CH156524A - Drehschieber. - Google Patents

Drehschieber.

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CH156524A
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CH
Switzerland
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spindle
plates
valve
rotary
housing
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Inventor
Schmidt Alfred
Haselhorst Ewald
Original Assignee
Schmidt Alfred
Haselhorst Ewald
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/14Special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description


  Drehschieber.    Die     Erfindung    betrifft     einen    Dreh  schieber zum     Absperren,    von Dampf oder  Flüssigkeiten, dessen durchbohrter Dreh  körper gegenüber der Spindel     verdrehbar    ist  und unter dem Einfluss einer Führung am  Gehäuse zeitweilig     mit    der Spindel gekuppelt       -wird    und bei gelöster Kupplung     stillsteht,     wobei bei der nachfolgenden relativen Ver  drehung der Spindel gegenüber dem durch  bohrten Drehkörper mindestens ein an diesem  gelagerter Ventilteller durch Exzenter in die  Andruck-     bezw.    Abziehstellung verschoben  wird.  



  Nach der Erfindung ist die Spin  del mit     Durchlasskörper    durch den Dreh  körper hindurchgeführt und oberhalb und  unterhalb des     Durchlasskörp.ers    mit     je    einem  oder zwei Exzentern versehen, die auf  am Drehkörper geführte     Platten    einwir  ken, die zu zweit zusammen mit einem Ven  tilteller verbunden sind.

   Zweckmässig ist an  einer der     Platten    ein Nocken vorgesehen, der    in eine am Gehäuse angebrachte Nut ein  greift, welche in eine erweiterte Nut über  geht, in die der Nocken beim Vorschieben des  oder der Ventilteller eintritt, so dass eine  Zurückdrehung des durchbohrten Drehkör  pers in die     Offenstellung    erst nach Zurück  ziehen des     bezw.    der Ventilteller erfolgen       kann.       Die zeitweilige     Verriegelung    der Spindel  und des Drehkörpers wird vorteilhaft durch  einen an letzterem angebrachten Riegel be  wirkt, der durch eine Nut am Gehäuse ge  steuert wird.  



  In der Zeichnung ist       Fig.    1 ein senkrechter Mittelschnitt durch  einen, ein Ausführungsbeispiel betreffenden  Drehschieber in halbgeschlossener Stellung  vor dem     Andrücken    der Ventilteller an die       Einströmungs-    und     Ausströmungsöffnung,          Fig.    2 ein     wagrechter        iHittelschnitt    durch  den Drehschieber in der gleichen Stellung  wie in     Fig.    1,           Fig.    3 ein gleicher     Schnitt    durch den  Drehschieber, jedoch in der     Offenstellung,

            Fig.    4 eine perspektivische Ansicht des  mittleren Teils der Spindel     bezw.    des Spindel  körpers,       Fig.    5 eine perspektivische Ansicht des  die Spindel umgebenden, zu dieser drehbaren  Körpers,       Fig.    6 eine Draufsicht auf die auf der  obern Seite des drehbaren Körpers angeord  neten Vorrichtungen, wobei diese Teile in  Ansicht, das Gehäuse aber im     wagrechten          Schnitt    durch die     Mittelachse    und eine in dem  nicht     mitdargestellten    Deckel des Gehäuses  angeordnete Nut     strichpunktiert    gezeichnet  sind,

         Fig.    7 eine schematische Darstellung eini  ger der in     Fig.    6 angegebenen Teile in an  derer Stellung,       Fig..    8 eine perspektivische Ansicht einer  Einzelheit in grösserem Massstab.  



  Das Gehäuse 1 des Drehschiebers, an das  die Rohransätze 2 und 3     angegossen    sind, ist  im wesentlichen     kugelförmig    ausgebildet und  oben durch einen     aufgeschraubten    Deckel 4  verschlossen. Durch eine Stopfbüchse 5 des  Deckels ist die Ventilspindel 6 hindurchge  führt, die im Deckel und im Boden mit je  einem verstärkten Teil 7     bezw.    8 gelagert und  in der     Mitte    einen quer durchbohrten Durch  lasskörper 9 trägt.     Oben    an diesem Körper ist  ein Zylinderstück 10 vorgesehen, an das ein  zweites, einen kleineren Durchmesser be  sitzendes Stück 10' anschliesst, so dass der Teil  110     eine    Schulter. bildet.

   Über dem Teil 10'  sind zwei Exzenter 11, 12, deren Exzentrizi  tät nach entgegengesetzten Seiten gerichtet  ist, vorhanden. Symmetrisch zu diesen Teilen  befinden sich am untern Ende des Teils 9  zwei Exzenter 11' und 12'. Alle diese Teile  bestehen zweckmässig mit der Spindel aus  einem Stück.  



  Der     Spindelkörper    9 ist von einem Körper  15 umgeben, der an der Aussenseite grossen  Teils kugelförmig und innerhalb des kugel  förmigen Hohlraumes des Gehäuses 1 drehbar  ist. Die innere Seite dieses Körpers 15 ist am  obern Ende so ausgedreht, dass sie einen auf    die zylindrischen     Teile    10 und 10' an der  Spindel passenden Ring 13 bildet, der auf der  von dem zylindrischen Teil 10 gebildeten  Schulter ruht. Die Spindel     bezw.    ihr Körper  9 ist in dem Körper 15 drehbar.  



  Die Wand des Körpers 1,5 hat an zwei  gegenüberliegenden Stellen     Durchbohrungen     14, die den gleichen Durchmesser haben     wie     die Bohrung 17 des Teils 9. Diese Bohrungen  haben auch den gleichen     Durchmesser        wie    die  Durchbohrungen der Rohransätze 2 und 3,  so dass die Teile 9 und 15, wenn ihre Bohrun  gen auf die Ansätze 2 und 3 ausgerichtet  sind     (Fig.    3), einen gleichmässigen     Durchströ-          mungskanal    bilden.

   In der Stellung nach       Fig.    2, die den Drehschieber in einer Mittel  stellung zwischen dem vollständigen Schlie  ssen und dem Öffnen zeigt, liegt der Kanal  der Teile 9 und 15 senkrecht zur     Durchströ-          mungsrichtung.    Um aus der     Verschlussstel-          lung    in die     Offenstellung    nach     Fig.    3 zu kom  men, muss die Spindel 6 um ungefähr 180    gedreht werden.

   Während des ersteren Teils  dieser Drehung bleibt der Körper 15 in Ruhe,  und die Spindel 6 und ihr Körper 9 führen  eine     relative    Drehung gegen diesen Körper 15  aus, wobei die Teile in die Stellung     naeh          Fig.    , kommen. Alsdann nimmt die Spindel  6     bezw.    ihr Körper 9 durch eine noch zu be  schreibende Vorrichtung den Körper 15 mit,  so dass dieser sich um<B>90!'</B> dreht und aus der  Stellung nach     Fig.    2 in die     Offenstellung     nach     Fig.    3; gelangt.  



  Auf beiden Seiten des Körpers 15 befinden  sich     Ausbohrungen    16 und     Ausdrehungen    1,8,  in     denen        Ventilteller'20    und 21 drehbar und ra  dial zur Drehachse des Körpers 1,5 verschieb  bar gelagert sind, indem diese Ventilteller  mit ihrem Rande in den     Ausdrehungen    18 lie  gen und mit Zapfen 16' in die     Ausbohrungen     16 eingreifen, so dass sie sich drehen und ra  dial verschieben und bei geschlossenem Schie  ber mit ihren Dichtungsringen 19 gegen ent  sprechende     Dichtungen    am Umfang der An  sätze 2 und 3 angedrückt werden können.  



  Zur Verschiebung der Ventilteller 20 und  21 dienen einerseits     Platten    2:8 und 24, die      über dem Zylinderstück 10' an der Spindel  und auf dem Ring 13 des Körpers 15 liegen  und die mit runden     Ausdrehungen    die Ex  zenter 11     bezw.    12 an der Spindel umfassen,  und anderseits ähnliche Platten 23' und 24',  die auf der Unterseite des Körpers 15     bezw.     9 liegen und die Exzenter 11' und 12' um  fassen. Die runden     Ausdrehungen    dieser  Platten haben einen grösseren Durchmesser  als die Exzenter, derart, dass die     inneren    Plat  ten,23, 23' über die äussern Exzenter 12, 12'  hinweg auf die innern Exzenter 11, 11' ge  schoben werden können.

   Der Zwischenraum  zwischen den     Ausdrehungen    der Platten und  den zugehörigen Exzentern ist mit Rollen 25  oder     Segmenten    ausgefüllt. Diese Rollen oder  Segmente können aber auch fortgelassen wer  den, wenn die     innern    Exzenter 11 und 11'  und die     Ausdrehungen    in den Platten 23 und  23' mit einem grösseren Durchmesser ausge  führt werden als die äussern Exzenter 12 und  12' und die     Ausbohrungen    der Platten 24 und  24'.  



  Die     Ausdrehungen    18 an der Aussenseite  des Körpers 15 sind durch     Ausnehmungen     unterbrochen, so, dass an den obern und un  tern Enden Führungen miteinander gegen  überliegenden, achsparallelen Wänden 26 ge  bildet werden (Fix. 5). Zwischen den Enden  2-6 werden die Platten     .23,    24, 23', 24' geführt  (Fix. 6), so dass sie sich stets mit dem Körper  15 zusammen bewegen und an ihm durch die  Exzenter 11,     12.,    11', 12' radial verschoben  werden, wenn der Körper 15 gegen die Spin  del 6 verdreht wird.

   Die Ventilteller 2.0,     i21     ragen mit ihrem obern und untern Rande  in den Raum zwischen den Wänden 26 hin  ein, und jede der Platten 23, 24,     2,3',    24' ist  an ihrem äussern Ende ausgeschnitten, welche  Ausschnitte 27 je den Aussenrand einer der  Ventilteller 20, 2:1 umfassen. Die Platten     B3,          23'    fassen um den Rand des Ventiltellers 21  und die     Platten        ,24,    24' um den Rand des  Ventiltellers 20 (Fix. 1). Wenn die Platten  durch die Exzenter 11, 12,     11',    12' gleich  zeitig nach innen oder aussen verschoben wer  den, nehmen die Ventilteller an dieser Bewe  gung teil.

   Die Weite der Ausschnitte 27 ist    zweckmässig     etwas    grösser als die Dicke des  Randes der Ventilteller 20, 21, so dass letztere  etwas Spielraum darin haben. Infolge dieses  Spielraumes     wird    beim Schliessen des Dreh  schiebers der Ventilteller, der sich an der  Seite der Ausströmung befindet, durch den  Druck des     fliessenden    Mediums früher auf  seinen Sitz gedrückt als der Ventilteller auf  der Seite der Einströmung.

   Auch sind die       innern    Wände der Ausschnitte 27 und die  an diesen Wänden anliegenden Ränder der  Ventilteller abgeschrägt (Fix. 1, 2), so dass  sich die Ventilteller noch etwas verschieben       bezw.    einstellen können, während sie von den  Platten     2@3,    23', 24, 24' nach aussen gedrückt  werden. Letztere Anordnung hat den Zweck,  dass beide Ventilteller 20, 21 in ihrer End  stellung gleichmässig an ihre Sitze angedrückt  werden.  



  Statt der dargestellten zwei Ventilteller  kann auch nur ein Ventilteller auf der einen  Seite des Körpers 15 vorhanden sein. In die  sem Falle ist beispielsweise nur der Ventil  teller 2:1 mit den zugehörigen Platten 23, 28'  und Exzentern 11, 11' vorhanden, während  der Ventilteller 20- die Platten 23, 2.3' und die  Exzenter 12, 12' fortfallen.  



       Damit    der kugelförmige Körper 15 aus  einem Stück hergestellt werden kann und  ein leichtes Zusammensetzen dieses Körpers  mit der Spindel trotzdem möglich ist, sind  diese Teile folgendermassen ausgestaltet  Unterhalb des zylindrischen Teils 10 des  Körpers 9 an der Spindel 6 schliesst sich ein  Kugelstück 28 an, das seine Fortsetzung in  einem zylindrischen Teil 29 findet. Der Teil  30 unterhalb dieses Zylinders ist auf einen  geringeren     Durchmasser    abgedreht als der       Teil    29. Die     Durchlochung    17 geht durch die  Teile     2 & ,    29, 30 hindurch.

   Infolge des ge  ringeren Durchmessers des Teils 30 treten  die untern Ränder der Durchbohrung 17 bei  31     etwas    nach innen zurück.  



  Der drehbare Körper 15, der an der  Aussenseite zum grossen Teil kugelförmige  Gestalt hat, ist     innen    so ausgedreht, dass der  beschriebene     Spindelkörper    genau in ihn hin-           einpasst,    das heisst das obere Ende     ä,2    seiner  Durchbohrung ist zylindrisch, während der       mittlere    Teil in seiner obern Hälfte     33    die  Form einer Hohlkugel und in der untern  Hälfte im wesentlichen die Form eines senk  rechten Hohlzylinders hat.

   In diesen treten  zwei von der Wand der zylindrischen Boh  rung 32' ausgehende Vorsprünge 34 ein, die  den     Ausschnitt    bei 31 an der Bohrung des       Spindelkörpers    ausfüllen und mit ihren       innern    Flächen 35 an dem zylindrischen Teil  30 anliegen und eine Führung für diesen bil  den.

   Es ist zu bemerken, dass diese Vor  sprünge die relative Drehung des Spindel  körpers 9 zum Körper 15     nicht    hindern, da  die seitlichen Kanten der Ausschnitte bei 31  bei der Drehung über die seitlichen Kanten  der Vorsprünge 34     hinweggehen.       Es ist ferner zu bemerken, dass der Teil 30  des     Spindelkörpers    zu dem Zweck zurückge  dreht ist, damit das untere Ende des Spindel  körpers nicht gegen die Ventilteller     20"    21  stösst und diese somit frei beweglich sind.

   Da  die     Aussenseite    des Drehkörpers 15 zwi  schen den je ein Paar bildenden     Ausdrehun-          gen    18 kugelförmig, die Innenseite aber in  der untern Hälfte dieses Körpers zylindrisch  ist, treffen diese beiden Seiten bei 36 unter  allmählich geringer werdender Wandstärke  des bezüglichen Körperteils von 15 zusammen       (Fig.    15). Gibt man dem genannten Körper  teil von 15 eine grössere Wandstärke, so ist  eine     Abstufung    von 30 des     Spindelkörpers     nicht erforderlich. In diesem Falle treten die  Ränder der Durchbohrung 17 bei 31 nicht  nach innen zurück und die Ränder der Boh  rungen 14 springen nicht vor, da keine Vor  sprünge 34 vorhanden sind.  



  Die beschriebene Ausgestaltung der Teile  ermöglicht ein leichtes Zusammensetzen, in  dem zunächst der Körper 1.5 von oben über  den     Spindelkörper    9 geschoben wird, dann die       Ventilteller    2.0 und 2-1 in die     Ausdrehungen     18 des Körpers 15 eingelegt, dann die Plat  ten 23, 24,     23'"24'    so über die Exzenter 11,  12, 11', 12' geschoben werden, dass sie mit  ihren     Ausschnitten    27 über die Ränder der    Ventilteller 20, 21 fassen, wonach das Ganze  in der Stellung nach     Fig.    3 bezüglich des  Gehäuses in den Hohlraum des letzteren ein  gesetzt wird.  



  Wie bereits erwähnt, führt die Spindel  bei jedem Öffnen oder     Schliessen    ungefähr  eine halbe Drehung, jedoch der Körper 15 mit  den     Ventiltellern    und den Platten 23, 24, 23',  24' eine Vierteldrehung aus. Hierzu ist es er  forderlich, dass der Körper 15 während eines  Teils der Drehung der Spindel 6 mit dieser  verriegelt wird und     während    eines andern  Teils der Drehung der Spindel von dieser frei  ist. Hierzu dient die nachstehend beschrie  bene und in     Fig.    6, 7 und 8 dargestellte Vor  richtung.  



       In    einem Ausschnitt 40 des das obere  Ende des Körpers 15 bildenden Ringes 13 ist  ein Riegel 41 gelagert, dessen mit spitzen  Vorsprüngen     versehenes        inneres    Ende in eine  entsprechend geformte     Ausnehmung    42 an  dem Teil 10' der Spindel vorgeschoben wer  den kann. Das äussere Ende des Riegels 41  ragt in eine rechteckige     Ausnehmung    43 eines  Rahmens 44 hinein, der oben auf dem Körper       1;5        aussenseits    des Ringes 13 befestigt, zum  Beispiel angegossen ist. Durch die obere Seite  des Rahmens 44 geht ein Zapfen 46 hindurch,  auf dessen obern Ende ein Hebel 47 befestigt  ist.

   Auf dem untern Ende des Zapfens 46  sitzt innerhalb des Ausschnittes 45 ein Hebel  48, der in eine     Ausnehmung    49 an der     obern     Seite des Riegels 41. eingreift. Wird der  Hebel 47 in der der Bewegung des Uhrzeigers  entgegengesetzten Richtung geschwenkt, so  wird dadurch der Riegel 41 in den Schlitz 40  zurückgezogen.

   In der in     Fig.    6 gezeichneten  Stellung ist der Riegel 41 vorgeschoben und       tritt    in die     Ausnehmung    42 des     Spindelteils     10' ein,-so dass der Körper 15 mit der Spindel  6 gekuppelt ist und an deren Drehung teil  nehmen muss. \    Das Vor- und Zurückschieben des Riegels  41     wird    mittelst einer auf dem Hebel 47       sitzenden    Rolle 50 bewirkt, die in einer in       Fig.    6 strichpunktiert gezeichneten Nut 51,  5,2 im Deckel 4 geführt wird. Diese Nut 51,      52 verläuft auf ihrem grössten Teil konzen  trisch zur Spindel, ihr eines Endes 52 ist da  gegen nach aussen gekrümmt.

   In der in     Fig.    6  gezeichneten Stellung befindet sich die Rolle  50 im konzentrischen Teil der Nut 31,     3,2    und  der Riegel 41 ist daher in die     Ausnehmung     42 des Teils 10' vorgeschoben. Wird die  Spindel aus der Stellung nach     Fig.    6 dem  Uhrzeiger entgegen gedreht, so muss sich der  Körper 15 mit ihr zusammen drehen, bis nach  ungefähr einer Vierteldrehung die Rolle 50  in den exzentrischen Teil 5.2 der Nut gelangt  und dadurch der Riegel 41 aus der     Ausneh-          mung    42 herausgezogen wird.

   Der Körper 15  ist     nunmehr    von der Spindel 6     entkuppelt,     und gleichzeitig wird er dadurch, dass die  Rolle 50 an das Ende der Nut 51, 52 an  stösst, an einer Weiterdrehung verhindert.  Bei einer weiteren     Drehung    der Spindel wird  daher der Körper 1-5 nicht mehr mitgenom  men.  



  Die Nut 51, 52 ist in der Richtung des  Uhrzeigers durch eine zur Achse konzen  trische Nut 55 verlängert. Die Nut 5:5 ist  aber schmaler als der     Nutteil    51, so dass beide  zusammen in der Nähe der Längsmitte eine  Schulter 56 bilden. Auf der Oberseite der  Platte 23 befindet sich ein Nocken 57, der  in die Nut 55 eingreift (Fix. 1, 6, 7).  



  Die Arbeitsweise ist nun folgende  Angenommen, der Drehschieber sei geöff  net, so befinden sich die Teile in der Stellung  nach     Fig.    3 und 6. Die Rolle 50 befindet  sich in dem konzentrischen     Nutteil    51, und  die Spindel 6 ist daher durch den Riegel 41  mit dem Körper 15 gekuppelt.  



  Soll der Drehschieber     nun    geschlossen  werden, so wird die Spindel ,6 beispielsweise       mittelst    eines Handrades 60, einer Schnecke  61 und eines     Schneckenrades    62 dem Sinne  des Uhrzeigers entgegen gedreht. Da die  Spindel durch den Riegel 41 mit dem Körper  15 gekuppelt ist, macht dieser die     Drehung     mit, und die Exzenter 11, 11', 12, 12' üben  daher keine Wirkung auf die Platten 23, 24,  23', 2.4' und die Ventilteller 2.0, 21 aus. Der  Nocken 57     bewegt    sich während dieses Teils  der Drehung in der konzentrischen Nut 55,    und die Rolle 50 bewegt sich in der konzen  trischen Nut 51.  



  Nach einer Drehung der Spindel um un  gefähr<B>90'</B> läuft die Rolle 50' in den exzen  trischen Teil 52 der Nut 51, 52 (Fix. 7), wo  durch     in    der früher beschriebenen Weise der  Riegel 41 zurückgezogen und der Körper 15  von der Spindel 6     entkuppelt    wird. Der Kör  per 1.5 steht nun so, dass der Ventilteller 20  dem Rohransatz 2 und der Ventilteller 21  dem Rohransatz 3 gegenüber liegt (Fix. 2).  Der Nocken 57 ist dabei bis in den     Nutteil    51  gelangt und steht mit seiner obern Kante der  Schulter 5.6 gegenüber.  



  Da die mit dem Körper 15 verbundene  Rolle 50 jetzt am Ende des     Nutteils    52 steht  und ein Weiterdrehen des Körpers 15 verhin  dert, führt die Spindel 6 bei ihrer weiteren  Drehung nunmehr eine relative Drehung  gegen den Körper 15 aus, und die auf der  Spindel 6 sitzenden Exzenter 11, 12, 11', 12'       beginnen    die an dem Körper 15 gelagerten  Platten 23, 24, 23', 24' nach aussen zu schie  ben. Hierdurch werden die Ventilteller 20, 21  auf ihre Sitze gepresst und gleichzeitig  schiebt sich der an der Platte 23 sitzende  Nocken 57 hinter die Schulter 56 (Fix. 7).  Der Drehschieber ist damit geschlossen.  



  Soll der Drehschieber wieder geöffnet  werden, so wird die Spindel 6 im Sinne des  Uhrzeigers gedreht. Der Körper 15 kann  diese Drehung nicht mitmachen, da der mit  ihm durch die Platte 23 verbundene Nocken  57 hinter die Schulter 56 vorgeschoben ist.  Es findet daher zunächst eine relative Ver  drehung der Spindel 6 und damit des       Spindelkörpers    9 gegen den Körper 15 statt,  wobei die Exzenter 11, 12, 11', 12' die Plat  ten 23, 2.4, 23', 24' und damit auch die Ven  tilteller 20, 21 nach innen ziehen. Der an der  Platte 23 sitzende Nocken 57 bewegt sich  hierdurch ebenfalls nach innen aus dem Be  reich der Schulter 57 (Fix. 7), so dass der  Körper 1,5 nunmehr frei drehbar ist. Die  Teile befinden sich jetzt in der Stellung nach       Fig.    2.

   Wird nun die Spindel 6 weiter im  Sinne des Uhrzeigers gedreht, so können die      Exzenter 11, 12, 11', 12' die Ventilteller 20,  21 nicht weiter nach     innen    ziehen, da letztere  jetzt auf den     innern    Wänden der     Ausdrehun-          gen    18 fest aufliegen, und der Körper 1.5  muss sich daher mit der Spindel zusammen  weiter drehen. Hierdurch bewegt sich die  Rolle 50 aus dem     Nutteil    52 wieder in den       Nutteil        .51,    wodurch der Riegel 41 nach innen  in die     Ausnehmung    42 des     Spindelringes    10'  vorgeschoben wird, so dass nunmehr der Kör  per 15 mit der Spindel 6 gekuppelt ist.

   Beide  Teile drehen sich zusammen in die Stellung  nach     Fig.    3 und 6, in der der Schieber. ge  öffnet ist. Eine Weiterdrehung wird dadurch  verhindert,     da.ss    der Nocken 57 an das Ende  der Nut 55 anstösst. Damit die Durchbohrung  14 des Körpers 15     in    der     Offenstellung    stets  genau auf die Durchbohrung 17 des Spindel  körpers 9 ausgerichtet ist, sind an einer oder  mehreren geeigneten Stellen des Körpers 15  Anschläge angebracht.

   Als Beispiel ist gemäss       Fig.    2, 3, 4 und 5 ein Anschlag 58 gezeichnet,  der sich während der relativen Drehung der  Spindel 6 gegenüber dem Körper 15 frei in  der Durchbohrung 17 der Spindel bewegt und  bei Beendigung der relativen Drehung in eine       Ausnehmung    59 am Begrenzungsrande der  Durchbohrung 17 eintritt     (Fig.    4).  



  Die Spindel führt also bei jedem Öffnen  oder Schliessen ungefähr eine halbe Drehung,  der Körper 15 mit den Ventiltellern und den       Platten    23, 24, 23', 24' eine Vierteldrehung  aus. In der     Offenstellung    ist der Körper 15  mit der Spindel verriegelt, so dass er eine  Drehung der Spindel bis in die Schliessstel  lung mitmachen muss. Der letzte Teil der  Drehung wird dazu benutzt, die Verriegelung  auszurücken, so dass die Teile im Augenblick  der Ankunft in der Schliessstellung vonein  ander entkuppelt werden und die Spindel sich  weiter drehen kann, während der durch einen  Anschlag aufgehaltene Körper 15 stehen  bleibt.

   Bei dieser Verdrehung der Teile gegen  einander werden die     Platten    23, 2.4, 23', 24'  von     den.Exzentern    nach aussen geschoben, so  dass die Ventilteller auf ihre Sitze gedrückt  werden. Durch das Verschieben der Ventil  teller nach aussen     wird    der Körper 15 durch    den Nocken 57 am Gehäuse 1 festgestellt, so  dass er sich, wenn später die Spindel zurück  in die     Offenstellung    gedreht wird, erst wieder  mit der Spindel zusammen drehen kann, wenn  die Ventilteller nach innen gezogen sind, was  durch ungefähr eine Vierteldrehung der Spin  del bewirkt wird.

   Zu Beginn der weiteren  Vierteldrehung der Spindel erfolgt wieder  eine Verriegelung des Körpers 15 mit der  Spindel, so dass diese den Körper 15 in die       Offenstellung    mitnimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehschieber zum Absperren von Dampf oder Flüssigkeiten, mit einem durchbohrten Drehkörper, der gegen die Spindel verdrehbar ist und unter dem Einfluss einer Führung am Gehäuse zeitweilig mit der Spindel gekuppelt wird und bei gelöster Kupplung stillsteht, wobei bei der nachfolgenden Relativverdre- hung der Spindel gegenüber dem Drehkörper mindestens ein an diesem gelagerter Ventil teller durch Exzenter in die Andruck- bezw. Abziehstellung verschoben wird, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spindel (6) mit einem mit der Spindel einheitlichen, durchbohrten Spindeldurchlasskörper (9)
    durch den Dreh körper (1,5) durchgeführt ist, und oberhalb und unterhalb -des Spindeldurchlasskörpers (9) je einen oder zwei Exzenter trägt, die auf am Drehkörper (15) geführte Platten wirken, die zu zweit zusammen mit einem Ventil teller verbunden sind. UNTERANSPRüCHE: 1. Drehschieber nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Platten (23, 24, 23', 24')-mit je einem Ausschnitt (2i7) die Ränder zweier Ventilteller er fassen, wobei die Exzenter so angeordnet sind, dass sie die Platten gleichzeitig nach innen oder nach aussen verschieben. 2.
    Drehschieber nach dem. Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Vor sprung (57) an einer der Platten in eine Nut (55) des Gehäuses greift, die an einem Ende in eine Schulter (56) ausläuft, hin- ter die sich der Vorsprung (57) bewegt. wenn die Platten nach aussen geschoben werden. 3.
    Drehschieber nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem dreh baren Körper (15) ein Riegel (41) ange bracht ist, der in Offenstellung des Dreh schiebers durch den einen Ast (51) einer Nut (51, 52) am Gehäuse mit einem Spindelteil in Eingriff gehalten und wäh rend des Schliessens des Drehschiebers durch den andern Ast (52) der Nlit (51, 52) zurückgezogen wird. 4. Drehschieber nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Riegel (41) in einem Rahmen (44) auf dem Dreh körper (15) gelagert ist und in Eingriff mit einer an diesem Rahmen schwingbaren Hebelvorrichtung steht, die eine Rolle (50) trägt, welche in der Nut (51, 5-2) des Ge häuses geführt wird. 5.
    Drehschieber nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Spindel- durchlasskörper (9) einen kugelförmigen Teil (2i8) und einen zylindrischen Teil (29) besitzt, und dass der Drehkörper (15) innen so ausgedreht ist, dass er auf diese Teile an der Spindel passt, während die Aussenseite des Drehkörpers (15) zum gro ssen Teil kugelförmig ist, ferner dass der den Durchlassteil des Schiebers umfassende Teil des Gehäuses ebenfalls kugelförmig ausgebildet ist. 6.
    Drehschieber nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass an der Aussen seite des Drehkörpers (15) Ausdrehungen (1,8) als Lager für zwei Ventilteller (20, 21) angebracht sind, und dass diese Aus drehungen innseits nach oben und unten durch Ausnehmungen unter Bildung von achsparallelen Wänden (26) unterbrochen sind, welch letztere Führungen für die Platten (23, 24, 2,3', 24') bilden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0419268A3 (en) * 1989-09-20 1991-07-24 Risuke Takamatsu Ball valve

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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