DE554437C - Vorhaengeschloss - Google Patents

Vorhaengeschloss

Info

Publication number
DE554437C
DE554437C DEY599D DEY0000599D DE554437C DE 554437 C DE554437 C DE 554437C DE Y599 D DEY599 D DE Y599D DE Y0000599 D DEY0000599 D DE Y0000599D DE 554437 C DE554437 C DE 554437C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
striker
cavity
serving
lock housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEY599D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Yale and Towne Manufacturing Co
Original Assignee
Yale and Towne Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Yale and Towne Manufacturing Co filed Critical Yale and Towne Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE554437C publication Critical patent/DE554437C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/06Shackles; Arrangement of the shackle
    • E05B67/22Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement
    • E05B67/24Padlocks with sliding shackles, with or without rotary or pivotal movement with built- in cylinder locks

Landscapes

  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

Die Erfindung Betrifft ein Vorhängeschloß mit gegossenem, mittels sich selbsttätig verankernder Schließvorrichtung nach außen abgeschlossenem Schloßgehäuse und einem Bügel, welcher mittels eines durch Federwirkung in Schließstellung gehaltenen Riegels gesperrt wird.
Bei den an sich bereits bekannten Vorhängeschlössern dieser Art müssen einzelne Teile des Schlosses in besonderen Einsatzstücken des Schloßgehäuses untergebracht und diese gesichert werden, wodurch die Herstellung und der Zusammenbau des Schlosses kompliziert und verteuert werden.
Durch die Erfindung ist ein Vorhängeschloß geschaffen, bei welchem jegliche besonderen Einsatz- bzw. Lagerstücke für einzelne Schloßteile vollständig in Fortfall kommen und hierdurch die Herstellung und der Zusammenbau des Schlosses vereinfacht und verbilligt und die Betriebssicherheit und Lebensdauer wesentlich erhöht werden. Dies ist gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Wandung der zur Lagerung sämtlicher Schloßteile dienenden Hohlräume, ausschließlich von dem als Schloßgehäuse dienenden Gußstück gebildet wird.. Der Riegel ;wird in ausgerückter Stellung erfindungsgemäß selbsttätig durch einen unter Federwirkung stehenden Schieber gesperrt, der seinerseits durch Einschieben des Schloßbügels in die Schließstellung ausgerückt wird und hierdurch den Riegel wieder freigibt. Der Schieber ist hierbei mit einer Nase ver1-1 sehen, mit weicher er bei ausgerücktem Riegel in eine an diesem vorgesehene Ausnehmung eingreift. Die den Riegel in Schließstellung haltende Feder ist erfindungsgemäß in einem zylindrischen Hohlraum des Riegels angeordnet,- wobei der Hohlraum gegebenenfalls gleichzeitig als Lager für das freie Ende des Riegels dient.
Bei Anwendung eines den Hub des Schließbügels begrenzenden, an sich bekannten Anschlagbolzens ist dieser erfindungsgemaß ebenfalls unmittelbar in einem in dem gegossenen Schloßgehäuse ausgesparten Kanal gelagert, welcher vorzugsweise derart schräg angeordnet ist, daß der Anschlagbolzen von dern^ zur Aufnahme der Schließvorrichtung dienenden Hohlraum aus eingesetzt werden kann und von der nachträglich eingesteckten, sich selbsttätig verankernden Schließvorrichtung in seiner Lage gesichert wird.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel.
Fig. ι zeigt das neue Vorhängeschloß in Schließstellung im Längsschnitt.
Abb. 2 ist ein Querschnitt des Schlosses gemäß der Linie 2-2 in Fig. ι und zeigt das Eingreifen des Riegels in den Schließbügel. Fig. 3 ist--ein-der-Fig. ι entsprechender Schnitt durch das Schloß., jedoch, bei geöffnetem Schließbügel.
Fig. 4 ist ein der Fig. 2 entsprechender Querschnitt nach der Linie 4-4 in Fig. 3.
Fig. s veranschaulicht die Schließvorrichto tung in End-, Seiten- und Vorderansicht: Fig. 6 ist eine schaubildliche Ansicht des Sperrschiebers.
Fig. 7 ist eine schaubildliche Ansicht des den SchHeßbügel in der Schließstellung sperrenden Riegels.
Fig. 8 ist eine Ansicht des oberen Riegelendes.
Fig. 9 ist eine Ansicht des unteren Riegelendes.
Das aas einem Gußstück bestehende Schloßgehäuse weist, einen Hohlraum 11 auf, in welchen ein drehbarer, den Schließbügel in der Schließstellung sperrender Riegel 12 und die Schließvorrichtung 13 eingesetzt sind. Die Schließvorrichtung 13 kann beliebig ausgebildet und z. B. mit verschiebbaren Zuhaltungsstiften versehen sein. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel wird die Schließ- - vorrichtung 13 beim Einstecken in das Gußstück durch das aus einem federnden Drahtbügel bestehende Sperrglied 14 selbsttätig verankert, welches in einem Einschnitt 15 der Schließwalze gelagert ist und in eine Nut 16 des die Schließvorrichtung aufnehmenden Hohlraumes 11 rastartig einspringt.
Parallel zu dem Hohlraum 11 ist in dem gegossenen Gehäuse eine weiteise, den Hohlraum 11 überschneidende Aussparung 18 vorgesehen, welche das eine Ende des Schließbügeis 19 und einen Sperrschieber 20 aufnimmt. Der Sperrschieber 20 besitzt eine Bohrung 21 zur Lagerung einer den Sperrschieber nach oben drückenden Feder 22,
Das gegossene Schloßgehäuse besitzt ferner die Aussparung 23, welche den Lagerschenkel des Schließbügels 19 aufnimmt. Um den Schließbügel im Schloßgehäuseiizu sichern, ist in dem Schloßgehäuse ein Kanal 24 ausgespart, welcher die beiden Hohlräume 11 und 23 in schräg ansteigender Richtung mit-' einander verbindet.
In dem Verbindungskanal 24 ist ein mit einem kantigen Kopf 26 versehener Anschlagbolzen 2 5 gelagert, welcher in den Ausschnitt 27 des Schließbügels 19 eingreift und den Hub des Bügels begrenzt. Sobald der Schließschenkel des Schließbügels freigegeben wird, drückt die unterhalb des Schließbügels 19 in dem Bohrloch 23 befindliche Feder 19' diesen nach oben -in die in Fig. 3 gezeichnete Stellung, so daß der Kopf 26 des Ansehlagbolzens 25 in Berührung mit dem bundartigen Teil 2 8 des Bügels kommt und so den Bügel gegen vollständiges Herausziehen aus dem Schloßgehäuse· sichert. 6s
Zur Sperrung des Schließbügels 19 innerhalb des Schloßgehäuses dient 'ein drehbarer Riegel 12 mit Nase 29, welche beim Eindrükken des Schließbügels 19 in den Ausschnitt 30 des Bügels einspringt. Der Riegel 12 besitzt in seinem oberen Teil eine Bohrung 31, in welche ein am Grund der Aussparung
11 vorgesehener Ansatz 32 eingreift. In der Bohrung 31 ist ein Schlitz 33 und in dem Ansatz32 ein Schlitz 34 vorgesehen, welche zur Lagerung der Feder 35 dienen. Die Feder , hat das Bestreben, den Riegel in die Schließstellung zu drehen.
Um den Schließbügel 19 freizugeben, ist am Riegel 12 ein der Querschnittsform des Schließbügels angepaßter Ausschnitt 38 vorgesehen. Sobald sich . dieser Ausschnitt 38 bei der Drehung des Riegels 12 gegenüber dem Ausschnitt 30 des Schließbügels 19 befindet, wird der Schließbügel frei und springt unter der Einwirkung der Feder 19' aus dem Schloßgehäuse, worauf die Nase 2,7 des Sperrschiebers 20 in den an . der Unterseite des Riegels 12 vorgesehenen Ausschnitt 40 eingreift und somit den Riegel sperrt. Wenn der Riegel sich in Schließstellung befindet (Fig. 1), befindet sich die Nase 37 in dem Ausschnitt 39 des Riegels 12.
Die Drehung des Riegels 12 erfolgt mittels der beiden an seiner Unterseite vorgesehenen Ansätze 41 und 42, zwischen welche der Zapfen 17 der Schließwalze 13 eingreift. Eine Drehung der Schließwalze -bewirkt die "Bewegung des Riegels aus der Schließstellung in die den Schließbügel freigebende Stellung. Die Lage und Form dieser Ansätze 41 und 42 ist derart gewählt, daß zwischen der Schließwalze und dem Riegel ein gewisser toter Gang vorhanden ist, so daß die Schließwalze in die Schließstellung zurückkehren kann, während der Riegel in der den Schließbügel freigebenden Stellung gemäß Fig. 3 verbleibt.
Die Wirkungsweise des neuen Vorhängeschlosses ist folgende. Sobald der Schlüssel in die Schließvorrichtung 13 eingeführt ist, läßt sich diese drehen, wodurch der Riegel
12 aus der Schließstellung (Fig. 1), in welcher die Nase 29 in den Ausschnitt 30 des Schließbügels eingreift, in die den Schließbügel freigebende SteHung (Fig. 3) bewegt wird. Der Schließbügel wird hierbei durch' die Ausstoßfeder 19' nach oben bewegt, wobei diese Bewegung durch den Bolzen 25 anschlagartig begrenzt wird. Der Sperrschieber 20 wird bei der Aufwärtsbewegung des Bügels 19 durch die Einwirkung der Feder
22 ebenfalls gehoben, so daß seine Nase 37 in den Ausschnitt 40 des Riegels 12 einspringt. In dieser Stellung hält die Nase 37 den Riegel in geöffneter Stellung, während die Schließwalze 13 in die Schließstellung durch das freie Spiel des Zapfens 17 zwischen den Ansätzen 41, 42 zurückgeführt wird. Das Schließen des Bügels 19 wird durch, bloßes Niederdrücken entgegen der Wirkung der Feder 19' bewirkt. Der Schließschenkel des Bügels drückt hierbei gegen den Sperrschieber 20, so daß dieser nach abwärts mitgenommen wird und die Nase 37 mit dem Ausschnitt 40 des ScHießzyünders 12 außer Ein-
X5 griff gelangt. Diese Auslösung hat zur Folge, daß der Riegel unter dem Einfluß der Feder 35 in die Schließstellung, springt, wodurch seine Nase 29 in den Ausschnitt '30 dejS Schließbügels eintritt-und diesen sperrt.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    I. Vorhängeschloß mit gegossenem, mittels sich selbsttätig verankernder Schließvorrichtung nach außen abgeschlossenem Schloßgehäuse und einem Bügel, der mittels durch Federwirkung in Schließstellung gehaltenen Riegels gesperrt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung der zur Lagerung der Schloßteile wie der Schließvorrichtung (13) und des von dieser betätigten Riegels (ii) u.dgl. dienenden Hohlraumes ausschließlich von dem als Schloßgehäuse (10) dienenden Gußstück gebildet wird.
  2. 2.'Vorhängeschloß nach Anspruch 1,. gekennzeichnet durch einen den Riegel in ausgerückter Stellung sperrenden, unter Federwirkung stehenden Schieber (20), welcher mit einer Nase (^7) in eine Ausnehmung (40) des ausgerückten Riegels. (20) eingreift und durch Eindrücken des Schließbügels (19) außer Eingriff gebracht wird.
  3. 3. Vorhängeschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Riegel
    (12) in Schließstellung haltende Feder (35) in einem zylindrischen Hohlraum (31) des Riegels angeordnet ist und der Hohlraum (31) gleichzeitig als Lager für das freie Ende des Riegels dient.
  4. 4. Vorhängeschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Hub des Schließbügels (19) begrenzende, an sich bekannte Anschlägbolzen (25) in einem in dem als Schloßgehäuse dienenden Gußstück ausgesparten Kanal (24) gelagert ist, welcher derart schräg angeordnet ist, daß der Anschlagbolzen von dem zur Aufnahme der Schließvorrichtung
    (13) dienenden Hohlraum aus einsetzbar ist.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEY599D 1929-05-04 1929-11-03 Vorhaengeschloss Expired DE554437C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US554437XA 1929-05-04 1929-05-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE554437C true DE554437C (de) 1932-07-11

Family

ID=21997831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEY599D Expired DE554437C (de) 1929-05-04 1929-11-03 Vorhaengeschloss

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE554437C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087934B (de) * 1956-07-24 1960-08-25 Gunnar Erik Swanson Vorhaengeschloss
US4404825A (en) * 1981-05-12 1983-09-20 Scovill Inc. Padlock having a replaceable cylinder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1087934B (de) * 1956-07-24 1960-08-25 Gunnar Erik Swanson Vorhaengeschloss
US4404825A (en) * 1981-05-12 1983-09-20 Scovill Inc. Padlock having a replaceable cylinder

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2116537A1 (de) Sperrvorrichtung
DE69004807T2 (de) Schnappriegel und Riegelschloss mit einer Einrichtung zur Öffnung im Notfall.
DE102005017915A1 (de) Verschlußausbau
DE2923972C2 (de) Versperrbarer Schieber für Reißverschlüsse
WO2012100950A1 (de) Hangschloss
DE2932471A1 (de) Schloss, insbesondere einsteckschloss
DE2035282A1 (de) Mit Schließzyhnder ausgerüstetes Lenkschloß
DE1428501C3 (de) Haubenverschluß, insbesondere für Kraftfahrzeuge
DE851618C (de) Elektrisch loesbare Verriegelungsvorrichtung, insbesondere fuer Tueren
DE3931101A1 (de) Automatisch verriegelndes schloss
DE3800298A1 (de) Einsteckschloss
DE415916C (de) Kuenstliches Ellenbogengelenk
DE507030C (de) Sicherheitsschloss mit zwei am Riegel angelenkten, sich mit dem Schliessblech verankernden Schwenkarmen
DE810478C (de) Einsteckschloss fuer beidseitig angeordnete Zylinderschloesser
DE1272033B (de) Verschliessbarer Reissverschlussschieber
DE846218C (de) Bolzenschloss, insbesondere fuer Kraftwagentueren
DE3415378A1 (de) Tuersicherung zur begrenzung des oeffnungswinkels einer tuer
DE811922C (de) Einsteckschloss mit beidseitigen Zylinderschloessern
AT130185B (de) Befestigung von Zylinderschlössern in Türschlössern.
DE466173C (de) Sicherheitsschloss
DE263535C (de)
CH245943A (de) Schloss mit Klinke.
AT110507B (de) Fallenschloß.
DE652745C (de) Schloss mit einem durch Zuhaltungen gesicherten Riegel
DE821319C (de) Kofferschloss