DE553420C - Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele - Google Patents
Abdeckplatte, insbesondere fuer KabelkanaeleInfo
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- DE553420C DE553420C DET37978D DET0037978D DE553420C DE 553420 C DE553420 C DE 553420C DE T37978 D DET37978 D DE T37978D DE T0037978 D DET0037978 D DE T0037978D DE 553420 C DE553420 C DE 553420C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G9/00—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water
- H02G9/02—Installations of electric cables or lines in or on the ground or water laid directly in or on the ground, river-bed or sea-bottom; Coverings therefor, e.g. tile
- H02G9/025—Coverings therefor, e.g. tile
Landscapes
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Description
Der Gegenstand der Erfindung ist eine Abdeckplatte, insbesondere für Kabelkanäle,
aus einem von einem Winkeleisenrahmen eingefaßten Verbundkörper aus Steinholzmasse
und darin eingebetteten kantigen Holzstäbchen, die in Abständen nebeneinander angeordnet
und untereinander mittels einer geeigneten Verbindung, z. B. einer Drahtverschnürung,
verbunden sind. Dadurch entsteht ein Stabwerk, das durch geeignet geformte Metallstreifen,
welche am äußeren Winkeleisenrahmen angeordnet sind, unter Druck federnd
gehalten wird.
In den Abb. 1 und 2 der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in beispielsweiser
Ausführungsform veranschaulicht.
Bei der Herstellung wird in den auf den Werktisch gelegten Winkeleisenrahmen a, an
dessen Langseiten blattfederartige, mit abgebogenen Enden (Nasen) versehene Druckorgane
b, beispielsweise Bandeisenstreifen von zweckentsprechender Stärke und Breite, in geeigneten
Abständen voneinander angeordnet sind, frische Steinholzmasse c eingebracht, die
in üblicher Weise aus einem mit Chlormagnesiumlauge angemachten Gemisch von Magnesiumoxyd und Sägemehl besteht.
Das aus den kantigen, mit Abständen nebeneinandergereihten und untereinander mittels
Draht o. dgl. verbundenen Holzstäbchen e bestehende Stabwerk wird nunmehr so aufgelegt
und in die Steinholzmasse c eingedrückt, daß die Stäbchens in der Längsrichtung
von Zarge zu Zarge liegen, wobei das Stabwerk zugleich unter den Druck der federnden Organe b gebracht wird, die es
in der noch weichen Steinholzbettung gegen den Unterschenkel des Rahmens α angedrückt
halten. Die abgebogenen Streifenenden der Organe b greifen dabei in die von den Stabchene
geschaffene Zahnung des Holzstabwerks ein. Dann wird frische Steinholzmasse
c noch so weit nachgefüllt, daß innerhalb des Winkeleisenrahmens ein freier Oberraum
verbleibt, der bis zu 10 mm Tiefe be- 4ϊ
tragen kann und mit einer frischen Steinholzmasse ß? ausgefüllt und abgeglichen wird, in
der der Magnesiazement anstatt mit Sägemehl mit Holzmehl und außerdem mit Asbestfasern
innig gemischt und gegebenenfalls noch mit einem beispielsweise dunkelroten, braunen oder grauschief erigen Farbzusatz versetzt
ist.
Dadurch nun, daß das durch die blattfedernartigen Druckorgane b in einer gewissen
Anspannung gehaltene Stabwerk dem Treibbestreben des frisch eingebrachten Magnesiazementes
entgegenwirkt, wird eine innere Verdichtung der erhärtenden Steinholzmasse erzielt. Dadurch gelangt das Stabwerk,
dessen Bestimmung die Aufnahme der Zugspannungen ist, und die Steinholzmasse, deren Bestimmung die Aufnahme der Druckspannungen
ist, zu gegenseitiger inniger Haftung. Aus diesem Zusammenwirken ergibt
sich noch der weitere Vorteil, daß bei eintretender Belastung der Abdeckplatte die
blattfederartigen Druckorgane sich zugleich
mit dem Stabwerk durchbiegen, wobei sie diesem den erforderlichen Bewegungsspielraum
belassen und nach Aufhören der Belastung in ihre Anfangslage zuorückstreben. Infolgedessen kehrt die unter der Belastung
gebogene Abdeckplatte sofort nach Aufhören derselben wieder in ihre Anfangslage zurück,
d.h. die Platte ist so elastisch, daß sie ohne jede Gefahr der Rissebildung oder des
ίο Bruches erhebliche Schwingungen ausführen kann. Die neue Abdeckplatte besitzt daher
gegenüber den bekannten Ausführungsformen bedeutende Vorzüge.
Die aus Kiefernholz o. dgl. gewonnenen, kantig zugeschnittenen Stäbchens des Stabwerks
haben eine nur geringe Querschnittfläche, beispielsweise in Dreieckform, wie die
Abb. ι zeigt. Um nicht durch viele solcher Stäbchen unnötig viel Steinholzmasse zu verdrängen,
ist es daher zweckmäßig, das Stabwerk aus Stäbchen von verschieden großem Querschnitt in Wechselfolge derart zusammenzusetzen,
daß beispielsweise die Stäbchen abwechselnd dreieckigen, e und flachkantigen
Querschnitt/ besitzen, wie es in der Abb. 2 veranschaulicht ist. Die Drahtverbindung zwischen
den Stäbchen ist in der Zeichnung1 durch dicke gestrichelte Linien angedeutet.
Dabei soll der durch den Verbindungsdraht gebildete Abstand der Stäbchen ihre Grundflächenbreite
nicht überschreiten, sondern eher vorzugsweise unterschreiten.
Sind die kantigen Holzstäbchen zugleich
rauhwandig zugeschnitten, so wird durch diese Rauheit und durch abstehende Holzfasern
die Haftung zwischen Stabwerk und Steinholzmasse noch entsprechend gesteigert. Der Winkeleisenrahmen a, dessen Größe
sich nach den Kanalabmessungen richtet, ist nebst den aus geeigneten Metallstreifen geformten
Druckorganen b innen und außen mit Rostfarbe gestrichen. Das Holzstabwerk
ist gegen Feuchtigkeitseinwirkung imprägniert und wird von der Chlormagnesiumlauge nicht
angegriffen.
Claims (2)
1. Abdeckplatte, insbesondere für Kabelkanäle, aus einem von einem Winkeleisenrahmen
eingefaßten Verbundkörper aus Steinholzmasse und darin eingebetteten kantigen Holzstäbchen, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Stabwerk, das aus mit Abständen nebeneinandergereihten und untereinander mittels einer geeigneten Verbindung,
z. B. einer Drahtschnürung, verbundenen Holzstäbchen {e) besteht, durch
im Winkel des Rahmens (a) angeordnete, aus Metallstreifen geformte und in das
Stabwerk eingreifende Druckorgane (Jb) federnd gehalten wird.
2. Abdeckplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stabwerk
• aus abwechselnd nebeneinandergereihten Stäbchen von dreieckigem (e) und flachkantigem
(/) Querschnitt besteht und daß der durch den Verbindungsdraht gebildete Abstand der Stäbchen ihre Grundflächenbreite
nicht über-, sondern eher unterschreitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET37978D DE553420C (de) | 1929-12-08 | 1929-12-08 | Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET37978D DE553420C (de) | 1929-12-08 | 1929-12-08 | Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553420C true DE553420C (de) | 1932-06-25 |
Family
ID=7560091
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET37978D Expired DE553420C (de) | 1929-12-08 | 1929-12-08 | Abdeckplatte, insbesondere fuer Kabelkanaele |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553420C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2831914A1 (de) * | 1978-07-20 | 1980-02-07 | Hella Kloepping | Bodenplatte |
-
1929
- 1929-12-08 DE DET37978D patent/DE553420C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2831914A1 (de) * | 1978-07-20 | 1980-02-07 | Hella Kloepping | Bodenplatte |
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