DE5534C - Apparat zum Besteigen von Masten, Telegraphenstangen und ähnlichen Gegenständen - Google Patents

Apparat zum Besteigen von Masten, Telegraphenstangen und ähnlichen Gegenständen

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DE5534C
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Germany
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telegraph poles
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climbing
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DENDAT5534D
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K. ENGSTRÖM & Co. in Stockholm
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B27/00Apparatus for climbing poles, trees, or the like
    • A63B27/02Climbing devices for round poles or trees attachable to the feet

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

1878.
Klasse 77.
EDW. ENGSTRÖM & CO. in STOCKHOLM. Apparat zum Besteigen von Masten, Telegraphenstangen und ähnlichen Gegenständen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. September 1878 ab.
Dieser Apparat hat den Zweck, die Besteigung von freistehenden Stangen zu ermöglichen, ohne Zuhülfenahme von Leitern, Seilen etc., um an jedem Orte in Höhe der Stangen arbeiten zu können.
Auf der von Eisen oder Stahl hergestellten Schiene χ wird eine Sohle von Metall oder Holz befestigt. Diese Sohle g wird durch Querriegel r r sowie Platten s mittelst Nieten befestigt, wobei die Querbänder r r die Schiene χ umfassen, Fig. 1 und 2. Die Sohle g ist mit Querriemen η und m versehen. Der Riemen m endet in einem Ring, an welchem die Enden für die Lederkappe m" und die Riemen m' zupi Festschnallen ebenfalls befestigt sind. Die ganze Einrichtung dieser Sohle ähnelt somit einem Schlittschuh.
Das Ende der Schiene ist an dem Kappenende mit einem gebogenen, aufrechtstehenden Blech t versehen. Das andere Schienenende χ trägt eine senkrechte Verlängerung, an welcher unten der Arm h befestigt ist, der in einen Kreisbogen ausläuft, und oben der Arm e, der ebenfalls kreisbogenförmig gebogen ist. Beide mit ihrer Spitze entgegengerichtete Bogen e und h bilden zusammen fast einen Kreis; ihre Enden lassen indessen davon noch ein Stück von ca. % Umfang frei.
Um diesen Apparat zu benutzen, stellt man zwei Exemplare her, deren Bogenansätze e h einander entgegengesetzt sind. Man legt dieselben an den Füfsen an, wie Schlittschuhe, schnallt sie fest und tritt nun an die zu besteigende Stange heran. (Es wird hierbei vorausgesetzt, dafs die Durchmesser an den verschiedenen Stellen der Stange nur etwa um S bis 10 cm variiren, was besonders bei Telegraphenstangen stets zutrifft. Entsprechend den Durchmessern benutzt man Apparate von verschiedenen Bogen-Weiten. Auch kann man die Bogen eh so an der Schiene * anbringen, dafs sie mittelst Coulissen und Stellschrauben den veränderlichen Durchmessern der verschiedenen Telegraphenstangen angepafst werden können.) Zum , Besteigen hebt man den einen Fufs so auf, dafs der zuvor senkrechtstehende Stiel x' horizontal liegt und schiebt nun die Bogen e h mittelst der Oeffnung 0 an den Seiten der Stange vorüber bezw. mittelst des offenen Abstandes von eh. Bringt man nun den Fufs in die gewöhnliche Lage zurück, so umfassen e und h und x' den Pfahl. Drückt man nun durch Daraufstellen auf die Sohle g, so legen sich h und e gegen den •Schaft des Pfahls und tragen die auf g stehende Last des Mannes. Alsdann verfährt man mit dem anderen Fufs ebenso und wiederholt dies so. lange, bis man den gewünschten Punkt der Stangenhöhe erstiegen hat. Um dem Oberkörper während des Steigens, aber besonders während des event. Arbeitens an der Stange Rückhalt zu gewähren, ist am Gürtel B einerseits ein Metallband c etc. durch ein übergezogenes und festgenietetes Band α befestigt, andererseits ein Schlofs b, in welches die Bandschleife c eingeschoben und durch Bolzen a festgehalten wird.
Die Fig. 1 giebt eine Seitenansicht des Schuhes mit Schiene, Fig. 2 den Grundrifs dazu. Fig. .3 zeigt das Aufsteigen selbst. Fig. 4 und 5 verdeutlichen die Enden des Metallbandes c, welches zum Halt des Oberkörpers dient.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Die Methode, mit Hülfe von schuhähnlich gestalteten Apparaten freistehende Stangen, Masten, Bäume etc. zu besteigen.
2. Die Form und Einrichtung der Schiene χ mit dem Schienenstück.»' und den Bögen h und e.
3. Die Anbringung der Bögen h und e an χ in Coulissen, wodurch eine Verstellbarkeit möglich und die Feststellung mit Hülfe von Stell- und Druckschrauben erfolgen kann.
4. Die Einrichtung des Metallbandes c, welches am Gürtel B angebracht wird und zur Stütze des Oberkörpers dient.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT5534D Apparat zum Besteigen von Masten, Telegraphenstangen und ähnlichen Gegenständen Active DE5534C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945076C (de) * 1954-07-04 1956-06-28 Franz Clouth Rheinische Gummiw Haengebandfoerderbruecke mit freitragend ueberspannendem Band
DE1101244B (de) * 1953-09-11 1961-03-02 Bbc Brown Boveri & Cie Vorrichtung zum Besteigen von Masten

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DE1101244B (de) * 1953-09-11 1961-03-02 Bbc Brown Boveri & Cie Vorrichtung zum Besteigen von Masten
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