DE558178C - Elektrisches Heizkissen fuer Waermebehandlung des Kopfes und Halses - Google Patents

Elektrisches Heizkissen fuer Waermebehandlung des Kopfes und Halses

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DE558178C
DE558178C DEP62756D DEP0062756D DE558178C DE 558178 C DE558178 C DE 558178C DE P62756 D DEP62756 D DE P62756D DE P0062756 D DEP0062756 D DE P0062756D DE 558178 C DE558178 C DE 558178C
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DE
Germany
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neck
head
heating pad
heat treatment
compress
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Expired
Application number
DEP62756D
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Huebl
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Pelithe Holding A G
Original Assignee
Pelithe Holding A G
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE558178C publication Critical patent/DE558178C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00—Ohmic-resistance heating
    • H05B3/20—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional [2D] plane, e.g. plate-heater
    • H05B3/34—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional [2D] plane, e.g. plate-heater flexible, e.g. heating nets or webs
    • H05B3/342—Heating elements having extended surface area substantially in a two-dimensional [2D] plane, e.g. plate-heater flexible, e.g. heating nets or webs heaters used in textiles
    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B2203/00—Aspects relating to Ohmic resistive heating covered by group H05B3/00
    • H05B2203/014—Heaters using resistive wires or cables not provided for in H05B3/54

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Thermotherapy And Cooling Therapy Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 5. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3Od GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. April 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizkissen, und zwar insbesondere auf solche Heizkissen, bei welchen als Wärmequelle ein vom elektrischen Strom durchfiossener Draht-S widerstand, der in eine geeignete Hülle eingeschlossen ist, verwendet wird. Die Erfindung bezweckt eine derartige Ausgestaltung eines solchen Heizkissens, daß es zufolge seiner Form und seiner Abmessungen für die Wärmebehandlung der verschiedensten Teile des Körpers und Halses verwendet werden kann, ohne daß das Kissen auf den gegen Druck oder unmittelbare Beheizung besonders empfindlichen Körperteilen, aufliegt. Diese Ausgestaltung besteht darin, daß das bandförmige Heizkissen,, welches eine solche Länge besitzt, daß beim Auflegen auf Unterkiefer und Wangen gerade noch die Ohren überdeckt werden, auf einer Längsseite gerad-
ao linige Begrenzung und auf der dieser Seite gegenüberliegenden Seite eine Ausschweifung aufweist, welche sowohl beim Auflegen der Kompresse auf den Hals als auch auf die Wangen den empfindlichen Kehlkopfteilen zugekehrt ist und solche Form und Abmessungen besitzt, daß diese Kehlkopfteile unbedeckt bleiben, während die zweckmäßig verbreiterten Enden der Kompresse in an sich bekannter Weise derart gewölbt sind, daß sie beim Auflegen auf die Ohren lediglich mit den die Ohrmuscheln umschließenden Rändern am Kopfe aufliegen.
Die Fig. ι und 2 der Zeichnung zeigen das Heizkissen nach der Erfindung in Draufsicht und senkrechtem Schnitt. Die Fig. 3 bis 7 zeigen die verschiedenen Anwendungsarteri dieses Heizkissens.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besitzt das Heizkissen 1 die Form einer Binde, welche etwa aus einer Gummiplatte bestehen kann, in welcher die Widerstandsdrähte einvulkanisiert sind. An diese Widerstandsdrähte ist ein Zuleitungskabel 3 angeschlossen, welches etwa durch einen Steckkontakt 4 an eine elektrische Leitung anschließbar ist. Die Enden der Binde 1 sind mit einem Band, am besten einem Gummibands, zweckmäßig lösbar (etwa mittels eines Druckknopfes) verbunden. Um die Binde verschiedenen Kopfformen anpassen zu kön- 5" nen, ist die Länge des Bandes einstellbar.
Die Binde 1 ist in ihrem Mittelteil 6 derart ausgeschweift, daß sie bei ihrer Anwendung zur Wärmebehandlung des Halses (s. Fig. 3) die druckempfindlichen Kehlkopfpartien (den Adamsapfel) frei läßt, was auch, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, bei der Verwendung für Beheizung der Ohren und der Wangen der Fall ist. Wird das Heizkissen für Beheizung der Stirne verwendet, so kann insbesondere die Stirnhöhle im vollen Ausmaße beheizt werden, wobei das Heizkissen zufolge der Schweifung 6 im Mittelteil, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, die Augen vollkommen frei läßt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben tsiorden:
Josef Hübl in Wien.
Die Fig. 6 der Zeichnung zeigt die Verwendung des Heizkissens bei Beheizung des Felsenbeines bzw. der Felsenbeinhöhle. In diesem Falle stützt sich der Kissenrand gegen den Ohrlappen und wird durch das unter einem Winkel gegen die Binde über den Kopf gelegte Band S festgehalten. Auch in diesem Falle bleiben die druckempfindlichen Kehlkopfteile frei.
to Die Fig. 7 zeigt die Anwendung des Heizkissens zur Beheizung einer Kieferhöhle. Die Beheizung erfolgt in diesem Falle nur mit dem einen Ende der Binde, welches unterhalb des Auges auf die Kieferhöhle zu liegen kommt.
Um bei Beheizung der Ohren dieselben vom Drucke der Binde zu entlasten, empfiehlt es sich, die zweckmäßig verbreiterten Enden der Binde 1 in an sich bekannter Weise zu wöl-
ao ben, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist, so daß nur die Ränder der Enden, welche die Ohrmuscheln umschließen, auf dem Kopfe aufliegen. Es läßt sich dies besonders leicht bei Gummiplatten mit einvulkanisiertem Heiz-
s5 widerstand durchführen, da man nur der bei der Vulkanisation verwendeten Form die entsprechende Gestalt zu geben braucht. Man kann auch zum besseren Anliegen die Ränder der Binde mit einer entsprechenden wulstförmigen Verstärkung versehen.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung des bindenförmigen Thermophors ist natürlich
von der sonstigen Konstruktion der Binde und des für dieselbe verwendeten Materials sowie der Art und Anordnung, des elektrisehen Heizkörpers ganz unabhängig und kann bei einer beliebigen He.izkissenart zur An Wendung gelangen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zur Wärmebehandlung des Kopfes und Halses, insbesondere wahlweise als Hals-, Stirn-, Kinn- oder Wangenkompresse verwendbarer, bindenförmiger elektrischer Thermophor, dadurch gekennzeichnet, daß das bandförmige Heizkissen (1), welches eine solche Länge besitzt, daß beim Auflegen auf Unterkiefer und Wangen gerade noch die Ohren überdeckt werden, auf einer Längsseite geradlinige Begrenzung und auf der dieser Seite gegenüberliegenden Seite eine Ausschweifung (bei 6) aufweist, welche sowohl beim Auflegen der Kompresse auf den Hals als auch auf die Wangen den empfindlichen Kehlkopiteilen zugekehrt ist und solche Form und Abmessungen besitzt, daß diese Kehlkopfteile unbedeckt bleiben, während die zweckmäßig verbreiterten Enden (7) der Kompresse in an sich bekannter Weise derart gewölbt sind, daß sie beim Auflegen auf die Ohren lediglich mit den die Ohrmuscheln umschließenden Rändern am Kopfe aufliegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP62756D 1931-04-05 1931-04-05 Elektrisches Heizkissen fuer Waermebehandlung des Kopfes und Halses Expired DE558178C (de)

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