DE570822C - Schaltungsanordnung fuer Foerderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Foerderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen

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DE570822C
DE570822C DE1930570822D DE570822DD DE570822C DE 570822 C DE570822 C DE 570822C DE 1930570822 D DE1930570822 D DE 1930570822D DE 570822D D DE570822D D DE 570822DD DE 570822 C DE570822 C DE 570822C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/36Other devices for indicating or controlling movements of carriers, e.g. for supervising individual tube sections, for counting carriers, for reporting jams or other operating difficulties
    • B65G51/40Automatically distributing the carriers to desired stations
    • B65G51/46Automatically distributing the carriers to desired stations according to separate signal systems

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

  • Schaltungsanordnung für Förderanlagen, insbesondere Rohrpostanlagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Förderanlagen mit w_ahl-_ weisem Verkehr, in denen Gruppen von 13etriebsstellen an eigenen, für sich betriebenen Verkehrswegen liegen, und bezweckt, einen wirtschaftlichen Verkehr aller an verschiedonen Vekehrswegen liegenden Stationen zu ermöglichen. Es ist bekannt, beispielsweise in _Haux-ohrpostan_lagen, mehrere Poststellen an eine Kreisleitung zu legen und mehrere derartige Kreisleitungen untereinander durch eine Trommelweiche zu verbinden, die gleichzeitig als Zwischenempfänger dient und mit besonderen Schaltelementen für die Einspeicherung des Büchsenzieles ausgerüstet ist. Die Erfindung vermeidet das der bekannten Anordnung zugrunde liegende Konstruktionselement einer mit besonderen Schalteinrichtungen ausgestatteten Trommelweiche. Durch die Verwendung von Fernsprechwählern als Zielschaltspeicher, deren Kontakte in das Vielfachfeld der Sendetasten geschaltet sind, läßt es sich erreichen, daß die Übergangsstelle zwischen zwei voneinander getrennten Förderstrecken aus den gebräuchlichen Empfangs- und Sendegeräten gebildet werden kann. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin. * daß bestehende Anlagen in einfachster Weise für den Übergangsverkehr hingestaltet «-erden können. Die Erfindung besteht in der Verwendung eines aus einem Wähler bestehenden Schaltspeichers, dessen Kontakte in das Vielfachfeld der Sendetasten .für die Betriebsstellenwahl geschaltet sind, und dessen Anreizrelais mit den entsprechenden Tasten für die Förderstreckenwahl verbünden ist.
  • In der Abb. i ist schematisch eine Hausrohrpostanlage dargestellt, die aus den beiden Ringen I und 1I besteht. An jedem Ring liegen beispielsweise 6 Stationen, von denen jede. _senden und empfangen bann: -Die =@1nläge soll mit Saugluft betrieben werden, und zwar ist für jeden Ring ein Gebläse G, G. vorgesehen. Der Luftstrom fließt in Pfeilrichtung. Jeder Ring besitzt eine Schleuse S i. S=. Station 12 ist der Ausgangspunkt aus dem Ring I für den Verkehr nach Ring 1I, Station 21 ist der Ausgangspunkt für Büchsen aus Ring II nach Ring I. jede normale Station besitzt eine Haltevorrichtung im Sender, die durch den Verriegelungsmagneten L'11 gesteuert wird. Eine in den Sender geführte Büchse wird durch die Haltevorrichtung so lange festgehalten, bis die zu befahrende Strecke als frei ausgeprüft ist. Dann wird Vill erregt und die Büchse freigegeben. Durch Erregen des Weichenmagneten TIM wird beim Empfänger die Weiche auf Ausschleusen gestellt. Im Ausschleuskanal liegt ein Kontakt tk, der von der ausgeschleusten Büchse vorübergehend geschlossen wird. Dadurch werden die Sperrungen für die Fahrstrecke wieder aufgehoben und der Ruhezustand hergestellt. jede Station besitzt zwei Tastenstreifen, von denen der- eine (der Einerstreifen) die Stationen im eigenen Ring kennzeichnet, während der andere (der -Zehnerstreifen) für jeden Ring je eine Taste aufweist. Für den Verkehr im eigenen Ring wird nur die betreffende Stationstaste (Einertaste) niedergedrückt. Bei Verkehr in anderen Ringen wird zuerst die betreffende Ringtaste (Zehnertaste), dann diejenige Einertaste gedrückt, die der Nummer der betreffenden Station im anderen Ring entspricht. Bei Abfahrt der Büchse wird bei Verkehr im eigenen Ringe in bekannter Weise die von der Büchse zu durchfahrende Strecke derartig selbsttätig gesperrt, daß von den zwischen Sender und Empfänger liegenden Stationen keine senden kann und von den übrigen Stationen keine in den gesperrten Abschnitt hineinsenden kann. Die übrigen Verkehrsmöglichkeiten sind frei. Bei Ankunft der Büchse wird diese Sperrung aufgehoben. Bei Verkehr in einen anderen Ring, beispielsweise von I nach II, wird zunächst aus Ring I von der sendenden Station bis zum Ausgangspunkt 12 gesperrt. Nach Ausfahrt aus der Weiche 12 wird die Sperrung aufgehoben und dadurch der Ring I wieder frei. Die Büchse durchfährt dann die Klappe Ki und gelangt in die Verbindungsstrecke T11, die zweckmäßig als Fallstrecke ausgeführt ist, bis zur Haltevorrichtung T11L1#.1, die wie die Haltevorrichtung eines Stationssenders einer Station 21 dem Ringe II eingeordnet ist. Wenn die im Ring II zu durchfahrende Strecke frei geworden ist, gelangt die Büchse zur Abfahrt. Dabei wird die Fahrstrecke im Ringe II gesperrt und zugleich die Weiche des Empfängers gemäß der im elektrischen -Speicher aufgespeicherten Stationsnummer eingestellt. Die Einstellung des Speichers entsprechend der gedrückten Einertaste erfolgt im Augenblick der Abfahrt vom Sender im Ringe I. Nach Ankunft der Büchse im Empfänger wird auch diese Sperrung wieder aufgehoben.
  • Genau die gleichen Vorgänge spielen sich beim Verkehr aus dem Ring II in den Ring I in umgekehrter Reihenfolge ab. In der Abb. i wird aus Gründen der Übersichtlichkeit und Einfachheit der Darstellung nur ein aus zwei Ringen bestehendes System gezeigt. Damit soll jedoch der Erfindungsgedanke nicht auf derartige Anlagen beschränkt werden. Die Anwendung von beliebig vielen Ringen liegt im Bereich einer jedem Fachmann geläufigen Maßnahme.
  • Das gleiche gilt in bezug auf die Abb.3, in der die schaltungstechnischen Mittel gezeigt werden. Hier ist nur der für den Verkehr vom Ring I in den Ring Il notwendige Bedarf an Schaltmitteln dargestellt. Der gleiche Aufwand würde für den Gegenverkehr notwendig sein.
  • Die Erfindung ist aber auch nicht auf Ringsysteme beschränkt. Abb. 2 zeigt schematisch eine Förderanlage, die aus zwei voneinander getrennten, für sich betriebenen Förderwegen I und II bestehen. Bei der dort gezeigten Betriebsweise sind di@' einzelnen Förderstrecken, zwischen denen ein übergangsverkehr stattfinden soll, keine geschlossenen Ringe. Sender S und Empfänger E einer Station sind hierbei verschiedenen Förderstrecken zugeordnet. Die verwendeten Bezugszeichen in Abb. 2 haben die gleiche Bedeutung wie die entsprechenden Bezugszeichen in Abb. i.
  • Es sei nun die Wirkungsweise der Schaltung an Hand der Abb.3 im einzelnen beschrieben, und zwar werde zunächst eine Sendung von Station i nach Station 6 im Ring I betrachtet; danach eine Sendung von Station i im Ring I nach Station 6 im Ring II. I. Vorbereitung An jeder Sendestelle befindet sich zur Auswahl der gewünschten Empfangsstelle ein Tastensatz, der aus einer Anzahl Zehnertasten ZT1, ZT2. . . zur Bestimmung des Ringes, in dem die gewünschte Station liegt, und einer Anzahl Einertasten ET1, ET.. . . zur Bestimmung der Station in dem gewählten Ring besteht. Wenn die sendende und empfangende Station in dem gleichen Ring liegen, so ist das Bestimmen des Ringes durch Niederdrücken der entsprechenden Zehnertaste nicht erforderlich. Die Wahl der Zielstation erfolgt dann lediglich durch Niederdrücken einer der Einertasten ET1, ET,. . . In dem zu betrachtenden Beispiel einer Sendung von der Station i nach der Station 6 im Ring I wird daher nach Einführen einer Büchse in den Sender nur die Taste ET, niedergedrückt. Die Büchse wird zunächst durch eine Haltevorrichtung festgehalten, die von einem Verriegelungsmagneten T111,11 ausgelöst werden kann. Durch Einführen der Büchse in den Sender wird ein Kontakt k1 I in der Rohrseitenwand geschlossen. Die Tasten ET" ET.. . . und ZT1, ZT2. . . sind sperrend und werden durch einen besonderen Magneten AM, wieder ausgelöst. Gleichzeitig werden, wenn eine der Tasten ET, his ET, gedrückt wird, die Kontakte ski I und sk1 II betätigt. Folgender Stromkreis kommt dadurch zustande: i. Erde. sk1 II, Relais R, Batterie. Relais R schaltet mit seinem Kontakt r II die Verteilerrelaiskette ein, die aus den jeder Station zugeordneten V-Relais besteht. Zunächst wird das Z'-Relais der Station i erregt: 2. Erde, l'1, r II, Batterie.
  • !'1 schaltet mit seinem Kontakt v1 III das nicht gezeigte Relais V. der Station 2 ein: 3. Batterie, v1 11I, I'., Erde. I". schaltet i'y an und so fort, bis Relais I' c mit seinem Kontakt v, III Relais I'" erregt. Durch das letzte Relais der Verteilerkette, in unserem Falle h12, wird das Relais R über Kontakt v, III kurzgeschlossen, so daß es zihfiillt. Darauf fällt auch Relais 1#'.l ab. Während dieser Abfallzeit wird über die Kontakte v1 I und v1 II der. Anzugsstromkreis für Glas Prüfrelais P1 geschlossen, da Kontakt v1 I erst öffnet, nachdem Kontakt v1 II schon zurückgefallen ist. Obwohl die Zeit, in der die beiden Kontakte gleichzeitig geschlossen sind, nur kurz ist, so genügt sie doch, um das Relais P, anziehen zu lassen. 4. Erde, skl I, k, I, sp1I, z11, v1II, v11, P, Wicklung I, r II, Batterie.
  • P1 schließt für sich einen Haltestromkreis: 5. Batterie, P, Wicklung II, p1 1, a. II1, p, I, a I II und p I, Kontakte der weiteren Stationen, Aß, Ausschleuskontakt tks, a, I, sp, 11I, Taste ETe in Station i über die Tasten ETG, ET4, ET, ET., ET" skzl I nach sp, II, 2l 1I, p1 III, Erde. Durch Ansprechen des in dein Haltestromkreis des Prüfrelais liegenden Relais A6 wird die Empfängerweiche mit Hilfe des Magneten lT,'31a auf Empfang eingestellt: 6. Erde, a, IV, WM", Batterie. Relais As legt über Kontakt a6 1 Erde an den Haltekreis für das Prüfrelais, so daß die Erregung der Relais P1 und So unabhängig wird von der Einstellung der Wähleinrichtung an der Sendestelle.
  • ;. Batterie, P, II, p1 I, a2 IIl, p2 I, a III und p I, Kontakte der weiteren Stationen, Aa, tke, a, I, Erde.
  • Über Kontakt p1 III ist gleichzeitig das Anlaßrelais AN erregt worden, das seinerseits mit Hilfe seines Kontaktes ein Starkstromschütz (nicht gezeigt) steuert, um den Motor für das Gebläse in Gang zu setzen. 11. Sperrung der zu befahrenden Rohrstrecke Der zu befahrende Streckenabschnitt muß so gesperrt sein, daß t. Sendungen von Stationen, die im befahrenen Streckenabschnitt liegen, nicht stattfinden können, a. Sendungen von außenliegenden Stationen zu einer im befahrenen Streckenabschnitt liegenden Station verhindert werden, 3. Sendungen über den befahrenen Strekkenabschnitt hinweg nicht möglich sind.
  • Zu i. Durch Ansprechen des Relais A der Empfangsstation werden über den Kontakt a II die Sperrelais Sp der in dem befahrenen Streckenabschnitt liegenden Stationen erregt, wobei das Prüfrelais P der Sendestelle mit dem Kontakt p II die Sperrelais außenliegender Stationen abtrennt. Die Anzugsstromkreise der Prüfrelais der Zwischenstationen sind an den Kontakten sp I durch die Erregung der Sp-Relais unterbrochen (s. Stromlauf 1.).
  • Zu 2. Die A-Relais der im befahrenen Strekkenabschnitt liegenden Stationen sind bei sp III abgetrennt, so daß kein A-Relais einer Zwischenstelle zur Einstellung der Weiche erregt werden kann. Würde der Kontakt sp III nicht vorgesehen sein, so könnte nämlich durch Betätigung der Wähleinrichtung einer außenliegenden Station, die in den befahrenen Streckenabschnitt hineinsenden will, das A-Relais einer Zwischenstelle erregt werden, obwohl der Prüfstromkreis für die außenliegende Station bei Kontakt p I der bereits sendenden Stelle aufgetrennt ist.
  • Zu 3. Das Prüfrelais einer Station, das über den befahrenen Abschnitt hinwegsenden will, kann sich nicht halten, und das A-Relais der eingestellten Station kann nicht erregt werden, da das P-Relais der bereits sendenden Station und das A-Relais der empfangenden Station ein dem befahrenen Streckenabschnitt entsprechendes Stück vom Prüfstromkreis bei p I und d III abschalten. III. Sendung Da auch das Relais Spl der sendenden Station i durch das Relais As der Empfangsstelle über Kontakt a, II erregt wird, so wird der Verriegelungsmagnet M111 über Kontakt sp, II eingeschaltet.
  • B. Batterie, 1='M, sp, 1I, z1 1I, p1 III, Erde. Durch VMl wird die Sperreinrichtung im Sender ausgelöst, so daß die Büchse abfahren kann. Beim Verlassen des Senders schließt die Büchse den Fahrrohrkontakt hl 11 kurzzeitig, über den das Relais Z1 erregt wird: 9. Batterie, Z1, k1 II, Erde.
  • Relais Z1 hält sich über den eigenen Kontakt 2l II, bis die Büchse an der Bestimmungsstation ankommt und P1 abfällt.
  • i o. Batterie, Z1, 2l II, p1III, Erde.
  • Der Anzugsstromkreis für das Prüfrelais P1 wird durch Kontakt , I unterbrochen, da das Sperrelais Spl durch Öffnung des Kontaktes z1 III abfällt und somit Kontakt spi I in die Ruhelage zurückkehrt.
  • Der Fahrrohrkontakt k1 I kehrt nach Abfahrt der Büchse gleichfalls in die Ruhelage zurück, so daß der Auslösemagnet für den Tastensatz anzieht: i i. Erde, sklI, k1 I, b1II, AMI, Batterie. Die gedrückte Taste ET6 kehrt dadurch in die Ruhelage zurück, wobei auch gleichzeitig die Kontakte skl I und ski II sich wieder öffnen.
  • Obwohl die abgesandte Büchse noch nicht an der Bestimmungsstation angekommen ist, kann bereits eine neue Sendung vorbereitet werden. Durch Kontakt z1 III ist der Stromkreis für das Relais Spl unterbrochen, so daß eine neueingeführte Büchse an der Abfahrt gehindert ist, da der Verriegelungsmagnet VMl über Kontakt sp, II noch nicht erregt werden kann. Der Prüfstromkreis (s. Stromlauf 7) bleibt so lange bestehen, bis die Rohrpostbüchse an der Bestimmungsstation ankommt. Bei Ankunft der Büchse in der Empfangsstelle wird der Ausschleuskontakt tko kurz geöffnet. Relais P1 und A, fallen ab. Die Weiche in der Station 6 kehrt in die Ruhelage zurück, da der Magnet Ib"1VI" durch Öffnung des Kontaktes a6 IV seine Erregung verliert. Gleichfalls wird durch Kontakt a, II der Stromkreis für die Sperrelais der Zwischenstellen im-vorliegenden Falle Spe bis Sp, unterbrochen.
  • Es werde nun eine Sendung von Station i im Ring I nach Station 6' im Ring II beschrieben. Mit Rücksicht auf die ausführliche Beschreibung für den Verkehr im eigenen Ring können nun die Vorgänge, soweit sie gleich oder entsprechend sind, kürzer behandelt werden.
  • In der Station i Ring I werde eine Büchse in den Sender eingeführt und die Taste ZT2 im Zehnerstreifen und die Taste ET, im Einerstreifen niedergedrückt. Es treten nun wieder dieselben Vorgänge auf, wie vorher beschrieben: --Ansprechen aller V-Relais und Abfallen nacheinander usw. Wenn Relais P1 anspricht, werden durch eine Umschaltung eines am Zehnertastenstreifen gemeinsamen Kontaktes skzl I, der ebenso wie der Kontakt skz1II betätigt wird, sobald irgendeine der Zehnertasten gedrückt wird, die Einertasten zunächst von der Prüfleitung abgetrennt. Der Prüfkreis verläuft nun über: 12. Erde, p1 III, z1 II, - sp, II, skzl I (be- tätigt), Zehnerstreifentasten ZTl und ZT2, Vielfachleitung 2, Kontakt 1z12 II, spl2 III, a12 I, tk12, A12, pc I a, III über alle dazwischenliegenden Kontakte p I und a III bis p1 I (erregt), Relais P, II, Batterie. Hierin spricht A12 an. Die Sperrvorgänge sind nun die gleichen wie bei dem vorher beschriebenen Beispiel. Es werden nun die neuen Schaltmaßnahmen geschildert.
  • V achdem in der Sendestation Relais Spl angesprochen hat, wird durch sp1II der Prüfkreis über die Zehnertasten wieder geöffnet und der Verriegelungsmagnet VMl der Haltevorrichtung zum Anziehen gebracht; parallel dazu spricht auch Relais B1 über den Zehnertastenstreifenkontakt skzi II an. Relais B1 bindet sich über: 13. Erde, h"III, blIII, B,II, Batterie. Kontakt bi I legt Erde von p1 III an die Einertastenstreifen.
  • Relais A12 legt mit seinem Kontakt a12 IV an den Magneten eines Schrittschaltwerkes DM" einen Unterbrecher U, der in bestimmtem Rhythmus den Kontakt erdet. Dadurch wird der Schrittschalter, der die beiden Arme W" I und Wl2II besitzt, schrittweise fortgeschaltet, so daß sich seine Arme über die Kontaktbänke bewegen.
  • Sobald der Arm W12 I auf den Schritt kommt, an den durch Niederdrücken der Einertaste ET, in Station i soeben durch bi I Erde gelegt wurde, spricht Relais H12 an im Kreise: 14., Batterie, H12 I, a12 V, Arm W12 I des Drehwählers, Schrittb, Taste ET, in Station i, bi I, p1 III, Erde.
  • Relais H unterbricht durch Öffnen von lai2I den Stromkreis für den Drehmagneten DM12, so daß der Wähler auf dem Schritt 6 stehenbleibt. Somit ist unmittelbar nach Abfahrt der Büchse (Erregen von @' 1I1) das Ziel der Büchse im Ring II (Station 6) durch Aufprüfen des Drehwählers auf den der Station entsprechenden Schritt aufgespeichert worden.
  • Durch Öffnen von h"III fällt B1 wieder ab. Dadurch kann nun, nachdem die Büchse die Haltevorrichtung verlassen hat, der Auslösemagnet AM, ansprechen, der die beiden Tastenstreifen auslöst. Es kann nun wieder eine neue Sendung vorbereitet werden.
  • L;Tber 1a12 I, Relais H12 Wicklung II, p21 III, Erde bindet sich Relais H12.
  • Sobald die Büchse aus der Weiche 12 ausfährt, wird vorübergehend der Kontakt tkl2 geöffnet. Damit fallen alle bisher im Ring I eregten Relais ab, und die Sperrung wird dadurch auf der ganzen Strecke aufgehoben. Die Büchse gelangt dann durch die Klappe Iil in die Fallstrecke hl und fährt bis zur Haltevorrichtung V M21, in der sie zunächst festgehalten wird. VM21 ist wie die Haltevorrichtung einer ;gewöhnlichen Station im Ring 1I geschaltet. Der Kontakt k21 I wird von der Büchse in der Haitevorrichtung geschlossen. ('her h, V war die V-Relaiskette angelassen worden. Die Vorgänge bis zum Ansprechen des I",elais P21 sind dieselben wie beim Senden irgendeiner gewöhnlichen Station, wie vorher bei Station i geschildert.
  • P21 spricht a.'n über: 15. Erde, k_1 I, sp21 I, Z21 I, I'21 II, I'21 I, 1'._1 I, r II', Batterie. Kontakt p21 III öffnet den Haltestromkreis für Relais H12, das aber, da sein Kontakt 1i1= l I1 eine Kurzschlußwicklung 1112 III geschlossen hatte, verzögert abfiillt.
  • I11 der Abfallzeit von 1112 wird das A'-Relai, der Station (5 im Ringe 1I gebracht über: 16. Erde, p21 11I, z21 II, sp, 1I, hl= IV, Arm 1T'12 II des Drehwählers, Schritt 6, sp,; III', a,; I', tk,', As, Kontakte p, I', a,, III', p4 I', a., III', p3 I', a.3 III', p2 I', a2 III', der nicht gezeigten Stationen 2' bis 5", p1 I', al III', p21 I, P21 1I, Batterie. Die folgenden Vorgänge sind wieder genau die gleichen, wie vorher bei Station () irn Ring I geschildert. -Nach Ansprechen von Sp, fährt die Büchse automatisch ab, die Strecke von 21 bis Station 6 ist gesperrt. Bei Ankunft in Station 6 wird t1,' geöffnet und der Ruhezustand wieder hergestellt.
  • Der in der Beschreibung gezeigte Speicher kann jeweils nur das Zielkennzeichen für eine Büchse aufspeichern und wirksam machen. Es würde keine wesentlichen Schwierigkeiten machen, eine Speicheranordnung zu benutzen, in der mehrere Büchsen mit verschiedenem Ziel gespeichert werden können, wenn der Betrieb durch diese Maßnahme vorteilhaft beeinflußt wird. An Stelle der -Haltevorrichtung, die nur eine Büchse festhalten kann, tritt dann eine Trennvorrichtung, in der mehrere Büchsen aufgespeichert und nacheinander in beliebigen Abständen abgelassen werden können. Derartige Einrichtungen sind bekannt und brauchen nicht näher erläutert zu werden.

Claims (3)

  1. PATEN TAhsPUÜCüi.:
    i. Schaltungsanordnung mit Zielschaltspeicher für den Übergangsverkehr zwischen mehreren voneinander getrennt betriebenen Förderstrecken mit mehreren Betriebsstellen, gekennzeichnet durch einen aus einem Wähler (t-"12, D11112) bestehenden Schaltspeicher, dessen Kontakte in das Vielfachfeld der Sendetasten (ET, ET,. ..) für die Betriebsstellenwahl geschaltet sind und dessen Anreizrelais (A,2) mit den entsprechenden Tasten (ZT...) für die Förderstreckenwahl verbunden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinsichtlich der Sperrungen für den übergangsverkehr zwischen zwei voneinander getrennten Förderstrecken die Austrittsstelle (D'1112) der ersten Förderstrecke (I) wie eine Empfangsstation der Förderstrecke (I) und die Eintrittsstelle (V1121) in die zweite Förderstrecke (II) wie eine Sendestation der Förderstrecke (II) geschaltet ist.
  3. 3. Schaltungsanordnung nachAnspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die für die Förderstreckenwahl vorgesehenen Tasten (ZT) gleichzeitig mit der Einschaltung des Anreizstromkreises für den Schaltspeicher die Weiche (W1112) für die CTbergangsstrecke gestellt wird.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE863626C (de) * 1950-02-11 1953-01-19 Mix & Genest Ag Foerderanlage, insbesondere Rohrpostanlage
DE1024436B (de) * 1955-03-31 1958-02-13 Standard Elektrik Ag Rohrpoststeuersystem
DE1091038B (de) * 1954-10-19 1960-10-13 Standard Elektrik Lorenz Ag Zentrale fuer Rohrpostanlagen

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