DE551241C - Drehschieber - Google Patents

Drehschieber

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DE551241C
DE551241C DESCH86117D DESC086117D DE551241C DE 551241 C DE551241 C DE 551241C DE SCH86117 D DESCH86117 D DE SCH86117D DE SC086117 D DESC086117 D DE SC086117D DE 551241 C DE551241 C DE 551241C
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durchlaßkorper
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housing
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
    • F16K5/20Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces
    • F16K5/204Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together for plugs with spherical surfaces with the plugs or parts of the plugs mechanically pressing the seals against the housing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Drehschieber, dessen Durchlaßkörper auf der Ventilspindel verdrehbar ist und bei der Drehung der Spindel unter dem Einfluß von Führungen am Ge-— 5 häuse während eines Teiles der Drehung mit der Spindel gekuppelt, während des übrigen Teiles der Drehung aber von ihr entkuppelt wird und stehenbleibt, wobei dann die Verdrehung von Spindel und Durchlaßkörper gegeneinander das Vorschieben bzw. Zurückziehen der am Durchlaßkörper gelagerten Ventilkegel bewirkt. Bei den bekannten Drehschiebern dieser Art greift die Spindel nur in den oberen Teil des Durchlaßkörpers ein und bewirkt die Verschiebung der Ventilkegel mittels im Durchlaßkörper gelagerter Exzenterwellen, auf die- sie durch ein über dem Durchlaßkörper angeordnetes Zahnradgetriebe übersetzt ist. Bei dieser Anordnung muß ao daher über dem Durchlaßkörper ein Raum für das Zahnradgetriebe im Gehäuse vorgesehen werden.
Bei dem Drehschieber nach der Erfindung geht dagegen die Spindel durch den Durchlaßkörper hindurch und wirkt mittels oberhalb und unterhalb des Durchlaßkörpers auf ihr angeordneter Exzenter unmittelbar auf die Ventilkegel, so daß besondere Hilfsorgane und der von diesen beanspruchte Raum fortfallen. Das Gehäuse kann daher in kleineren Abmessungen als bisher ausgeführt werden. Die Übertragung der Bewegung von den Exzentern der Spindel auf die Ventilkegel erfolgt durch die Exzenter umfassende Platten, die in Nuten des Durchlaßkörpers liegen und daher keinen zusätzlichen Raum beanspruchen.
Die am Gehäuse angeordneten Führungen, die die Kupplung und Entkupplung zwischen Spindel und Durchlaßkörper und einen zeitweiligen Stillstand des letzteren bewirken, gestalten sich bei dieser Anordnung sehr einfach und betriebssicher. Sie bestehen einerseits aus konzentrischen, den Ein- und Auslässen gegenüber nach außen erweiterten Nuten des Gehäuses, in die Vorsprünge der Platten eingreifen, so daß letztere samt den Ventilkegeln nur den Ein- und Auslässen gegenüber verschoben werden können, und konzentrischen, an einem Ende exzentrisch nach außen laufenden Nuten, die am Durchlaßkörper gelagerte Riegel steuern, die durch den konzentrischen Teil der Niit mit der Spindel in Eingriff gehalten, durch den exzentrischen Teil dagegen zurückgezogen werden.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Es ist darin
Abb. ι ein senkrechter Schnitt durch den Drehschieber in der Schließstellung vor dem Andrücken der Ventilkegel,
Abb. 2 ein waagerechter Schnitt durch den Drehschieber nach Andrücken der Ventilkegel,
Abb. 3 die Vorrichtung zum Verriegeln des Durchlaßkörpers an der Spindel,
Abb. 4 dieselbe in senkrechtem Schnitt, Abb. 5 die Vorrichtung zum Verriegeln des Durchlaßkörpers am Gehäuse.
Das Gehäuse 1 des Drehschiebers, an das
die Ein -und Auslaßstutzen 2 und 3 angegossen sind, ist innen kugelförmig ausgedreht und oben durch einen aufgeschraubten Deckel 4 verschlossen. Durch eine Stopfbuchse 5 des Deckels ist die Ventilspindel 6 hindurchgeführt, die im Deckel und im Boden mit je einem verstärkten Teil 7 bzw. 8 gelagert und in der Mitte des Gehäuses zu einem kugelförmig abgedrehten, innen durchbohrten Teil 9 verstärkt ist. Das obere Ende des kugelförmigen Teiles ist durch einen Bund 10 abgeschlossen, über dem zwei Zonen der Spindel zu Exzentern 11 und 12 abgedreht sind, deren Exzentrizität nach entgegengesetzten Seiten gerichtet ist. Symmetrisch zu diesen Teilen befinden sich unterhalb des kugelförmigen Teiles ein Bund 10' und zwei exzentrisch abgedrehte Teilen' und 12'.
Auf dem kugelförmigen Spindelteil 9 bzw. auf den Bunden 10 und 10' ist der Durchlaßkörper 15 gelagert, dessen mittlerer Teil 16 innen und außen kugelförmig abgedreht ist. In die innere Ausdrehung paßt der Kugelteil 9 der Spindel hinein. Wie aus Abb. 2 ersichtlich, ist die Spindel gegen den Durchlaßkörper 15 verdrehbar. In die Offenstellung gelangt die Spindel aus der in Abb. 2 gezeichneten Lage durch eine Drehung um i8o°, auf deren letztem Teil sie den Durchlaßkörper 15 in später zu beschreibender Weise mitnimmt und um 900 verdreht. Beide bilden dann zusammen einen Durchlaß. Die Bohrung 17 der Spindel entspricht genau der lichten Weite des Durchlaßkörpers 15.
Damit der Durchlaßkörper auf den kugelförmigen Spindelteil aufgebracht werden kann, besteht er aus zwei Teilen (Abb. 2), die an beiden Seiten durch Ringe 18 zusammengehalten werden. Auf den Ringen 18 des Durchlaßkörpers 15 sind die Ventilkegel 20 bzw. 21 verschiebbar und drehbar gelagert. Es können ein oder zwei Ventilkegel vorhanden sein; in der nachstehenden Beschreibung sind zwei Ventilkegel angenommen. Als Mitnehmer für die Ventilkegel sind auf den Exzentern 11 und 12 Platten 23 bzw. 24 und auf den Exzentern 11' und 12' Platten 23' und 24' gelagert. Die Platten 24 und 24' greifen mit klauenförmig ausgebildeten Rändern um den Rand des Ventilkegels 20 herum. Die Platten 23 und 23' sind am Rande zunächst nach oben bzw. unten gekröpft und greifen dann ebenfalls um den Rand des Ventilkegels 21. Die Platten sind durch in den Zeichnungen nicht sichtbare Führungsleisten auf dem Durchlaßkörper gegen Verdrehung gegen diesen gesichert. Die Exzenter haben in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gleiche Größe. Die Bohrungen, mit denen die Platten auf den Exzentern liegen, sind, zum wenigsten bei den inneren Platten 23, 23', um ein Aufschieben auf die Exzenter zu ermöglichen, mit einem größeren Durchmesser als diese ausgeführt. Der Zwischenraum wird nach dem Aufschieben durch segmentförmige Füllstücke 25 aus Bronze oder durch Rollen 26, die je ein Rollenlager bilden, ausgefüllt. Wie bereits erwähnt, führt die Spindel bei jedem öffnen oder Schließen eine halbe, der Durchlaßkörper mit den Ventilkegeln und den Platten 23, 24, 23', 24' eine Vierteldrehung aus. In der Offenstellung ist in noch zu beschreibender Weise der Durchlaßkörper samt den Platten mit der Spindel verriegelt, so daß diese Teile eine Drehung der Spindel bis in die Schließstellung mitmachen müssen. Dieser Teil der Drehung wird dazu benutzt, die Verriegelung auszurücken, so daß die Teile im Augenblick der Ankunft in der Schließstellung voneinander entkuppelt werden und die Spindel sich weiterdrehen kann, während der durch einen Anschlag aufgehaltene Durchlaßkörper stillsteht. Bei dieser Verdrehung der Teile gegeneinander werden die Platten 23, 24, 23', 24' von den Exzentern nach außen geschoben, so daß die Ventilkegel auf ihre Sitze gedrückt werden. Hierbei erfolgt gleichzeitig eine Verriegelung des Durchlaßkörpers und der Platten am Gehäuse gegen Verdrehung. Wird die Spindel zurück in die Offenstellung gedreht, so kann der Durchlaßkörper diese Drehung zunächst nicht mitmachen, da er am Gehäuse verriegelt ist. Die Spindel dreht sich daher gegen den Durchlaßkörper und zieht dabei mittels der Exzenter die Platten 23, 24 23', 24'. und die Ventilkegel nach innen. Durch die Zurückziehung der Platten wird gleichzeitig die Verriegelung wieder gelöst, was nach einer' Vierteldrehung der Spindel vollendet ist. Zu Beginn der weiteren Vierteldrehung der Spindel erfolgt wieder eine Verriegelung des Durchlaßkörpers mit der Spindel, so daß diese den Durchlaßkörper in die Offenstellung mitnimmt. Zur Durchführung dieser Vorgänge dient folgende Anordnung:
Verriegelung des Durchlaßkörpers auf der Spindel.
In Nuten an der Oberseite des Durchlaßkörpers 15 sind zwei Riegel 30 verschiebbar, λ'οη denen jeder einen in eine Nutführung 3.1 im Gehäusedeckel vorspringenden Zapfen ^2 trägt (Abb. 3, 4). In der Offenstellung des Ventils sind die Riegel 30 in Aussparungen im Bund 10 der Spindel vorgeschoben, so daß der Durchlaßkörper auf der Spindel festgestellt ist und deren Drehung in die Schließstellung mitmachen muß. Die Nuten 31 verlaufen konzentrisch zur Spindelachse bis zum Punkte 34 (Abb. 3) und von diesem Punkte an um das mit α bezeichnete Stück exzentrisch
nach außen. An dieser Stelle werden daher die Riegel 30 aus den Aussparungen 33 zurückgezogen, so daß die Spindel bei ihrer weiteren Drehung von dem Durchlaßkorper, der an dieser Stelle von nachstehend beschriebenen Anschlägen aufgehalten wird, entkuppelt ist und sich gegen ihn verdrehen kann. Statt der gezeichneten Anordnung, bei der die Zapfen 32 unmittelbar an den Riegeln 30 sitzen, ίο könnten auch zweiarmige Hebel angeordnet werden, die auf ihrem einen Schenkel eine in die Nut 31 eingreifende Rollen tragen und mit ihrem anderen Schenkel am Riegel 30 angreifen.
Die Verriegelung des Durchlaßkörpers am Gehäuse und seine Verdrehung gegen die Spindel.
Die Platten 23' und 24' tragen Nocken 40, die in Nuten 41 am Gehäuseboden eingreifen (Abb. 5). Diese Nuten verlaufen konzentrisch zur Spindelachse und haben an ihrem mit 42 bezeichneten Ende, das den Stutzen 2 bzw. 3 gegenübersteht, nach außen Erweiterungen 43. Die Enden 42 bilden die vorerwähnten Anschläge, die die Drehung des Durchlaßkorpers ' im Augenblick seiner Entriegelung von der Spindel aufhalten. Da sich, wie erwähnt, die Spindel von diesem Augenblick an bei ihrer Weiterdrehung gegen den Durchlaßkorper verdreht, kommen nunmehr die Exzenter 11, 12 und 11', 12' zur Wirkung und verschieben die Platten 23, 24 bzw. 23', 24' nach außen, wodurch die Ventilkegel an ihre Sitze angedrückt werden. Das Ventil ist damit geschlossen. Der am Austrittsstutzen liegende Ventilkegel wird übrigens bereits vor dem mechanischen Andrücken durch den Dampfdruck auf seinen Sitz gepreßt, da die Ventilkegel in den Platten 23, 24 etwas Spiel haben.
infolge der Verschiebung der Platten sind die Nocken 40 in die Erweiterungen 43 eingetreten, wodurch der Durchlaßkorper am Gehäuse verriegelt ist. Wird das Ventil wieder geöffnet, so kann daher der Durchlaßkorper die Drehung der Spindel nicht mitmachen, und diese dreht sich gegen ihn, so daß die Exzentern, 12, n', 12' die Platten 23, 24, 23', 24' nunmehr nach innen ziehen und die Ventilkegel von ihren Sitzen abheben. Die Nocken 40 gehen dabei aus den Erweiterungen 43 zurück, wodurch der Durchlaßkorper vom Gehäuse entriegelt wird. Diese Entriegelung ist nach einer Vierteldrehung der Spindel vollendet. Im gleichen Augenblick erfolgt wieder die Verriegelung des Durchlaßkörpers auf der Spindel durch Vorschieben der Bolzen 30 (Abb. 3), so daß nunmehr der Durchlaßkorper der Drehung der Spindel in die Offenstellung folgen muß.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Drehschieber, dessen Durchlaßkorper auf der Spindel drehbar ist und unter dem Einfluß von Führungen am Gehäuse zeitweilig mit ihr gekuppelt wird, wobei die Spindel bei einer Verdrehung gegen den Durchlaßkorper an diesen gelagerte \rentilkegel durch Exzenter verschiebt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (6) durch den Durchlaßkorper (15) durchgeführt ist und oberhalb und unterhalb desselben Exzenterpaare (11, n', 12, 12') trägt, die auf mit den Ventilkegeln verbundene, am Gehäuse geführte Platten (23, 23', 24, 24') wirken.
2. Drehschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Platten angebrachte Nocken (40) in Nuten (41) des Gehäuses geführt werden, die so ausgestaltet sind, daß sie in der Schließstellung ein Weiterdrehen des Durchlaßkörpers verhindern und diesen bei Verschiebung der Platten nach außen am Gehäuse verriegeln.
3. Drehschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in konzentrischen und an der Schließstelle exzentrisch 9c nach außen verlaufenden Nuten (31) des Gehäuses Zapfen (32) von am Durchlaßkorper angebrachten Bolzen (30) so geführt werden, daß diese den Durchlaßkorper in der Offenstellung mit der Spindel verriegeln.
4. Drehschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaßkorper (15 j mit einem kugelförmig ausgedrehten Teil auf einem kugelförmigen Teil (9) der Spindel gelagert ist, welch letzterer so durchbohrt ist, daß er in der Offenstellung mit dem Durchlaßkorper zusammen einen Kanal von gleichmäßiger Weite bildet.
5. Drehschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (23, 24, 23', 24') so ausgedreht sind, daß sie sich über die beiden ungefähr gleich großen und entgegengesetzt liegenden Exzenter (11, 12 bzw. 11', 12') gleichzeitig hinüberschieben lassen und daß der Zwischenraum zwischen dem Exzenter und dem Rande der Ausdrehung mit segmentförmigen Füllstücken (25) oder Rollen (26) ausgefüllt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH86117D 1928-04-17 1928-04-17 Drehschieber Expired DE551241C (de)

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Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032048B (de) * 1951-11-21 1958-06-12 Oesterreichische Armaturen Ges Hahn mit Kugelkueken, das zwei im Kueken verschiebbar gefuehrte Abschlussplatten besitzt
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