DE563848C - Hydraulische Vorrichtung zum Schuetteln von in Formen eingebrachten plastischen Massen - Google Patents

Hydraulische Vorrichtung zum Schuetteln von in Formen eingebrachten plastischen Massen

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DE563848C
DE563848C DEST49194D DEST049194D DE563848C DE 563848 C DE563848 C DE 563848C DE ST49194 D DEST49194 D DE ST49194D DE ST049194 D DEST049194 D DE ST049194D DE 563848 C DE563848 C DE 563848C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C19/00Dental auxiliary appliances

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Description

  • Hydraulische Vorrichtung zum Schütteln von in Formen eingebrachten plastischen Massen Vorliegende Erfindung betrifft eine hydraulische Vorrichtung zum Einschütteln von Gipsbrei und ähnlichen plastischen Materialien in Formen.
  • Bisher wurde in der Zahntechnik das Gießen von Gipsmodellen von Hand durch Eindrücken oder Einschütteln der ?Masse in die Modelle ausgeführt, was jedoch zeitraubend war und oft Fehlgüsse ergab.
  • Es sind auch schon elektrische oder mechanische Schüttelapparate zu diesem Zweck vorgeschlagen worden, dieselben waren indessen aus beweglichen Teilen kompliziert aufgebaut. und die erzeugteSchüttelbewegung war nicht leicht regulierbar und im allgemeinen zu hart.
  • Diese Übelstände werden nun bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß über das Kopfende eines Sockelkörpers eine von einer elastischen Haube eingehüllte Membran gespannt ist, «-elche das obere Einlaufende einer zentralen Ablaufbohrung sowie den Auslauf einer das Einlaufende umgebenden Ringkammer für einströmendes Druckwasser abschließt, derart, daß das in die Ringkammer einströmende Druckwasser die Membran bei seinem Austritt aus der Ringkammer intermittierend hebt und zurückgehen läßt, und hierdurch die Haube eine Sch«-ingbei-egung ausführt. Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung in senkrechtem Schnitt dargestellt.
  • Die dargestellte Vorrichtung weist einen Sockelkörper i aus Guß oder Spritzguß auf. Dieser Sockelkörper hat eine zentrale senkrechte Bohrung 2, welche am oberen Einlaufende in einen Trichter 3 ausmündet, der von einer Ringkammer d. umgeben ist. Der haubenförmige Kopfteil des Sockelkörpers weist einige Düsenlöcher 5 auf, welche den Auslauf der Ringkammer d. nach außen bilden. Der untere Teil des Sockelkörpers enthält eine große Kammer 6, in welche die zentrale Bohrung 2 ausmündet, und an welche ein Ablaufstutzen ; angeschlossen ist. Parallel zur zentralen Bohrung 2 durchzieht eine ebenfalls senkrechte Bohrung 8 den Sockelkörper, deren unteres Ende mit einer waagerechten Bohrung an einem Zuflußstutzen 9 ausmündet, während ihr oberes Ende in die Ringkammer ¢ ausmündet. Über den Kopfteil des Sockelkörpers i ist eine Weichgummimembran io gespannt, welche mittels einer Überwurfmutter i i und einem Dichtungsring 12 festgehalten ist. Dieselbe schließt die obere Öffnung der zentralen Bohrung 2 sowie die Düsenlöcher 5 ab. L'rber den ganzen Kopfteil des Apparates ist eine Weichgummihaube 13 gestülpt, welche in der Mitte eine Verdickung und am unteren Rand einen unter die Überwurfmutter greifenden Wulst hat. In den Sockelkörper ist seitlich eine Regulierschraube 14 eingeschraubt, deren Gewindebohrung durch einen kleinen Kanal unmittelbar mit der Kammer 6 in Verbindung steht und durch einen an der Schraube sitzenden Konus id.a gänzlich gegen die Außenluft abgeschlossen werden kann. Zur Regelung des Durchlasses der Leitung 8 dient ein Hahnreiber 15, welcher am Ende eines Schaftes 16 sitzt, der durch eine in den Sockelkörper i seitlich eingeschraubte Stopfbüchse 17 hindurchgeführt ist und zur Betätigung einen Kopf 16a trägt.
  • Die Vorrichtung wird mittels einer am Stutzen g befestigten Verbindungsleitung an eine Druckwasserleitung angeschlossen, und am Stutzen 7 wird eine Ablaufleitung befestigt.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Sobald Druckwasser durch die Bohrung 8 eintritt, fließt dasselbe durch die Düsenlöcher 5, indem es die Gummimembran io anliebt, und fließt durch die obere Öffnung des Trichters 3 und durch die zentrale Bohrung in die Kammer 6, aus welcher es schließlich abfließt, worauf die Membran die Trichteröffnung wieder abschließt. Dieser Vorgang wiederholt sich intermittierend in rascher Folge, wobei die Haube 13 in entsprechender Vibrationsbewegung gehoben und gesenkt wird. Hierbei besteht in der Kammer 6, aus welcher das Wasser durch 7 abfließt, durch die intermittierend eintretende Kompression der eingeschlossenen Luft ein Gegendruck, welcher mittels der Regulierschraube 14 erhöht oder verringert werden kann, so daß die Vibration in gewünschter Weise verstärkt oder gedämpft werden kann. Die Menge Vibrationen in der Zeiteinheit hängt in erster Linie von der durchströmenden Wassermenge ab, und diese kann mittels des Hahns 15 geregelt werden.
  • Die den Gipsbrei enthaltende Gußform wird auf die Haube 13 aufgestellt, und der Gußinhalt ist in kürzester Zeit völlig dicht geschüttelt. Je nachdem man die Gußform in der Mitte oder am Rande der Haube aufsetzt, hat man es in der Hand, Schwingungen von mehr oder weniger großer Amplitude auf dieselbe einwirken zu lassen, da die Stärke der Schwingungen natürlich von der Mitte gegen den Rand zu abnimmt.
  • Die Vorrichtung besitzt keinerlei mechanischer Abnutzung unterworfene Teile und arbeitet so gut wie geräuschlos.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hydraulische Vorrichtung zum Schütteln von Gipsbrei und ähnlichen plastischen Materialien in Formen, dadurch gekennzeichnet, daß über das Kopfende eines Sockelkörpers (i) eine von einer elastischen Haube (13) eingehüllte Membran (io) gespannt ist, welche das obere Einlaufende einer zentralen Ablaufbohrung (a) sowie den Auslauf (5) einer das Einlaufende umgebenden Ringkammer (.4) für einströmendes Druckwasser abschließt, derart, daß das in die Ringkammer (d.) einströmende Wasser die Membran (i o) bei seinem Austritt aus der Ringkammer intermittierend hebt und zurückgehen läßt, und hierdurch die Haube (13) eine Schwingbewegung ausführt.
  2. 2. Hyd,raulisclie Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer nach der Ringkammer (4) fÜhrenden Zuleitungsbohrung für Druckwasser ein Regelorgan (15) angeordnet ist.
  3. 3. Hydraulische Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Ablaufbohrung (z) in eine Luftkammer (6) des Sockelkörpers (i) ausmündet, aus welcher das Wasser abfließt, und welche durch eine Bohrung mit eingesetztem Regelorgan (14) mit der Außenluft in Verbindung steht.
DEST49194D 1932-03-10 1932-04-12 Hydraulische Vorrichtung zum Schuetteln von in Formen eingebrachten plastischen Massen Expired DE563848C (de)

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