DE551296C - Abfederung von aus einer Treib- und einer Tragachse bestehenden Doppelachsen fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Abfederung von aus einer Treib- und einer Tragachse bestehenden Doppelachsen fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G5/00—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements
- B60G5/02—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements mounted on a single pivoted arm, e.g. the arm being rigid
- B60G5/03—Resilient suspensions for a set of tandem wheels or axles having interrelated movements mounted on a single pivoted arm, e.g. the arm being rigid the arm itself being resilient, e.g. a leafspring
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Abfederung von Doppelachsen für Kraftfahrzeuge,
welche aus einer Treib- und einer Tragachse bestehen. Bei derartigen Doppelachsen
ist es bereits bekannt, zur Erzielung einer stärkeren Belastung der Treibachse gegenüber
der Tragachse den Fahrzeugrahmen auf den die beiden Achsen verbindenden Federn außerhalb der Federmitte näher an
der Treibachse als an der Tragachse abzustützen, um dadurch einen erhöhten Anpressungsdruck
der Treibachse zu erzielen.
Nach der Erfindung soll dieser Anpressungsdruck der Treibachse, der für die Sicherlicit
der Fortbewegung sehr wesentlich ist, durch ein anderes Mittel erhöht werden, welches
zu dem bereits bekannten Mittel hinzutreten oder aber auch selbständig angewandt
werden kann. Erfindungsgemäß greifen die die Achsen verbindenden Federn an dar Tragachse
außerhalb der senkrechten, durch die Achsmitte geführten Ebene an; das dadurch in der Tragachse hervorgerufene Drehmoment
wird durch eine an der Tragachse feste Stange auf die Treibachse übertragen.
Durch diese das in der Tragachse, erzeugte Drehmoment auf die Treibachse übertragende
Verstrebung zwischen den beiden Achsenkann bei entsprechender Anordnung dieser Verstrebung
noch ein weiterer wesentlicher Vorteil erzielt werden. Wird nämlich die an der Tragachse feste Stange außerhalb der senkrechten
Längsmittelebene des Fahrzeuges angeordnet, so wird die Treibachse einseitig stärker belastet; diese ungleiche Belastung
der Treibachse wird erfindungsgemäß durch verschiedene Länge der beiden an der Treibachse
angreifenden Hebelarme der Federn ausgeglichen. Diese Möglichkeit, die beiden Hebelarme der Federn verschieden lang auszubilden,
ist sehr wertvoll, weil dadurch eine verschieden große Dämpfung der beiden Federn
erzielt wird, wodurch unerwünschte Schwankungen des Fahrzeuges, die durch eine Harmonie der beiden Federn begünstigt
werden, vermieden werden.
In der Zeichnung ist eine Doppelachse nach der Erfindung beispielsweise dargestellt, und
zwar in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Oberansicht.
Die Treibachse α ist mit der Tragachsen
durch die beiden Federn c und d verbunden. Die Federn greifen an der Tragachse in Lagern
e und / und an der Treibachse in Lagern g und h an. Der Fahrzeugrahmen ist
auf den Federn bei / abgestützt. Die Abstützungspunkte i liegen außerhalb der Federmitte
näher an der Treibachse, so daß die Belastung/3 infolge der verschiedenen Hebelarme
sich ungleich auf die beiden Achsen verteilt, und zwar so, daß die Treibachse erheblich
stärker belastet ist.
Erfindungsgemäß greifen die Federn an der Tragachse δ außerhalb der senkrechten,
durch die Achsmitte geführten Ebene E-E an; dadurch wird in der Tragachse b ein Drehmoment
erzeugt. An der Tragachse b ist eine Stange/; befestigt, die mit ihrem anderen
Ende durch eine zweckmäßig aus Gummi bestehende Lagerung/ mit der Treibachse
verbunden ist. Diese Stange k überträgt das in der Tragachse b hervorgerufene Drehmoment
auf die Treibachse α und bewirkt dadurch eine zusätzliche Belastung der Treibachse.
Die Stange k ist außerhalb der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges angeordnet,
so daß die Treibachse durch die Stange einseitig stärker belastet wird. Diese
ungleiche Belastung der Treibachse wird dadurch ausgeglichen, daß der Hebelarm i-g
der Federe entsprechend kleiner ist als der Hebelarm i-h der Feder d. Während also die
Stange k die Treibachse auf der Seite der Federt stärker belastet, ist die Belastung
der Treibachse auf dieser Seite durch die Federt entsprechend geringer als die Belastung
auf der anderen Seite durch die Feder c, so daß die Gesamtbelastung auf beiden
Seiten gleich ist.
Claims (2)
1. Abfederung von aus einer Treib- und einer Tragachse bestehenden Doppelachsen
für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Treibachsbelastung gegenüber der Tragachsbelastung
die die Achsen verbindenden Federn an der Tragachse (b) außerhalb der senkrechten, durch die Achsmitte
geführten Ebene angreifen und das dadurch hervorgerufene Drehmoment durch eine an der Tragachse, feste Stange (k)
auf die Treibachse (α) übertragen wird.
2. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (k)
durch Anordnung außerhalb der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges die Treibachse einseitig stärker belastet
und diese ungleiche Belastung durch verschiedene Länge der beiden Federarme (i-g bzw. i-h) ausgeglichen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE551296T | 1930-11-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE551296C true DE551296C (de) | 1932-05-30 |
Family
ID=6562988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930551296D Expired DE551296C (de) | 1930-11-04 | 1930-11-04 | Abfederung von aus einer Treib- und einer Tragachse bestehenden Doppelachsen fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE551296C (de) |
-
1930
- 1930-11-04 DE DE1930551296D patent/DE551296C/de not_active Expired
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