DE558584C - Einlage zum Aufsaugen der Mundfeuchtigkeit, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Einlage zum Aufsaugen der Mundfeuchtigkeit, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE558584C
DE558584C DE1930558584D DE558584DD DE558584C DE 558584 C DE558584 C DE 558584C DE 1930558584 D DE1930558584 D DE 1930558584D DE 558584D D DE558584D D DE 558584DD DE 558584 C DE558584 C DE 558584C
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00—Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15—Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/2051—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor characterised by the material or the structure of the inner absorbing core
    • A61F13/206—Tampons made of rolled-up material
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    • A61F13/00—Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15—Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
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    • A61F13/2002—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor characterised by the use
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Description

  • Einlage zum Aufsaugen der Mundfeuchtigkeit, insbesondere für zahnärztliche Zwecke Die Erfindung betrifft eine Einlage zum Aufsaugen der Mundfeuchtigkeit, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. Gemäß der Erfindung besteht diese Einlage aus um sich selbst spiralförmig aufgerollten Lagen eines durch Feuchtigkeit leicht zerfallenden Stoffes, z. B. saugfähigen Papiers, der von einem der Feuchtigkeit widerstehenden Stoff, z. B. saugfähiger Baumwolle, eingeschlossen wird, und die fertige Rolle wird auf ihrer Außenfläche mit einem ihr Wiederaufrollen verhindernden und im Speichel nicht löslichen Bindemittel bedeckt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i eine Einlage in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 eine Seitenansicht derselben in vergrößertem Maßstube und Fig.3 in schaubildlicher vergrößerter Darstellung die verschiedenen Lagen des weichen, flaumartigen Papiers, welches zur Herstellung der Rolle dient.
  • Die Einlage 14 (Fig. i und 2) besteht aus einem Grundstoff 15 aus stark Feuchtigkeit aufsaugendem Material, beispielsweise Papier, das eine weiche und flaumartige Faserung besitzt. In Fig. 3 sind verschiedene Lagen 16 dieses Papiers in stark vergrößertem Maßstube dargestellt, woraus sich ergibt, daß diese Lagen voneinander getrennt sind. Bei der dargestellten Ausführungsform sind fünf Papierlagen gezeigt; die Anzahl dieser Lagen ist selbstverständlich beliebig, je nach den gewünschten Ausmaßen der fertigen Rolle und dem besonderen Herstellungsverfahren für dieselbe. Bei der dargestellten Anzahl der Papierlagen ist das einzelne Papierblatt, wenn es nicht unter Druck steht, ungefähr 1,6 bis 2,4inm stark. Dieses verwendete Papier hat, obwohl es stark Feuchtigkeit absorbierend ist, die Eigenschaft, wenn es feucht wird, zusammenzufallen. Um dies zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung mit diesem stark absorbierenden Papier 16 eine Lage von gleichfalls Feuchtigkeit absorbierender Baumwolle 17 bei der Herstellung der Rolle zusammen verarbeitet. Die Baumvolle ist jedoch weniger stark absorbierend als das Papier und besitzt die Eigenschaft, daß sie, wenn sie angefeuchtet wird, nicht zusammenfällt wie das Papier. Diese beiden verschiedenen Lagen werden derart miteinander verbunden, daß die Baumwollage als Stütze für die Papierlage dient und dadurch den Zerfall des Papiers verhindert. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das absorbierende Papier kernartig in der Rolle angeordnet, und die gleichfalls absorbierende Baumwolle wirkt als Deck- oder Schutzlage für den leicht zerfallenden Papierkern.
  • Gemäß der Erfindung werden diese beider, verschiedenartigen Lagen durch Aufrollen des absorbierenden Papiers und dann durch Aufrollen der absorbierenden Baumwolle um das Papier herum hergestellt. Ein Teil der Bäumwolle ragt zwischen einige Rollengänge des Papiers hinein. Die Lagen der beiden verschiedenen Stoffe zueinander sind derart, daß, wenn die Rolle vollkommen aufgerollt ist, die Baumwollschicht eine vollkommene Schutzhülle um das Papier bildet, so daß die Papierlage nicht an die Oberfläche der Rolle kommt, wie sich deutlich aus Fig.2 ergibt.
  • Die besten Ergebnisse derartiger Rollen -,werden erzielt, wenn die Fasern des Papiers sich in der Längsrichtung der fertigen Rolle erstreckten, da sich dadurch das Papier weniger leicht wieder aufrollt, als wenn die Fasern sich in der Längsrichtung der Papierlagen, d. h. also in der Rollrichtung, erstrecken würden. Bei der dargestellten Ausführungsform erstrecken sich die Fasern-der absorbierenden Baumwolle ebenso wie die Fasern des absorbierenden Papiers in der Längsrichtung der fertigen Rolle.
  • Der äußere Umfang der fertigen Rolle wird mit einem zweckentsprechenden Binde-oder Klebemittel bedeckt, z. B. einem Belag 18 von Stärke, welche das äußere Ende der Baumwolle an dem vorigen Rollengang derselben befestigt und dadurch ein Wiederaufwickeln der Rolle verhindert. Die außen an der Rolle angebrachte Stärke hält die Teilchen oder Fasern der Baumwolle nieder, so daß trotzdem eine weiche und nachgiebige äußere Rollenoberfläche entsteht. Die auf diese Weise hergestellten Rollen können miteinander in Berührung gebracht werden, ohne daß sie aneinander ankleben, da nämlich der äußere Klebmittelbelag verhältnismäßig unlöslich -ist, so daß die Rolle sich nicht auflöst, wenn sie mit dem Speichel des Mundes in Berührung kommt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einlage- zum Aufsaugen der Mundfeuchtigkeit, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch Feuchtigkeit leicht zerfallender Stoff, z. B. saugfähiges Papier, in mehreren Lagen um sich selbst spiralförmig aufgerollt, von einem der Feuchtigkeit widerstehenden Stoff, z. B. saugfähiger Baumwolle, eingeschlossen wird und die fertige Rolle auf ihrer Außenfläche mit einem ihr Wiederaufrollen verhindernden und im Speichel nicht löslichen Bindemittel bedeckt wird.
  2. 2. Einlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die saugfähige Papierrolle umhüllende Baumwolle zwischen die letzten Windungen des Papiers hineinragt.
  3. 3. Einlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern der die Einlage bildenden Stoffe, . insbesondere des Papiers, in der Längsrichtung der Rolle verlaufen.
DE1930558584D 1930-04-26 1930-04-26 Einlage zum Aufsaugen der Mundfeuchtigkeit, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE558584C (de)

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