DE828033C - Verfahren und Vorrichtung zum AEtzen, Beschriften u. dgl. von Rasierklingen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum AEtzen, Beschriften u. dgl. von RasierklingenInfo
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- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Ätzen, Beschriften u. dgl. von Rasierklingen 1)a# llesrltrifte@t \tnn kasierklingen geht in Üblicher Weise derart vor sich, daß der Text auf einzelne Klingen mittels Gummistempel und einer die Oberfläche der Klinge anätzenden Säure aufgebracht wird. I)as Heranführen der einzelnen Klingen an die Ätzvorrichtung ist umständlich und 1>edingt zus:itzliche Arbeitsgänge.
- Ertindungsgeni:il,i sollen die Klingen nicht einzeln, sondern am zusammenhängenden Stahlband, jedoch mit den üblichen Aussparungen und Offnuttgen, z. R. Längsschlitzen und Querschnitten, versehen, der Beschriftung unterworfen werden. Dabei ergibt sich die Schwierigkeit, das Stahlband jeweils in die richtige Lage zu der Ätz- und Stanzvorriclitttttg zu 1>ringe@i.
- 1?rtitt(ltittgsgeni:ili wird<üe 1)urchführuttg der leschriftutig der Klingen am laufenden Stahlband in der Weise ermöglicht, daß die 13ewegtittg des Stahlhantle: jeweils in zwei Phasen erfolgt, derart, daß es zuerst eine nur ungefähr der Länge der Klinge entsprechende Vorschubbewegung erhält und alsdann durch eine zweite Bewegung in die für die exakte liescliriftung erforderliche Stellung gerückt wird, worauf der Niedergang des Stempels und die Beschriftung erfolgt.
- Zur Durchführung dieses Verfahrens kann erhndungsgetnäß eine Transportvorrichtung dienen, vermöge derer z. B. mit Hilfe von Rollen das Stahlband intermittierend, z. B. in horizontaler Richtung, vorwärts bewegt wird. Dabei dient ein am Stahlband angreifendes Antriebsorgan z. B. in Form eines am Stahlland nait Reibung angreifenden Fingers dazu, das Stahlband intermittierend, cl.li. jeweils nach erfolgter Beschriftung einer Klinge, um ein ungefähr der Klingenlänge entsprechendes Stück vorzuschieben. Im allgemeinen wird der Vorschubweg infolge kleiner Unterschiede in der Beschleunigung der Bewegung des Stahlbandes und der Reibungskräfte zwischen dem Transportorgan und dem Stahlband, verschieden groß ausfallen. Um nun das Band trotz dieser verschieden großen Vorschubbewegung immer wieder mit der nächstfolgenden Klinge in exakter Stellung zu dem Gummistempel zu bringen, wird in der Nähe der erwähnten Vorschubeinrichtung eine besondere Ausrichtevorrichtung angeordnet, welche die Aufgabe hat, den dem Stahlband erteilten Vorschubw -eg so zu korrigieren, daß die nächste Klinge in exakte Stellung gegenüber der Atz- oder Beschriftungseinrichtung kommt.
- Diese Ausrichtevorriehtung kann z. B. aus zwei in der Nähe der Vorschubeinrichtung angeordneten Klinken bestehen, deren eine das vorgeschobene Band wieder zurückzieht, während die zweite Klinke dazu dient, das zurückgezogene Band in der exakten Stellung zu arretieren.
- In der Zeichnung ist eine derartige erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung beispielsweise dargestellt.
- Fig. i zeigt beispielsweise eine solche Vorrichtung im Längsschnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B in Fig. i Fil;. 3 isCein Schnitt nach Linie C-D in Fig. i. Im einzelnen bezeichnen die Bezugszeichen i und 2 zwei z. B. aus U-Eisen oder anderen Profilen bestehende Stützen der Transport- und Stempelvorrichtung. Diese Stützen i und 2 sind beispielsweise durch U-Eisen 3 miteinander verbunden. Am oberen Teil beider Stützen ist ein Tisch 4 befestigt, der mit zwei Durchbrüchen 5 und 6 versehen ist. Über dem Tisch befindet sich in geringem Abstand eine obere Führungsplatte 7, deren .Ausschnitte 8 und 9 etwa den erwähnten Ausschnitten 5 und 6 entsprechen. Indes zeigt der Ausschnitt 8, nach rechts gesehen, eine besondere Erweiterung io und der Ausschnitts eine auf seiner linken Seite ausgebildete Erweiterung i i. Zwischen den beiden Platten 4 und 7 erfolgt der Transport des Stahlbandes 12, das bereits mit den üblichen Ausstanzungen für die Löcher oder Längsschlitze der später abzutrennenden Rasierklingen sowie mit Quereinschnitten zwischen den einzelnen Klingen versehen ist.
- Der Vorschub des Stahlbandes . erfolgt intermittierend mit Hilfe einer beliebig angetriebenen Welle 13, die in einem konsolartig an den Ständer 2 angeschlossenen Lagerbock 14 gelagert ist. Durch die Welle 13 wird eine Scheibe 15 und durch diese exzentrisch mit Hilfe des Gelenkes 16 die Stange 17 angetrieben. Die Bewegung der Stange wird dabei durch einen Längsschlitz 18, in dem ein am Ständer 2 fest oder drehbar angebrachter Zapfen i9 geführt ist, zwangsläufig gesteuert. Am vorderen Ende der Stange 17 befindet sich ein Finger 2o, der in die Aussparung 6 ,der unteren Führungsplatte 4 hineinragt und auf der Unterseite des Stahlbandes 12 angreift. Bei einerUmdrehung derExzenterscheibe 15 führt der Finger 2o eine entsprechende Bewegung in ,der Vorschubrichtung des Stahlbandes aus und
sein. Ferner könnten auch die Ausgestaltung des Rahmens sowie der Führung für das Stahlband mannigfach abgeändert werden. Endlich könnten durch die an zweckentsprechender Stelle angeordnete Ätz- und Stempelvorrichtung anstatt nur eine Klinge auch mehrere hintereinanderliegende Klingen beschriftet oder es könnten auch mehrere Beschriftungsvorrichtungen hintereinander angeordnet sein, die gleichzeitig oder nacheinander betätigt werden.nimmt dabei das Stahlband durch Reibung mit. Bei der weiteren Umdrehung der Exzenterscheibe läßt dann der Finger 20 das Stahlband los, so daß das- selbe nicht mehr von ihm beeinflußt wird, bis er nach Vollendung der ersten Umdrehung wieder in Kontakt mit dem Stahlband kommt. Inzwischen ist die obenerwähnte Rückhol- und Ausrichtevorrich- tung für das Stahlband und die in den Aus- schnitten 5, 8 arbeitende ätz-, Stempel- oder Be- schriftungsvorrichtung 21, 22 betätigt worden. Die Rückhol und Ausrichtevorrichtung besteht in dem vorliegenden Beispiel aus zwei Klinken 23, 24. Die Klinke 23 ist um einen Zapfen 25 schwenkbar und wird durch eine Zugfeder 26. die an dem mit der Platte 7 verbundenen Stift angreift, bei jeder .Ali- weichung aus ihrer Stellung zurückgezogen. Die Klinke 24 ist um eine Achse 28 drehbar. Sie besitzt auf der Unterseite eine Nase 29, an welche eine Zugfeder 3o angreift, deren anderes Ende an dem mit der Platte 4 verbundenen Stift 31 befestigt ist. Durch diese Zugfeder wird die Klinke nach jeder Abweichung wieder in ihre Stellung zurückgezogen. Die ersterwähnte Klinke greift jeweils in eine Öffnung oder in einen Längsschnitt einer Klinge ein, sobald diese Öffnung unter der Klinkelinase 32 hindurchgeht. Solange das Stahlland in Berührung mit dem Finger 20 steht und durch diesen vorge- schoben wird, wird die Klinke 23. durch (las unter ihr ,durchgehende Stahlband unter Spannung der Zugfeder 26 angehoben. Sobald aber die Berüh- rung zwischen dein Fituger 20 und dem Stahlband aufhört, greift die Klinke 23 mit ihrer Nase 32 in eine Öffnung der unter ihr liegenden Klinge eitl und schiebt das -ante Iland unter l:ntsl)annung der Feder 26 zurück. Diese Bewegung kann indes nicht unbegrenzt vor sich gehen, da inzwischen auch die zweite Klinke 24 durch den Zug der Feder 30 111 ihre Anfangs- stellung zurückgeholt wird. Dabei wird die Klinke 24 nach oben gedrückt, so claß sie in die nächste über diese Klinke 'hinweggehende Öffnung des Rasierklingenbandes eintritt und die weitere Rück- wärtsbew@egung des Bandes sperrt. Alsdann kann durch Betätigung der Stenuliel 21 oder 22 oder durch eine ähnliche Vorrichtung die Ätzung der nächsten Klinge in exakter Stellung erfolgen. Die beschriebene Vorrichtung kann mannigfach im Rahmen der wesentlichen Gedanken abgeändert und ausgestaltet werden. So kann z. 1>. der Transport des Stahlbandes in der Vorschubrichtung auch durch andere mechanische oder kinematische 'Mittel als durch einen exzentrisch angetriebenen Finger, z. B. durch Friktionsrollen, Nocken o. dgl., erfolgen, die das Stahlband intermittierend vorschieben. Die Rückholvorrichtung könnte anstatt mit zwei Klinken auch mit einem einzigen Organ ausgebildet sein, das die Rückholung des Stahlbandes und seine Arretierung bewirkt. 1?s könnte z. B. züi diesem Zweck eine -@rretiei-ungstläclie auf der hinteren Seite der Klinke 23 selbst voi-gc sclieti werden. An= statt zu beiden Seiten der Stempeleinrichtung könnten die Glieder der _lusrichtevorrichtung auch auf ein und derselben Seite derselben angeordnet
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Ätzen, Beschriften u. dgl. von Rasierklingen, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung, z. B. das Ätzen und Beschriften der Klingen, am laufenden bereits mit den Offnungen oder Schlitzen der Klingen versehenen Stahlband in der «'eise vorgenommen wird, daß das Stahlband nach jedem Beschriftungsvorgang zunächst einen ungefähr einer Klingenlänge entsprechenden, Vorschub erhält und alsdann durch eine Rückwärtsbewegung in die exakte Stellung gebracht wird, worauf das Ätzen und Beschriften erfolgt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das etwa horizontal geführte Stahlband interrnittierend etwa um eine Klingenlänge vorgeschoben und nach jedem Vorscliub zurückgehalten und in genaue Stellung gegenüber der Beschriftungs- und Ätzvorrichtung gebracht wird.
- 3. \-orrichtuiig zur Ausführung des Verfahrens nach :lnsprüchen i und 2, bestehend in einer F ühru-ngsvorrichtung für das Stahlband in Vereinigung mit einer intermittierend wirkenden, am Stahlband angreifenden Vorschubeinrichtung, einer das Stahlband nach jedem Vorschub exakt ausrichtenden Rückholvorrichtung und einer jedesmal nach exakter Einrichtung betätigten Stempel- und Ätzvorrichtung.
- 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der intermittierende Vorschub des Stahlbandes mit Hilfe eines am Stahlband intermittierend angreifenden, bewegten Organs, z. B. einesTransportfingers, erfolgt.
- 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtevorrichtung unter Federwirkung steht und nach jedesmaligem Vorschub das Klingenband unter der Wirkung der Feder zurückholt und arretiert.
- 6. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrichtevorrichtung aus zwei Klinken besteht, deren jede unter Federwirkung steht und die so ausgebildet sind, daß die erste Klinke z. B. durch Eintreten in eine Öffnung des Klingenbandes dessen Rückholung bewirkt, während die zweite Klinke, z. B. ebenfalls durch Eintreten in eine Öffnung des Klingenbandes, dasselbe arretiert.
- 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die den Vorschub bewirkende Vorrichtung wie die Rückhol- und Arretiervorrichtung durch entsprechende Aussparungen der Bandführung hindurchtreten und unmittelbar am ,Band angreifen. B. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel- oder Beschriftungsvorrichtung zwischen der Rückholklinke und der Sperrklinke der Ausrichtevorrichtung angeordnet ist. g. Vorrichtung nach Ansprüchen 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschub- und Rückholvorrichtung für das Klingenband von einer außerhalb der Laufrichtung des Bandes angeordneten Exzenterscheibe aus gesteuert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO327A DE828033C (de) | 1950-03-02 | 1950-03-02 | Verfahren und Vorrichtung zum AEtzen, Beschriften u. dgl. von Rasierklingen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO327A DE828033C (de) | 1950-03-02 | 1950-03-02 | Verfahren und Vorrichtung zum AEtzen, Beschriften u. dgl. von Rasierklingen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828033C true DE828033C (de) | 1952-01-14 |
Family
ID=7349123
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DEO327A Expired DE828033C (de) | 1950-03-02 | 1950-03-02 | Verfahren und Vorrichtung zum AEtzen, Beschriften u. dgl. von Rasierklingen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828033C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9005027U1 (de) * | 1990-04-18 | 1990-09-20 | Ristau, Harald, 2000 Hamburg | Autoscheiben-Kodierer |
-
1950
- 1950-03-02 DE DEO327A patent/DE828033C/de not_active Expired
Cited By (1)
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| DE9005027U1 (de) * | 1990-04-18 | 1990-09-20 | Ristau, Harald, 2000 Hamburg | Autoscheiben-Kodierer |
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