DE554776C - Gestauchter Bund fuer Einsteckenden an Hohlbohrern - Google Patents

Gestauchter Bund fuer Einsteckenden an Hohlbohrern

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DE554776C
DE554776C DEB149268D DEB0149268D DE554776C DE 554776 C DE554776 C DE 554776C DE B149268 D DEB149268 D DE B149268D DE B0149268 D DEB0149268 D DE B0149268D DE 554776 C DE554776 C DE 554776C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/16Drill collars

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Description

Die Bunde an Hohlbohrern für Gesteinsbohrungen u. dgl. werden in überwiegendem Maße durch Stauchen hergestellt. Das Stauchen in der bisher üblichen Weise hat nun S sehr große Nachteile, der Spülkanal bleibt beim Stauchvorgang nämlich nicht unverletzt erhalten, sondern bildet im Bunde eine Falte (Feige) mit mehr oder weniger scharfer ringförmiger Kante. Durch sehr vorsichtiges Stauchen kann diese Kante zwar gemildert werden, sie bleibt jedoch bis zu einem gewissen Grade immer vorhanden und führt zu Brüchen durch den Bund. Diese Bundbrüche sind einerseits auf die Kerbwirkung der Falte zurückzuführen, andererseits auf Ermüdung der Faser im Bunde, Die Ermüdung tritt durch die eigenartige Faserform ein, die eine, allerdings mikroskopische kleine Federung des Werkstoffes, ähnlich wie bei einer Dehnungsscheibe, gestattet. Die Ausbildung der Falte sowie die Faser für einen normalen Bund sind aus Fig. 1 der Zeichnung zu ersehen.
Gemäß der Erfindung wird nun durch eine einfache Maßnahme die gefährliche Bildung der Falte vermieden, und zwar dadurch, daß für den Bund nicht die heute allgemein übliche Länge vorgesehen wird, sondern bei etwa gleichem Durchmesser eine größere Länge. Der Werkstoff wird durch den verlängerten Bund nicht so stark eingezogen, die kantige Falte verschwindet vollkommen und bildet sich schwach birnenförmig aus, womit jede Bruchgefahr ausgeschaltet ist. Ätzversuche an geschnittenen Einsteckenden haben bewiesen, daß auch der Faserverlauf durchaus günstig ist, eine Federung, wie bei normalen Bunden ist völlig ausgeschlossen, und die typische Beanspruchung, die zu Ermüdungsbrüchen führt, tritt überhaupt nicht ein. Einen solchen Bund zeigt Fig. 2.
Zweckmäßig ist die Länge L des Bundes etwa gleich dem Durchmesser d des Bohrstahles zu halten, sie kann aber auch noch größer vorgesehen werden, wenn eine noch weitergehend gemilderte Ausbuchtung der Bohrung erwünscht ist. Im allgemeinen wird die Regel gelten: L?>d.
Der Durchmesser des Bundes D verbleibt hierbei etwa gleich wie bisher allgemein üb-Hch; er wird also ungefähr gleich oder kleiner als die 1,5 fache Länge L auszuführen sein.
Bohrer mit den verlängerten Bunden sind bei den vorhandenen Haltefedern auch ohne weiteres anwendbar, da der Sicherheitshub nahezu durchwegs auch für die größere Länge ausreicht.
Es sei noch bemerkt, daß für gestauchte Bunde bisher 12 mm Länge vorgesehen war (siehe DI-Norm Berg 375). Bei einem Boh'rstahl von z. B. 1 Zoll Durchmesser wird hingegen der Bund gemäß der Erfindung nahezu doppelt so lang sein müssen, um mit Sicherheit die gefährliche Falte zu vermeiden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Gestauchter Bund für Einsteckenden an Hohlbohrern, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Bundes (L) ungefähr gleich oder größer als der Durchmesser 7» (d) des Bohrstahles gehalten wird.
2. Gestauchter Bund nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Durchmesser (D) ungefähr gleich oder kleiner als seine i,5fache Länge (L) ausgeführt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB149268D Gestauchter Bund fuer Einsteckenden an Hohlbohrern Expired DE554776C (de)

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