AT93356B - Glasformmaschine. - Google Patents

Glasformmaschine.

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AT93356B
AT93356B AT93356DA AT93356B AT 93356 B AT93356 B AT 93356B AT 93356D A AT93356D A AT 93356DA AT 93356 B AT93356 B AT 93356B
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Hartford Fairmont Co
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Description


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  Glasformmaschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Formen von Glasgegenständen und insbesondere auf die Anordnung von   Steuerungs-und Verriegelungsvorrichtungen   für die verschiedenen Organe solcher Maschinen, ferner auf die Ausbildung solcher Maschinen in doppelter oder mehrfacher Anordnung, wodurch eine Mehrheit solcher Maschinen nebeneinander als Glasformeinheit betrieben, aber auch jede von ihnen für sich angehalten oder unabhängig von der andern betrieben werden kann. 



   Gemäss der Erfindung sind   Verriegelungs-und Steuervorrichtungen für   die einzelnen Organe von Glasformmaschinen vorgesehen, um die richtige Reihenfolge ihrer Wirkung zu sichern und um solche Teile, die sonst aneinanderstossen oder sich gegenseitig hindern könnten, in unschädlicher Stellung anzuhalten, wenn ein Vorgang versagt oder unregelmässig oder unvollständig verläuft. Ferner sind die Maschinen derart ausgebildet, dass sie von einer einzigen Kraftquelle aus angetrieben und gewünschtenfalls aus der gleichen Vorratsquelle mit geschmolzenem Glas beschickt werden können.

   Ferner sind Einrichtungen getroffen, um die Maschinen entweder einzeln oder absatzweise in Gang zu setzen und zu steuern, so dass jede Maschine angehalten wird, während die andere in vollem Umfange weiterläuft und arbeitet, sowie um die die angehalten Maschine gleichlaufend und in Zusammenarbeit mit der andern Maschine wieder in Gang zu setzen. 



   Zu diesem Zwecke enthält die Maschine gemäss der Erfindung einen drehbaren Formtisch, eine Steuervorrichtung für dessen Bewegungen, eine Glasformvorrichtung, sowie in der Ruhestellung unwirksame Verriegelungsvorrichtungen zwischen dem   Formtisch und   den anderen Vorrichtungen. Diese Verriegelungsvorrichtungen werden durch die Stellung eines der Teile derart gesteuert, dass sie die regelmässige Wirkung des andern unterbrechen, wenn die Vorrichtungen oder der Tisch nicht bestimmte gegenseitige Stellungen einnehmen.

   Vorzugsweise enthält die Maschine sowohl Verriegelungsvorrichtungen, die durch die Stellung des Formtisehes so gesteuert werden, dass sie die Glasformvorrichtung hindern, sich gegen den Tisch zu bewegen, wenn letzterer sich nicht in der richtigen Arbeitsstellung befindet, als auch Verriegelungsvorrichtungen, die durch die Stellung der   Glasformvorrichtung   so gesteuert werden, dass sie eine Drehung des Tisches hindern, wenn die Formvorrichtung nicht frei von den Formen ist. 



   Die Bewegungen des Formtisches werden durch eine absatzweise wirkende Drehvorrichtung und eine Sperrvorrichtung gesteuert, die nacheinander und abwechselnd mit dem Tisch in Eingriff kommen. 



  Zwischen den beiden Vorrichtungen ist ein von der Sperrvorrichtung gesteuertes Organ vorgeseben, das die normale Wilkung der   Drehvol1'ichtung   unterbricht, wenn die Sperrvorrichtung in unrichtiger Stellung ist. 



   Ausserdem enthält die Maschine von Hand betätigte Steuerorgane, um den regelmässigen Gang der   verschiedenen Vorrichtungen unabhängig voneinander   oder gemeinsam durch Vermittlung der Ver-   ri6gelungsvorrichtungen zu unterbrechen.   



   Die nachstehend beschriebene   Ausführungsform   der Erfindung ist eine doppelte, selbsttätige Maschine, die als eine Einheit ausgebildet ist, auf einer einzigen Grundplatte steht und von derselben Antriebsvorrichtung betrieben wird. Die Formen beider Maschinen können von derselben Beschickungvorrichtung aus mit Glas beschickt werden. Im übrigen ist jede der Maschinen in sich vollständig und   kann gemäss der Erfindung entweder allein oder zugleich mit der andern betrieben werden. Jede Maschine hat einen drehbaren Tisch, der Formen der gewünschten Anzahl, Grösse und Gestalt für die herzustellenden   

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 leerungsstellung sind.

   Zur Steuerung der Einzelvorgänge sind Verriegelungsvorrichtungen vorgesehen, so dass jeder Tisch in beiden Richtungen gedreht, angehalten und wieder freigegeben werden kann und seine Formen ausgewechselt oder eingestellt werden können, ohne dass die volle Arbeit der andern Maschine angehalten oder gestört wird. Die Verriegelungsvorrichtung enthält Sicherungen, um jeden Tisch selbst- tätig in. unschädlicher Stellung anzuhalten, wenn die Maschine infolge Aussetzens der Pressluftzufuhr oder aus andern Gründen unregelmässig arbeitet.

   Es ist auch Vorsorge getroffen, um die angehalten
Maschine in richtigem Gleichlauf und in Zusammenarbeit mit der zugehörigen Maschine wieder in Gang zu setzen, wobei diese Ingangsetzung verhindert ist, wenn sich nicht der Tisch in richtiger Stellung in einer seiner Ruhelagen befindet und die Teile sonst in richtiger gegenseitiger Stellung befinden, um ihre beabsichtigte Wirkung wieder auszuüben. Hiebei sind auch Mittel vorhanden, um den Gang des Press- kolbens zu unterbrechen, wenn der zugehörige Tisch nicht im richtigen Zeitpunkt arbeitet oder nicht in richtiger Stellung an irgendeinem Haltepunkt angehalten wird. 



    Eine solche AusfÜhrungsform   der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 ist eine
Vorderansicht eines   Maschinenpaars gemäss   der Erfindung. Die beiden Maschinen sind gleich, nur ist 
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 unterhalb des Formtisches der linken Maschine. Fig. 3 und 4 ist je ein Teilgrundriss der Dreh-und Sperrvorrichtungen des linken Tisches in zwei verschiedenen Stellungen. Fig. 5 ist in noch grösserem Massstabe eine Ansicht mit Teilschnitt durch den Tisch und einige andere Teile nach der Linie   5-5   in Fig. 2. Fig. 6 ist eine   Teilansieht   des Tisches und der Antriebsvorrichtung, gesehen von einer Stelle zwischen den Maschinen gegen die linke Maschine hin. Fig. 7 ist eine Ansicht von hinten und zeigt einzelne Teile der Drehvorrichtung des linken Tisches.

   Fig. 8 ist eine Vorderansicht und Fig. 9 eine Seitenansicht der Steuerscheiben und-hebel. Fig. 10 ist ein Grundriss der Bremsvorrichtung zur Verzögerung der Bewegungen des Tisches. Fig. 11 ist eine Ansicht der   Bremssteuerungsvorlichtung   mit Teilen der beiden Tische im senkrechten Schnitt, in der Richtung nach hinten gesehen. Fig. 12 ist ein Grundriss, Fig. 13 eine Ansicht und Fig. 14 eine andere Ansicht der Vorrichtung zur Verriegelung eines der Tische und der zugehörigen Presskolben. Fig. 15, 16,17 und 18 sind Grundrisse, die verschiedene gegenseitige Stellungen der Sicher-   heitsveniegelungsvorrichtung   zeigen.

   Fig. 19 ist eine Vorderansicht der Ventilvorrichtung einschliesslich der Einrichtungen, um die Kolbenventile für den Luftzutritt von Hand zu sperren und gleichzeitig den Zufluss von   Kühlflüssigkeit   zum Kolben abzuschneiden. 



   Die Maschine hat eine Grundplatte   1,   auf der senkrechte Säulen 2 stehen, deren obere Enden durch einen Querbalken 3 verbunden sind (Fig. 1). Ein Tisch 4, der die gewünschte Zahl und Art von Formen 5 trägt, ist auf Lagern 6 (Fig. 5) derart angeordnet, dass er sich um eine der Säulen drehen kann, und über der von den Formen beschriebenen Bahn trägt der obere Querbalken eine   Pressvorrichtung   7 für jeden Tisch. Die Maschine wird durch die Drehung einer Antriebswelle 8 angetrieben, die sich wagerecht von einer Seite zur ändern oberhalb der Grundplatte quer über beide Maschinen erstreckt und diese antreibt. 



  Da die Vorrichtungen zum Drehen des Tisches, zur Hin-und Herbewegung des Kolbens, zum Verriegeln und zur Steuerung bei beiden Maschinen gleich sind, sollen nur diejenigen der linken Maschinen im einzelnen beschrieben werden. 



   Der Tisch wird absatzweise durch die folgende Vorrichtung vorwärts gedreht. Auf einem senkrecht gelagerten Zapfen 9 (Fig. 5) sitzt oberhalb der Grundplatte und unterhalb des Tisches nahe an einer Seite 
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 von dem Schwingbügel getragen wird und hält den Tisch bei der Annäherung an seinen Haltepunkt zurück, indem sie sein Moment überwindet und ihn am Überschreiten des Haltepunkts hindert ; ausserdem sichert sie den zwangläufigen   Rückgang   der Teile der Drehvorrichtung. Eine Feder 21 dient dazu, die schwingende Rolle 15 gegen die Steuerscheibe 13 anzulegen. Das andere Ende der Feder ist an einem Arm 143 befestigt, der einstellbar an dem Teil 144 sitzt, dessen oberes Ende mit dem oberen Ende des Zapfens 9 durch Arm 145 verbunden ist.

   Auf dem Pfosten 18 ist ein verstellbar an der Nabe des Schwingbügels befestigter   schwingbarer   Arm 22 (Fig. 2 und 7) gelagert, der durch ein Gelenk 23 mit einem Arm 24 verbunden ist, der die Drehung des Tisches bewirkt und drehbar auf der Nabe 25 des Formtisehes   4   sitzt (Fig. 2 und 5).

   Im Ende des Dreharmes liegt ein Bolzen 26, der durch eine Feder 27 gewöhnlich aus dem Arm   herausgedrückt wird,   so dass er in eine von einer Reihe von   Einstellnuten   28 eingreift, die auf den inneren Seiten von an derunteren Seite des   TischesingleichenAbständenvoneinanderrundherum befestigten   Einstellblöcken 29 ausgespart sind (Fig. 5 und 6) ; von solchen Blöcken sind hier acht vorhanden, die 
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 in die erste Stellung   zurückgebracht,   wobei sein Bolzen der nächsten Nut gegenübersteht. In diese Nuten greift auch der noch zu beschreibende Sperrbolzen 40 ein, der den Tisch in seinen acht Haltepunkten verriegelt und festhält.

   Die Seiten der Nuten und der in sie eingreifenden Enden der Bolzen 26 und 40 verlaufen   schräg,   um den Eintritt der Bolzen zu erleichtern und es insbesondere zu ermöglichen, dass beim Eingreifen des Sperrbolzens 40 der Tisch ein wenig vorwärts oder rückwärts gedreht wird, um ihn an dem betreffenden Haltepunkt genau einzustellen. Diese   Abschrägung   ist jedoch nicht so stark, dass die Bolzen durch gegenseitige Bewegung des Tisches und der Drehvorrichtung verschoben oder aus den Nuten helausgezogen werden können. Infolgedessen kann der Bolzen des Dreharms benutzt werden, um den Tisch in einer abgestuften Bewegung vorwärts zu drehen, die zuerst beschleunigt und dann verzögert wird.

   Formtische sind, besonders wenn sie mit Formen belastet sind, ausserordentlich schwer, und bei wirtschaftlichem Betrieb ist es notwendig, den Tisch in sehr kurzer Zeit, etwa ein bis zwei Sekunden, 
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 es erwünscht, den Tisch langsam anzudrehen, seine Geschwindigkeit während etwa seiner halben Drehung zu steigern, sie dann zu vermindern und ihn in der nächsten Sperrstellung anzuhalten. Die dargestellte
Drehvorrichtung kann eine solche geregelte Drehbewegung hervorrufen, während deren die verhältnismässig geringe Abschrägung des Bolzens 26 diesen befähigt, mit der Nut   28,   unter Überwindung des Bestrebens der Beschleunigung und Verzögerung, ihn zu verschieben, in Eingriff zu bleiben.

   Da der Dreharmbolzen 26 auf diese Weise fest mit einer Nut 28 in Eingriff bleibt, wird die erste beschleunigende Hälfte der Drehbewegung durch die Einwirkung der Steuerscheibe 13 auf die Rolle 15 hervorgerufen. 



  Das Moment des Tisches würde diesen gewöhnlich von diesem Punkt über den nächsten Haltepunkt hinaus treiben. Deshalb wird die   Drehbewegung   des Tisches etwa während ihrer zweiten Hälfte verzögert, so dass er ohne Stoss annähernd an dem eingestellten Haltepunkt stehen bleibt. Diese verzögernde Bewegung wird durch die Einwirkung der Steuerscheibe 14 auf die Rolle 20 bewirkt, nötigenfalls unter Mitwirkung einer noch zu beschreibenden Bremsvorrichtung (Fig. 10 und 11). 



   Da die Bolzen 26 und 40 aus den angegebenen Gründen nicht von selbst aus ihren Nuten 28 zurückgehen, sind andere Mittel vorgesehen, um diese Bolzen   zwangläufig zurückzuziehen,   sowie um jederzeit ihre Stellungen unabhängig von den Nuten 28 zu regeln. Diese Steuervorrichtungen für den Dreharm und die Bolzen sind einander so zugeordnet und miteinander verriegelt, dass ihre richtige Wirkung bei regelmässigem Betrieb gesichert und ausserdem die Maschine gegen schädliche Wirkungen bei unreelmässigem Betrieb geschützt ist. 



   Um denDreharmbolzen 26 zurückzuziehen und seine Stellung während aller Teile der Vorwärts-und   Rückwärtsbewegungen   des Dreharms zu regeln, ist ein segmentartiger Steuerarm 36 an einem senkrechten Zapfen 37 wagerecht schwingbar gelagert. Die innere   Führungsfläche   des Steuerarms 36 ist mit einer Rolle 38 in Eingriff, die auf einem Zapfen 39 an der Unterseite des Dreharmbolzens 26 sitzt' (Fig. 2, 3,4, 5). Wenn der Steuerarm so liegt, dass er den Dreharmbolzen zurückzieht (Fig. 3 und 4), ist seine 
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 bewegung des Dreharms   zurückgezogen   bleibt.

   Der von der Führungsfläche gebildete Bogen ist etwas länger als der Schwingungsbogen der Dreharmbolzenrolle   38,   so dass die Gleitbewegungen des Dreharmbolzens während seiner Bewegung über den ganzen   Schwingungsbogen   gesteuert werden. 



   Der Steuerarm 36 wird bei regelmässigem Betrieb durch die folgende Einrichtung betätigt. Eine Schnecke 30 auf der Antriebswelle 8 ist in Eingriff mit einem Schneckenrad 31 auf einer senkrechten Steuerwelle 32, die von einem auf der Grundplatte unterhalb des Tisches angebrachten Rahmen 33 getragen wird. Ein Dreifuss 94, der von Säulen 44, 95 und 96 getragen wird, bildet ein Lager für das obere Ende der Steuerwelle 32. An dieser Welle sind die Steuerscheiben (Fig. 8 und 9) befestigt. Die Steuerscheibe 34 wirkt auf die Rolle 35 an dem Steuerarm 36 des Dreharmbolzens und schwingt diesen Steuerarm um den bei Vergleich der Fig. 2 und 3 ersichtlichen Betrag.

   Diese Bewegung ist in solchem geeigneten Zeitverhältnis zu den   Vorwärts-und Rückwärtsbewegungen   des Dreharms 24 eingestellt, dass bei regelmässigem Gang der Maschine der Dreharmbolzen 26 in eine Nut 28 eingreifen kann, wenn der Dreharm 24 in seiner in Fig. 2 dargestellten   zurückgezogenen   Stellung ist. Dagegen wird der Dreharmbolzen aus der Nut zurückgezogen, wenn der Dreharm das Ende seiner   Vorwärtsbewegung erreicht,   wie in Fig. 3 gezeigt. 



  Der Steuerarm 36 bleibt während der   Rückwärtsbewegung   des Arms 24 in dieser Stellung, so dass der Dreharmbolzen 26 während dieser Bewegung in seiner zurückgezogenen Stellung gehalten und dadurch 
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 wärtige Stellung erreicht. Die Fig. 4,15 und 18 erläutern Bedingungen, bei denen der Tisch von Hand oder in anderer Weise aus seiner richtigen Lage verschoben ist, und zeigen, wie der Steuerarm 36 den Bolzen 26 am Eingriff in eine ihm gegenüberstehende Nut 28 hindert. Es ist ersichtlich, dass beide Dreharme 24 ihre Schwingbewegungen fortsetzen, solange auch nur eine Maschine in Betrieb ist. 



   Der Tisch wird an seinen verschiedenen Haltepunkten in seiner Stellung durch einen Sperrbolzen 40 verriegelt, der in einer Führung im oberen Teil einer festen Konsole 41 gleiten kann, die auf der Grundplatte an der Vorderseite der Maschine angebracht ist. Eine Feder 42 kann den Bolzen nach auswärts ziehen, so dass er in eine der Nuten 28 auf der unteren Seite des Tisches eintritt (Fig. 3). Dieser Sperrbolzen wird im geeigneten Zeitpunkt zurückgezogen   und   gibt den Tisch frei, u. zw. durch einen Winkel- 

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   hebel 43,   der an einer Säule44 des Rahmens 33 gelagert ist.

   Ein Ende dieses Hebels ist gegabelt und umgreift einen aus dem Bolzen vorspringenden Zapfen 4J, während das andere Ende eine Rolle 46 trägt, die durch ihre Verbindung mit der Feder 42 mit dem Umfang einer Steuerscheibe 47 auf der Welle 32 in   Bsruhrang gehalten   wird (Fig. 2, 3,   4).   Bei regelmässigem Gang der Maschine wird der Sperrbolzen 
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 ehe die Steuerscheibe 13 den   Dreharm 24 vorwärts   zu bewegen beginnt ; diese Stellungen sind in Fig. 2 dargestellt. Wenn der Dreharm seine volle   V & rwärtsschwingung   ausgeführt hat, lässt die Steuerscheibe 47 den Sperrbolzen   40   in die nächste Nut eintreten und der Dreharmbolzen 26 wird zurückgezogen, wie in 
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   Zwischen dem Dreharmbolzen 26 und dem Sperrbolzen 40 (Fig. 3,4 und 15) ist eine Sicherheitverriegelung vorgesehen. Auf dem Hebel 43 zum Zurückziehen des Sperrbolzens sitzt eine Sperrklinke 48, deren freies Ende von dem Hebel durch eine Feder   49   gegen einen Anschlagstift 48'weggedrückt wird. 



  Wenn der Steuerarm 36 zum Herausziehen des Dreharmbolzens 26 aus einer Nut herumgelegt wird, während der Sperrbolzen am Eingreifen in eine Nut 28 verhindert ist, weil z. B. der Tisch nicht in der richtigen Stellung ist, so greift die Sperrklinke 48 infolge der unregelmässigen Stellung des Hebels   43   in eine Nut 50 am Ende des Steuerarms 36 ein und verhindert diesen, nach auswärts zu schwingen. Unter diesen Bedingungen bleibt der Dreharmbolzen ausser Wirkung, selbst wenn der Steuerarm   36   von seiner Steuer-   scheibs- 4 freigegeben wird. Hiedurch wird der schädliche Anprall vermieden, der eintreten würde, wenn   der Dreharmbolzen den Tisch in irgendeiner Zwischenlage während der Drehbewegungen treffen würde, während einer dieser Teile oder beide sich schnell und bisweilen in entgegengesetzter Richtung drehen. 



  Der Steuerarm ermöglicht den Eingriff des Dreharmbolzens mit dem Tisch nur, wenn letzterer in einem seiner Haltepunkte verriegelt ist und der Dreharm 24 am rückwärtigen Ende seines Hubs stillsteht. 



   Um den Tisch von den beiden Bolzen 26 und 40 zu lösen, so dass er beim Auswechseln der Formen oder Einstellen der Teile gedreht werden kann, ist ein   Auslösehandhebel 51   bei 52a an der Seite der den Sperrbolzen tragenden Konsole 41 drehbar gelagert (Fig. 2, 6 und 15). Dieser Hebel ist als Kniehebel ausgebildet und so aufgehängt, dass beim Anheben seines mit einem Handgriff versehenen und sich nach der Vorderseite der Maschine erstreckenden Endes sein inneres Ende 52 mit dem den Sperrbolzen zurück- 
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  Durch Drehen des Handgriffes 72 kann man das Gelenk 66 schwingen und so das Bremsband richtig spannen. Durch Drehen des Handgriffs 68 des exzentrischen Stifts 65 kann die Bremse gelöst werden, ohne die Einstellung des Bremsbandes im   übrigen   zu stören, beispielsweise wenn man den Tisch von Hand drehen will. 



   Das andere Ende des Bremsbandes ist mit einem Zwischenstück M verbunden, das mittels einer Feder M nachgiebig mit einer Verbindungsstange 75 verbunden ist, die ihrerseits an einem um eine senkrechte Achse 77 schwingbaren Arm 76 angreift (Fig. 10 und 11). An dieser Achse sitzt ein Steuerhebel 78 mit einer Rolle 79, die durch eine Feder 81 gegen eine Steuerscheibe 80   angedrückt   wird. Die Steuerscheibe 80 ist einstellbar mit der auf der senkrechten Achse 52 sitzenden Steuerscheibe 43 für den Dreharmbolzen verbunden (Fig. 10,11). Die Bewegung der Steuerscheibe 80 ist in solchem Zeitverhältnis eingestellt, dass sie die Bremse ungefähr bei der Hälfte der Drehbewegung des Tisches anzuziehen beginnt, d. h. wenn der Tisch seine grösste Geschwindigkeit erreicht hat und die Bremse löst, wenn der Tisch zum Stillstand gekommen ist.

   Die einstellbare Verbindung zwischen der Steuerscheibe   80,   die die Bremse anzieht, und der Steuerscheibe 34, die die Wirkung des Dreharmbolzens regelt, ermöglicht eine genaue Einstellung der Zeiten, in denen die Bremse angezogen und gelöst wird, mit bezug auf die Bewegungszeit des Tisches. 



   Der Querbalken 3 trägt eine Pressvorrichtung 7 für jede Maschine ; diese Vorrichtung kann von irgendeiner bekannten Bauart sein und erfordert keine besondere Beschreibung (Fig. 1). Jede dieser   Pressvorrichtungen   wird durch einen doppelt wirkenden Zylinder 83 angetrieben, dessen Kolben unter der Einwirkung von Pressluft oder anderen   Pressflüssigkeiten   die Kolbenstangen 84 bewegt ; diese Bewegung wird durch noch zu beschreibende Ventil-und Verriegelungsvorrichtungen geregelt. Jede Kolbenstange trägt den üblichen Formkolben 85 mit Federplatte 86, an welcher letzteren ein Formring 87 sitzt, um die zugehörige Form 5 oben zu schliessen, wie bei der rechten Maschine in Fig. 1 ersichtlich. Alles dies sind Einrichtungen von der bei Glaspressmaschinen bekannten Bauart. 



   Die Pressvorrichtungen der beiden Maschinen kommen abwechselnd zur Wirkung, wobei jeder Tisch vorwärtsgedreht wird, während sich seine Pressvorrichtung in der bei der linken Maschine in Fig. 1 dargestellten gehobenen Stellung befindet. 



   An der Vorderseite der Maschine ist auf der Grundplatte ein Ventilkasten 100 befestigt, dem Pressluft oder ein anderes Druckmittel durch ein Einlassrohr 97 zugeführt wird. Ein hin-und hergehendes   Kolbenventil   regelt die Druckzufuhr durch das Rohr 90 zum oberen Teil des Zylinders 83 und durch das Rohr 91 zum Boden dieses Zylinders und lässt den Druck durch die Auslassrohre 98 austreten (Fig. 1, 2,6 und 19). Eine in dem Ventilgehäuse angeordnete Feder 101 drückt das Ventil in eine Richtung, während es in die entgegengesetzte durch ein Ende eines Winkelhebels 102 gedrückt wird.

   Dieser Hebel ist an der Säule 44 drehbar gelagert, die einen Träger des Rahmens 94 bildet, und hat eine Rolle   103,   die auf eine auf der senkrechten Steuerwelle 32 (Fig. 2,8) sitzende Steuerscheibe 104 wirkt, die ihrerseits die Steuerscheibe 113 zur Steuerung der Bewegungen des Kolbens im Zylinder 83 beeinflusst. Diese Steuerscheibe besteht aus zwei Teilen (Fig. 8, 9), die miteinander derart einstellbar verbunden sind, dass man die Bewegungszeiten dieses Kolbens genau regeln kann. Wenn das Ventil durch den Hebel 102 einwärts geschoben wird, tritt Druckluft zum unteren Teil des Zylinders und hebt den Kolben. Wenn es die Steuerscheibe gestattet,   drückt   die Feder das Ventil auswärts und es tritt Druckluft in den oberen Teil des Zylinders, so dass der Kolben gesenkt und der Formkolben 85 nach unten gepresst wird.

   Das Ventil kann von Hand geschlossen werden, indem man einen Handgriff 114 am Ende einer senkrechten Achse 105 dreht, die in Lagerarme 106 gelagert ist, so dass eine Sperrklinke 107 gegen den Hebel 102 geschwungen wird (Fig. 2,16 und 19), der hiedurch an der Bewegung gehindert wird und das Ventil 113 geschlossen hält. 



   Wie vorher bemerkt, beeinflusst die auf die Rolle 46 am Hebel 43 wirkende Steuerscheibe 47 den Sperrbolzen des Tisches, und die auf die Rolle 103 am Hebel 102 wirkende Steuerscheibe 104 beeinflusst den das Luftventil 113 steuernden Kolben. Der Zapfen 108 für die Rolle 46 und der Zapfen 109 für die Rolle 103 haben halbierte Verlängerungen, so dass sie miteinander zum Eingriff kommen können (Fig. 8,9). 



  Wenn also aus irgendeinem Grunde der Sperrbolzen aus einer Nut   zurückgehalten   wird, so kommen diese Zapfen zum Eingriff und das   Steuerungsventil 113   für den Formkolben wird so festgehalten, dass der Formkolben nicht abwärts gepresst wird. Die Teile sind auf diese Weise verriegelt, so dass der Formkolben nicht abwärts gehen kann, ausser wenn der Sperrbolzen in'eine Nut eingreift und den Tisch in richtiger Stellung verriegelt hat. Da ferner der Sperrbolzen den Dreharmbolzen ausser Eingriff hält, wenn der Tisch nicht in richtiger Stellung zu den Drehvorrichtungen ist, kann der Formkolben nicht abwärts gehen, bis die richtigen gegenseitigen Stellungen wieder hergestellt sind, so dass der Tisch in richtiger Lage steht, um den Formkolben in eine Form eintreten zu lassen. 



   Auch zwischen den Kolbenstangen   B6   und den Drehvorrichtungen des Tisches sind Verriegelungvorrichtungen vorgesehen, so dass, wenn einer der Formkolben nicht aufwärts gehen sollte, weil er in seiner Form stecken bleibt oder weil die Pressluftzufuhr aussetzt, die Diehvorrichtung für den Tisch ausgerückt wird und daher der zugehörige Tisch sich nicht bewegen und seine Pressvorrichtung zerbrechen   kann. Zu diesem Zwecke sind auf der Vorderseite der Maschine senkrecht bewegliche senkrechte sstangen. HO angeordnet. Jede von diesen ist durch eine Feder 111 und zwei Auschläge 112 mit einem an der Kolben-   

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 8> der Kolben frei von den Formen geworden ist und mittels eines zweiten Anschlages (116) den Dreharmbolzen (26) ausser Eingriff mit dem Tisch bringt, wenn der Kolben versehentlich in Gang gesetzt wird.
    13. Maschine nach Anspruch 6,8 und 12, gekennzeichnet durch einen Tritthebel (58, 59), EMI8.1 werden kann.
    14. Maschine nach Anspruch 6 bis 11, gekennzeichnet durch einen Handhebel (51, 52), der mit dem Sperrbolzen (40) so in Eingriff steht, dass die Drehvorrichtung des Tisches und die Formvorriehtung durch Vermittlung der aus der mit dem Steuerarm (36) zum Eingriff kommenden Sperrklinke und den ineinander eingreifenden Drehzapfen (108, 109) an den Hebeln (43, 102) bestehenden Verriegelungs- vorrichtung unwirksam gemacht werden können.
    15. Maschine nach Anspruch 4 und 8, gekennzeichnet durch eine während eines Teiles jeder Bewegung des Tisches selbsttätig zur Wirkung kommende Bremsvorrichtung, die aus einem den Tisch (4) umgeben- den Bremsband (64) besteht, das durch eine mit einer Steuerscheibe (34) des Steuerarms (36) ver- bundene zweite Steuerscheibe (80) derart betätigt wird, dass Bremse und Steuerarm in richtigem Zeit- verhältnis zueinander wirken.
    16. Maschine mit mehreren, Formtische, Steuer-und Formvon'ichtungen sowie Zeiteinstellvorrieh- tungen nach Anspruch 1 umfassenden Einheiten, dadurch gekennzeichnet, dass bei regelmässigem Gang unwirksame Sperrvorrichtungen für jede Einheit zwischen einer gemeinsamen Antriebswelle für die verschiedenen Einheiten und den von der Antriebswelle getriebenen Teilen jeder Einheit derart angeordnet sind, dass, wenn eine der genannten Vorrichtungen oder einer der Tische nicht eine vorher bestimmte Stellung zu den anderen Teilen derselben Einheit einnimmt, der in unrichtiger Lage befindliche Teil durch Vermittlung der gewöhnlich unwirksamen Sperrvorrichtungen den regelmässigen Gang der andern Teile der betreffenden Einheit unterbricht, ohne den Gang der ändern Einheiten zu stören.
AT93356D 1917-11-20 1920-06-15 Glasformmaschine. AT93356B (de)

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