DE556400C - Achslager, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents
Achslager, insbesondere fuer SchienenfahrzeugeInfo
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- DE556400C DE556400C DEM111761D DEM0111761D DE556400C DE 556400 C DE556400 C DE 556400C DE M111761 D DEM111761 D DE M111761D DE M0111761 D DEM0111761 D DE M0111761D DE 556400 C DE556400 C DE 556400C
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- splash ring
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- axle bearing
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F15/00—Axle-boxes
- B61F15/02—Axle-boxes with journal bearings
- B61F15/06—Axle-boxes with journal bearings for cars
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
- General Details Of Gearings (AREA)
Description
Bei Achslagern, insbesondere für Schienenfahrzeuge, ist die Größe des Achslagergehäuses
durch eine Reihe von Bestimmungsgrößen eindeutig festgelegt. Eine dieser Be-Stimmungsgrößen
ist, daß der Spiegel des Schmiermittelvorrates bei der größten Neigung, die er unter dem Einfluß der Zentrifugalkraft
beim Durchfahren von Kurven und infolge von quer zur Fahrtrichtung auftretenden Stoßen annimmt, unterhalb der Staubtaschenöffnung
liegt, deren Größe wiederum bestimmt ist durch die Größe des auf dem Notlauf des
Achsschenkels angeordneten Spritzringes; es herrscht die weitere Forderung, daß das
>5 Achslagergehäuse über den Spritzring hinweg auf den Achsschenkel aufgebracht werden
kann. Der Durchmesser des Spritzringes selbst liegt fest durch die Notwendigkeit,
Zentrifugalkräfte von einer Größenordnung
so auf das Schmiermittel auszuüben, daß dieses bei den üblichen Geschwindigkeiten des Fahrzeuges
mit Sicherheit abgeschleudert wird. Der Spiegel des Schmiermittelvorrates legt wiederum den Boden des Schmiermittelvorratsbehälters
fest, weil die Schmiermittelfördereinrichtungen eine gewisse Eintauchtiefe verlangen, um eine genügende Schmiermittelmenge
zur Lagerschale hin befördern zu können. Hierdurch ergaben sich bei bekannten Ausführungen des Achslagers ziemlich große
Gehäuse, deren Verkleinerung gemäß vorliegender Erfindung erstrebt wird. Die Erfindung
löst diese Aufgabe durch gleichzeitige Verwendung eines zur Entlastung der Staubabdichtung im Achslagergehäuse angeordneten
ölspritzringes und einer an der Gehäuserückwand anliegenden, mit dieser die
Staubtasche einschließenden, leicht lösbar mit dem Gehäuse verbundenen Kappe. Derartige
die Staubtasche einschließende, mit dem Gehäuse leicht lösbar verbundene Kappen sind
zwar schon an sich bekannt geworden. Ohne Anordnung eines Spritzringes aber sind die
zur Staubabdichtung gelangenden Ölmengen so erheblich, daß die Dichtung überschwemmt
und der Dichtungsschluß aufgehoben wird. Ordnet man dagegen in an sich bekannter
Weise den Spritzring an, verlegt aber die Staubabdichtung in eine Tasche des Achslagergehäuses,
wie dieses bereits ausgeführt worden ist, so muß vor jeder Auswechslung der Staubabdichtung der Spritzring abgezogen
werden. Erfindungsgemäß ist es lediglich erforderlich, die Kappe vom Gehäuse abzulösen,
so daß die mehrteilige Staubabdichtung zugänglich und auswechselbar wird.
Die Kappe kann dabei bereits vor dem Einbau des Spritzringes auf den Notlauf des
Achsschenkels aufgebracht werden, so daß sich die Möglichkeit ergibt, die Staubtaschenöffnung
der Kappe kleiner als den größten Durchmesser des im Achslagergehäuse angeordneten
Spritzringes zu bemessen. Diese Möglichkeit war bei den bisherigen Anordnungen deshalb nicht gegeben, weil die
Staubtaschenkammer von besonderen Wänden des Achslagergehäuses selbst gebildet ίο wurde, so daß eine Trennung zwischen Staubtaschenschlußwand
und Achslagergehäuse nicht durchzuführen war. Es kann aber auch in an sich bekannter Weise die Staubtaschenöffnung
in dem für die Bemessung des Achslagerbehälter maßgebenden Durchmesser
kleiner oder gleich dem Durchmesser des im Achslagergehäuse angeordneten Spritzringes
gehalten werden, wenn die Kappe in mindestens einem anderen Durchmesser, zweckmäßig
in dem senkrecht zum maßgebenden liegenden, größer ist wie der Durchmesser des Spritzringes. Die Kappe wird dann über den
aufgebrachten Spritzring in um den größten Durchmesser geneigtem Zustand mit einer
Hälfte hinweggeführt; ihre zweite Hälfte wird nach Heben oder Senken der Kappe durch Aufrichten in die Endlage gebracht.
Auf beide Arten erreicht man, daß die untere Kante der Staubtaschenöffnung in die Kappe,
die für die höchste Lage des Schmiermittelspiegels maßgebend ist, oberhalb der untersten
Spritzringkante liegt, so daß das Achslagergehäuse um diese Höherziehung der unteren
Kante der Staubtaschenöffnung in der Kappe verkleinert werden kann.
Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens, und zwar gibt
Abb. ι eine Aufsicht auf die Staubtasche wieder. Abb. 2 zeigt einen in Achsschenkelrichtung
verlaufenden Querschnitt durch die Staubtasche. Abb. 3 zeigt in der
Schnittlage der Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie III-III der Abb. 1. Abb. 4 stellt in der
Schnittlage der Abb. 2 eine etwas geänderte Ausführungsform dar, während Abb. 5 schließlich eine Bewegungsphase beim Einbau
einer gemäß Abb. 4 ausgebildeten Vorrichtung wiedergibt.
Sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 2 wie nach Abb. 4 wird die Staubtasche
ι zwischen der Stirnwand 2 des Achslagergehäuses 3 und einer besonderen Kappe 4
gebildet. Die Kappe 4 wird mit dem Gehäuse 3 bzw. mit dessen Stirnwand 2 über an
den Ecken angeordnete Schraubenbolzen 5 verbunden. Gemäß der Ausführung der Abb. 2 kann nun die Staubtaschenöffnung 14
der Kappe 4 kleiner gehalten werden als der Durchmesser des im Achslagergehäuse 3 auf
dem Notlauf 7 des Achsschenkels 8 angeordneten Spritzringes 9, indem die Kappe vor
dem Einbau des Spritzringes 9 auf den Notlauf 7 des Achsschenkels 8 aufgebracht wird.
Da bei den bekannten Einrichtungen die unterste Kante 10 der Staubtaschenöffnung 14
stets unterhalb der untersten Kante 11 des Spritzringes 9 liegen muß, wird durch die
Durchmesserverringerung der Staubtaschenöffnung auf eine Größenordnung, die unterhalb
der des Spritzringes 9 liegt, eine Höher-Verlegung der Kante 10 zur Achse hin erreicht.
Durch entsprechende Höherverlegung des Neigungsspiegels des Schmiermittelvorrates
kann bei gleichbleibender Eintauchtiefe der Schmiermittelfördereinrichtung der Boden 12 des Achslagergehäuses 3 entsprechend
gehoben und hierdurch die Ausdehming des Achslagergehäuses maßgebend
verkleinert werden. In an sich bekannter Weise werden in der Staubtasche 1 Staubdichtungen
13 vorgesehen.
Während bei der Ausführungsform nach Abb. 2 die Staubtaschenöffnung 14 kreisförmig
ausgestaltet und der Durchmesser der kreisförmigen öffnung 14 kleiner als der
größte Durchmesser des Spritzringes 9 ist, wird bei der Ausführungsform der Abb. 4 in
der besonderen Kappe 4 eine Öffnung 14 vorgesehen, die elliptisch oder oval derart verläuft,
daß einer ihrer Durchmesser größer ist g0
als der größte Durchmesser des Spritzringes, während der für die Ausdehnung des Achslagergehäuses
maßgebende Durchmesser wieder kleiner ist als der Durchmesser des Spritzringes. Dementsprechend ist der in die
Zeichenebene fallende, für die Größe des Achslagergehäuses maßgebende Durchmesser
kleiner als der Durchmesser des Spritzringes, während der senkrecht zur Zeichenebene liegende
Durchmesser größer als der größte Durchmesser des Spritzringes 9 ist. Auf
diese Weise kann nach bereits auf den Notlauf 7 des Achsschenkels 8 fest aufgebrachtem
Spritzring der Einbau der Kappe 4 bzw. des Achslagergehäuses 3 bewirkt werden, indem
die Kappe in geneigter Lage um den Durchmesser, der größer ist als der größte Spritzringdurchmesser, über den Spritzring
himVeggeführt und je nach der Neigungslage gehoben oder gesenkt wird. Abb. 5 zeigt beispielsweise
eine Neigungslage, bei der die Kappe 4 nach der Hinwegführung über den Spritzring 9 gehoben werden muß. In diesem
Zustand reicht die Öffnung 14 vollständig aus, um die Kappe 4 in die Endlage überführen'
zu können. Auch bei der Ausführungsform der Abb. 4 liegt also die maßgebende untere Kante 10 der Staubtaschenöffnung
höher als die unterste Kante 11 des Spritzringes 9, so daß eine entsprechende
Verkleinerung des Achslagergehäuses erreicht wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:
Achslager, insbesondere für Schienenfahrzeuge, gekennzeichnet durch die gleichzeitige Verwendung eines zur Entlastung der Staubabdichtung im Achslagergehäuse angeordneten Ölspritzringes und einer an der Gehäuserückwand anliegenden, mit dieser die Staubtasche einschließenden, leicht lösbar mit dem Gehäuse verbundenen Kappe.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB556400X | 1929-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556400C true DE556400C (de) | 1932-08-09 |
Family
ID=10474454
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM111761D Expired DE556400C (de) | 1929-08-13 | 1929-09-10 | Achslager, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556400C (de) |
-
1929
- 1929-09-10 DE DEM111761D patent/DE556400C/de not_active Expired
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