DE546366C - Gluehkathodenroehre - Google Patents
GluehkathodenroehreInfo
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- DE546366C DE546366C DEI35097D DEI0035097D DE546366C DE 546366 C DE546366 C DE 546366C DE I35097 D DEI35097 D DE I35097D DE I0035097 D DEI0035097 D DE I0035097D DE 546366 C DE546366 C DE 546366C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J40/00—Photoelectric discharge tubes not involving the ionisation of a gas
Landscapes
- Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung betrifft eine Elektronenröhre mit lichtempfindlicher Steuerelektrode
zur Steuerung des von einer Glühkathode ausgehenden Entladungsstromes.
S Bei den bisher bekannten lichtempfindlichen Elektronenröhren, bei welchen der Entladungsvorgang zwischen einer Anode und Kathode durch Steuerung einer lichtempfindlichen, weiterhin vorgesehenen Elektrode erfolgt, waren die Anordnungen meistens so getroffen, daß in der bekannten Dreielektrodenröhre neben Glühkathode und Anode eine weitere, mit lichtempfindlicher Substanz bekleidete Steuerelektrode vorgesehen war.
S Bei den bisher bekannten lichtempfindlichen Elektronenröhren, bei welchen der Entladungsvorgang zwischen einer Anode und Kathode durch Steuerung einer lichtempfindlichen, weiterhin vorgesehenen Elektrode erfolgt, waren die Anordnungen meistens so getroffen, daß in der bekannten Dreielektrodenröhre neben Glühkathode und Anode eine weitere, mit lichtempfindlicher Substanz bekleidete Steuerelektrode vorgesehen war.
Man wendete hierbei in der Regel Elektrodensysteme mit plattenförmiger Anode und
Steuerelektrode an, da notwendigerweise die Steuerelektrode der Belichtung von außen her
zugänglich sein mußte und dies bei zylindrischer Elektrodenanordnung nicht möglich
war. Es ist andererseits bekannt, daß koaxiale Anordnungen gegenüber den Elektrodenanordnungen
mit flacher Anode und flachem Gitter Vorteile aufweisen, die in erster Linie in günstigerer Steuerwirkung der
Röhren bestehen.
Gemäß vorliegender Erfindung besteht die lichtelektrische Steuerelektrode einer lichtelektrisch
gesteuerten Glühkathodenröhre aus einem koaxial in der zylindrischen Anode angeordneten,
gerade oder schraubenförmig gewundenen Glas- oder Quarzstab, der mit einer zweckmäßig einatomigen Schicht eines für
sichtbares, ultraviolettes oder infrarotes Licht empfindlichen Stoffes (Alkalimetall, Magnesium,
Calcium, Bariumoxyd o. dgl.) bekleidet ist. Die Zuführung des Lichtes geschieht dabei in axialer Richtung des Glasoder
Quarzstabes.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in drei Abbildungen dargestellt.
Es sind 1 das Glasgefäß, 2 die Anode, 3 die Kathode und 4 das Gitter. Die Anode sitzt
an der Einführungsleitung 5, die durch den Fuß 6 hindurchgeht. Die Kathode 3 sitzt
konzentrisch innerhalb der Anode und ist mit den Zuführungsdrahten 7 und 8 verbunden.
Das Gitter 4 gemäß Abb. 1 und 3 besteht aus einem starren, schraubenförmigen, isolierenden
Teil aus Quarz oder optischem Glas und hat auf seiner Oberfläche einen einatomigen
Belag von Cäsium o. dgl., der in die Röhre aus einer Kapsel 9 eingeführt wird. Das obere
Ende der Quarzspirale ist an dem Behälter 1 angeschmolzen, wie in Abb. 1 die mit 10 bezeichnete
Stelle erkennen läßt, während das untere Ende an 'einer Metallstange 11 angeschmolzen
ist. Der Faden besteht zweckmäßig aus Wolframdraht mit einer Schicht von Cäsium. Erforderlichenfalls kann die
ganze innere Oberfläche der Röhre mit einem Belag von Alkalimetall versehen werden, es
genügt jedoch, daß eine winzige Menge von Alkali vorhanden ist, beispielsweise eine
dünne Cäsiumschicht auf einem kleinen Teil der Röhre. Bei einigen Ausführungsformen
kann alles freie Alkalimetall ausgetrieben werden, so daß nur die einatomige Schicht
auf dem Glas übrigbleibt.
Das auf das Spiralgitter 4 auffallende Licht geht durch die Spirale von Ende zu
Ende, trifft innen auf die Quarzfläche und wird von dieser reflektiert, wobei es nur
wenig von seiner Energie bei jeder Reflexion 1S verliert, so daß viele Reflexionen stattfinden
können, die eine große lichtelektrische Emission von der Oberfläche des Gitters 4 mit
einem sehr schwachen Lichtstrahl gestatten. Das Quarzgitter gibt, wenn Licht auf sein
Ende 10 geworfen wird, Lichtelektronen an die Anode 2 ab und wird dadurch mehr
positiv. Infolgedessen fließt mehr Strom vom Faden zur Anode. Der Verlust von Elektronen
durch das Gitter wird durch die vom 2S Glühfaden aufgenommenen Elektronen ausgeglichen,
so daß für jeden Wert der Lichtintensität das Gitter eine endgültige Spannung annimmt, bei der die Zahl der durch das
Licht verlorenen Elektronen gerade gleich der Zahl der vom Faden aufgenommenen Elektronen
ist.
Erforderlichenfalls kann man zwei Glühfäden 12 und 13 verwenden (Abb. 3), wobei
der Faden 13 bei einer geringeren Temperatur arbeitet. Der vom Faden 13 ausgehende
Elektronenstrom bewirkt bei stärkerem Glühen eine stärkere Aufladung der Steuerelektrode
und dadurch eine Verschiebung des Arbeitspunktes auf der Röhrencharakteristik. In gleicher Weise würde ein Ändern der
Heiztemperatur des Hauptglühfadens sich auswirken. Es gestattet jedoch der zweite,
auf schwächerer Temperatur befindliche Glühfaden ein feineres Einregulieren des zur
Steuerelektrode fließenden Stromes. Es wird zweckmäßigerweise der Faden 13 auf einer
gegenüber dem Faden 12 negativen Spannung gehalten, um möglichst alle von ihm aus-
gehenden Elektronen zur Erzeugung einer Aufladung der Steuerelektrode nutzbar zu
machen. Es ist auf diese Weise möglich, die Empfindlichkeit der Röhre über einen weiten
Bereich zu verändern.
Das Gitter kann auch (Abb. 2) durch eine gerade Stange 14 von Quarz oder Glas gebildet
werden, die in diesem Falle an einer Metallstange-15 befestigt ist, während sie
oben dicht bis zur Innenwand des Behälters ragt und mit diesem auch verschmolzen werden
kann. Die Ouarzstange ist mit einer einatomigen Schicht von Cäsium o. dgl. bekleidet.
Der Glühfaden 17 liegt um die Ouarzstange und wird durch die Leitungen 18 und
19 gespeist. Zweckmäßig wird er durch einen mit Cäsium bekleideten Wolframfaden gebildet,
der bei einer Temperatur zwischen 800 K und 1000 K arbeitet.
Statt des Alkalimetalls kann man auch Schichten aus Magnesium oder Calcium benutzen,
die nur gegen ultraviolettes Licht empfindlich sind, oder aus Bariumoxyd oder Schwefelverbindungen, die gegen infrarotes
Licht empfindlich sind.
Die Menge des Lichtes, das auf die Enden des Gitters geworfen wird, steuert nunmehr
den Stromfluß zwischen Kathode und Anode.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Glühkathodenröhre, bei der eine lichtelektrisch aktivierte Elektrode zur Steuerung des EntladungsVorganges vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtelektrische Steuerelektrode aus einem koaxial in der zylindrischen Anode angeordneten, gerade oder schraubenförmig gewundenen, mit einer zweckmäßig einatomigen lichtempfindlichen Schicht bekleideten Glas- oder Ouarzstab besteht, dem das Licht in axialer Richtung zugeführt wird.
- 2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zweiten, gegenüber der Kathode schwächer geheizten Glühfaden zur Schaffung eines Elektronenausgleichstromes für das Steuergitter.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI35097D DE546366C (de) | 1928-07-31 | 1928-07-31 | Gluehkathodenroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI35097D DE546366C (de) | 1928-07-31 | 1928-07-31 | Gluehkathodenroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE546366C true DE546366C (de) | 1932-03-15 |
Family
ID=34428035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI35097D Expired DE546366C (de) | 1928-07-31 | 1928-07-31 | Gluehkathodenroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE546366C (de) |
-
1928
- 1928-07-31 DE DEI35097D patent/DE546366C/de not_active Expired
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