DE543230C - Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen

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DE543230C
DE543230C DEI35565D DEI0035565D DE543230C DE 543230 C DE543230 C DE 543230C DE I35565 D DEI35565 D DE I35565D DE I0035565 D DEI0035565 D DE I0035565D DE 543230 C DE543230 C DE 543230C
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DE
Germany
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electrode
jacket
permanent
permanent electrode
filling compound
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Expired
Application number
DEI35565D
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English (en)
Inventor
Dr Heinz Eichwede
Dr Josef Rachor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE543230C publication Critical patent/DE543230C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B29/00Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling
    • C09B29/34Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components
    • C09B29/36Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds
    • C09B29/3604Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds containing only a nitrogen as heteroatom
    • C09B29/3647Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds containing only a nitrogen as heteroatom containing a five-membered ring with two nitrogen atoms as heteroatoms
    • C09B29/3652Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds containing only a nitrogen as heteroatom containing a five-membered ring with two nitrogen atoms as heteroatoms containing a 1,2-diazoles or hydrogenated 1,2-diazoles
    • C09B29/366Monoazo dyes prepared by diazotising and coupling from other coupling components from heterocyclic compounds containing only a nitrogen as heteroatom containing a five-membered ring with two nitrogen atoms as heteroatoms containing a 1,2-diazoles or hydrogenated 1,2-diazoles containing hydroxy-1,2-diazoles, e.g. pyrazolone

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Dauerelektrode für elektrische Öfen Die Erfindung betrifft eine Elektrode für elektrische Ofen.
  • Es ist bekannt, Elektroden mit Metallgestell aus einzelnen Sektoren derart zusammenzusetzen, daß die übereinanderstehenden Sektoren mit schwalbenschwanzförmigen Enden sich gegenseitig übergreifen. Ferner ist es bekannt, kontinuierliche Elektroden als Hohlelektroden auszubilden. Diesem Bekannten gegenüber besteht die vorliegende Erfindung im wesentlichen darin, daß in einem äußeren, aus einem oder mehreren Teilen bestehenden Mantel aus fertig gebranntem Elektrodenmaterial ein metallisches Gerüst angeordnet ist, an dem der Mantel befestigt ist, so daß dieses Gerüst die mechanischen Beanspruchungen der Dauerelektrode aufnimmt.
  • Hierdurch wird erreicht, daß die Größe der neuen Dauerelektrode, welche nach dem Prinzip der peripherischen Stromverteilung konstruiert ist, infolge der Ausrüstung mit einer innenliegenden Tragkonstruktion nicht mehr begrenzt ist. Sie kann für die Ausgestaltung elektrischer Ofen mit Elektroden von 3 m Durchmesser benutzt werden für 2q.0 ooo Amp. und sogar für solche von 6 m Durchmesser für 5oo ooo Amp.
  • Erfindungsgemäß ist bei der Dauerelektrode aus fertig gebrannten Sektoren der elektrische Strom im wesentlichen auf den Umfang beschränkt. Der Stromdurchgang durch die Bitte der Elektrode ist möglichst verhindert, um Überhitzungen und Ansammlungen von Gas in dem flüssigen Metallbad zwischen der Ofensohle und dem unteren Teil der Elektrode zuvermeiden. Zu diesem Zwecke werden die Sektoren so zusammengefügt, daß ihr unterer Teil stets mit dem oberen Teil der darunterliegenden verhakt bleibt, und daß die Sektoren, einzeln auf ein inneres Metallgerüst aufgesetzt, einen Hohlzylinder bilden. Dem Metallgerüst fällt ausschließlich die Aufgabe zu, die mechanischen Beanspruchungen aufzunehmen, welchen das Kohlenmaterial nicht gewachsen ist, wodurch es möglich wird, Elektroden beliebiger Durchmesser zu bauen und ihre Aufhängung in technisch einwandfreier Weise zu vollziehen.
  • Die Stampfmasse, welche den mittleren Hohlraum des Elektrodenmantels ausfüllt, wird für den Strom nicht leitend gemacht, indem sie eine entsprechende Zusammensetzung erfährt oder, falls die Stampfmasse noch eine gewisse Leitungsfähigkeit besitzt, indem eine Isolierschicht zwischen den Sektorenmantel und die Stampfmasse eingesetzt wird.
  • Auf der Zeichnung zeigen die Fig. i und 2 im senkrechten und waagerechten Schnitt die Dauerelektrode, die ein einheitliches Ganzes bildet und bei welcher die Sektorabschnitte auf dem inneren Mantelgestell unter gleichzeitiger Höhenversetzung befestigt sind.
  • Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt durch die Elektrode mit innerer stromleitender isolierter Stampfmasse.
  • Fig. 4 ist ein senkrechter und die Fig. 5 und 6 sind waagerechte Schnitte durch die sternförmig ausgebildete Elektrode mit und ohne Isolierung, die mit Vorliebe dann benutzt wird, wenn das zur Speisung des Ofens verwendete Material, welches dem Füllgut zugesetzt wird, in innige Berührung mit dem durch die Sektoren hindurchgehenden Strom gebracht «-erden soll.
  • Wie aus den Fig. z und 2 hervorgeht, bilden die Sektoren z9 unter sich gleiche Abschnitte und sind in halber Länge gegenseitig versetzt. Sie sind einzeln durch Bolzen 41 auf Ringen 42 befestigt, die durch senkrechte Stangen q.3 miteinander verbunden sind. Zwischen den einzelnen Sektoren bestehen kleine freie Fugen qq., die mit Gips oder Zement ausgestrichen werden.
  • Aus diesen Figuren ergibt sich ferner, daß die so ausgebildete Elektrode ein geschlossenes Bündel darstellt, welches mit einem gestreckten Bündel um so mehr vergleichbar ist, als zur Vermeidung von Überhitzungen und axialen Gasansammlungen man logisch gezwungen ist, die Füllmasse 45 für den Strom nicht passierbar zu machen, denselben vielmehr lediglich die Rolle eines inneren Schutzes spielen zu lassen und dem ganzen Bündelsystem den genau gleichen Querschnitt zu geben wie dem üblichen gestreckten Bündel, so daß die Elektrode für eine gleiche Stromdichte geeignet ist, die bei Reduktion und je nach dem beabsichtigten Produkt zwischen q. bis 5 Amp. pro cm° schwankt.
  • Die strahlenförmigen Erweiterungen der Füllmasse 45 durch Eintritt in die seitlichen Ausschnitte der Sektoren z9 bringen die Behandlungssubstanzen, welche der Füllmasse zugesetzt wurden, in nähere Berührung mit dem durch die Sektoren passierenden Strom, wodurch die Einwirkungen aller Art, soweit sie auf den Strom zurückzuführen sind, wesentlich verstärkt werden. Dies ist besonders der Fall für Aluminium, wo es sich unter anderem darum handelt, die Fixierung des Fluors, der bei der Elektrolyse entsteht, durch die Tonerde und den Kohlenstoff der Füllmasse zu unterstützen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Dauerelektrode für elektrische Öfen, gekennzeichnet durch einen äußeren, aus einem oder mehreren Teilen bestehenden Mantel aus fertiggebranntem Elektrodenmaterial und einem im Innern angeordneten metallischen Traggerüst, an dem der Mantel befestigt ist und das die mechanischen Beanspruchungen der Dauerelektrode aufnimmt.
  2. 2. Dauerelektrode nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum im Mantel mit nicht oder nur schlecht leitender Masse ausgefüllt ist, so daß die Hauptmenge des Stromes durch den äußeren Mantel aus fertiggebrannter Elektrodenkohle hindurchgeht.
  3. 3. Dauerelektrode nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel mit radialen sternförmigen Ausnehmungen versehen ist, um die Füllmasse von dem chemischen Prozesse entsprechender Zusammensetzung (z. B. Beschickungsmaterial) in unmittelbare Nähe der stromdurchflossenen äußeren Elektrodenteile zu bringen. q.. Dauerelektrode nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Anwendung einer stromleitenden Füllmasse zwischen dieser und dem Elektrodenmantel eine Isolierschicht angeordnet wird.
DEI35565D 1928-09-22 1928-09-22 Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen Expired DE543230C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740655C (de) * 1936-07-23 1943-11-09 Manufactures De Prod Chim Du N Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE740655C (de) * 1936-07-23 1943-11-09 Manufactures De Prod Chim Du N Verfahren zur Herstellung von Monoazofarbstoffen

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