DE55411C - Fadenheftmaschine - Google Patents
FadenheftmaschineInfo
- Publication number
- DE55411C DE55411C DENDAT55411D DE55411DC DE55411C DE 55411 C DE55411 C DE 55411C DE NDAT55411 D DENDAT55411 D DE NDAT55411D DE 55411D C DE55411D C DE 55411DC DE 55411 C DE55411 C DE 55411C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needle
- thread
- hook
- needles
- loop
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000009958 sewing Methods 0.000 title claims description 6
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 2
- WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N alstonine Natural products C1=CC2=C3C=CC=CC3=NC2=C2N1C[C@H]1[C@H](C)OC=C(C(=O)OC)[C@H]1C2 WYTGDNHDOZPMIW-RCBQFDQVSA-N 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42B—PERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
- B42B2/00—Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads
- B42B2/02—Machines for stitching with thread
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
ROB. KAHNES in LEIPZIG. Fadenheftmaschine.
Zusatz zum Patente No. 49663 vom 18. Mai 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. April 1890 ab.
Längste Dauer: 17. Mai 1904.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung an der durch Patent No. 49663 geschützten
Fadenheftmaschine, um mit derselben nicht allein in der gekennzeichneten Weise zu
heften, sondern auch zugleich auf dem Rücken der gehefteten Bogen ein oder mehrere Bänder
oder Schnüre aufzunähen, vermittelst deren das Kleben der Bogen in den Einbanddeckel erfolgt.
Aufserdem wird die Verbindung des Heftfadens mit dem Schliefsfaden durch einen besonderen
Greifer bewirkt.
Die neue Fadenheftmaschine ist auf beiliegenden Zeichnungen in den Fig. 1 bis 4 im
Querschnitt, in Seitenansicht, im Grundrifs und in Vorderansicht dargestellt, während die Fig. 5
bis 24 Einzelheiten derselben angeben und Fig. 25 die Gesammtansicht der arbeitenden
Theile zeigt.
Wie aus den Fig. 6, j, 11 und 25 zu ersehen,
sind die den Bogen durchstechenden Heftnadeln α paarweise angeordnet. Zwischen
jedes Paar dieser Nadeln wird ein von Rollen k kommendes Band kl geführt, welches
durch die Fäden der Nadelpaare a in Gemeinschaft mit einem durch eine Schubstange C
bewegten Faden m1 mit dem Rücken vereinigt wird, wobei zu gleicher Zeit die Nadelpaare
α das eigentliche Heften besorgen. Letzteres geht in der bekannten Weise vor sich,
indem die in einem Rahmen g verstellbaren und von den Curven D1 der Curvenscheiben D
der Haupttriebwelle A bewegten Nadeln α zunächst
durch den von dem Bogenzuführer C, Fig.1 5, aufgenommenen und in die durch Fig. 1
angedeutete Lage gebrachten Bogen C J gestochen
werden, um unterhalb des letzteren Schlingen zu bilden, deren äufserste linke, die
sogenannte Verbindungsschlinge, von der Fangnadel P, Fig. 7, 8 und 25, ergriffen und durch
die Schlingen der übrigen Nadeln α nach der am entgegengesetzten Ende des Bogenrückens
einstechenden Hakennadel h gebracht wird. Die Hakennadel zieht diese Verbindungsschlinge
durch den Bogen aufwärts nach aufsen, wo. dieselbe durch Greifer Q, Fig. 9, um einen
Schliefsfaden a1 gelegt wird. Hierauf erfolgt der Rückgang der Fangnadel P, sowie der
Aufgang der Nadeln a. Dieses Spiel wiederholt sich, sobald ein zweiter Bogen an Stelle
des ersten durch den Bogenzuführer C gebracht ist.
Während sich die Nadeln α noch in dem ersten Bogen befinden, bewegen sich die
Fäden m1, Fig. 1, 10, 11, 12 und 25, der
Spule m, Fig. 1, welche in gleicher Anzahl im Gebrauch sind wie Nadelpaare α (im vorliegenden
Falle drei Fäden m1 zu drei Nadelpaaren a) mittels der Schubstange L seitwärts,
Fig. 11 und 25, bis sie vor einer Nadel α der
Nadelpaare zu liegen kommen, worauf sie durch die Fäden dieser Nadeln, wenn letztere
den nächsten Bogen durchstechen, überkreuzt werden. Sobald dieses geschehen, kehrt die
Stange L in ihre ursprüngliche Stellung zurück und bringt die Fäden m1 vor die anderen
Nadeln der Nadelpaare. Auf diese Weise werden die Fäden m1 schlangenförmig um die
Heftfaden α und über die Bänder k1 gelegt
und die Bänder A:1 mit dem Rücken des gehefteten
Buches fest verbunden, Fig. 12. Die Schubstange L wird von der Hauptwelle A
aus mittels eines auf "dieser angebrachten Kettenrades H bewegt, welches durch eine
Kette mit einem Kettenrad H1 verbunden ist, Fig. 2 bis 4. Letzteres trägt einen halbkreisförmigen
Ansatz K, gegen welchen sich die Rolle eines mit der Schubstange L vereinigten
federnden Hebels legt, welcher so der Stange L eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt,
Fig. 25.
Die Bewegung der Hakennadel h erfolgt mit Hülfe der auf der rechten Curvenscheibe D
vorgesehenen Curve Z, Fig. 23 und 25, und wird diese Nadel mit ihrem Halter h1 in Führungen
ii1 auf- und abbewegt, während die nöthige Bewegung dem Bogenzuführer C durch
die an den Schwungscheiben B angebrachten Curven B1 und der Fangnadel P durch die
Curve O ertheilt wird. Letztere befindet sich auf einem Kegelrad E", dessen Zähne in die
Kegelzähne eines Rades E1 greifen, welches wieder mit seinen Stirnzähnen in ein an der
äufseren Fläche der linken Schwungscheiben B angeordnetes Zahnrad E fafst, Fig. 2 bis 4.
Der Greifer Q nebst Spule des Schliefsfadens a1 empfängt seine Bewegung von den
Stiften n3 eines mit einem Zahnrad ausgestatteten Gehäuses κ2, in dessen Zahnrad eine von der
Feder nl beeinflufste Zahnstange η fafst, die
von dem Daumen R der rechten Schwungscheiben B beeinflufst wird, Fig. 1 bis 4
und 25.
Die Spule έ1, Fig. 25, für den Faden der
ersten Nadel ist an dem Maschinengestell schräg angeordnet, damit der Fäden derselben leichter
ablaufen kann, während die Spulen b der übrigen Nadeln beliebig angebracht sein können.
Der Faden der Spule bl hat auch eine besondere Bremsvorrichtung, Fig. 22 und 25,
erhalten, bestehend aus einem Winkelhebel r, welcher durch einen Stift r1 der Curvenscheibe
D bewegt wird und die Schlinge des Fadens α festzieht. Sobald der Stift r1 auf den
Hebel r wirkt, wird der Faden α gegen eine
unter dem Hebel r vorgesehene Feder r2 gedrückt und auf diese Weise zu gleicher Zeit
angezogen und' gebremst, damit er beim Anziehen der Schlinge sich von seiner Spule
nicht abwickelt. Die Fäden α der übrigen Nadeln werden mittels einer durch Hebelarme
am Maschinengestell drehbaren schwingenden Stange d, Fig. 1, 6 und 25, angezogen.
Die verstellbaren Nadelhalter sind in Schienen e des Rahmens g angebracht, Fig. 6
und 25.
Die in Fig. 13 und 14 dargestellte Fangnadel
P ist in einer theils vor, theils in dem Bogenzuführer C untergebrachten Hülse F geführt
und ähnlich angeordnet, wie die in dem Haupt-Patent angewendete. Der Schenkel
P1 der Nadel wird durch die betreffende Feder so lange zusammengehalten, d.-h. das
Maul ist so lange geöffnet, bis derselbe in eine an der Hülse F vorgesehene Nuth F1 tritt.
Dies geschieht in dem Augenblick, in welchem die Fangnadel bei der Verbindungsschlinge anlangt.
In den Fig. 1 5 und 16 ist eine Fangnadel P
veranschaulicht, welche für gewöhnlich geschlossen ist und nur durch den Druck einer·
Innenfeder geöffnet wird, wenn die Fangnadel die Verbindungsschleife ergreifen soll. Letzteres
wird dadurch bewirkt, dafs über der Schleife in der Hülse F eine Aussparung F2
angebracht ist; sobald diese Aussparung von der Fangnadel überschritten worden, schliefst
sich das Maul wieder.
Der in den Fig. 17 bis 20 und 25 dargestellte Greifer hat einen Daumen Q2 und
einen schräg zu diesem stehenden Haken Q1 erhalten. Die Verbindungsschlinge der ersten
Nadel α wird durch Spitze Q2 aus der Hakennadel h genommen, Fig. 18, und nach vorn
abgestreift, Fig. 19. Während dieser Zeit hat der Haken Q1 den Schliefsfaden a1 erfafst und
zieht denselben durch die Verbindungsschlinge, worauf das Festziehen sämmtlicher Schlingen a
erfolgt, während die Schlinge des Schliefsfadens α1 von dem Haken Q.1 geöffnet gehalten
wird, so dafs die Hakennadel h bei der nächsten Heftung durch diese Endschlinge
gehen mufs, Fig. 24; dieselbe wird festgezogen bei der Bildung der nächst folgenden Endschlingen.
Die auf diese Weise hergestellte Heftung ist aus Fig. 21 zu ersehen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Bei der durch Patent No. 49663 geschütztenFadenheftmaschine:i. Der Ersatz der Einzelnnadeln n1 n" n'" durch eine Anzahl Nadelpaare a, zwischen welchen Bänder kl oder dergleichen angeordnet sind, über welche nach dem Einstechen der Nadelpaare a in einen Bogen der Theil eines Fadens m1 gelegt wird, zu dem Zwecke, den Rücken der gehefteten Bogen mit Bändern kl oder dergleichen zuverbinden, mittels deren'die Bogen an dein Einbanddeckel befestigt werden.
Die Benutzung eines Greifers, welcher mit einer Spitze Q2 und einem schräg zu dieser stehenden Haken Q1 ausgestattet ist, zu dem Zwecke, die Verbindungsschleife aus der Hakennadel zu nehmen und nach vorn zu streifen, damit der Haken Q1 durch dieselbe die Schleife des Schiefsfadens a1 zieht, durch welche wiederum die Schlinge der ersten Nadel mittels der Hakennadel h gezogen wird.Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55411C true DE55411C (de) |
Family
ID=329941
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55411D Expired - Lifetime DE55411C (de) | Fadenheftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55411C (de) |
-
0
- DE DENDAT55411D patent/DE55411C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE55411C (de) | Fadenheftmaschine | |
| DE494980C (de) | Vorrichtung zum Zunaehen gefuellter Saecke | |
| DE35707C (de) | Fadenheftmaschine | |
| DE95219C (de) | ||
| DE579390C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Zerschneiden der Naehfaeden bei Fadenbuchheftmaschinen | |
| AT157842B (de) | Maschine zum Verschnüren von Briefen, Schriftstücken od. dgl. zu Bündeln oder zum Verschnüren von einem oder mehreren Gegenständen. | |
| DE231895C (de) | ||
| DE79744C (de) | ||
| DE611458C (de) | Fadenheftmaschine | |
| DE17794C (de) | Neuerungen an der unter Nr. 6673 patentirten Maschine zum Heften von BQchern und Brochören | |
| DE229870C (de) | ||
| AT120629B (de) | Heftapparat zur Herstellung von Klammern aus endlosem Draht. | |
| DE603986C (de) | Vorrichtung zum Binden von Matten | |
| DE71947C (de) | Fadenheftmaschine | |
| AT60042B (de) | Maschine zum Aufbringen des Oberleders auf einen Leisten. | |
| DE128018C (de) | ||
| DE6663C (de) | Maschine zum Heften von Büchern und Brochüren | |
| DE264833C (de) | ||
| AT135413B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttätigen Zerteilen des Verbindungsmaterials, wie z. B. Band, Gaze, Fäden od. dgl., an den Rücken fortlaufend gehefteter Bücher, Broschüren od. dgl. in Buchheftmaschinen. | |
| DE335688C (de) | Handnaehvorrichtung fuer Doppelsteppstich | |
| DE60027C (de) | Fadenheftmaschine | |
| DE723788C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zufuehren und Ausrichten von Bogen auf dem Sattel von Buchheftmaschinen | |
| DE42901C (de) | Fadenheftmaschine | |
| DE247556C (de) | ||
| DE415248C (de) | Bindevorrichtung fuer Strohpressen usw |