DE557582C - Vor dem Mundstueck einer Strohpresse angeordnetes Bindegestell - Google Patents

Vor dem Mundstueck einer Strohpresse angeordnetes Bindegestell

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DE557582C
DE557582C DER80785D DER0080785D DE557582C DE 557582 C DE557582 C DE 557582C DE R80785 D DER80785 D DE R80785D DE R0080785 D DER0080785 D DE R0080785D DE 557582 C DE557582 C DE 557582C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F15/00Baling presses for straw, hay or the like
    • A01F15/08Details
    • A01F15/14Tying devices specially adapted for baling presses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung hat ein Bindegestell zum Gegenstande, das vor dem Mundstück einer Strohpresse angeordnet ist und zur Aufnahme der aus der Presse tretenden Ballen dient. Von Bindetischen ähnlicher Art zeichnet sich der Erfindungsgegenstand dadurch vorteilhaft aus, daß durch Anordnen und Steuern eines Aufhalters das Binden und Abnehmen der gepreßten Ballen vereinfacht und erleichtert wird. Das hauptsächliche Merkmal der Erfindung ist darin zu erblicken, daß der Aufhalter aus zwei an den Seiten des Gestelles angeordneten, in senkrechter Richtung verschiebbaren Stangen besteht, die am unteren Ende gelenkig mit dem einen Arm eines unten an den schräg nach außen gerichteten Füßen des Gestelles schwenkbar gelagerten zweiarmigen Rahmens verbunden sind, dessen anderer Arm nach außen über die Füße vorsteht. Ein weiteres Kennzeichen besteht darin, daß an dem einen Fuße des Gestelles ein mit einer nach der Presse zu gerichteten Ausbuchtung versehenes Querstück und auf der Rückseite der dem freien Ende dieses
a5 Querstückes gegenüberliegenden Stange eine Nase befestigt ist, die bei der höchsten Lage der Stangen auf dem Querstück aufruht.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausfüh-
rungsform veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Abb. ι das Gestell in Verbindung mit einer Strohpresse im Schaubild,
Abb. 2 und 3 Einzelheiten.
Das vor dem Mundstück einer üblichen, auf Füßen b ruhenden Presse α anzuordnende Gestell umfaßt zwei waagerechte Tragschienen t mit schräg nach außen gerichteten Füßen u. An den Seiten des Gestelles sind kurz vor der Kröpfung der Schienen zwei in senkrechter Richtung verschiebbare Stangen w vorgesehen, die den eigentlichen Aufhalter bilden und an ihrem unteren Ende mit dem einen Arm eines zweiarmigen Rahmens ν verbunden sind, der im unteren Teile der Gestellfüße schwenkbar gelagert ist, während der andere Arm des Rahmens nach außen über die Füße u vorsteht. Des ferneren ist in gewisser Höhe an dem einen Fuße des Gestelles ein Querstück χ befestigt, das mit einer mittleren, nach der Presse zu gerichteten Ausbuchtung versehen ist und dessen freies Ende der einen Stange w gegenüberliegt, das auf seiner Rückseite eine Nase y trägt.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt.
Bei Ingebrauchnahme wird der Rahmen ν mittels eines Fußes geschwenkt, so daß die den Aufhalter bildenden Stangen w ihre Höchstlage einnehmen, in welcher sie durch die Nase y gehalten werden, die sich gegen das Querstück χ pressend legt. Inzwischen ist der von den Preßmitteln in üblicher Weise auf die Schienen t geschobene Ballen bis zu dem Aufhalter gelangt, von welchem er gegen weiteres Vorrücken gesperrt wird. Nunmehr wird das Bindeseil unter Einklemmen in die Ausbuchtung des Querstückes ordnungsgemäß \rerlegt, wobei das Querstück von der Nase y abgehoben wird. Die hierdurch frei gewordenen Schienen w fallen durch ihre eigene
Schwere unter gleichzeitigem Schwenken des Rahmens ν in ihre Ausgangsstellung zurück. Der von dem Strohstrang abgesonderte Teil wird vom Strohstrang auf den Rahmen ν geworfen, wobei er von dem einen Bein der bindenden Person gehalten und von dem Seil umschnürt wird. Das Seil wird alsdann verknotet. Durch den Fall des fertigen Ballens auf den Rahmen υ wird dieser zurückgeschwenkt, so daß die Stangen w des Aufhalters in ihre wirksame Höchstlage zurückgeführt werden.
Zum Abnehmen und Einbinden der Strohballen genügt eine Person.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vor dem Mundstück einer Strohpresse angeordnetes Bindegestell mit einem Aufhalter für die gepreßten Ballen, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufhalter aus zwei an den Seiten des Gestelles angeordneten, in senkrechter Richtung verschiebbaren Stangen (w) besteht, die am unteren Ende gelenkig mit dem einen Arm eines unten an den schräg nach außen gerichteten Füßen des Gestelles schwenkbar gelagerten zweiarmigen Rahmens (v) verbunden sind, dessen anderer Arm nach außen über die Füße vorsteht.
  2. 2. Bindegestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Fuß des Gestelles ein mit einer nacli der Presse zu gerichteten Ausbuchtung versehenes Querstück {x) und auf der Rückseite der dem freien Ende dieses Querstückes gegenüberliegenden Stange (ze/) eine Nase (3/) befestigt ist, die bei der höchsten Lage der Stangen (3) auf dem Querstück (-f) aufruht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER80785D 1931-02-24 1931-02-24 Vor dem Mundstueck einer Strohpresse angeordnetes Bindegestell Expired DE557582C (de)

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