DE554869C - Schlepphorchgeraet - Google Patents

Schlepphorchgeraet

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DE554869C
DE554869C DEE40427D DEE0040427D DE554869C DE 554869 C DE554869 C DE 554869C DE E40427 D DEE40427 D DE E40427D DE E0040427 D DEE0040427 D DE E0040427D DE 554869 C DE554869 C DE 554869C
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DE
Germany
Prior art keywords
schlepphorchgerät
towing
listening device
shadow
cable
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Expired
Application number
DEE40427D
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English (en)
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ELAC Electroacustic GmbH
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ELAC Electroacustic GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/72Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using ultrasonic, sonic or infrasonic waves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Schlepphorchgerät Es gibt in der Schiffahrt häufig Gelegenheiten, in denen es wichtig ist, bei mangelnder Sicht oder bei Dunkelheit oder anderen Gelegenheiten festzustellen, ob sich in der Nähe des Schiffes andere Fahrzeuge befinden, die nicht sichtbar sind. Bekanntlich kann man sich hierzu der längst erprobten Unterwasserschallempfänger bedienen, die auf vielen Schiffen an Backbord und Steuerbord am Bug eingebaut sind, mit deren Hilfe man unter Ausnutzung der Schattenwirkung des Schiffes selbst sogar die Seite und Richtung feststellen kann, auf der sich das andere Fahrzeug befindet.
  • Bei kleinen Fahrzeugen ist eine solche Anordnung der Schallempfänger wegen geringen Tiefgangs, mangelnder Schattenwirkung und starken Störungen bei Seegang nicht durchführbar. Für solche Fahrzeuge hat man Schleppgeräte in Vorschlag gebracht, die hinter dem Schiff in einiger Entfernung bergeschleppt werden und nach ähnlichem Prinzip aufgebaut sind. Sie enthalten einen Schattenkörper, meist ein Luftgefäß, und zu beiden Seiten desselben je einen Schallempfänger. Sie werden in derselben Richtung geschleppt, in der das Schilt. fährt, und die Richtungsbestimmung erfolgt durch Kursänderung und durch Beobachten eines gleichstarken und gleichtönenden Schalleindrucks über beide Empfänger. Meist macht man mehrere Wendungen in entgegengesetzter Richtung und bestimmt den Moment des Durchgehens durch die Tongleichheit in den Empfängern. Die Erfindung hat ein Schleppgerät dieser Art zum Gegenstand, welches zu seiner Unterwassersteuerung keiner Hilfsgeräte (Drachen o. dgl.) bedarf und welches sich durch Einfachheit, leichtes Gewicht und gute Steuerungseigenschaften bei guter Richtwirkung auszeichnet.
  • Das Schleppgerät ist gekennzeichnet durch folgende Eigenschaften: Der Schleppkörper selbst bildet eine flache, senkrecht im Wasser stehende, runde oder eckige Scheibe, deren horizontale Schnitte sämtlich stromlinienförmige Gestalt besitzen. Der Schleppkörper besitzt vorn und hinten Tiefensteuer, von denen wenigstens eines unterhalb seiner horizontalen Symmetrieebene liegt. Zweckmäßig werden beide unter diese Ebene gelegt. Diei Steuer sind zweckmäßig paarweise an den gleichen Stellen an Backbord- und Steuerbordseite des Schleppkörpers angeordnet und in ihrer Neigung gegen die horizontale Ebene einstellbar. Sie haben stets stromlinienförmige Gestalt. An der Vorderseite besitzt die Scheibe eine Durchgangsöffnung für das Kabel, welches den Empfängerstrom zum Hörapparat leitet. Dieses Kabel ist gleichzeitig als Schleppleine ausgebildet und greift direkt oder unter Zwischenschaltung elastischer Glieder (Gummipolster, Federn) an dem Schleppkörper an. Zweckmäßig enthält das Kabel eine besondere kräftigere Schleppader, die in einem fest oder federnd mit dem Schleppkörper .verbundenen Konstruktionsteil verankert ist. Das Schleppgerät kann nach dem Einhüllen- oder Zweihüllenprinzip ausgebildet sein, d. h. der Stromlinienkörper selbst kann den Schattenkörper bilden, oder es kann ein besonderer Schattenkörper in dem Stromlinienkörper enthalten sein. Ist der Schattenkörper eine luftgefüllte Scheibe, so ist es schwer, ihn druckfest zu machen. Zur Erhöhung seiner Widerstandsfähigkeit wird er an verschiedenen Punkten innen versteift. Das geschieht sehr einfach z. B. durch ein Lattengerät nach Art einer Gräting in seinem Innern, welches aus einem schlechten Schallleiter gefertigt oder mit einem solchen belegt ist. Auch Distanzbolzen, zweckmäßig mit Schallisolation, sind verwendbar. Zur statischen Stabilisierung erhält das Schleppgerät an der Unterseite innen und außen einen Ballastkiel.
  • In den Abb. i bis 3 ist ein nach den vorstehenden Grundsätzen aufgebautes Schlepphorchgerät dargestellt.
  • Wir sehen in Abb. i eine Seitenansicht des Schleppgerätes teilweise aufgeschnitten. Der Stromlinienkörper i ist hier viereckig und hat im allgemeinen etwa die Form des hinteren Teiles des bekannten Oertzschen Steuerruders. Unterhalb der horizontalen Mittellinie befinden sich zwei Tiefensteuer 2 und 3, die auf Stifte gesetzt und um diese drehbar sind. Die Steuer können mittels Schrauben q und 5 in der richtigen Lage festgestellt werden. Ein gleiches Paar von Steuerrudern 2', 3' sitzt auf der anderen Seite der Scheibe. Bei 6 ist der eine der beiden Empfänger dargestellt, während der andere Empfänger auf der anderen Seite durch den Körper der Scheibe verdeckt ist. Da die Scheibe selbst hier als wasserdichter luftgefüllter Schattenkörper ausgebildet ist, enthält sie, um eine Zusammenpressung unter dem Druck des umgebenden Wassers zu vermeiden, in- ihrem Innern ein die beiden Scheibenwände gegeneinander abstützendes Stützorgan 25 in- Form einer Gräting. Am vorderen Ende befindet sich die Kabeleinführung für das Empfängerkabel, welches gleichzeitig als SchlepptrDsse für - das Schleppgerät ausgebildet ist. Das eigentliche Schleppkabel ist 7. Es enthält eine stärkere Schleppader 8, die in einer Brücke 9 der beweglichen Kabeldose i o verankert ist. Die Kabeldose io ist durch eine Pufferfeder i i gegen den Körper des Schleppgeräts abgefedert. Durch Öffnungen in der Brücke 9 hindurch sind die eigentlichen Leitungsadern, für den Empfänger, wie bei 12 dargestellt, geführt. Diese Adern münden m einer Klemmbrücke 13 und sind dort mit den Adern der eigentlichen -Empfängerkabel, wie bei 1 ¢ dargestellt, verbunden. Die Empfängerkabel 15, 16 sind durch eine Stopfbuchse 17 in das hohle Innere der Scheibe und zu den Empfängern geführt. Die Einführung des Schleppkabels geschieht ebenfalls durch eine wasserdichte Stopfbuchse i8. Das Gehäuse i9 verhindert das Eindringen von Wasser in das Innere der als Schallschattenkörper wirkenden Schleppscheibe. Um das Schleppkabel gegen gefährliche Knickbeanspruchungen zu schützen, ist dasselbe an der Stelle, wo @es aus der Scheibe heraustritt, durch Spiralfedern 20, 21 in an sich bekannter Weise abgefedert. Um diese herum schließt sich eine Leder- oder Gummihülle 22 mit einem Kopfstück 23, durch dessen Bohrung 24 das Schleppkabel ? mit etwas Spiel gleiten kann. 29 zeigt in einem Ausschnitt in der Wand des Schleppgeräts den Stabilisierungsballastkiel.
  • Abb.2 zeigt eine Aufsicht von oben auf das Gerät der Abb. i. Man sieht die Stromlinienform des Gerätes und bei 2 und 3 sowie 2' und 3' die Tiefenruder von oben. Am. achteren 'Ende ist die Scheibe längs der Linie al-a. aufgeschnitten, so daß man die Hülle im Schnitt sowie bei 25 eine Latte der Gräting ebenfalls im Schnitt sieht. Bei 26 und 27 sieht man, wie die Gräting mit einem schallisolierenden Material belegt ist. Bei 6 und 6' sind strichpunktiert die Empfänger angedeutet.
  • In der Abb.3 ist schematisch ein Schnitt durch. die horizontale Symmetrieebene einer Zweihüllenscheibe dargestellt. Die äußere Hülle 28 ist wieder streng in Stromlinienform ausgeführt und enthält eine zweite Hülle 29, die wasserdicht ist und den luftgefüllten Schattenraum einschließt. Die Empfänger sind wiederum bei 6 und 6' angedeutet.
  • Die Erfindung ist nicht nur auf Schlepphorchgeräte von viereckiger Form beschränkt, vielmehr kann man nach demselben Prinzip auch runde oder ovale Scheiben herstellen. Wesentlich ist der stromlinienförmig,. Querschnitt und die Vereinigung von Schattenkörper und Tiefenschleppkörper in einem Gerät. Der Durchmesser des Schattenkörpers soll zweckmäßig nicht viel unter 8o cm betragen, weil dann die Abschattungseigenschaften schon für gewisse Frequenzen der üblichen Geräusche mangelhaft werden. Allerdings kann man auch noch mit kleineren Scheiben bei einiger Übung brauchbare Richtungsbestimmung machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlepphorchgerät zur Richtungsbestimmung von Schallwellen unter Wasser mit * einem Schattenkörper und zu beiden Seiten desselben angeordneten Empfängern, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerät als lache, hochstehend schwimtuende Scheibe mit stromlinienförmigem Horizontalquerschnitt ausgebildet und auf beiden Seiten mit vorn und hinten angeordneten Tiefenrudern versehen ist. z. Schiepphorchgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenruder unterhalb der horizontalen Mittellinie des Schwimmkörpers liegen. 3. Schlepphorchgerät nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefenruder in an sich bekannter Weise in ihrer Neigung gegen die Horizontale verstellbar sind. ¢. Schlepphorchgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der wasserdichte luftgefüllte Schattenkörper innen über seine Fläche verteilte Stützen besitzt, welche die Wände desselben gegeneinander absteifen. 5. Schlepphorchgerät nach Anspruch i und .1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen in Form einer über die Fläche verteilten, aus lattenartigen Gebilden zusammengesetzten Figur ausgebildet sind, deren an die Schattenkörperwände grenzenden Seiten mit einem schlechten Schallleiter, z. B. Gummi, belegt sind. 6. Schlepphorchgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Schleppgeräts (außen oder innen) ein Ballastgewicht (Ballastkiel) angebracht ist. 7. Schlepphorchgerät nach Anspruch i mit einem gleichzeitig als Schleppleine verwendeten Kabel, dadurch gekennzeichnet, daß das Kabel eine besondere Schleppader enthält, die den Schleppzug zwischen Fahrzeug und Schleppgerät aufnimmt. B. Schlepphorchgerät nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Schleppader und Schleppgerät eine elastische ist. 9. Schlepphorchgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromlinienkörper selbst als Schattenkörper ausgebildet ist.
DEE40427D 1929-12-31 1929-12-31 Schlepphorchgeraet Expired DE554869C (de)

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DE (1) DE554869C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045860B (de) * 1952-03-02 1958-12-04 Atlas Werke Ag Schleppeinrichtung fuer ein Unterwasserschallgeraet

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1045860B (de) * 1952-03-02 1958-12-04 Atlas Werke Ag Schleppeinrichtung fuer ein Unterwasserschallgeraet

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