DE55277C - Eisenbahnschranke mit elektrischem Vor- und Rückläutewerk - Google Patents
Eisenbahnschranke mit elektrischem Vor- und RückläutewerkInfo
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- DE55277C DE55277C DENDAT55277D DE55277DA DE55277C DE 55277 C DE55277 C DE 55277C DE NDAT55277 D DENDAT55277 D DE NDAT55277D DE 55277D A DE55277D A DE 55277DA DE 55277 C DE55277 C DE 55277C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/24—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
- B61L29/243—Transmission mechanism or acoustical signals for gates
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die Eisenbahnschranke ist in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 und 3 in Seiten- bezw. Vorderansicht
des Getriebpfostens dargestellt.
Die Bewegung der Schranke geschieht mittelst Drahtzuges . durch das Getriebe Fig. 2
und 3. Dieses Getriebe hat folgende Einrichtung. In dem Gestell ist die Achse b mit
der Antriebsvorrichtung α drehbar gelagert. Auf der Achse b ist die Scheibe c aufgekeilt, welche
nach Fig. 5 eine Schneckennuth c1 hat, in
welche das Prisma oder der in dem Schlitz ^1
der Scheibe ^2 verschiebbare Mitnehmer g eingreift.
Die Scheibe ^2 steht mit dem Zahnrad \ in fester Verbindung und sitzt mit diesem
lose auf der Achse b. In das Zahnrad \ greift das Zahngetriebe der Seiltrommel t ein.
.Sobald der Wärter das Kurbelrad a in Bewegung setzt, wird die Scheibe c mit Schneckennuth
sowie das daselbst befindliche Rad d in Bewegung gesetzt. Letzteres ist mit Erhöhungen
versehen, welche den zur Bethätigung des grofsen elektrischen Läutewerkes e an der
Schranke S dienenden Umschalter f beeinflussen. Das Läutewerk e läutet so lange vor,
bis sich der in der Schneckennuth der Scheibe c geführte Mitnehmer g, ■ welcher bei offener
Eisenbahnschranke an dem äufseren Mitnehmerpunkt der Schneckennuth der Scheibe c anliegt,
an den inneren Mitnehmerpunkt derselben bewegt hat. Ist der Mitnehmer g an
dem inneren Mitnehmerpunkt von cl angekommen, so wird auch Scheibe ^1 mit dem
Zahnrad \ mitgenommen. Dieses setzt die Trommel t in Bewegung, welche mit der im
Gleichgewicht gehaltenen Eisenbahnschranke s so in Verbindung steht, dafs sich letztere unter
fortwährendem elektrischen Glockensignal senkt. Während des Schliefsens der Eisenbahnschranke
erhält auch der Wärter durch das sich am Getriebe befindliche kleine elektrische Läutewerk η
ein Zeichen, :dafs sich die Schranke schliefst. Das Ueberwachungszeichen dauert so lange,
bis die Schranke vollständig geschlossen ist.
Die Bethätigung des Ueberwachungszeichens wird dadurch bewirkt, dafs die an dem Schaft 0
der Eisenbahnschranke befindliche kleine Rolle ρ bei der Bewegung der Eisenbahnschranke gegen
die am Läutewerkpfosten q befindliche Feder r drückt und dadurch bei s1 die Schliefsung des
Stromkreises für das kleine Läutewerk η hervorruft. Nachdem die Eisenbahnschranken geschlossen
sind, hat der Wärter sofort das Rad d nach rechts auszurücken und das
Kurbelrad a so lange zurückzudrehen (vier Umdrehungen), bis der in der Schneckennuth
der Scheibe gehende Mitnehmer g wieder an dem äufseren Mitnehmerpunkt von c1 angekommen
ist. Das Oeffnen der Eisenbahnschranke geschieht nun durch Zurückdrehen des Kurbelrades a, und zwar so lange, als das
am Getriebe angebrachte kleine Läutewerk n läutet. Denn die Schranke ist erst dann voll-'
kommen offen, wenn dessen Stromkreis unterbrochen ist. Die Vorrichtung wirkt in folgender
Weise:
Sobald der Wärter das Kurbelrad α nach rückwärts in Bewegung setzt, wird auch das
Triebrad i und die Trommel t in Bewegung gesetzt, wonach die Eisenbahnschranke s aufwärts
und sonach der Schaft 0 nach abwärts bewegt wird. Hierbei drückt die kleine Rolle ρ
gegen die Feder r und bewirkt bei s1 Strom-
Claims (1)
- schlufs für das Läutewerk η am Getriebe so lange, bis die Rolle ρ die Feder r wieder verlassen hat und die Eisenbahnschranken geöffnet sind.Patenτ-Anspruch:. Zur Uebertragung der Bewegung von einer mit der elektrischen Aus- und Einschaltungsvorrichtung fest verbundenen Antriebswelle b auf die Achse der zur Bewegung der Eisenbahnschranke dienenden Seiltrommel t die Anordnung einer mit Schneckennuth c1 versehenen Kupplungsscheibe c fest auf der Achse b in solcher Verbindung mit dem lose auf b sitzenden Treibrade \ für den Antrieb von t, dafs ein mit ζ fest verbundener Mitnehmer g in dem Schneckengang c1 geführt wird, zu dem Zwecke, das Läutewerk schon vor Bewegung der Schranke in Thätigkeit zu setzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55277C true DE55277C (de) |
Family
ID=329812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55277D Expired - Lifetime DE55277C (de) | Eisenbahnschranke mit elektrischem Vor- und Rückläutewerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55277C (de) |
-
0
- DE DENDAT55277D patent/DE55277C/de not_active Expired - Lifetime
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