DE557624C - Dampfturbine mit selbsttaetig wirkendem Ausgleichkolben - Google Patents

Dampfturbine mit selbsttaetig wirkendem Ausgleichkolben

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DE557624C
DE557624C DE1930557624D DE557624DD DE557624C DE 557624 C DE557624 C DE 557624C DE 1930557624 D DE1930557624 D DE 1930557624D DE 557624D D DE557624D D DE 557624DD DE 557624 C DE557624 C DE 557624C
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DE1930557624D
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BBC Brown Boveri AG Germany
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BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D3/00Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid
    • F01D3/04Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid axial thrust being compensated by thrust-balancing dummy piston or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

Das Hauptpatent bezieht sich auf Dampfturbinen mit Ausgleichkolben, deren axiale Wellenlage sich selbsttätig durch die auf den Kolben wirkenden Drücke einstellt.
Gegenstand dieser Erfindung ist eine weitere Vervollkommnung in der. Verwirklichung der im Hauptpatent dargelegten Gedanken.
Es ist bekannt, daß so wie die Spiele des Ausgleichkolbens auch die Spiele zwischen den beweglichen und festen Teilen der Be; schauflung zu Energieverlusten Anlaß geben. Diese Verluste sucht man in mannigfacher Art auf ein kleines Maß zu beschränken.
Beispielsweise wird der Spielraum durch axial dichtende Kämme eingeengt. Die Wirksamkeit dieser Maßnahme hängt von der Kleinheit des; Spieles ab,, die man mit Rücksicht auf die Betriebssicherheit der Maschine einstellen kann. In der üblichen Anordnung einer durch Kammlager in der axialen Lage festgehaltenen Welle '· tnuß das Spiel mit Rücksicht auf die verschiedenen Wärmedehnungen des Zylinders· und der Welle ziem- Hch groß sein. '
Es ist schon vorgeschlagen worden, nach der Inbetriebsetzung das Kammlager etwas zu verschieben^ um ein kleineres Schaufelspiel einzustellen, was jedoch eine unerwünschte Erschwerung des Betriebes mit sich bringt.
Eine wesentliche Verbesserung läßt sich durch sinngemäße Anwendung des im Häuptpatent dargelegten Erfindungsgedankens durchführen. Die vorliegende Erfindung besteht darin, daß die Dichtungen der* Beschauflung gleichsinnig mit den Dichtungen des Ausgleichkolbens· öffnen und schließen und selbsttätig umgestellt werden. Beim selbsttätigen Ausgleich des Wellenschubes wird die Welle nicht durch, ein Kammlager in einer bestimmten Lage gehalten, sondern durch das sich selbst einstellende Dichtungsspiel des Kolbens. Ordnet man die axialen Dichtungen der Schaufeln in solcher Weise an, daß eine *S Verschiebung, der Welle, die das Kolbendich- · tungsspiel verkleinert, gleichzeitig aueli die Schaufelspiele verkleinert, so erreicht man damit, daß im Betrieb sich selbsttätig sowohl ein kleines Kolbenspiel als· ein kleines Schaufelspiel einstellt, während beim Anlassen das während des Anlassens erwünschte ■ größere Spiel vorhanden ist.
• Dadurch wird die Welle durch unterschiedliche Temperaturdehnung nicht mehr durch den Turbinenzylinder hindurchgeschoben> sondern von einem Punkt im Innern der Turbine axial geführt, wodurch die Veränderung der

Claims (2)

  1. axialen -Spielerin- der Beschauflung ganz- wesentlich vermindert wird.
    Im Hauptpatent sind Vorrichtungen beschrieben, die bei zunehmenden Dampfdrücken nach Ventil, also z. B. bei zunehmender Belastung, die Welle so verschieben, daß die Kolbenspiele abnehmen. Tn der nachstehend beschriebenen Anordnung wird bei wachsenden Dampfdrücken nicht nur das Kolbetispiel, sondern auch, das Schaufelspier verkleinert und damit die Betriebssicherheit weiterhin erhöht.
    Die Erfindung läßt sich in mannigfaltiger Weise verwirklichen.
    Abb. ι stellt eine Ausführung dar; α ist die Welle, b das Gehäuse einer Dampfturbine; c ist der Druckausgleichkolben; d sind die feststehenden Dichtungskämme, die axial gegen die umlaufenden Kämme e dichten; f sind Leitschaufeln, g Laufschaufeln; h und i sind die axialen Dichtungsstellen der Schaufeln; k ist die Kolbendampfumführungsleitung mit Drosselventil /; m ist ein nach den Grundsätzen des Haüptpatentes gebautes Kammlager.
    Man sieht, daß eine Verschiebung der Welle in Dampfstromrichtung sowohl die Kolben- als auch die Schaufelspiele vermindert und daß eine solche Verschiebung eine Druckverminderung, im Räume η verursacht, die die Welle im Gleichgewicht hält.
    Abb. 2 zeigt einen ' Ausschnitt aus der |
    Beschauflung in vergrößertem Maßstab. f und g sind wiederum Leit- und Laufschaufeln, h und i die durch besondere Ausbildung 35 der Deckbleche 0 und p hervorgerufenen Drosselstellen. Abb. 3 ist eine andere Ausführungsart, bei der idie Drosselstelle Ä durch einen Fortsatz des Schaufelfußes oder Schaufelzwischenstückes q gebildet wird. Solche 40 Abdichtungsvorrichtungen sind an und für sich für Druck- und Überdruckturbinen bekannt.
    Paten-taksprüch :
    r. Dampfturbine mit selbsttätig wirkendem Ausgleichkolben nach Patent 541 079, bei der mindestens ein Teil der Beschauflung ebenfalls axiale Dichtungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungen der Beschauflung gleichsinnig mit den Dichtungen des Ausgleichkolbens öffnen und schließen und selbsttätig eingestellt werden.
  2. 2. Dampfturbine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung des· Ausgleichkolbens und der auf ihn wirkenden Dämpf- und anderen (z. B. Feder- oder Öl-) Drücke, daß sowohl die axialen Spiele des Ausgleichkolbens als auch diejenigen mindestens eines Teiles der Beschauflung bei zunehmendem Dampfdruck (nach Ventil) abnehmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930557624D 1930-12-05 1930-12-05 Dampfturbine mit selbsttaetig wirkendem Ausgleichkolben Expired DE557624C (de)

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