DE553330C - Anlassvorrichtung fuer Vergasermaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Vergasermaschinen

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DE553330C
DE553330C DE1930553330D DE553330DD DE553330C DE 553330 C DE553330 C DE 553330C DE 1930553330 D DE1930553330 D DE 1930553330D DE 553330D D DE553330D D DE 553330DD DE 553330 C DE553330 C DE 553330C
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machines
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M1/00Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures
    • F02M1/08Carburettors with means for facilitating engine's starting or its idling below operational temperatures the means to facilitate starting or idling becoming operative or inoperative automatically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Vergasermaschinen Vorliegende Erfindung bezieht sich auf solche Anlaßvorrichtungen für Vergasermaschinen, bei denen im Vergaserluftstutzen :eine Drosselklappe angeordnet ist, deren Achse über ein Verbindungsgestänge mit dem Anker einer Magnetspule gekuppelt ist und bei Erregung der Magnetspule entgegen der Wirkung einer Feder in die Magnetspule hineingezogen wird. Solche Vorrichtungen sind bekanntlich für das Starten von Vergasermotoren im kalten Zustande vorteilhaft und oft unentbehrlich, da die Maschine zum Starten ein überreiches Gemisch benötigt. Sobald der Motor mit eigener Kraft zu laufen beginnt, muß die Starterklappe auf geeignete Weise geöffnet werden, was gewöhnlich durch eine während des Schließens der Klappe gespannte Feder erfolgt. Das öffnen der Klappe ist erforderlich, um den mit eigenerKraft laufenden Motor das normale Gemisch zuzuführen.
  • Ein verspätetes Öffnen. der Klappe hat dabei allerlei Unzukömmlichkeiten und Störungen im Gefolge, die z. B. darin bestehen, daß der Brennstoffverbrauch ein unzulässig hoher ist, wenn die Starterklappe im Betrieb nicht voll geöffnet ist; auch der Gang des Motors ist unregelmäßig, weil eben viel zu reiches Gemisch angesaugt wird. Es sind sogar Fälle bekannt, wo durch Fahren mit teilweise geschlossener Starterklappe die überaus großen, angesaugten Brennstoffmengen, die aus Mangel an Sauerstoff nur zum geringen Teil verbrennen können, das 0I an reibenden Teilen, wie Ventilschäften und Kolben, auflösten und schwere mechanische Störungen auftraten.
  • Um ein rechtzeitiges öffnen von Starterklappen obiger Art zu gewährleisten, sind bereits Ausführungen bekannt geworden, bei denen die Magnetspule in den Anlasserstromkreis :eingeschaltet ist, so daß die Klappe gleichzeitig mit dem Anlasser betätigt wird. Beginnt der Motor mit eigener Kraft zu laufen und wird der Anlasser außer Betrieb gesetzt, so wird auch die Magnetspule, die gewöhnlich über einen Anker und ein übertragungsgestänge die Klappe bewegt, stromlos, worauf die Klappe unter dem Einfluß einer Feder den vollen Querschnitt des Ansaugstutzens freigibt.
  • Diese Vorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß die Klappe unter dem Ein$uß der Feder den Ansaugstutzen des Vergasers ganz plötzlich und unmittelbar zur Gänze freigibt. Dadurch erhält der Motor plötzlich ein luftreiches Gemisch, was oft zu den verschiedensten Unzukömmlichkeiten: Anlaß gibt, die zu vermeiden Zweck vorliegender Erfindung ist.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß der Anker dicht in einer von der Magnetspule umgebenen Hülse gleitet, die an ihrer Stirnseite eine Drosseleinrichtung besitzt, die den Lufteintritt, jedoch nicht dien Luftaustritt erschwert, so daß nach Abschalten der Erregung der Magnetspule die Rückbewegung des Ankers und damit die öftnungsbewegung der Drosselspule verlangsamt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch veranschaulicht.
  • In den Abb. r und z ist 12 der Ansaugstutzen des Vergasers und 13 eine diametral durchgesteckte Achse, welche die Klappe 14 trägt. Um die Achse 13 ist die Schraubenfeder 15 gelegt, die sich mit einem Ende gegen einen im Rohrstutzen 12 eingesetzten Bolzen 16 und mit ihrem anderen Ende gegen einen Bolzen 16' abstützt, der mit der Achse verbunden ist. Die Spannung der Feder ist derart, daß sie die Klappe dauernd in der in Abb.3 gezeichneten, ganz geöffneten Stellung hält bzw. sie in diese Offenstellung zurückzudrehen versucht. Zur automatischen Öffnung der Starterklappe beim Anlassen des Motors dient der Magnetanker 17, welcher in einem gleichzeitig mit dem Anlasser unter Strom gesetzten Solenoid 18 mit U-förmigem S.chlußjoch 19 längsbeweglich angeordnet ist. Der Magnetanker 17 wird bei Stromschluß im Solenoid in dasselbe hineingezogen und verdreht die Achse 13 über einen Lenker 21 und Kurbel22 im Sinne einer Schließung der Starterklappe r4. Die Kurbel,-22 besitzt eilten Längsschlitz 23 und kann mittels der Klemmschraube 24 an der Achse 13 in beliebiger Lage festgeklemmt werden. Auf diese Weise ist es möglich, die durch die Bewegung des Magnetankers erzeugte Verdrehung der Klappe je nach Bedarf ihrer Größe nach einstellen zu können.
  • Für die Dämpfung der Bewegung des Magnetankers ist folgende Einrichtunggetroffen: Der kolbenartig ausgebildete Magnetanker 17 schleift in einer zylinderartigen: Büchse 26, an deren oberem Ende im Schlußjoch eine Bohrung angebracht ist, die das Innere der Büchse mit der Außenluft verbindet. Diese Bohrung ist jedoch durch :ein einseitig befestigtes dünnes Blechplättchen 27 abgeschlossen, welches den Luftaustritt zuläßt, hingegen den Lufteintritt erschwert und so als Dämpfung beim Öffnen der Klappe wirkt.
  • Das Solenoid 18, r9 kann auf einer geeigneten Konsole 29 am Stutzen 12 befestigt sein und die gesamte Anordnung so getroffen werden, daß der Magnetanker sich in einer Horizontalen bewegt, um von den Erschütterungen des Wagens unabhängig zu sein. Über die ganze Betätigungsvorrichtung ist schließlich zweckmäßig eine Schutzhaube 30 gestülpt, welche mittels einer in der Mitte angeordneten Schraube 31 festgehalten wird.
  • Die Wirkungsweise dieser Anlaßvorrichtung ist nun folgende: Wird der Magnet r9 erregt, was gleichzeitig mit der Betätigung des Anlassers erfolgen kann, so wird der Magnetanker 17 in die zylinderartige Büchse hineingezogen. Die Luft entweicht dabei rasch durch die vom Plättchen o. dgl. verschlossene Öffnung 27. Wird der Stromkreis unterbrochen, so trachtet der Anker 17 unter dem Einfluß der Feder 15 sich in die Bremsstellung zurückzudrehen, was aber nur ganz langsam erfolgen kann, da die -Luft in dem Raum oberhalb des Ankers infolge der drosselnden Wirkung des Plättchens nur ganz langsam einströmen kann.
  • Da die Drehung der Achse i3 unter dem Einfluß des Magnetankers und des Übertragungsgestänges im allgemeinen nur etwa 8o° beträgt, kann man die Klappe 14 @elliptisch ausbilden,' wodurch diese je nach der Länge der größeren Achse der Ellipse bereits nach Drehungswinkel den Ansaugstutzen verschließt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCII: Anlaßvorrichtung für Vergasermaschinen, bei der die Achse einer Drosselklappe im Vergaserluftstutzen über ein Verbindungsgestänge mit dem Anker einer Magnetspule gekuppelt ist, der bei Erregung der Magnetspule entgegen der Wirkung einer Feder in diese hineingezogen wird und die Drosselklappe im Schließsinne verstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (17) dicht in einer von der Magnetspule (18) umgebenen Hülse (26) gleitet, die an ihrer Stirnseite eine Drosseleinrichtung (27) besitzt, die den Lufteintritt, jedoch nicht den Luftaustritt erschwert, so daß nach Abschalten der Erregung der Magnetspule die Rückbewegung des Ankers und damit die Öffnungsbewegung der Drosselklappe verlangsamt wird.
DE1930553330D 1929-04-30 1930-04-30 Anlassvorrichtung fuer Vergasermaschinen Expired DE553330C (de)

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