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Schaltungsanordnung für Förderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Förderanlagen mit w_ahl-_
weisem Verkehr, in denen Gruppen von 13etriebsstellen an eigenen, für sich betriebenen
Verkehrswegen liegen, und bezweckt, einen wirtschaftlichen Verkehr aller an verschiedonen
Vekehrswegen liegenden Stationen zu ermöglichen. Es ist bekannt, beispielsweise
in _Haux-ohrpostan_lagen, mehrere Poststellen an eine Kreisleitung zu legen und
mehrere derartige Kreisleitungen untereinander durch eine Trommelweiche zu verbinden,
die gleichzeitig als Zwischenempfänger dient und mit besonderen Schaltelementen
für die Einspeicherung des Büchsenzieles ausgerüstet ist. Die Erfindung vermeidet
das der bekannten Anordnung zugrunde liegende Konstruktionselement einer mit besonderen
Schalteinrichtungen ausgestatteten Trommelweiche. Durch die Verwendung von Fernsprechwählern
als Zielschaltspeicher, deren Kontakte in das Vielfachfeld der Sendetasten geschaltet
sind, läßt es sich erreichen, daß die Übergangsstelle zwischen zwei voneinander
getrennten Förderstrecken aus den gebräuchlichen Empfangs- und Sendegeräten gebildet
werden kann. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin. * daß bestehende
Anlagen in einfachster Weise für den Übergangsverkehr hingestaltet «-erden können.
Die Erfindung besteht in der Verwendung eines aus einem Wähler bestehenden Schaltspeichers,
dessen Kontakte in das Vielfachfeld der Sendetasten .für die Betriebsstellenwahl
geschaltet sind, und dessen Anreizrelais mit den entsprechenden Tasten für die Förderstreckenwahl
verbünden ist.
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In der Abb. i ist schematisch eine Hausrohrpostanlage dargestellt,
die aus den beiden Ringen I und 1I besteht. An jedem Ring liegen beispielsweise
6 Stationen, von denen jede. _senden und empfangen bann: -Die =@1nläge soll mit
Saugluft betrieben werden, und zwar ist für jeden Ring ein Gebläse G, G. vorgesehen.
Der Luftstrom fließt in Pfeilrichtung. Jeder Ring besitzt eine Schleuse S i. S=.
Station 12 ist der Ausgangspunkt aus dem Ring I für den Verkehr nach Ring 1I, Station
21 ist der Ausgangspunkt für Büchsen aus Ring II nach Ring I. jede normale Station
besitzt eine Haltevorrichtung im Sender, die durch den Verriegelungsmagneten L'11
gesteuert wird. Eine in den Sender geführte Büchse wird durch die Haltevorrichtung
so lange festgehalten, bis die zu befahrende Strecke als frei ausgeprüft ist. Dann
wird Vill erregt und die Büchse freigegeben. Durch Erregen des Weichenmagneten TIM
wird beim Empfänger die Weiche auf Ausschleusen gestellt. Im Ausschleuskanal liegt
ein Kontakt tk, der von der ausgeschleusten Büchse vorübergehend geschlossen wird.
Dadurch werden die Sperrungen für die Fahrstrecke wieder aufgehoben und der Ruhezustand
hergestellt.
jede Station besitzt zwei Tastenstreifen, von denen der- eine (der Einerstreifen)
die Stationen im eigenen Ring kennzeichnet, während der andere (der -Zehnerstreifen)
für jeden Ring je eine Taste aufweist. Für den Verkehr im eigenen Ring wird nur
die betreffende Stationstaste (Einertaste) niedergedrückt. Bei Verkehr in anderen
Ringen wird zuerst die betreffende Ringtaste (Zehnertaste), dann diejenige Einertaste
gedrückt, die der Nummer der betreffenden Station im anderen Ring entspricht. Bei
Abfahrt der Büchse wird bei Verkehr im eigenen Ringe in bekannter Weise die von
der Büchse zu durchfahrende Strecke derartig selbsttätig gesperrt, daß von den zwischen
Sender und Empfänger liegenden Stationen keine senden kann und von den übrigen Stationen
keine in den gesperrten Abschnitt hineinsenden kann. Die übrigen Verkehrsmöglichkeiten
sind frei. Bei Ankunft der Büchse wird diese Sperrung aufgehoben. Bei Verkehr in
einen anderen Ring, beispielsweise von I nach II, wird zunächst aus Ring I von der
sendenden Station bis zum Ausgangspunkt 12 gesperrt. Nach Ausfahrt aus der Weiche
12 wird die Sperrung aufgehoben und dadurch der Ring I wieder frei. Die Büchse durchfährt
dann die Klappe Ki und gelangt in die Verbindungsstrecke T11, die zweckmäßig als
Fallstrecke ausgeführt ist, bis zur Haltevorrichtung T11L1#.1, die wie die Haltevorrichtung
eines Stationssenders einer Station 21 dem Ringe II eingeordnet ist. Wenn die im
Ring II zu durchfahrende Strecke frei geworden ist, gelangt die Büchse zur Abfahrt.
Dabei wird die Fahrstrecke im Ringe II gesperrt und zugleich die Weiche des Empfängers
gemäß der im elektrischen -Speicher aufgespeicherten Stationsnummer eingestellt.
Die Einstellung des Speichers entsprechend der gedrückten Einertaste erfolgt im
Augenblick der Abfahrt vom Sender im Ringe I. Nach Ankunft der Büchse im Empfänger
wird auch diese Sperrung wieder aufgehoben.
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Genau die gleichen Vorgänge spielen sich beim Verkehr aus dem Ring
II in den Ring I in umgekehrter Reihenfolge ab. In der Abb. i wird aus Gründen der
Übersichtlichkeit und Einfachheit der Darstellung nur ein aus zwei Ringen bestehendes
System gezeigt. Damit soll jedoch der Erfindungsgedanke nicht auf derartige Anlagen
beschränkt werden. Die Anwendung von beliebig vielen Ringen liegt im Bereich einer
jedem Fachmann geläufigen Maßnahme.
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Das gleiche gilt in bezug auf die Abb.3, in der die schaltungstechnischen
Mittel gezeigt werden. Hier ist nur der für den Verkehr vom Ring I in den Ring Il
notwendige Bedarf an Schaltmitteln dargestellt. Der gleiche Aufwand würde für den
Gegenverkehr notwendig sein.
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Die Erfindung ist aber auch nicht auf Ringsysteme beschränkt. Abb.
2 zeigt schematisch eine Förderanlage, die aus zwei voneinander getrennten, für
sich betriebenen Förderwegen I und II bestehen. Bei der dort gezeigten Betriebsweise
sind di@' einzelnen Förderstrecken, zwischen denen ein übergangsverkehr stattfinden
soll, keine geschlossenen Ringe. Sender S und Empfänger E einer Station sind hierbei
verschiedenen Förderstrecken zugeordnet. Die verwendeten Bezugszeichen in Abb. 2
haben die gleiche Bedeutung wie die entsprechenden Bezugszeichen in Abb. i.
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Es sei nun die Wirkungsweise der Schaltung an Hand der Abb.3 im einzelnen
beschrieben, und zwar werde zunächst eine Sendung von Station i nach Station 6 im
Ring I betrachtet; danach eine Sendung von Station i im Ring I nach Station 6 im
Ring II. I. Vorbereitung An jeder Sendestelle befindet sich zur Auswahl der gewünschten
Empfangsstelle ein Tastensatz, der aus einer Anzahl Zehnertasten ZT1, ZT2. . . zur
Bestimmung des Ringes, in dem die gewünschte Station liegt, und einer Anzahl Einertasten
ET1, ET.. . . zur Bestimmung der Station in dem gewählten Ring besteht. Wenn
die sendende und empfangende Station in dem gleichen Ring liegen, so ist das Bestimmen
des Ringes durch Niederdrücken der entsprechenden Zehnertaste nicht erforderlich.
Die Wahl der Zielstation erfolgt dann lediglich durch Niederdrücken einer der Einertasten
ET1, ET,. . . In dem zu betrachtenden Beispiel einer Sendung von der Station
i nach der Station 6 im Ring I wird daher nach Einführen einer Büchse in den Sender
nur die Taste ET, niedergedrückt. Die Büchse wird zunächst durch eine Haltevorrichtung
festgehalten, die von einem Verriegelungsmagneten T111,11 ausgelöst werden kann.
Durch Einführen der Büchse in den Sender wird ein Kontakt k1 I in der Rohrseitenwand
geschlossen. Die Tasten ET" ET.. . . und ZT1, ZT2. . . sind
sperrend und werden durch einen besonderen Magneten AM, wieder ausgelöst.
Gleichzeitig werden, wenn eine der Tasten ET, his ET, gedrückt wird,
die Kontakte ski I und sk1 II betätigt. Folgender Stromkreis kommt dadurch
zustande: i. Erde. sk1 II, Relais R, Batterie. Relais R schaltet mit seinem
Kontakt r II die Verteilerrelaiskette ein, die aus den jeder Station zugeordneten
V-Relais besteht.
Zunächst wird das Z'-Relais der Station i erregt:
2. Erde, l'1, r II, Batterie.
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!'1 schaltet mit seinem Kontakt v1 III das nicht gezeigte Relais V.
der Station 2 ein: 3. Batterie, v1 11I, I'., Erde. I". schaltet i'y an und so fort,
bis Relais I' c mit seinem Kontakt v, III Relais I'" erregt. Durch das letzte Relais
der Verteilerkette, in unserem Falle h12, wird das Relais R über Kontakt v, III
kurzgeschlossen, so daß es zihfiillt. Darauf fällt auch Relais 1#'.l ab. Während
dieser Abfallzeit wird über die Kontakte v1 I und v1 II der. Anzugsstromkreis für
Glas Prüfrelais P1 geschlossen, da Kontakt v1 I erst öffnet, nachdem Kontakt v1
II schon zurückgefallen ist. Obwohl die Zeit, in der die beiden Kontakte gleichzeitig
geschlossen sind, nur kurz ist, so genügt sie doch, um das Relais P, anziehen zu
lassen. 4. Erde, skl I, k, I, sp1I, z11, v1II, v11, P, Wicklung
I, r II, Batterie.
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P1 schließt für sich einen Haltestromkreis: 5. Batterie, P, Wicklung
II, p1 1, a. II1, p, I,
a I II und p I, Kontakte der weiteren Stationen, Aß,
Ausschleuskontakt tks, a, I, sp, 11I, Taste ETe in Station i über die Tasten ETG,
ET4, ET, ET., ET" skzl I nach sp, II, 2l 1I, p1 III, Erde. Durch Ansprechen
des in dein Haltestromkreis des Prüfrelais liegenden Relais A6 wird die Empfängerweiche
mit Hilfe des Magneten lT,'31a auf Empfang eingestellt: 6. Erde, a, IV, WM", Batterie.
Relais As legt über Kontakt a6 1 Erde an den Haltekreis für das Prüfrelais, so daß
die Erregung der Relais P1 und So unabhängig wird von der Einstellung der Wähleinrichtung
an der Sendestelle.
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;. Batterie, P, II, p1 I, a2 IIl, p2 I, a III und p I, Kontakte der
weiteren Stationen, Aa, tke, a, I, Erde.
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Über Kontakt p1 III ist gleichzeitig das Anlaßrelais AN erregt
worden, das seinerseits mit Hilfe seines Kontaktes ein Starkstromschütz (nicht gezeigt)
steuert, um den Motor für das Gebläse in Gang zu setzen. 11. Sperrung der
zu befahrenden Rohrstrecke Der zu befahrende Streckenabschnitt muß so gesperrt sein,
daß t. Sendungen von Stationen, die im befahrenen Streckenabschnitt liegen, nicht
stattfinden können, a. Sendungen von außenliegenden Stationen zu einer im befahrenen
Streckenabschnitt liegenden Station verhindert werden, 3. Sendungen über den befahrenen
Strekkenabschnitt hinweg nicht möglich sind.
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Zu i. Durch Ansprechen des Relais A der Empfangsstation werden über
den Kontakt a II die Sperrelais Sp der in dem befahrenen Streckenabschnitt liegenden
Stationen erregt, wobei das Prüfrelais P der Sendestelle mit dem Kontakt p II die
Sperrelais außenliegender Stationen abtrennt. Die Anzugsstromkreise der Prüfrelais
der Zwischenstationen sind an den Kontakten sp I durch die Erregung der Sp-Relais
unterbrochen (s. Stromlauf 1.).
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Zu 2. Die A-Relais der im befahrenen Strekkenabschnitt liegenden Stationen
sind bei sp III abgetrennt, so daß kein A-Relais einer Zwischenstelle zur Einstellung
der Weiche erregt werden kann. Würde der Kontakt sp III nicht vorgesehen sein, so
könnte nämlich durch Betätigung der Wähleinrichtung einer außenliegenden Station,
die in den befahrenen Streckenabschnitt hineinsenden will, das A-Relais einer Zwischenstelle
erregt werden, obwohl der Prüfstromkreis für die außenliegende Station bei Kontakt
p I der bereits sendenden Stelle aufgetrennt ist.
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Zu 3. Das Prüfrelais einer Station, das über den befahrenen Abschnitt
hinwegsenden will, kann sich nicht halten, und das A-Relais der eingestellten Station
kann nicht erregt werden, da das P-Relais der bereits sendenden Station und das
A-Relais der empfangenden Station ein dem befahrenen Streckenabschnitt entsprechendes
Stück vom Prüfstromkreis bei p I und d III abschalten. III. Sendung Da auch das
Relais Spl der sendenden Station i durch das Relais As der Empfangsstelle über Kontakt
a, II erregt wird, so wird der Verriegelungsmagnet M111 über Kontakt sp, II eingeschaltet.
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B. Batterie, 1='M, sp, 1I, z1 1I, p1 III, Erde. Durch VMl wird die
Sperreinrichtung im Sender ausgelöst, so daß die Büchse abfahren kann. Beim Verlassen
des Senders schließt die Büchse den Fahrrohrkontakt hl 11 kurzzeitig, über den das
Relais Z1 erregt wird: 9. Batterie, Z1, k1 II, Erde.
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Relais Z1 hält sich über den eigenen Kontakt 2l II, bis die Büchse
an der Bestimmungsstation ankommt und P1 abfällt.
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i o. Batterie, Z1, 2l II, p1III, Erde.
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Der Anzugsstromkreis für das Prüfrelais P1 wird durch Kontakt , I
unterbrochen, da das
Sperrelais Spl durch Öffnung des Kontaktes
z1 III abfällt und somit Kontakt spi I in die Ruhelage zurückkehrt.
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Der Fahrrohrkontakt k1 I kehrt nach Abfahrt der Büchse gleichfalls
in die Ruhelage zurück, so daß der Auslösemagnet für den Tastensatz anzieht: i i.
Erde, sklI, k1 I, b1II, AMI, Batterie. Die gedrückte Taste ET6 kehrt dadurch
in die Ruhelage zurück, wobei auch gleichzeitig die Kontakte skl I und ski II sich
wieder öffnen.
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Obwohl die abgesandte Büchse noch nicht an der Bestimmungsstation
angekommen ist, kann bereits eine neue Sendung vorbereitet werden. Durch Kontakt
z1 III ist der Stromkreis für das Relais Spl unterbrochen, so daß eine neueingeführte
Büchse an der Abfahrt gehindert ist, da der Verriegelungsmagnet VMl über Kontakt
sp, II noch nicht erregt werden kann. Der Prüfstromkreis (s. Stromlauf 7) bleibt
so lange bestehen, bis die Rohrpostbüchse an der Bestimmungsstation ankommt. Bei
Ankunft der Büchse in der Empfangsstelle wird der Ausschleuskontakt tko kurz geöffnet.
Relais P1 und A, fallen ab. Die Weiche in der Station 6 kehrt in die Ruhelage zurück,
da der Magnet Ib"1VI" durch Öffnung des Kontaktes a6 IV seine Erregung verliert.
Gleichfalls wird durch Kontakt a, II der Stromkreis für die Sperrelais der Zwischenstellen
im-vorliegenden Falle Spe bis Sp, unterbrochen.
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Es werde nun eine Sendung von Station i im Ring I nach Station 6'
im Ring II beschrieben. Mit Rücksicht auf die ausführliche Beschreibung für den
Verkehr im eigenen Ring können nun die Vorgänge, soweit sie gleich oder entsprechend
sind, kürzer behandelt werden.
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In der Station i Ring I werde eine Büchse in den Sender eingeführt
und die Taste ZT2 im Zehnerstreifen und die Taste ET, im Einerstreifen niedergedrückt.
Es treten nun wieder dieselben Vorgänge auf, wie vorher beschrieben: --Ansprechen
aller V-Relais und Abfallen nacheinander usw. Wenn Relais P1 anspricht, werden durch
eine Umschaltung eines am Zehnertastenstreifen gemeinsamen Kontaktes skzl
I, der ebenso wie der Kontakt skz1II betätigt wird, sobald irgendeine der
Zehnertasten gedrückt wird, die Einertasten zunächst von der Prüfleitung abgetrennt.
Der Prüfkreis verläuft nun über: 12. Erde, p1 III, z1 II, - sp, II, skzl
I (be-
tätigt), Zehnerstreifentasten ZTl und ZT2, Vielfachleitung 2, Kontakt
1z12 II, spl2 III, a12 I, tk12, A12, pc I a, III über alle dazwischenliegenden Kontakte
p I und a III bis p1 I (erregt), Relais P, II, Batterie. Hierin spricht A12
an. Die Sperrvorgänge sind nun die gleichen wie bei dem vorher beschriebenen Beispiel.
Es werden nun die neuen Schaltmaßnahmen geschildert.
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V achdem in der Sendestation Relais Spl angesprochen hat, wird durch
sp1II der Prüfkreis über die Zehnertasten wieder geöffnet und der Verriegelungsmagnet
VMl der Haltevorrichtung zum Anziehen gebracht; parallel dazu spricht auch Relais
B1 über den Zehnertastenstreifenkontakt skzi II an. Relais B1 bindet sich über:
13. Erde, h"III, blIII, B,II, Batterie. Kontakt bi I legt Erde von p1 III an die
Einertastenstreifen.
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Relais A12 legt mit seinem Kontakt a12 IV an den Magneten eines Schrittschaltwerkes
DM" einen Unterbrecher U, der in bestimmtem Rhythmus den Kontakt erdet. Dadurch
wird der Schrittschalter, der die beiden Arme W" I und Wl2II besitzt, schrittweise
fortgeschaltet, so daß sich seine Arme über die Kontaktbänke bewegen.
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Sobald der Arm W12 I auf den Schritt kommt, an den durch Niederdrücken
der Einertaste ET, in Station i soeben durch bi I Erde gelegt wurde, spricht
Relais H12 an im Kreise: 14., Batterie, H12 I, a12 V, Arm W12 I des Drehwählers,
Schrittb, Taste ET, in Station i, bi I, p1 III, Erde.
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Relais H unterbricht durch Öffnen von lai2I den Stromkreis für den
Drehmagneten DM12, so daß der Wähler auf dem Schritt 6 stehenbleibt. Somit ist unmittelbar
nach Abfahrt der Büchse (Erregen von @' 1I1) das Ziel der Büchse im Ring II (Station
6) durch Aufprüfen des Drehwählers auf den der Station entsprechenden Schritt aufgespeichert
worden.
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Durch Öffnen von h"III fällt B1 wieder ab. Dadurch kann nun, nachdem
die Büchse die Haltevorrichtung verlassen hat, der Auslösemagnet AM, ansprechen,
der die beiden Tastenstreifen auslöst. Es kann nun wieder eine neue Sendung vorbereitet
werden.
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L;Tber 1a12 I, Relais H12 Wicklung II, p21 III, Erde bindet
sich Relais H12.
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Sobald die Büchse aus der Weiche 12 ausfährt, wird vorübergehend der
Kontakt tkl2 geöffnet. Damit fallen alle bisher im Ring I eregten Relais ab, und
die Sperrung wird dadurch auf der ganzen Strecke aufgehoben. Die Büchse gelangt
dann durch die Klappe Iil in die Fallstrecke hl und fährt bis zur Haltevorrichtung
V M21, in der sie zunächst festgehalten wird. VM21 ist wie die Haltevorrichtung
einer ;gewöhnlichen Station im Ring 1I geschaltet. Der Kontakt k21 I wird von der
Büchse
in der Haitevorrichtung geschlossen. ('her h, V war die V-Relaiskette angelassen
worden. Die Vorgänge bis zum Ansprechen des I",elais P21 sind dieselben wie beim
Senden irgendeiner gewöhnlichen Station, wie vorher bei Station i geschildert.
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P21 spricht a.'n über: 15. Erde, k_1 I, sp21 I, Z21 I, I'21
II, I'21 I, 1'._1 I, r II', Batterie. Kontakt p21 III öffnet den Haltestromkreis
für Relais H12, das aber, da sein Kontakt 1i1= l I1 eine Kurzschlußwicklung 1112
III geschlossen hatte, verzögert abfiillt.
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I11 der Abfallzeit von 1112 wird das A'-Relai, der Station (5 im Ringe
1I gebracht über: 16. Erde, p21 11I, z21 II, sp, 1I, hl= IV, Arm 1T'12 II des Drehwählers,
Schritt 6, sp,; III', a,; I', tk,', As, Kontakte p, I', a,, III', p4
I',
a., III', p3 I', a.3 III', p2 I', a2 III', der nicht gezeigten Stationen
2' bis 5", p1 I', al III', p21 I, P21 1I, Batterie. Die folgenden Vorgänge sind
wieder genau die gleichen, wie vorher bei Station () irn Ring I geschildert. -Nach
Ansprechen von Sp, fährt die Büchse automatisch ab, die Strecke von 21 bis Station
6 ist gesperrt. Bei Ankunft in Station 6 wird t1,' geöffnet und der Ruhezustand
wieder hergestellt.
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Der in der Beschreibung gezeigte Speicher kann jeweils nur das Zielkennzeichen
für eine Büchse aufspeichern und wirksam machen. Es würde keine wesentlichen Schwierigkeiten
machen, eine Speicheranordnung zu benutzen, in der mehrere Büchsen mit verschiedenem
Ziel gespeichert werden können, wenn der Betrieb durch diese Maßnahme vorteilhaft
beeinflußt wird. An Stelle der -Haltevorrichtung, die nur eine Büchse festhalten
kann, tritt dann eine Trennvorrichtung, in der mehrere Büchsen aufgespeichert und
nacheinander in beliebigen Abständen abgelassen werden können. Derartige Einrichtungen
sind bekannt und brauchen nicht näher erläutert zu werden.