DE550196C - Verfahren zur Feststellung der Bedruckfaehigkeit von Papier durch Ermittlung des Staeubungsgrades daran - Google Patents

Verfahren zur Feststellung der Bedruckfaehigkeit von Papier durch Ermittlung des Staeubungsgrades daran

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DE550196C
DE550196C DE1930550196D DE550196DD DE550196C DE 550196 C DE550196 C DE 550196C DE 1930550196 D DE1930550196 D DE 1930550196D DE 550196D D DE550196D D DE 550196DD DE 550196 C DE550196 C DE 550196C
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DE
Germany
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paper
determining
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dust
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Expired
Application number
DE1930550196D
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English (en)
Inventor
Dr Toni Hamburger
Dr Ernst H Riesenfeld
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Fuess Vorm J G Greiner Jr & Ge
Original Assignee
Fuess Vorm J G Greiner Jr & Ge
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/34Paper
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Description

  • Verfahren zur Feststellung der Bedruckfähigkeit von Papier durch Ermittlung des Stäuhungsgrades daran Das Stäuben von Druckpapier besteht darin, daß beim Durchgang des Papiers durch die Buchdruckpresse, die Rotationsmaschine o. dgl. kleine Teile von der Oberfläche abgerissen werden. Diese verunreinigen Form, Farbwalzen und schließlich auch die Farbe im Farbkasten. Die Buchdrucker haben daher ein Interesse daran, möglichst schwach stäubende Papiere zu verdrucken. Bisher war kein Verfahren bekannt, das Stäuben des Papiers quantitativ zu bestimmen, so daß man schon bei der Bestellung einer Papiersorte die Gewähr sich verschaffen konnte, ein gut bedruckfähiges Papier zu erhalten.
  • Das im folgenden beschriebene Verfahren besteht darin, daß das zu verwendende Papier vor seiner Bestellung oder Bedruckung in einer besonderen Vorrichtung, die im folgenden Papierbestäubungsprüfer genannt werden möge, auf seine Bedruckfähigkeit geprüft wird. In diesem Prüfer wird das zu prüfende Papier in schnelle Bewegung gesetzt, und dabei werden durch einen Schaber die auf der Oberfläche des Papiers locker aufsitzenden Teilchen entfernt. An Stelle des Papiers kann auch der Schaber in schnelle Bewegung versetzt werden. Durch Wägung der abgeschabten Teilchen oder des Papiers vor und nach dem Schaben erhält man ein Maß für den Stäubungsgrad. Eine Ausführungsform für diesen Prüfer besteht darin, daß das zu prüfende Papier auf dem Kranz eines Rades montiert und dieser in schnelle Rotation versetzt wird Dabei wird eine Rasiermesserklinge an das Papier angedrückt. An Stelle des Messers kann auch ein Schleifstein oder eine andere geeignete Vorrichtung zur Abtrennung der. Oberflächenteilchen von der Papiermasse verwendet werden. Die Schleifwirkung kann auch dadurch erzielt werden, daß das Papier auf eine Scheibe o. dgl. aufgespannt wird die in schnelle Umdrehung versetzt wird und von der durch Messer, Schleifsteine oder andere entsprechende Schabvorrichtungen die Oberflächenteilchen bei der schnellen Bewegung. des Papiers von diesem entfernt werden.
  • Zur Bestimmung des Stäubungsgrades kann auch eine Vorrichtung angebracht werden, in der sich der abgeschabte Staub sammelt, und dieser kann dann direkt zur Wägung kommen.
  • Ein Ausführungsbeispiel für diesen Stäubungsprüfer zeigt die beiliegende Abbildung. Auf einer Welle a sitzt das Schabrad b, auf dessen Radkranz c die zu prüfenden Papiere p aufgespannt werden. Die Welle wird durch einen Elektromotor o. dgl. angetrieben, mit dem sie durch einen Treibriemen, ein Vorgelege oder eine andere geeignete Mitführungsvorrichtung verbunden ist. Man tut gut, einen Tourenzähler vorzusehen, durch den man die Konstanz der Umdrehungsgeschwindigkeit der Welle kontrollieren kann. Auf dem Papier schleift ein Messer d, z. B. eine Rasierapparatklinge, das in dem Halter e befestigt ist. Der Halter sitzt lose auf der Welle f auf und wird durch das Übergewicht seines Stieles g gegen den Radkranz gedrückt. Zur Erhöhung des Druckes kann man auf den Stiel Zusatzgewichte k auflegen. Dieselben sind in Form vors Metallringen ausgebildet.
  • Zur Befestigung der zu prüfenden Papiere dient folgende . Vorrichtung: Der Radkranz hat an einer Stelle in der Mitte einen Einschnitt, der aber so schmal ist, daß das Messer beim Passieren dieser Stelle seitlich immer noch auf dem Radkranz aufliegt. In dieses Loch werden die zugespitzten Enden des zu prüfenden Papierstreifens hineingesteckt und in demselben durch einen Keil lt eingeklemmt. Die,Schraube sichert den Teil so, daß er durch die Zentrifugalkraft nicht gelockert oder gar herausgerissen werden kann. Der Apparat wird mit einem auf der Fußplatte aufsitzenden Glaskasten zugedeckt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Feststellung der Bedruckfähigkeit von Papier durch Ermittlung des Stäubungsgrades daran, der sich ergibt, wenn das zu prüfende Papier mittels eines Messers, eines Schleifsteines oder einer anderen entsprechenden Schabvorrichtung so behandelt wird, daß sich dabei nur die locker sitzenden und leicht abstäubenden Oberflächenteilchen von der Papiermasse -abtrennen und wie bei den bekannten Abnutzungsprüfverfahren entweder das Gewicht der abgeschabten Papiermenge oder das Gewicht des zu prüfenden Papiers vor und nach dem Schabversuch bestimmt wird.
DE1930550196D 1930-02-23 1930-02-23 Verfahren zur Feststellung der Bedruckfaehigkeit von Papier durch Ermittlung des Staeubungsgrades daran Expired DE550196C (de)

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DE (1) DE550196C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063406B (de) * 1956-12-24 1959-08-13 Walter Brecht Dr Ing Verfahren zur Messung des Staubens von Papier

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