEP> Die <SEP> übrigen <SEP> Figuren <SEP> 1--2l
<tb>  zeigen <SEP> Einzelteile <SEP> in <SEP> verschiedenen <SEP> Ansich  ten;

   <SEP> so <SEP> die <SEP> Fig. <SEP> 3, <SEP> 4 <SEP> und <SEP> 5 <SEP> einen <SEP> Sehmelz-       lottich, Fig. 6-9 und l1-13 Verdampfer.  und Fig. 17-20 einen Kondensator.  



  Dhr zur Durchführung dles neuen     Ver-          fahlrens    dargestellte Apparat ermiöglicht die  Reinigung von Naphtalin in kontinuierlichem  Arbeitsgang. Dur Schmelzbottich 3 3 (Feg. 1  und 3) dlient zur Aufnahme des     Rohnaphta-          lins.    Drei Verdampfkammern 24, 2a und 2i  sind in Stufenform angeordnet und der  Schmelzlbottich stelht rittelst eirrer Rohr  leitung 2r7 mit demn mitileren Verdampfer a4  in Verbindung, so dassl dlas Sclhmellzgutt aus  denn Schmelzboltichl 23 dlirekt in doll Ve     r-          dampfer    2l übertreten kann.

   Eine     Rohr-          kit=ung    a8 fiiliri von( untern Teil     rh#:s    Ver  dampfers 24 in den obern Teil des untern  Verdampfers 2(i. welch letzterer mit einem  Ablaufrohr 28a versclhen ist. Eine weitere  Rohrleitung 29t verlindlel den untern feil des  Verdampfers 2a mit dlemre obern Teil des     Ver-          damplfers    24-. Die verscbiedenen Rohrleitun  gen sendl adle mit Ahsperrventilen versehen.  



  Der Kondensator 20 stellt all seinem un  tern Teil mit dlemn olbern Teil des anliegenden  obern Vrerdampfers 25 mittelst einer Mehr  zahl von Knierohren 31 in Verbindung. In      gleicher Weise steht der mittlere Ver  dampfer 24 durch Knierohre 32 mniit demn Ver  dampfer 25 in Verbindung, und der untere  V-rcdampfer 26 fmnit demn mititleren Verdamp  fer 24 durch Knierohre 33.  



  Luft oder ein ancderesz gasförzmiges Druck  mittel wird in beliebiger Weise durch Rohr  34 in den untern Verdaznpfer 26 eingedrückt.  Kaustiscbes Alkali wird in einen oder     muelh-          rere    der Verdaupfer eingebracht; z. B. eine  5)0 o wässcrige Lösunlg kaustzscher Soda inm  Verhältnis von 0,5-5  % 7ur Gesamtmasse  des zu verarbeitenden Materials.  



  Das im Schmelzhafen 23 eingeselmolzene  Rohnaphtalin gelangt durch die Rolhrleitung  27 in den mittleren Verdampfer 24 (sicke auch  his. 1G), in welclhem es einer Verdampfungs  temperatur und der Einwirkeng de,     kausti-          schrn    Alkali unterworfen wird. Die     unver-          dampften    Teile gehen durch Rohr 28 nach  denn Dampfer 26 über, in welch leuterein  eine e twas höhere Temnperatinr unierhalten  wird. Nu7n wird Luft oder ein anderes geeig  netes Gas durch Rohz 34 in den Verdampfer  26 gedrückt; das Gas reisst aus diesenm bei  seinem Durchgang und Überiritt durch     Knie-          siiüclke    33 in den Verdampfer 24 die ent  wickelten Diärnpfe mit.

   Die Dämpfe im     Ver-          danmpfer    24 mischen sich fmnit denen aus dem  Verdampfer 26 und gehen dann zusammen  in den Verdampfer 25 über. In letzterem  herrscht eine etwas niedrigere Temperatur,  so dass eine gerige Kondensation eintritt.  Die unkondeusierten Dämpfe treten nun in  den Kondenator 30 ein, in welchem das  Natplhtalin kondensiert, während das Druck  mittel und die Däimnpfe der flüclhiigen Stoffe  du7ch den Kondensator hindurchgehen und  schliesslich aus dembzugsschlot 35 austre  ten. Das Kondensai im Verdamupfer 2 5 wird  dem Verdampfer 24 durch die Rohrleitung 29  wieder zugefiihrt.  



  Die bis jetzt mehr allgemein beschriebenen  Apparatteile sollen nun im einzelnen be  schrieben werden, und zwar zuerst der  Schmelzbotticlh anhand der Fig. 3, 4 und 5.  Ein reclhtwinlliger Metallbottich 36 wird  durch einen abnehmbaren Deckel 37 mit-    telst Bolzen 39 verschlossen gehalten. Ein  fmnit Klappdeclkel 41 versehener Einlauf 40  ist in den Deckel eingelassen. Als     Heiz-          vorrichtung    dient eine Heizschlange 42  im Bottich, die etwas oberhalb des Bot  tichbodens aufgehängt ist und die durch  Rohre 43 fmnit einem Heizmittel, vorzugsweise  heissem Öl, gespeist wird. Ein Ventil 44     re-          elt    die Zufuhr des Heizmittels.

   Unten im  Hinterende des Bottichs 36 ist ein Reini  gungsansatz 45 vorgesehen, in dessen Deckel  463 ein Ablaufrohr 38 eingelassen ist. Der  Deckel des Bottichs ist mit einem Entlüftrohr  47 und Stutzen oder Öffnungen 48 versehen  zur     Einführung    von Thermometern oder der  gleichen Messinstruznenten.  



  Die Verdampfer sind vorzugsweise     gleielh-          artig    gebaut, wobei nur der Verdampfer 26  einige Mehrteile hat, die bei den Verdamp  fern 34 und 25 nicht benötigt werden. Die  letzteren beiden sind ganz gleich gebaut, wie  aus Fig. 6-9 ersichtliclh. Der rechtwinklige  Bottich 49 ist mit einem geteilten     Deckel     versehen, dessen einer Teil 50 fest fmnit dem  Gehäuse verbunden ist, während der andere  Teil 51 nach Lüftung von in Fig. 10 darge  stellten Mutterschrauben abgehoben werden  kann. Inn untern Teil des Gefässes liegen  zwei durch eine Schleife 53 verbundene Heiz  schlangen 52, die mit Zu- und Allaufrohren  54 in Verbindung stehen. Das Heizmittel ist  vorzugsveise heisses Ö1.

   Von demn beweglichen  Deckelteil 51 hängen Ablenkpla,tten 55 und       5C        herab,    von welchen die     ersteren    dicht an  die Deckelunterseite     ansehliessen,    während     di-          letzteren    durch Stege 57 in einiger Entfer  nung davon gehalten werden. Die     Platten        5a     enden in einer gewissen Entfernung von     der     obern Schlange 52; die Platten 56     da-egen     erstrecken sich bis an diese Schlange.

   Die  Deckelteile sind     finit    Stutzen 58 zur     Auf-          nahine    von     Messinstrumenten    versehen. Der  feste Deckelteil 50 ist mit Nippeln 59 und     die          Rückwand        finit    Nippeln     60        ausgeriistet,    zur  Verbindung mit den mit Ventil versebenen  Knierohren 31,     32    und<B>33.</B>     Ausserdem    ist der  Bottich auf einer Seite noch mit einem Nip  pel 61 versehen und an seiner untern hintern      Eelke mit einem Niptel 62.

   Diese dienen au)r  Verbindung des Rohres 27 mit demn mittleren  Verdampfer und zur Verbindung der     Rolire-          und    29. Die Verdanrpfer sind schliessliclh  noch nmit Reinigungslöchern 62ar (Fig. 1) aus  gerüstet.  



  Der unterste Verdamnpfer 26 ist auisser  mnit den aufgefülhrten Teilen noch mrrfit einer  Einrichtung zur Einführung von Lrrutt oder  eines andern geeigneten gasförmigen     Druek-          mittels    versehen.  



  In demn in Fig. 11-14 dargestellten     Ver-          dampfu    r 2(6 ist eine tiefliegencle Scllange 63  angeordnet, deren Zulaufende 64 durch die  Riickwand des Gefässes geht und deren     Am,-          laufende    65 an das mnit einer Reihe von     Mund-          67    versehene Querrohr (6(i     ange-          sclhlossen    ist. Das Einlassrohr 64 ist an  das Hauptrohr 34 angeschlossen, durch  das das lbetreffende Druickgas unter     Re-          lpelung    durch das Ventil 69 (Fig. 2 und  1i) eingelführt wird.

   Ein zweites Druck  rohr 7() liegt auf demn Boden des Verdampfers  und sein hoclhstelhendes Einlassende 71 führt  mit denn Endstutzen 72 durch die Bottich  wand und stellt in Verbindung mnit einer Ab  zweigung 73 der Luftleitung 34 (Fig. 1. 2  und 15). Ein Ventil 74 regelt die     Druck-          rmittelzuftulhr.    Die Höchstmenge der durch  Rohre 64 und 72 geförderten Luft wird clurch  in diesen Rohren angebrachite durchrlbohrte  Scheiben 75 und 76 (Fig. 15) bestinmnmt.  



  Der Kondensator (Fig. 17-20) lbesitzl  eine Reibe von aus Blech erstellten Kammern  77. 78 und 79, die voneinander getrennt in  einem Rahmen 82 angeordnet sind. Die Rohre  31 stehen unten mit der ersten Kamnmer 7 7 in  Verbindung und der Abzugsschlot 35 mündet  unten in die letzte Kammnen 79. Die Kammern  sind in ihrem untern Teil durch verhältnis  mässig niedrig gehaltene Stollen 83 verbun  den. In der zweiten und dritten Kanmnmer 78  und 79 sind Durchzugs- oder Ablenkplatten  84 vorgesehen, deren einzelne Fliigel. unm 8i  schwingend, von aussen in gewünschtem Masse  betätigt werden können (Fig. 21).  



  Die Erfahrung hat gezeigt, dass der  Schmelzpunkt des Rohnaphtalins je nach    seinem dlurclh     dli.#    Beirmischunenr bedlingten  Clarakt:er erliebli.clien Schwankungen unter  worfen ist; aber für die Zwecke vorliegenden  Verfahrens hat sich eine Schmelztemperatur  zwischen 110 ' und 120   C am günstigsten  erwiesen, unm das N aphitalin und andere  flüiclhtige Stoffe richtig ein schmelzen und die  Feuchtigkeit auszutreiben. wobei der Dampf  durch den Entlüftungsstutzen 4 7 entweichit.  Das Schmelzgut wird dann aus dem     Schimelz-          bottieh    in den Verdampfer 24 übergeführt  und hier einer Temperatur von 120-130   C  unterworfen. Alle Verdampfer müssen an  fangs finit Sclhmelzmnaterial bis zur Unterkante  der Allenkplatten 55 angefüllt werden.

   Das  kaustische Alkali wird durch die Öffnungen  5)8 eingebracht und innig mit denn Schmelz  gut vernmischt. Die nun in cden ersten Ver  dampfer 26 gedrückte Luft streicht durch die  drei Verdampfer und tritt schliesslich in den  Kondensator über, werben sie die     unlkonideen-          sierten    Diinipfe aus allen Vcrrlarnlrfern mit  reisst. Imrr Verdampfer 2a lherrscht eine niedri  gere Temperatur, etwa zwischien 100-110   C,  und es werden hier gewisse Stoffe lkondensiert  unnd für untern Teil in flüssiger Form     gesamn-          nmelt.    D)er unkeondensierte Teil im mittleren  Verdanmpfer 24 fliesst in den untern     Verdamtp-          fer    26 ab. Lelzterer stebi unier noch höherer  Temnperatur, z.

   B. 140-150)   C.  



  Dier Arbeitsweise des Apparates ist also  bei diesem Verfahrenlbeispiel die. folgende:  Die verhälitnisnässig weniger flüchtigen     Ali-          satztrrodukte    aus demn Verdamlrfer 24t wer  den firn Verdampfer 263 der dort herrschenden  hiilheren Temrperaiur unterworfen. und es  wird gleichzeitig dlies Material durch die aus  lern Rohr 70i erntweichencle Druckluft in Be  wegung erbalten. Die durch die versenkte  Sclnlanrge 63 streiclhende Lulfi wird Bierbei  erhitzt und über die Oberfläche der bewegten  Masse hinweggeleitet. Hiebei reisst sie die  Däimtfe in den mittleren Verdampfer 24.

   In  dieser niedrigeren Teniperaiur werden gewisse  dieser Däinmipf" kondensiert und werden clann  in     flüssigem        Zustande    wieder     (lein        VerdaTiip-          fer        26        zitgefiilirt,        widirend        die        gewünschten          Diirnpfe        finit    den Dumpfen ans dem Verdanip-      fer 24 in den nächsten Verdampfer 25 über  treten. In letzterem herrscht, wie hemerkt,  eine noch niedrigere Temperatur, und gewisse  Dämpfe werden hier kondensiert.

   Die durch  die Verdampfer streichenden Dämpfe werden  durch die Platten 55 gegen oder durch das  Schmelzgut abgelenkt und so gut durchge  waschen. Hier tritt auch die Reaktion zwi  schen dem kaustischen Alkali und     säuer-          liehen    Verbindungen, wie Phenolen und  Kreosolen, ein, wodurch nicht flüchtige alka  lische Verbindungen entstehen und die     ssil-          dung    vom Dämpfen aus diesen Verbindungen  und ihr schliessliebes Übergehen in den Kon  densator verhütet wird. Die Alkalisalze wer  den von Zeit zu Zeit durch die Reinigungs  löcher entfernt. Die Naphtalindämpfe aber  treten dann in den Kondensator über.  



  Die in den Kondensator dampfförmig die  tretenden Stoffe werden nun darin einen  fraktionierten Kondensation unterworfen. Fs  werden dementsprechend die bei höheren  Temperaturen sich kondensierenden, in der  erden Kammer 77 niedergeschlagen, da der  Inhalt dieser Kammer durch die     einströmen-          die    heissen Dämpfe auf koher Temperatur  gehalten wird. Die hei niedrigerer Temperatur  sich kondensierenden Stoffe werden in der  zweiten Kammer 78 und schliesslich die übri  gen in der dritten Kammer 79 niedergeschla  gen. Wasserdampf wird entweder in der letz  ten Kammer 79 kondensiert oder entweicht       zusammen    mit     denn        Druckmittel        durch    den  Schlot 35.

   Die Temperatur kann in starkem  GAM dnrch die Leitplatten 84 geregelt wer  den, indem dadurch die     Durchstreichgeschnwinn-          digkeit    der Gase verzögert werden kann und  letztere, je nach der Stellung der Leitflügel.  gezwungen werden können, einen mehr oder  weniger gewundenen, ahn längeren oder  kürzeren Weg zurückzulegen.  



  Es ist offensiehtlich, dass in dem     he-          schriehenen    Apparat das Material wiederhole  behandelt wird, einesteils durch die dem  Schmelzgut und Gasen vorgeschriebene Kreis  bewegung, anderseits durch das gegenseitige  Verhalten der Temperaturen in den verschie  denen Verdampfern. So wird im obern Ver-    dampfer das flüssige Kondensat, das schon  im mittleren Verdampfer verdampfte, nun  der Temperatur dieses obern Verdampfers  unterworfen, und der hiervon nicht berührte  Teil wird wieder dem mittleren Verdampfer,  zwecks erneuter Sublimation, zugeführt.

    Übrigens bewirkt die Schmelzpfanne für sich  schon eine Anfangszerlegung des Schmelz  gutes, da gewisse schwerere und unlösliche  Stoffe nach unten unter die Schlange sinken  werden, von wo sie durch die Öffnung des  Ansatzes 45 entfernt werden können, wäh  rend das flüssige Material aus dem obern  Teil durch das Rohr 27 abgezogen wird. Der  unverarbeitete Niederschlag, der sich schliess  lich unten im untersten verdanmpfer 26     alb-          selzt,    kann von Zeit zu Zeit durch den Ab  zug 28a oder das Reinigungsloch entfernt  werden.  



  hin wichtiger Vorzug, dieses Verfahrend  ist der, dass es kontinuierlich durchgeführt  werden kann, indem die Verdampfung ohne  Unterhrechung durchgeführt und Frischgut  eingeführt und Abfallstoffe eniferit werden  können, ohne dass die Verdampfung und Kon  densationsarbeit dadurch gestört würde. In  folge Anwendung eines allseitig geschlos  senen Apparates und indirekter sseheizung  ist Feuersgefahr vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur rationellen Ausscheidung der in Naphtalin und ähnlichen flüchtigen Stoffen enthaltenen Verunreinigungen, da durch gekennzeichnet, dass die geschmolzene zu reinigende Masse bei verschiedenen Tem peraturen in geheizten Räumen unter 55n- strömen eines gasförmigen Druchmittels ver dampft wird, und die Fraktionen zu ihrer Verdichtung einem Kondensator zugeführt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren naeh Patentanspruch I, dadurch gehennzeiclinet, dass die Schmelze zuerst bei 120 his <B>130</B> C und weiter bei 140 bis 150 " C verdampft wird. die Minpf- durch einen Heissluftstrom zum Iionclen- sator fortgeführt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Verdampf- räumen zugeführter Luftstrom in der Schmelze selbst erwärmt und überdies dazu nutzbar Bemacht wird, die Schmelze zu verrühren und in Beweglang zu halten. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das geschmolzene Rohnaphtalin in einen Verdampfungsraum geleitet und darin bei 120 bis 130 verdampft wird.
    der flüssig verbleibende Teil in einen zwei ten Verdampfungsraum geführt wird, wo er bei 140 bis 150 C verdampft, und die von dem Luftstrome aufgenommenen Dämpfe in einen dritten Raum voll niedri gerer Temperatur als 120 C geleitet wer den, wo sich ein Teil der Dämpfe nieder schlägt und in den ersten Verdampfungs raum zurückgeleitet wird, während die verbleibenden Naphtalindämpfe in den Kondensator gelangen. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschmelzen des Rohnaphtalins, wie auch das Verdampfen der Schmelze durch einen umlaufenden Wärmeträger flammenlos bewirkt werden. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verdampfung der Schmelze, die Fortleitung der Naphtalin- dämpfe zum Kondensator und die Ver dichtung der Dämpfe im Kondensator ohne Unterbrechungen durchgefühlt werden, so dass das Beschicken des Schmelzraumes und das Abführen des gereinigten Naphta- lins aus dem Kondensator in fortlaufen dem Arbeitsgange ausgeführt werden kann. PATENTANSPRUCH II: Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen geschlossenen Schmelzbottich mit Ein- lauf und mit zu einem der Verdampfgefässe führenden Abflussrohre. UNTERANSPRÜCHE: 6.
    Apparat nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch drei stufenartig angeord nete, geschlossene Verdampfgefässe, deren mittlerem die Schmelze aus dem Schmelz bottich zugeleitet wird, und die einerseits unter sich durch Bodenrohre, anderseits durch Deckenrohre unter sich und mit dem Kondensator in Verbindung stehen, so dass flüssiges Naphtalin zum untersten Gefäss niederfliessen und die Naphtalindämpfe von allen drei Gefässen in den Konden sator abziehen können. 7. Apparat nach Patentanspruch II und Un teranspruch 6, gekennzeichnet durch Heiz rohre für einen flüssigen Wärmeträger in dem Schmelzbottich und den drei Ver- dampfgefässen mit Regelungsvorrichtun gen, um die in den einzelnen Räumen er forderlichen Temperaturen verschiedener Höhe zu erhalten. 8.
    Apparat nach Patentanspruch II und Un teranspruch 6, gekennzeichnet durch eine Luftleitung, die, teilweise eine umlaufende Rohrleitung am Bodenteile des untersten Verdampfgefässes bildend, sich in zwei Zweigen fortsetzt, deren einer Ausmün dungen oberhalb, der andere Mündungen unterhalb des Spiegels der flüssigen Naphtalinmasse hat. 9.
    Apparat nach Patentanspruch II und Un- t:eransprucli 6. gekennzeichnet durch im Oberraume der Verdampfgefässe in v er- sehiedener Höhenlage derart angeordnete Ablenkplatten, dass Luft mit den Naphta- lindämpfen in Wellenbewegung durch die flüssige Naplitalinmasse streichen muss.
CH93810D 1921-02-22 1921-02-22 Verfahren und Apparat zur rationellen Ausscheidung der in Naphtalin und ähnlichen, flüchtigen Stoffen enthaltenen Verunreinigungen. CH93810A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH93810T 1921-02-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH93810A true CH93810A (de) 1922-04-01

Family

ID=4351390

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH93810D CH93810A (de) 1921-02-22 1921-02-22 Verfahren und Apparat zur rationellen Ausscheidung der in Naphtalin und ähnlichen, flüchtigen Stoffen enthaltenen Verunreinigungen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH93810A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751256C (de) * 1937-12-24 1953-10-26 Ruetgerswerke Ag Verfahren zur Herstellung von Reinnaphthalin

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751256C (de) * 1937-12-24 1953-10-26 Ruetgerswerke Ag Verfahren zur Herstellung von Reinnaphthalin

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3834716A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aufkonzentrieren von loesungen
CH93810A (de) Verfahren und Apparat zur rationellen Ausscheidung der in Naphtalin und ähnlichen, flüchtigen Stoffen enthaltenen Verunreinigungen.
DE1148853B (de) Vorrichtung zur Vakuumdampfbehandlung von Getraenken
DE2928392A1 (de) Vorrichtung zur meerwasserentsalzung durch bruedenkompression
DE544757C (de) Verfahren und Vorrichtungen zur Herstellung von Zellstoff
DE3512451C2 (de)
DE62538C (de) Verfahren und Apparat zur Gewinnung von Sauerstoff aus atmosphärischer Luft
AT122005B (de) Verfahren und Einrichtung zum Eindicken von Aromastoffe enthaltenden Flüssigkeiten, insbesondere von Fruchtsäften.
DE27135C (de) Kombinirte Descillirapparate und Kondensationskühler aus Wellblech
AT54595B (de) Vorrichtung zur Destillation von Wasser.
DE53816C (de) Neuerung an dem durch das Patent Nr. 50387 geschützten Verdampfapparat
DE47010C (de) Vacuum-Destillations-Apparat
DE470584C (de) Brenn- und Extraktionsvorrichtung
DE289538C (de)
DE277883C (de)
DE181391C (de)
US1936293A (en) Heat exchanger
AT157414B (de) Verfahren und Einrichtung zur destruktiven Destillation von organischen oder anorganischen Stoffen.
DE691617C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten
AT27941B (de) Auslaugevorrichtung für Erze.
DE136996C (de)
DE59446C (de) Verdampfapparat
DE27608C (de) Verfahren zur Gewinnung von schwefliger Säure aus Röstgasen, (Abhängig vom Patent Nr. 26181.)
DE13429C (de) Neuerungen an Apparaten für die Destillation ammoniakalischer Flüssigkeiten
DE539353C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Destillation und Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen