DE545250C - Verfahren zur Wirbelstromentgasung der Metallteile von Elektronenroehren - Google Patents

Verfahren zur Wirbelstromentgasung der Metallteile von Elektronenroehren

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DE545250C
DE545250C DER69364D DER0069364D DE545250C DE 545250 C DE545250 C DE 545250C DE R69364 D DER69364 D DE R69364D DE R0069364 D DER0069364 D DE R0069364D DE 545250 C DE545250 C DE 545250C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/38Exhausting, degassing, filling, or cleaning vessels
    • H01J9/385Exhausting vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

Zur Befreiung der Metallteile im Innern von Entladungsgefäßen von okkludierten Gasen bedient man sich meistens der Wirbelstromerhitzung. Diese läßt sich mitunter aus dem Grund nicht rationell durchführen, weil die Form der Elektroden durch den eigentlichen Verwendungszweck vorgegeben ist und im allgemeinen nicht mit jener Form übereinstimmt, die für die Wirbelstromerhitzung
<o die günstigste ist.
Z. B. sind für manche Entladungsröhren schmale und lange Anodenzylinder erforderlich, die nur wenig Kraftlinien des induzierenden Wechselmagnetfeldes umfassen.
Zur Behebung dieses Übelstandes verbindet man erfindungsgemäß die für die spätere Funktion der Entladungsröhre erforderlichen Metallteile mit anderen Metallteilen, die so geformt sind, daß sie eine ökonomische Er-
Sitzung im Induktionsofen gewährleisten. Der Wärmekontakt zwischen diesen Metallkörpern muß ein möglichst guter sein. Da zur Herstellung eines solchen Wärmekantaktes eine Falzung oder Schweißnaht nicht immer ausreicht, ist es besonders vorteilhaft, beide Teile aus einem einzigen Stück herzustellen. Wenn es sich z. B. um die Herstellung einer Anode handelt, so kann man diese erfindungsgemäß so formen, daß sie nicht nur, wie bisher üblich, aus der Auffangfläche für die Elektronen besteht, sondern mit Fortsätzen versehen ist, die mit ihr aus einem Stück hergestellt sind, das in seiner Gesamtheit einen für Wirbelstromerhitzung geeigneten Körper bildet.
Es sind zwar schon Anoden bekannt geworden, welche fahnenförmige oder lappenförmige Ansätze tragen, jedoch nur zu dem Zwecke, die Anode an den Stützdrähten zu befestigen oder sie mechanisch zu versteifen. Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung in der Anbringung von Metallkörpern, die mit der Anode in gutem Wärmekontakt stehen und nicht zur mechanischen Versteifung bzw. Befestigung der Anode dienen. Diese Metallkörper können mit der eigentlichen Elektroneneintrittsfläche der Anode entweder aus einem einzigen Stück bestehen oder aus separat hergestellten und an der Anode befestigten Teilen. Bei der zur Entgasung dienenden Wirbelstromerhitzung entwickelt sich die Wärme in erster Linie in den mit der Anode zusammenhängenden Metalkörpern und wird von diesen durch Wärmeleitung auf die eigentliche Anode übertragen.
In Abb. ι ist in schematischer Weise eine Elektrodenform gezeichnet, die sich zur Wirbelstromerhitzung schlecht eignet, während Abb. 2 eine Ausführungsform der Erfindung darstellt, nämlich die Kombination eines schmalen Anodenzylinders mit einem ebenen Blechring, der bedeutend mehr Kraftlinien umfaßt. Die Achse der Induktionsspule ist in beiden Fällen vertikal angenommen, so daß die entstehenden Induktionsströme im Sinne der Pfeile α fließen. An Stelle eines einzigen
Blechringes können auch mehrere parallele Blechringe angebracht sein.
Ein "anderes Ausführungsbeispiel zeigt Abb. 3, worin eine Anode nach der Erfindung dargestellt ist, die aus einem einzigen Stück Blech hergestellt ist, so daß zweifellos ein guter Wärmekontakt zwischen der als Wirbelstromkörper dienenden angesetzten Fahne und der eigentlichen Anodenfläche besteht, die entgast werden soll.
Abb. 4 stellt eine Elektrode mit omegaförmigem Querschnitt dar. Die Richtung des magnetischen Vektors des Induktionsfeldes ist durch Pfeil b angedeutet.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Wirbelstromentgasung der Metallteile von Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß Metallteile verwendet werden, die aus einem Teil bestehen, dessen Form durch die spätere Funktion der Elektronenröhre bedingt ist, und einem anderen, mit dem ersten Teil in gutem Wärmekontakt stehenden Teil, der entweder für sich allein oder in Verbindung mit dem ersten Teil eine zur Wirbelstromerhitzung geeignete Form hat, und daß das Induktionsfeld in eine hinsichtlich der Wirbelstromerhitzung des zweiten Teiles günstige Stellung gebracht wird. ■
  2. 2. Für das Verfahren nach Anspruch 1 geeignete Elektrode für Elektronenröhren, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Kreiszylindermantel besteht, an dessen Außenseitern oder mehrere ebene Ringe angesetzt sind.
  3. 3. Elektrode für Elektronenröhren, geeignet für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem omegaförmig gebogenen Blechstreifen besteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER69364D 1926-11-20 1926-11-20 Verfahren zur Wirbelstromentgasung der Metallteile von Elektronenroehren Expired DE545250C (de)

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