DE556687C - Filmperforiermaschine mit Zentrierstiftpaaren - Google Patents

Filmperforiermaschine mit Zentrierstiftpaaren

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DE556687C
DE556687C DE1930556687D DE556687DD DE556687C DE 556687 C DE556687 C DE 556687C DE 1930556687 D DE1930556687 D DE 1930556687D DE 556687D D DE556687D D DE 556687DD DE 556687 C DE556687 C DE 556687C
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Germany
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catch
film
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DE1930556687D
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IG Farbenindustrie AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/0007Perforation of photographic films

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Filmperforiermaschine mit Zentrierstiftpaaren Bei den bekannten Filmperforiermaschinen werden die Perforationslöcher mit Hilfe von Stanzblöcken hergestellt, die ein oder mehrere Stanzstempelpaare tragen und mit einer nachstellbaren Fangstiftplatte verbunden sind. Die Fangstifte sind in den gleichen Abständen wie die Stanzstempel angeordnet und ragen mit einem verjüngten Teil über diese hinaus, so daß sie bei der Vorwärtsbewegung des Filmstreifens in die bei dem vorhergehenden Arbeitsgang aus dem Film ausgestanzten Perforationslöcher des Filmstreifens eingreifen. Bei den gebräuchlichen Perforiermaschinen sind vier Stanzstempelpaare und vier Fangstiftpaare vorgesehen. Damit die Fangstifte genau in die von den Stanzstempeln ausgestanzten Löcher eingreifen, müssen die Fangstifte genau im gleichen Abstand (Schritt) wie die Stanzstempel angeordnet sein. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß sich diese Bedingung entweder gar nicht oder nur sehr schwer unter Aufwendung erheblicher Kosten einhalten läßt.
  • In Wirklichkeit weicht der Schritt der Fangstifte immer etwas von dem der Stanzstempel ab, so daß die Fangstifte nicht genau in den lichten Raum der Perforationslöcher eingreifen, sondern den Film zwischen je zwei Löchern entweder dehnen oder stauchen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die erforderliche Genauigkeit im Schritt der Fangstifte und dem der zugehörigen Stempel besser einhalten kann, wenn man eine geringere Anzahl von Fangstiftpaaren als von Stanzstempelpaaren vorsieht, z. B. auf vier Stanzstempelpaare nur ein oder zwei Fangstiftpaare anwendet.
  • Von besonderer Wichtigkeit ist auch die Form des Querschnitts der Fangstifte. Bisher war bereits für die Fangstifte ein etwas geringerer Querschnitt als für die Stanzstempel vorgeschrieben. Dies genügt aber für die bei der Filmperforierung notwendige Genauigkeit keineswegs, da der Betrag, um den man den Oderschnitt der Fangstifte kleiner hält als die Stempel, innerhalb der Meßgenauigkeit für den Stempel liegt; denn die Abmessungen der Stanzstempel und der Fangstifte können wegen der damit verbundenen großen Kosten nicht so genau gearbeitet werden, daß alle Stanzstempel bzw. alle Fangstifte jeweils die für sie vorgesehenen Abinessungen haben, und daß jeder Fangstift gleich gut in das von irgendeinem beliebigen Stempel erzeugte Loch paßt. Es wird sich im Gegenteil nicht vermeiden lassen, daß die Fangstifte bei ihrem Eingreifen in die gestanzten Löcher diese entweder aufdornen oder aber nicht voll ausfüllen.
  • Erfindungsgemäß wird daher jeder Fangstift in seinem Querschnitt nach den Fertigmaßen des zum Stanzen des den betreffenden Fangstift aufnehmenden Perforationsloches dienenden Stempels in der Weise bemessen, daß er in der Höhe um etwa o,oor mm kleiner gehalten wird als der Stempel, während gegebenenfalls in der freite ein wesentlich größeres Spiel zugelassen werden kann, sofern der Film in seiner Längsrichtung tadellos gehalten und geführt wird. Während man also bisher bestrebt war, allgemein sämtliche Fangstifte gegenüber sämtlichen Stanzstempeln in den Maßen etwas kleiner zu halten, was aber meistens nicht erreicht wird, wird jetzt jeder Fangstift einzeln genau nach den Fertigmaßen des ihm zugeordneten Stanzstempels gearbeitet, was sich ohne besonders hohe Kosten ermöglichen läßt, da es sich nur um ein Paar handelt im Gegensatz zu den bisher üblichen vier Stanzstempelpaaren.
  • Wenn zwei Fangstiftpaare bei einem Block mit mehreren Stanzstempelpaaren vorgesehen sind, erteilt man zur besseren Führung in der Längsrichtung dem einen Fangstiftpaare vornehmlich in der Querrichtung, dem anderen Paare aber in der Längsrichtung der Filmbahn eine kleinere Abmessung (z. B. - o,2 mm) als die der zugehörigen Stanzstempel, während sie senkrecht zu den genannten Richtungen ein Spiel von nur o,ooi mm haben.
  • Derartige Zentrierstiftpaare, bei denen einer der Stifte mit Spiel in der Querrichtung die Sicherung des Films in der Längsrichtung und der zweite mit Spiel in der Längsrichtung die Sicherung in der Querrichtung übernimmt, sind bereits zur Zentrierung spielfertiger Bildfilme im Bildfenster vorgeschlagen.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Aufriß des Stanzblockes mit einem Fangstiftpaar, Abb. 2 einen Grundriß des gelochten Filmbandes mit Stanz- und Fangstempeln, Abb.3 einen Aufriß des Stanzblockes mit zwei Fangstiftpaaren und Abb. 4 einen Grundriß des gelochten Filmbandes mit Stanz- und Fangstempeln.
  • Der Stanzblock i trägt die Stanzstempelpaare 2, 3, 4, 5, während auf der vertikal verstellbaren Fangstiftplatte 6 das Fangstiftpaar 7 angeordnet ist. Beim dem dargestellten Stanzblock werden mit einem Hub vier Paare von Perforationslöchern erzeugt. Der Film muß also jeweils um vier Löcher weiter transportiert werden, und das Fangstiftpaar 7 greift nur in das eine durch das Stanzstempelpaar 2 erzeugte Lochpaar ein. In diesem Falle müssen die Höhe und Breite der Querschnitte der Fangstifte nach- denen des Stanzstempelpaares 2 bemessen werden, und zwar muß der rechte Fangstift nach dem rechten und der linke Fangstift nach dem linken Stanzstempel hergestellt werden. Maßgebend sind die Fertigmaße der beiden Stanz-Stempel. In den Abb. 3 und 4 ist mit dem Stanzblock i eine mit zwei Fangstiftpaaren 7 und 8 versehene Fangplatte 6 verbunden. Die Abmessungen des ersten Fangstiftpaares 7 sind nach dem oben erörterten Prinzip festgelegt, während die Abmessungen des zweiten Fangstiftpaares 8 auf das zugehörige Stanzstempelpaar 5 abgestimmt sind, und zwar so, daß die Breitenmaße bis auf o,oi mm übereinstimmen, aber die Maße der Höhe bei den Fangstiften um etwa o,2 mm kleiner sind als bei den Stempeln.
  • Wenn beispielsweise der Stanzstempel2, Abb. 4, die Höhe a und die Breite e besitzt, so muß der zugehörige Fangstift in der Höhe das Maß b - a - o,oo i mm und in der Breite das Maß f - e - o,2 mm erhalten. Dadurch wird der Film in der Längsrichtung durch dieses erste Fangstiftpaar 7 so gehalten, daß der Schritt beim Stanzen der nächsten Löcher genau eingehalten wird. Wenn der zum zweiten Fangstiftpaar 8 gehörige Stanzstempel 5 in der Breite das Maß c und in der Höhe das Maß ä hat, so erteilt man dem zugehörigen Fangstift in der Breite das Maß d - c - o,ooi mm und in der Höhe das Maß h - g - o,2 mm. Um die Schleifarbeit zu verbilligen, kann man sich darauf beschränken, das Maß i - k - o,oo2 mm zu machen, während das Maß L - lia + 0,4 mm oder mehr sein kann. Bei Einhaltung dieser Maße wird der Film, da das Maß i der Fangstifte genau dem Maß k der gestanzten Löcher entspricht, einwandfrei zentriert, ohne daß bei etwaiger Ungenauigkeit im Schritt zwischen den Fangstiften und den zugehörigen Stanzstempeln ein Zerren oder Stauchen des Films eintreten kann, da j a in der Längsrichtung infolge eines Spielraums von o,2 mm genügend Freiheit vorhanden ist.
  • Die beschriebene Gestaltung der Fangstifte eignet sich selbstverständlich nicht nur für die Stanzblöcke von Filmperforiermaschinen, bei welchen zwei parallele Perforationsreihen hergestellt werden, sondern der Erfindungsgedanke ist in entsprechender Weise auch auf andere Perforationseinrichtungen anzuwenden, bei welchen entweder nur eine Reihe oder mehr als zwei Reihen von Perforationslöchern gleichzeitig ausgestanzt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stanzblock für Filmperforiermaschinen, mit welchem eine in vertikaler Richtung nachstellbareFangstiftplatte zu einem Konstruktionsteil lösbar verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine geringere Anzahl von Fangstiftpaaren als von Stanzstempelpaaren vorgesehen ist.
  2. 2. Stanzblock nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fangstift in Richtung quer zum Film einen wesentlich kleineren Querschnitt besitzt als der Stanzstempel, welcher zum Stanzen des den betreffenden Fangstift aufnehmenden Perforationsloches dient.
  3. 3. Stanzblock nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Fangstiftpaar in der Längsrichtung, das andere in der Querrichtung der Filmbahn möglichst genau in die zugehörigen Perforationslöcher paBt, «nährend die Fangstifte senkrecht zu der angegebenen Richtung wesentlich schwächer sind als die entsprechenden Stempel.
DE1930556687D 1930-09-20 1930-09-20 Filmperforiermaschine mit Zentrierstiftpaaren Expired DE556687C (de)

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