DE553473C - Verfahren zur Herstellung von Gesichtsmasken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gesichtsmasken

Info

Publication number
DE553473C
DE553473C DE1930553473D DE553473DD DE553473C DE 553473 C DE553473 C DE 553473C DE 1930553473 D DE1930553473 D DE 1930553473D DE 553473D D DE553473D D DE 553473DD DE 553473 C DE553473 C DE 553473C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plaster
dough
face masks
face
making face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930553473D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CURT ZIEMKE
Original Assignee
CURT ZIEMKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CURT ZIEMKE filed Critical CURT ZIEMKE
Application granted granted Critical
Publication of DE553473C publication Critical patent/DE553473C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44CPRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
    • B44C3/00Processes, not specifically provided for elsewhere, for producing ornamental structures
    • B44C3/04Modelling plastic materials, e.g. clay
    • B44C3/042Modelling plastic materials, e.g. clay producing a copy from an original structure

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gesichtsmasken Die Erfindung betrifft die Herstellung von Gesichtsabgüssen, welche als vornehmer, dauernder Wandschmuck und als Andenken verstorbener Familienangehöriger Verwendung finden. Die Abgüsse werden von lebenden oder toten Personen abgenommen ohne Behinderung der Atmung und ohne Belästigung der lebenden Person.
  • Gegenüber bekannten Verfahren lsringt die vorliegende Erfindung folgenden Fortschritt: Es wird ein schon bald nach der Abnahme erstarrendes und so festes Negativ erzielt, daß es fast- unmittelbar nach der Abnahme mit Gips oder anderer Masse ausgegossen werden kann. Dieses Negativ gerät bei dem Ausgießen weder in Gefahr zu erweichen, sich zu verbiegen oder auch Feinheiten der Gesichtszüge zu verlieren, wie es bei Herstellung eines Negativs aus Pflanzenleim unter Benutzung von Versteifungsmaterial aus Gaze und imprägnierter Leinwand unausbleiblich ist.
  • Es gelingt vielmehr mit Hilfe. der vorliegenden Erfindung, ein genaues Positiv zu erzielen, das unmittelbar alle Feinheiten der Kopfbildung und der Gesichtszüge wiedergibt.
  • Das beanspruchte Verfahren wird in folgender Weise durchgeführt: Zunächst wird eine Teigplatte unmittelbar auf die Haut aufgelegt. Diese Platte wird hergestellt aus Weizenmehl, das mit Wasser zu dickem Brei angerührt, zu einem Teig geknetet und unter Beigabe von Gips und etwas Fett oder Butter zu festem Teig verarbeitet wird. Der Teig muß so lange geknetet werden, bis er nicht mehr klebt. Er darf nicht länger als eine halbe Stunde vor dem Auflegen fertiggestellt werden, sonst muß er durch Einfetten geschmeidig erhalten werden. Statt Weizenmehl kann auch jedes andere stärkehaltige Mehl benutzt werden unter jeweiliger entsprechender Abänderung des Verfahrens. Ist der Teig, wie oben geschildert, mit Hilfe von Mehl bereitet, so wird er auf einen entsprechend mit Mehl bestreuten Papierbogen aufgemangelt, der in Gesichtsform mit -einer für die Nase bestimmten Durchlaßöffnung oder in Form anderer abzunehmender Kopfteile zurechtgeschnitten worden ist.
  • Hierauf werden unterhalb der Nasenöffnung zwei Löcher in den Teig gestoßen, die zur Einführung der Luftkanäle dienen.
  • Die Gesichtsform muß oben mindestens 5 cm oberhalb des Haaransatzes beginnen und unter das Kinn bis zum Halsanzatz verlängert werden. In der Breite muß sie vom Ohransatz quer über das Gesicht bis zum anderen Ohransatz reichen.
  • Nunmehr werden das Gesicht oder die anderen abzunehmenden Kopfteile der betreffenden Person eingefettet. Haare sind nicht einzufetten. Die Person muß die Augen schließen und möglichst unbeweglich verharren. Die Teigplatte wird unmittelbar auf die Haut aufgelegt und der nur zum Aufbringen der Platte behelfsmäßig benutzte Papierbogen außen abgenommen. Die Luftkanäle werden in die Nase eingeführt, bei schwachatmenden Personen wird gegebenenfalls eint Kanal. für den-,Mund hinzugefügt. Die Teigplatte wird riun-- an Nase, Augen, Mund und .=firn. leicht -angedrückt und um die Nasenkanäle herum zwei kleine Teigwürstchen angelegt. Nun wird auf die Teigplatte eine nicht zu dünn eingerührte Gipsmasse in Stärke von etwa i1/2- cm aufgetragen. Sobald der Gips erhärtet ist, wird die aus zwei Schichten bestehende Gesamtform behutsam abgenommen.
  • Nach etwa zweitägigem Trocknen wird die Form leicht eingeölt oder gefettet und mit dünn eingerührtem Alabastergips ausgegossen.
  • Nach dem Erhärten dieser Masse zieht man die Luftkanäle heraus und bröckelt oder meißelt die aus Teig und Gips bestehende Außenform von dem Alabastergips ab. Damit ist der Gesichts- oder Kopfabguß in seiner eigentlichen Form fertiggestellt. Man bearbeitet ihn nun und verbessert etwaige Fehler unter Abschaben einer z bis -- mm dicken Schicht. Der so fertiggestellte Gesichtsabguß kann durch Aufschrauben auf ein schwarzlackiertes Brett als vornehmer dauerhafter Wandschmuck oder als Andenken an Verstorbene hergerichtet werden. Durch Zusammensetzen der Abgüsse aller Kopfteile können vollständige Büsten hergestellt werden. Die Abgüsse stellen sich auch als besonders wertvolle Modelle für - Bildhauer dar und sind zum Abformen in Metall oder jedem anderen Material geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Gesichtsmasken, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gesicht mit einer dünnen, Gips enthaltenden und mit öffnungen für die Atmung versehenen Mehlteigschicht bedeckt, auf diese eine dickere Gipsschicht aufträgt, nach einiger Zeit den Abdruck entfernt, ihn mit Gips ausfüllt und nach dem Erhärten die Form abschlägt.
DE1930553473D 1930-05-13 1930-05-13 Verfahren zur Herstellung von Gesichtsmasken Expired DE553473C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE553473T 1930-05-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE553473C true DE553473C (de) 1932-06-25

Family

ID=6563759

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930553473D Expired DE553473C (de) 1930-05-13 1930-05-13 Verfahren zur Herstellung von Gesichtsmasken

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE553473C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029573A1 (de) * 1980-08-05 1982-03-18 Hans-Joachim 4983 Kirchlengern Bünder Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer gesichtsabformung vom lebenden menschen zur anfertigung einer bueste

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3029573A1 (de) * 1980-08-05 1982-03-18 Hans-Joachim 4983 Kirchlengern Bünder Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer gesichtsabformung vom lebenden menschen zur anfertigung einer bueste

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE553473C (de) Verfahren zur Herstellung von Gesichtsmasken
DE614696C (de) Verfahren zum Herstellen von Metallabformungen, insbesondere Druckformen von Kolloidreliefs
DE811713C (de) Verfahren zur Herstellung von Werkstuecken mit Hilfe von Gipsformen
DE59172C (de) Verfahren zur Herstellung von Perrücken-Modellen
DE572570C (de) Verfahren zur Herstellung von Giessformen
DE378033C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Nachbildungen von Kopfteilen in Gips u. dgl.
DE622465C (de) Verfahren zur Herstellung einer Brennunterlage fuer Porzellanmantelkronen
DE561448C (de) Prothese fuer zahnaerztliche oder sonstige medizinische Zwecke
DE406226C (de) Kuenstliches Zahnfleisch
DE843590C (de) Verfahren zur Herstellung kuenstlicher Glieder fuer Amputierte und orthopaedischer Hilfsmittel
DE3317589C2 (de) Verfahren zur Herstellung einer Portraitbüste in der Art einer Lebendbüste
DE935661C (de) Verfahren zur Herstellung von Vollkornbrot
DE730020C (de) Verfahren zur Herstellung einer fuer Kautabletten geeigneten Grundmasse
DE867896C (de) Zahnfleischfarbenes Beschwerungsmaterial fuer untere Zahnprothesen
DE646335C (de) Verfahren zur Herstellung von Hefegebaeck
DE352802C (de) Kuenstlicher Zahn fuer Kieferprothesen
DE508986C (de) Verfahren zur Herstellung von gegossenen Sohlen
DE530726C (de) Verfahren zur Herstellung von Weizenvollkornbrot
DE589184C (de) Verfahren zur Herstellung von Heilbrot
DE539989C (de) Verfahren zur Behandlung des Teiges fuer Backzwecke
AT146505B (de) Verfahren zur Herstellung eines Leichtgebäcks.
DE561797C (de) Verfahren zum Aktivieren der enzymatisch wirkenden Bestandteile der Zerealien und zum Aufschliessen dieser fuer Back- und Teigzwecke
DE565058C (de) Verfahren zur Herstellung von Hafergebaeck
DE584318C (de) Matrize zur Herstellung von Zahnfleischfassungen an kuenstlichen Gebissen
DE836230C (de) Verfahren und Hilfsmittel fuer die Anfertigung von Gusskronen fuer Zaehne