DE553420C - Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele - Google Patents

Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele

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DE553420C
DE553420C DET37978D DET0037978D DE553420C DE 553420 C DE553420 C DE 553420C DE T37978 D DET37978 D DE T37978D DE T0037978 D DET0037978 D DE T0037978D DE 553420 C DE553420 C DE 553420C
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Germany
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Expired
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DET37978D
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MARGARETE THOMA GEB KALOWSKY
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MARGARETE THOMA GEB KALOWSKY
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G9/00Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
    • H02G9/02Installations of electric cables or lines in or on the ground or water laid directly in or on the ground, river-bed or sea-bottom; Coverings therefor, e.g. tile
    • H02G9/025Coverings therefor, e.g. tile

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  • Building Environments (AREA)

Description

Der Gegenstand der Erfindung ist eine Abdeckplatte, insbesondere für Kabelkanäle, aus einem von einem Winkeleisenrahmen eingefaßten Verbundkörper aus Steinholzmasse und darin eingebetteten kantigen Holzstäbchen, die in Abständen nebeneinander angeordnet und untereinander mittels einer geeigneten Verbindung, z. B. einer Drahtverschnürung, verbunden sind. Dadurch entsteht ein Stabwerk, das durch geeignet geformte Metallstreifen, welche am äußeren Winkeleisenrahmen angeordnet sind, unter Druck federnd gehalten wird.
In den Abb. 1 und 2 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser Ausführungsform veranschaulicht.
Bei der Herstellung wird in den auf den Werktisch gelegten Winkeleisenrahmen a, an dessen Langseiten blattfederartige, mit abgebogenen Enden (Nasen) versehene Druckorgane b, beispielsweise Bandeisenstreifen von zweckentsprechender Stärke und Breite, in geeigneten Abständen voneinander angeordnet sind, frische Steinholzmasse c eingebracht, die in üblicher Weise aus einem mit Chlormagnesiumlauge angemachten Gemisch von Magnesiumoxyd und Sägemehl besteht.
Das aus den kantigen, mit Abständen nebeneinandergereihten und untereinander mittels Draht o. dgl. verbundenen Holzstäbchen e bestehende Stabwerk wird nunmehr so aufgelegt und in die Steinholzmasse c eingedrückt, daß die Stäbchens in der Längsrichtung von Zarge zu Zarge liegen, wobei das Stabwerk zugleich unter den Druck der federnden Organe b gebracht wird, die es in der noch weichen Steinholzbettung gegen den Unterschenkel des Rahmens α angedrückt halten. Die abgebogenen Streifenenden der Organe b greifen dabei in die von den Stabchene geschaffene Zahnung des Holzstabwerks ein. Dann wird frische Steinholzmasse c noch so weit nachgefüllt, daß innerhalb des Winkeleisenrahmens ein freier Oberraum verbleibt, der bis zu 10 mm Tiefe be- 4ϊ tragen kann und mit einer frischen Steinholzmasse ß? ausgefüllt und abgeglichen wird, in der der Magnesiazement anstatt mit Sägemehl mit Holzmehl und außerdem mit Asbestfasern innig gemischt und gegebenenfalls noch mit einem beispielsweise dunkelroten, braunen oder grauschief erigen Farbzusatz versetzt ist.
Dadurch nun, daß das durch die blattfedernartigen Druckorgane b in einer gewissen Anspannung gehaltene Stabwerk dem Treibbestreben des frisch eingebrachten Magnesiazementes entgegenwirkt, wird eine innere Verdichtung der erhärtenden Steinholzmasse erzielt. Dadurch gelangt das Stabwerk, dessen Bestimmung die Aufnahme der Zugspannungen ist, und die Steinholzmasse, deren Bestimmung die Aufnahme der Druckspannungen ist, zu gegenseitiger inniger Haftung. Aus diesem Zusammenwirken ergibt sich noch der weitere Vorteil, daß bei eintretender Belastung der Abdeckplatte die blattfederartigen Druckorgane sich zugleich
mit dem Stabwerk durchbiegen, wobei sie diesem den erforderlichen Bewegungsspielraum belassen und nach Aufhören der Belastung in ihre Anfangslage zuorückstreben. Infolgedessen kehrt die unter der Belastung gebogene Abdeckplatte sofort nach Aufhören derselben wieder in ihre Anfangslage zurück, d.h. die Platte ist so elastisch, daß sie ohne jede Gefahr der Rissebildung oder des ίο Bruches erhebliche Schwingungen ausführen kann. Die neue Abdeckplatte besitzt daher gegenüber den bekannten Ausführungsformen bedeutende Vorzüge.
Die aus Kiefernholz o. dgl. gewonnenen, kantig zugeschnittenen Stäbchens des Stabwerks haben eine nur geringe Querschnittfläche, beispielsweise in Dreieckform, wie die Abb. ι zeigt. Um nicht durch viele solcher Stäbchen unnötig viel Steinholzmasse zu verdrängen, ist es daher zweckmäßig, das Stabwerk aus Stäbchen von verschieden großem Querschnitt in Wechselfolge derart zusammenzusetzen, daß beispielsweise die Stäbchen abwechselnd dreieckigen, e und flachkantigen Querschnitt/ besitzen, wie es in der Abb. 2 veranschaulicht ist. Die Drahtverbindung zwischen den Stäbchen ist in der Zeichnung1 durch dicke gestrichelte Linien angedeutet. Dabei soll der durch den Verbindungsdraht gebildete Abstand der Stäbchen ihre Grundflächenbreite nicht überschreiten, sondern eher vorzugsweise unterschreiten.
Sind die kantigen Holzstäbchen zugleich
rauhwandig zugeschnitten, so wird durch diese Rauheit und durch abstehende Holzfasern die Haftung zwischen Stabwerk und Steinholzmasse noch entsprechend gesteigert. Der Winkeleisenrahmen a, dessen Größe sich nach den Kanalabmessungen richtet, ist nebst den aus geeigneten Metallstreifen geformten Druckorganen b innen und außen mit Rostfarbe gestrichen. Das Holzstabwerk ist gegen Feuchtigkeitseinwirkung imprägniert und wird von der Chlormagnesiumlauge nicht angegriffen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Abdeckplatte, insbesondere für Kabelkanäle, aus einem von einem Winkeleisenrahmen eingefaßten Verbundkörper aus Steinholzmasse und darin eingebetteten kantigen Holzstäbchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stabwerk, das aus mit Abständen nebeneinandergereihten und untereinander mittels einer geeigneten Verbindung, z. B. einer Drahtschnürung, verbundenen Holzstäbchen {e) besteht, durch im Winkel des Rahmens (a) angeordnete, aus Metallstreifen geformte und in das Stabwerk eingreifende Druckorgane (Jb) federnd gehalten wird.
2. Abdeckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stabwerk
• aus abwechselnd nebeneinandergereihten Stäbchen von dreieckigem (e) und flachkantigem (/) Querschnitt besteht und daß der durch den Verbindungsdraht gebildete Abstand der Stäbchen ihre Grundflächenbreite nicht über-, sondern eher unterschreitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET37978D 1929-12-08 1929-12-08 Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele Expired DE553420C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2831914A1 (de) * 1978-07-20 1980-02-07 Hella Kloepping Bodenplatte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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