DE558362C - Verfahren zum Stapeln und Versand von Gasen, insbesondere von Acetylen - Google Patents

Verfahren zum Stapeln und Versand von Gasen, insbesondere von Acetylen

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DE558362C
DE558362C DE1930558362D DE558362DD DE558362C DE 558362 C DE558362 C DE 558362C DE 1930558362 D DE1930558362 D DE 1930558362D DE 558362D D DE558362D D DE 558362DD DE 558362 C DE558362 C DE 558362C
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Germany
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gases
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acetylene
stacking
especially acetylene
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Expired
Application number
DE1930558362D
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English (en)
Inventor
Dr Alwin Krauss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE558362C publication Critical patent/DE558362C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
    • C10L3/02Compositions containing acetylene
    • C10L3/04Absorbing compositions, e.g. solvents

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Verfahren zum Stapeln und Versand von Gasen, insbesondere von Acetylen Es ist bekannt, Gase dadurch aufzuspeichern, daß sie unter Druck in geeigneten Lösungsmitteln gelöst werden. Für Acetylen findet seit längerem das Aceton als Lösungsmittel Anwendung. Die Neigung des Acetylens zum Zerfall, den es in komprimiertem oder in flüssigem Zustande hat, wird dadurch aufgehoben. Andererseits weist das Verfahren den Nachteil auf, daß Drucke bis zu 15 atü und höher auftreten und man infolgedessen die Aufspeicherung des Gases nur in Stahlflaschen vörnehmen kann. Außer dem Gewicht des Acetylens muß also auch die um ein Vielfaches schwerere Stahlflasche nebst dem Aceton und der porösen Füllmasse der Flasche befördert werden. Es ist ferner vorgeschlagen worden, Acetylen an Holzkohle, Silikagel o. dgl. (bei normaler Temperatur) unter Druck zu adsorbieren und auf diese Weise versandfähig zu machen. Die praktische Ausführung des Verfahrens setzt ebenfalls hohe Drucke, also die Verwendung von Stahlflaschen, voraus.
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird b..i vollständiger Sicherheit gegenüber Explosionen das tote Gewicht der Versandgefäße erheblich vermindert. Der Gedanke der Erfindung geht davon aus, Acetylen bei niedriger Temperatur, beispielsweise bei -8o' C, in geeigneten Lösungsmitteln, wie Aceton oder auch verflüssigten Gasen, wie Dimethyläther, zu lösen. Man kann so bei atmosphärem Druck wesentlich größere Gasmengen in Lösung bringen, als es nach den bisherigen Verfahren unter Anwendung von Aceton möglich war. Als Lösungsmittel sind zweckmäßig solche zu verwenden, welche einen niedrigen eigenen Dampfdruck besitzen, da hierdurch das beim Vergasen zurückerhaltene Gas weniger verunreinigt wird. Bei Verwendung verflüssigter Gase als Lösungsmittel wird die Qualität des frei werdenden Acetylens zwar etwas beeinflußt, es bleiben aber bei der Vergasung keine Rückstände.
  • Eine weitere Möglichkeit zur Ausführung des Verfahrens besteht darin, an Stelle von Absorptionsmitteln Adsorption@cnittel, wie etwa aktive Kohle oder Silikagel, anzuwenden, deren Adsorptionsfähigkeit mit sinkender Temperatur stark zunimmt. Grundsätzlich ist das Verfahren für alle Gase anwendbar, besondere Bedeutung kann ihm zur Zeit für das Acetylen beigemessen werden. Die Aufbewahrung des an die vorerwähnten Lösungsmittel bzw. Adsorbentien gebundenen Gases muß natürlich in wärmeisolierten Gefäßen erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Stapeln und Versand von Gasen, insbesondere von Acetylen, dadurch gekennzeichnet, daß die Gase bei Temperaturen unter dem Nullpunkt in Lösungsmitteln gelöst bzw. an Adsorptionsmittel gebunden und bei Atmosphärendruck in wärmeisolierten Gefäßen aufbewahrt werden.
DE1930558362D 1930-11-13 1930-11-13 Verfahren zum Stapeln und Versand von Gasen, insbesondere von Acetylen Expired DE558362C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018184B (de) * 1952-11-29 1957-10-24 Knapsack Ag Verfahren zur UEberfuehrung von Azetylen in fluessige Phase zum Zwecke des Transportes und der Lagerung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1018184B (de) * 1952-11-29 1957-10-24 Knapsack Ag Verfahren zur UEberfuehrung von Azetylen in fluessige Phase zum Zwecke des Transportes und der Lagerung

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