DE55965C - Antriebvorrichtung für mechanische Musikwerke - Google Patents

Antriebvorrichtung für mechanische Musikwerke

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DE55965C
DE55965C DENDAT55965D DE55965DA DE55965C DE 55965 C DE55965 C DE 55965C DE NDAT55965 D DENDAT55965 D DE NDAT55965D DE 55965D A DE55965D A DE 55965DA DE 55965 C DE55965 C DE 55965C
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spring
wheel
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drive mechanism
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Expired - Lifetime
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DENDAT55965D
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Original Assignee
AKTIENGESELLSCHAFT „FABRIK LEIPZIGER MUSIKWERKE", VORM. PAUL EHRLICH & Co. in Gohlis bei Leipzig
Publication of DE55965C publication Critical patent/DE55965C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03GSPRING, WEIGHT, INERTIA OR LIKE MOTORS; MECHANICAL-POWER PRODUCING DEVICES OR MECHANISMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR OR USING ENERGY SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03G1/00Spring motors
    • F03G1/02Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil
    • F03G1/022Spring motors characterised by shape or material of spring, e.g. helical, spiral, coil using spiral springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der zur Erläuterung der Erfindung bestimmten Zeichnung ist die Triebfeder a, Fig. ι und 3, in ein Federhaus b eingeschlossen, welches mit dem zur, weiteren Uebertragung der Antriebbewegung dienenden Zahnrad c fest verbunden ist. Als Aufziehmaschine tritt beispielsweise ein auf Kurbelwelle d mit Schwungrad dl wirkendes Trittwerk d2 da auf (Fig. 1 und 2).
Die Feder α ist mit ihrem einen Ende (bei α1) auf der bei e1 e1 drehbar gelagerten Welle e befestigt, mit ihrem anderen Ende (bei a2) am Federhaus b. Dieses letztere, somit auch das Rad c, sitzt lose auf der Welle e, ebenso der Arm //, welcher mittelst Verbindungsstange f1 und Kurbel/2 in schwingende Bewegung um e versetzt wird; dahingegen ist das Keilnuthenrad g mit der Welle e fest verbunden. Der Arm f trägt eine um fB drehbare keilförmige Klinke g1, welche beim Aufwärtsgange des Armes in der Nuth des Rades g unthätig schleift und am oberen Hubende mit ihrer vorderen, keilförmig zugeschärften Spitze gs unter eine Rolle k läuft und sich so aus der Nuth des Rades g aushebt, beim. Abwärtsgange dagegen, sich in die Keilnüth von g einlegend und festklemmend, dieses Rad g in der Pfeilrichtung (Fig. 2) mitnimmt und somit anspannend auf die Triebfeder einwirkt.
Eine Gegenklinke g2 verhindert jedes etwaige Zurückgehen von g.
Ist die Geschwindigkeit des Anspannens eine gröfsere als die des Ablaufens der Feder, so würde bald eine Ueberspannung derselben eintreten. In solchem Falle löst sich die Klinke g1 selbsttätig für eine gewisse Zeit aus, derart, dafs sie, obwohl fortgesetzt mit dem Arm f hin- und herschwingend, doch dem Rad g so lange keinen weiteren Bewegungsantrieb ertheilt, als bis die Federspannung wieder unter einen gewissen Grad herabgesunken ist.
Eine diesen Bedingungen genügende Klinkenauslösevorrichtung kann wie folgt beschaffen sein:
Man ordnet am Federhaus b ein stets der Triebfederwindung anliegendes Stück h1, Fig. 1, an, lagert also z. B. am Rad c bei h einen jenes Stück h1 tragenden Hebel, welcher durch einen Schlitz bei h°, Fig. 2 und 4, ins Innere des Federhauses hineinzuragen und sich mit h1 gegen eine Kante der Feder α zu legen vermag. Ein zweiter Hebel h2, dessen Lagerung in der Nähe von h erfolgt und welcher mit seinem unteren gegabelten Ende die Welle e frei umfafst, legt sich gegen den vorigen Hebel W- mit einem von der Stärke einer Feder i abhängigen Druck.
Die Zeichnung stellt die Triebfeder a in nahezu abgelaufenem Zustande dar; wenn überspannt, nimmt sie die gestrichelt verzeichnete Lage ein (Fig. 3), d. h. wird in sich zusammengezogen, so dafs die obere Ausbiegung etwa von a3 nach ai rückt. Hierbei sinkt das Stück h1 in die gestrichelte Lage (Fig. 1) zurück, unterstützt von dem auf Hebel h2 lastenden Federdruck i. Auch Hebel h2 gelangt demzufolge in eine andere, nämlich die ge-
strichelt verzeichnete Stellung, wobei er eine die Welle e frei mit langem Loch umgreifende Schiene / mit dem Druck der Feder i fest gegen die Nabe des Rades, g prefst. Die in Fig. 7 besonders dargestellte Schiene Z steht bei I1 mit dem KlinkenstUck gl in Bolzenverbindung, nimmt also an dessen Bewegungen Antheil. Wird sie nun bei überspannter Feder a durch das untere gabelartige Ende des Hebels h2 gegen die Nabe des Rades g, wie vorerwähnt, scharf angedrückt, so bewirkt die dabei erweckte Reibung, dafs die Klinke gl, wenn einmal durch Rolle k ausgehoben, auch beim Rückwärtsgange ausgehoben bleibt, mithin das Keilnuthenrad g nicht treibend zu beeinflussen vermag. Erst nachdem die Triebfeder α bis zu gewissem Grade abgelaufen ist und somit die Hebel h1 h2 wieder so weit zurückgeführt hat, dafs kein Festklemmen des unteren Endes von I mehr stattfindet, wirkt die Klinke gl von neuem treibend auf das Rad g, d. h. anspannend auf die Triebfeder ein.
Die Fig. 5 und 6 veranschaulichen das Antriebwerk beispielsweise in Anwendung auf ein Drehklavier, wie solches unter No. 41036 uns patentirt ist. Die den Tastenanschlag vermittelnde Daumenwalze tritt bei m auf, die Notenschablone bei n. Es erhellt nun, wie die zufolge der oben beschriebenen Einrichtung erzielte regelmäfsige Umdrehung des Rades c durch eine Vorgelegswelle 0 unter Vermittelung von Rad c1 und Kegelrädern ρ auf die Daumenwalze m übertragen werden kann und durch Kegelräder q, Welle r und nach Bedarf noch anderweitem Zwischengetriebe auf das eine Rad s eines den Notenschablonenrand zwischen sich nehmenden Reibungsräderwerkes. Bei t mag noch ein WindflUgelrad u betrieben werden zur Sicherung möglichster Gleichförmigkeit der Bewegung.
Die Vorzüge des erläuterten Antriebwerkes ergeben sich, sobald erwogen wird, dafs zur Erzielung der gleichen Wirkung bei Verwendung eines gewöhnlichen Uhrwerkes oder Gewichtsaufzuges sehr grofse Federgehäuse mit starken kostspieligen Federn oder grofse Gewichte mit zusammengesetztem Räderübertragungswerk und erhebliche Fallräume für jene erforderlich wären; und während hierbei immer noch die Dauer der Bewegung begrenzt ist durch die Notwendigkeit eines Aufzuges der Feder oder des Gewichtes innerhalb gewisser Zeiträume, findet solche Beschränkung bei dem vorliegenden Antrieb werk nicht statt, indem erwähntes Aufziehen beständig (z. B. durch die Fufstritte) geschieht, ohne dafs die gleichmäfsig antreibende Feder- oder Gewichtskraft in ihrer Wirkung unterbrochen wird.

Claims (2)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Ein Antriebwerk, bei welchem zwischen eine Kleinkraftmaschine (dB d2 d) und das die Ahtriebbewegung fortpflanzende Rad (c) eine Feder (a) oder ein Aufzuggewicht derart eingeschaltet bezw. mit der Welle (e) einer Klinkvorrichtung (g g1) und mit dem Rad c verbunden wird, um als Spannungsregler wirken bezw. zur Erzielung eines gleichmäfsigen Ganges auch bei ungleichmäfsiger Arbeit der Kraftmaschine beitragen . zu können, wobei jedem Ueberspannen der Feder oder Ueberwindung des Gewichtes eine Auslösevorrichtung vorbeugt, welche das Aufziehwerk in diesem Falle auslöst, rechtzeitig aber vor abgelaufener Feder oder Gewicht wieder zur Bethätigung gelangen läfst.
  2. 2. Eine Auslösevorrichtung für das unter 1. gekennzeichnete Antriebwerk, bestehend aus einem gegen ein stets der Triebfeder (a) anliegendes Stück (W) sich lehnenden Hebel (h2), welcher beim Zurückweichen des letzteren einer Feder (c) das Festklemmen einer Schiene (I) mit der Wirkung eines Ausrückens der Klinke (g1) aus dem die Triebfeder mittelbar aufziehenden Rade (g) ermöglicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55965D Antriebvorrichtung für mechanische Musikwerke Expired - Lifetime DE55965C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4549067A (en) * 1982-11-04 1985-10-22 Dr. Ing. Rudolf Hell Gmbh Method for checking printing form surfaces engraved by means of an electron beam

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4549067A (en) * 1982-11-04 1985-10-22 Dr. Ing. Rudolf Hell Gmbh Method for checking printing form surfaces engraved by means of an electron beam

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