DE570526C - Echolotanlage - Google Patents
EcholotanlageInfo
- Publication number
- DE570526C DE570526C DEE40961D DEE0040961D DE570526C DE 570526 C DE570526 C DE 570526C DE E40961 D DEE40961 D DE E40961D DE E0040961 D DEE0040961 D DE E0040961D DE 570526 C DE570526 C DE 570526C
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- Germany
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- receiver
- echo
- transmitter
- echo sounder
- ship
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- Expired
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K11/00—Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
- G10K11/004—Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)
Description
- Echolotanlage Die Erfindung bezieht sich auf die Anordnung von Echolotsendern und Echolotempfängern an Bord von Schiften. Eine der schwierigsten Fragen bei der Unterbringung von Echolotanlagen an Bord von Schiffen ist die Wahl geeigneter Plätze für den Sender und den zugehörigenEcholotempfänger. Im wesentlichen hat man bisher sein Augenmerk darauf gerichtet, den Empfänger abgeschattet gegen den direkten Schall des Senders anzuordnen, also z. B. den Sender an Backbordseite, den Empfänger an Steuerbordseite. Der Erfinder hat festgestellt, daß diese Frage von untergeordneter Bedeutung ist im Vergleich zu einigen anderen Gesichtspunkten, die im folgenden erläutert werden; denn es gibt verschiedene andere Mittel, um den Einfluß des direkten Schalles auf den Empfänger unschädlich zu machen.
- Verglichen mit diesem schädlichen Einfluß des direkten Schalles sind zwei andere Störungsquellen von viel ernsterer Bedeutung. Die erste sind die eigenen Maschinen des Schiffes selbst, Antriebs- und Hilfsmaschinen, und die zweite ist die eigene Schraube des Schiffes.
- Von den direkten Einflüssen dieser beiden Störungsquellen kommt man verhältnismäßig einfach frei durch Anordnung des Echoempfängers im Vorschiff, d. h. also im vorderen Drittel oder Viertel des Schiffes. Was nun die Störungen durch die eigene Schraube anbelangt, so kommen nicht so sehr die direkten Schallwellen in Frage, da ja die Schraube gegen den Schiffsboden meist durch die Form des Achterstevens schon relativ gut abgeschattet ist, als vielmehr, besonders bei kleinen Tiefen, die am Meeresboden reflektierten Schallwellen der Schiffsschraube. Hierfür genügt es keineswegs, mit dem Empfänger etwa nur in den vorderen, aber noch flachen Teil des Schiffsbodens zu gehen, sondern der Empfänger muß in einem Teil der Schiffshaut zu sitzen kommen, der, im Schiffslängsschnitt gesehen, bereits eine merkliche Neigung gegen den Schiffsboden besitzt.
- In der Abbildung sind die Grundgedanken der Erfindung ausführlicher dargestellt und erläutert. In der Abbildung bezeichnet t ein Schiff, a die Schraube, 3 den Echolotsender, q. den Echolotempfänger, 5 den vom Boden reflektierten Schallstrahl der Schraube, 6 den vom Boden reflektierten Schallstrahl des Echolotsenders, also das Lotecho. Die Linie 8 ist die Schnittlinie der Ebene der Empfängermembran mit der Zeichnungsebene. Die Anordnung ist so getroffen, daß der Strahl 5 des Schraubenechos mit der Empfängerebene den Winkela, der, Strahl 6 des Lotechos den viel größeren Winkel b bildet. Da ein in die Bordwand eingebauter Empfänger eine Empfangscharakteristik besitzt, wie sie im Schnitt durch die Linie 7 dargestellt ist, wird durch die Schräglage des Empfängers erreicht, daß infolge der Empfangscharakteristik des Empfängers bei der Verschiedenheit des Einfall- Winkels des Schraubenechos und des Lotechos der Empfänger das erstere mit ungleich geringerer Intensität aufnimmt als das letztere.
- Es ist dabei nicht notwendig, daß der Einbau so erfolgt, daß die Ebene 8 der Empfängermembran die senkrechte Längsebene des Schiffes senkrecht schneidet, vielmehr wird das wegen der Form des Vorderstevens normaler Schiffe gar nicht ohne weiteres zu ererreichen sein. Vielmehr kann der Empfänger n 'h eine Neigung zu dieser Schiffslängsehene oc 1 haben, wodurch die angestrebte Wirkung nur noch verbessert werden kann. ; Es ist vorteilhaft, den besonderen Empfängereinbau nach der Erfindung mit einem Einbau des Senders im Vorschiff zu verbinden, denn erstens wird der Unterschied der Winkel a und b, auf den es ankommt, um so kleiner, je näher der Sender an der Schraube und je weiter er vom Empfänger entfernt ist. Außerdem darf aber auch, absolut gesprochen, der Sender nicht zu weit vom Empfänger entfernt sein, weil sonst bei kleinen Wassertiefen der direkte Schall zeitlich zu nahe an das Lotecho heranrückt. Durch die angegebene Einbauart von Sender und Empfänger wird gleichzeitig noch der Vorteil einer guten Abschattung des Empfängers gegen den direkten Senderschall erzielt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Echolotanlage auf Schiffen mit einem Echolotsender und einem oder mehreren Echolotempfängem mit einer solchen Lage des Lotsenders und des oder der Lotempfänger zueinander und zu der Schiffsschraube, daß der am Boden reflektierte Schall der Schraube unter einem kleineren Winkel gegen die Ebene der Empfängermembran einfällt als der reflektierte Lotstrahl, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger an einer solchen Stelle der Schiffshaut liegt, daß die Ebene seiner Membran gegen die Waagerechte schräg vorwärts weisend geneigt ist.
- 2. Echolotanlage nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise sowohl der Echosender als der Echoempfänger im Vorschiff angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE40961D DE570526C (de) | 1931-04-05 | 1931-04-05 | Echolotanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE40961D DE570526C (de) | 1931-04-05 | 1931-04-05 | Echolotanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE570526C true DE570526C (de) | 1933-02-16 |
Family
ID=7078972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE40961D Expired DE570526C (de) | 1931-04-05 | 1931-04-05 | Echolotanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE570526C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2658186A (en) * | 1942-03-12 | 1953-11-03 | Bell Telephone Labor Inc | Prismatic directional and object locating system |
| DE1038458B (de) * | 1955-07-02 | 1958-09-04 | Electroacustic Gmbh | Unterwasserschallgeraet |
-
1931
- 1931-04-05 DE DEE40961D patent/DE570526C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2658186A (en) * | 1942-03-12 | 1953-11-03 | Bell Telephone Labor Inc | Prismatic directional and object locating system |
| DE1038458B (de) * | 1955-07-02 | 1958-09-04 | Electroacustic Gmbh | Unterwasserschallgeraet |
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