DE571006C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Federtriebwerkes von Spielzeuglokomotiven - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Umschalten des Federtriebwerkes von Spielzeuglokomotiven

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DE571006C
DE571006C DEB152667D DEB0152667D DE571006C DE 571006 C DE571006 C DE 571006C DE B152667 D DEB152667 D DE B152667D DE B0152667 D DEB0152667 D DE B0152667D DE 571006 C DE571006 C DE 571006C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten des Federtriebwerkes von Spielzeuglokomotiven Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten des Federtriebwerkes von Spielzeuglokomotiven und sonstigen Schienenspielfahrzeugen mittels Aufrichtens eines Anschlagböckchens, mittels Schwingens eines Umschalthebels durch einen über das aufgerichtete Böckchen hinwegstreifenden Anschlagfühler und schließlich mittels Schwenkens des Wechselradträgers um die angetriebene Laufräderachse. Von den bekannten Umschaltvoriichtungen dieser Art unterscheidet sich die Umschaltvorrichtung nach der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß ein Umschalthebel durch Stillsetzen des Federtriebwerkes während der Umschaltzeit und unmittelbar daräuf das selbsttätige Freigeben des Federtriebwerkes einleitet, und daß das Schwenken des Wechselradträgers, das eigentliche Umschalten, unter Entlastung des Wechselrades von dem Triebfederdruck lediglich durch das Weiterrollen der bis dahin angetrieben gewesenen Laufräder unter dem Beharrungsvermögen der fahrenden Masse erfolgt.
  • Diese Unterschiede und hauptsächlich die mit denselben erreichten Fortschritte werden an Hand von zwei Ausführungsbeispielen der neuen Umschaltvorrichtung an den Zeichnungen erläutert.
  • Abb. z zeigt in Seitenansicht bei abgenommener vorderer Platine ein Ausführungsbeispiel, das nur das selbsttätige Umschalten während der Fahrt ermöglicht.
  • Abb.2 läßt in Seitenansicht, Abb.3 in Oberansicht und Abb. 4 in Stirnansicht ein zweitesAusführungsbeispiel erkennen, das außer dem selbsttätigen Umschalten während der Fahrt auch das selbsttätige dauernde Anhalten und das Weiterfahrenlassen in der gleichen Richtung ermöglicht.
  • Abb. 5 stellt eine besondere Sternradform zum selbsttätigen Zurückwerfen des Umschalthebels dar. Die Abb. 6 bis 8 veranschaulichen die ähnlichste bekannte Umschaltvorrichtung, und zwar sind Abb. 6 ein Schnitt nach A-B der Abb. 7, Abb.7 eine Oberansicht und Abb. 8 ein Schnitt nach C -D der Abb. 7. Nach den Abb. z bis 4 werden die Platinen a, b durch Abstandsnietstifte c, d zusammengehalten. Wie bei bekannten Vorrichtungen führt die von der Spiralfeder i im Sinne der Pfeile angetriebene Zahnräderreihe k, m, n, o, P, q einerseits mit dreimaliger Übersetzung ins Schnelle zur verzahnten Reglerwelle q und andererseits mit zweimaliger Übersetzung ins Schnelle zu einem auf der ortsfesten Welle y festsitzenden Treibzahnrädchen s. Auf der anzutreibenden Achse t der Laufräder u sitzen fest das anzutreibende Ritzel v und lose eine Scheibe w, auf deren Stift x das Wechselrädchen y lose drehbar sitzt. Die andere Laufräderachse x trägt die Laufräder 3. Bei dem in Abb. x dargestellten Eingriff des Wechselrädchens y in das Treibrädchen s fährt das Triebwerk entsprechend den eingezeichneten sonstigen Pfeilen im Sinne des Pfeiles 4, also nach links.
  • Es handelt sich nun um die selbsttätige Umschaltung auf Fahrt nach rechts. Diese Fahrtrichtung stellt sich ein, indem das Wechselrädchen y aus dem Treibrädchen s ausgerückt und in das Treibrad n eingerückt wird (vgl. Abb. 2), was durch entsprechende Schwenkung des Wechselradträgers w erfolgt. Zur selbsttätigen Herbeiführung dieser Schwenkung sind die folgenden Einrichtungen getroffen: Auf dem Abstandsstift f sitzt lose ein zweiarmiger Anschlagfühler 5, 6, dessen unterer Arm 5 unter. die aufgerichtete, neue Schleifleiste 7 eines im übrigen bekannten Anschlagböckchens7, 8 herabhängt, das durch Verschieben seines nicht dargestellten, verwundenen Tragflachdrahtes in einem Schlitz der einen Fahrschiene in bekannter Weise aufrichtbar und umlegbar ist. In umgelegter Stellung befindet sich die Schleifleiste seitlich und unterhalb des Fühlarmes 5.
  • Auf dem Abstandsniet d sitzt schwenkbar ein zweiarmiger Umschalthebel 9, io, der in eine Feststellklaue ii ausläuft. Auf der Reglerwelle q sitzt fest ein Sternrad i2, zwischen dessen Zahnflanken 13 das Ende der Klaue ii paßt. Erfindungsgemäß ist eine Blattfeder 1q., welche außen an das Abstandsniet c anschlägt und durch einen Lagerbügel 15 des Hebels 9, io hindurchgeführt und an einer Nase 16 des Hebelarmes 9 'festgelegt ist, ständig bestrebt, den Hebelarm 9 unterhalb und oberhalb des Abstandsnietes f an den Anschlagfühler 5, 6 anzudrücken und die Klaue ii von dem Sternrad 12 abgeschwenkt zu halten. Das an die Platine a angeschweißte Gehäuse 36 (Abb. 3) enthält einen auf der gezahnten Welle q sitzenden Regler.
  • Die Umschaltvorrichtung kommt folgendermaßen zur Wirkung: Trifft bei Fahrt nach links der Arm 5 auf das aufgerichtete Anschlagböckchen 8, so schwenkt er sich unter Aufsteigen auf die Schleifleiste 7 nach rechts. In dieser Stellung verbleibt der Arm 5 während seines Hinwegschleifens über die Schleifleiste 7. Der obere Arm 6 des Anschlagfühlers 5, 6 wird dabei nach links geschwenkt. Er schwenkt also unter Überwindung der Feder 1q. den unteren Arm 9 des Umschalthebels nach links, und zwar so weit, daß die sich nach rechts auf die Reglerwelle q einschwenkende Klaue ii den Radstern i2 abfängt und so lange festhält, als der Fühlerarm 5 auf der Schleifleiste 7 schleift. Während dieser Zeit bleibt das Triebwerk einschließlich des Treibrädchens s stillgesetzt, der sonstige starke Druck derTriebfeder i auf die Zähne des Wechselrädchens y also ausgeschaltet. Infolge des Beharrungsvermögens der fahrenden Masse rollen die. bis dahin angetrieben gewesenen Laufräder u auf den Schienen 2o nach links weiter. Das sich nach links mitdrehende Ritzel v treibt das Wechselrädchen y als Planetenrädchen rechtsherum. Das Wechselrädchen löst sich infolgedessen spielend leicht aus seinem bisherigen Treibrädchen s aus und schwenkt seinen Träger x, w um die Laufräderachse t, bis es ebenso spielend leicht mit dem Treibrad n in Eingriff kommt. Der zum Aus- und Wiedereinschalten des Wechselrädchens nötige Kraftaufwand ist so gering und die zur Erzielung der erforderlichen Schwenkung des Wechselrädchenträgers w ausreichende Fahrstrecke ist so kurz, daß diese durch die Entlastung vom Triebfederdruck sich auszeichnende Umschaltvorrichtung auch noch bei sehr leichter fahrender Masse und bei sehr kleiner Auslaufgeschwindigkeit der Lokomotive oder des Zuges noch sicher zur Wirkung kommt. Um so sicherer wirkt sie unter großen fahrenden Massen bei großer Fahrgeschwindigkeit.
  • Nach erfolgter Umschaltung, deren Zustandekommen durch entsprechende Längenbemessung der Schleifleiste 7 gesichert ist, schnappt der Fühlarm 5 von der Schleifleiste 7 ab. Damit hebt die Feder 1q. die Feststellklaue ii aus .dem Radstern 12 aus und gibt die Triebfeder i frei. Unter deren Druck dreht sich das Treibrad rechtsherum weiter, was eine Linksdrehung des Wechselrädchens y und eine Rechtsdrehung des Ritzels v und der Laufräder u, also das Fahren des Zuges nach rechts zur Folge hat.. Der Zug ist durch seinen Schwung mit dem Fühlerarm 5 noch eine kurze Strecke weit über die Schleifleiste 7 hinausgefahren.
  • Beim Fahren des Zuges nach rechts trifft der Fühlarm 5 wieder auf die Schleifleiste, wenn diese.aufgerichtet belassen wurde. Durch seinen Anschlag an die Schleifleiste wird der Fühlarm 5 diesmal nach links ausgeschwenkt, so daß er selbst den unteren Arm 9 des Umschalthebels 9, io nach links, dessen oberen Arm io mit der Feststellklaue li also nach rechts auf den Radstern i2 einschwenkt. Dadurch wird das Triebwerk einschließlich des Treibrädchens s abermals stillgesetzt und das Wechselrädchen als Planetenrädchen um die Laufräderachse t nach rechts in Eingriff mit dem Treibrädchen s geschwenkt. Der Zug fährt nun wieder nach links. Läßt man das Umschaltböckchen 7, 8 aufgerichtet, so kann man das Spiel des fortgesetzten Fahrtrichtungswechsels bis zum Ablaufen der Triebfeder i sich fortsetzen lassen.
  • Die neue Umschaltvorrichtung bringt gegenüber den bekannten Spielzeuglokomotivumschaltvorrichtungen eine ganze Reihe von Fortschritten, nämlich sie läßt sich auch in Spielzeuglokomotiven und sonstige Schienenspielfahrzeuge mit sehr kleinem Abstand der Laufräderachsen t, z einbauen, weil der Wechselradträger w nur so lang zu sein braucht, daß er die getriebene Laufräderachse t und den Tragzapfen x des Wechselrädchens y umfaßt und weil schon die geringe Schwungmasse der_ kleinsten SpielzeuglokomotivenunabhängigvonemNachschub eines Eisenbahnwagens oder .einer Reihe von Eisenbahnwagen den fast auf Null herabgesunkenen Umschaltwiderstand zu überwinden vermag. Schon darin liegt ein großer Fortschritt, weil man bisher nur die teuersten und schwersten Spielzeuglokomotiven umschaltbar machen konnte. Man glaubte, die langen Hebelarme, mit welchen man die Schwenkung des Wechselrädchens trotz des widerstrebenden Nachdruckes der Triebfeder auf langem Umschaltweg erzwang, nicht entbehren zu können. Die neue Umschaltvorrichtung ermöglicht die Durchführung einer rationellen Herstellungsweise, weil sie nur aus Teilen besteht, die nach ihrem Stanzen und Biegen einbaufertig sind. Die völlige Entbehrlichmachung der langen, teuren, geschlitzten Umschalthebel und ortsfesten, geschlitzten Platinen zur Führung und rechtzeitigen Sperrung des Umschalthebelzapfens einer bekannten Umschaltvorrichtung, deren Schlitze zwecks gemeinsamer und doppelter Führung dieses Zapfens aufs genaueste einander angepaßt werden müssen, bedeutet unter diesen Umständen bei der Massenherstellung einen großen Vorteil.
  • Bei all dieser Billigkeit und Einfachheit tritt die Umschaltwirkung unabhängig von größerer Fahrgeschwindigkeit und einem sich nicht von selbst ergebenden Mindestmaße der Schienenfahrzeuge jedesmal unfehlbar ein. Bei den bisherigen, unter Federdruck arbeitenden Umschaltvorrichtungen erlitten das Wechselrädchen und das Treibrädchen eine außerordentlich rasche Abnützung, weil bei jedem dieser Federwerke der Augenblick eintritt, in welchem das Wechselrädchen mit dem Treibrädchen und dem Treibrad mit seinen Kopfkanten in Eingriff steht. Bei dieser Stellung des Wechselrädchens tritt eine augenblickliche gänzliche Bremsung des Werkes ein. Das Herausreißen des Wechselrädchens aus dieser Stellung, in welcher seine Kopfkanten von den entgegengesetzt umlaufenden Zähnen des Treibrädchens und des Treibrades gewissermaßen in die Zange genommen werden, erfordert wegen des starken Nachdruckes der Triebfeder nicht nur eine große Ausrückkraft, die man nur durch die langen, zwischen den Radachsen eingebauten Ausrückhebel erzeugen -zu können glaubte, sondern auch eine häufige Ausbesserung des Werkes durch Ersetzung der bald verschlissenen, an der. Umschaltung beteiligten Zahnräder. Da gerade die schweren, teuren Spielzeugeisenbahnen Federwerke mit entsprechend starker Feder haben müssen, tritt diese Abnützung bei den teuersten Eisenbahnen am schnellsten auf. Die neue Umschaltvorrichtung eignet sich wegen der Entlastung der Zahnkopfkanten von der Federkraft auch für die schwersten Maschinen mit stärkster Feder, weil diese beim Umschalten ohne Einfluß auf die Abnützung und Dauerhaftigkeit der Umschalträder ist.
  • An die bisher nur beispielsweise veranschaulichte Ausführungsform der Vorrichtung zum selbsttätigen Stillsetzen des Werkes ist die Erfindung nicht gebunden. So könnte das Ausrückfederchen 1q. bei Wahl eines Sternrädchens nach Abb. 5 in Wegfall kommen. Die Zahnflanken 13' dieses Sternrädchens sind nämlich gegen die Druckrichtung des Sperrdaumens so schwach geneigt, daß sie diesen selbsttätig unter dem Nachdruck der Triebfeder von sich zurückwerfen, sobald der Fühlarm 5 die Schleifleiste 7 verläßt. Auch jedwede andere Bremse, auch eine eigentliche, durch Reibung wirksam werdende Bremse, wäre brauchbar, sofern sie sich nur von selbst -löst, nachdem der Fühlarm die Schleifleiste verlassen hat.
  • Von Bahnen in höheren Preislagen wird außer der Umschaltbarkeit auch Abbremsbarkeit durch Aufrichten eines Anschlagböckchens ohne Richtungswechsel verlangt. Die bisher allgemein übliche Abbremsung bestand in der hier zur Einleitung der Umschaltung benützten Einrückung eines Bremshebels in einen auf der Reglerwelle sitzenden Radstern. Nur blieben die bekannten Bremshebel bis zu ihrer Ausrückung von Hand in den Radstern eingehakt. Wollte man auch bei dem neuen Werk den Bremshebel auf diese Weise in den Radstern einrücken, so würde durch das Anziehen der Bremse das Werk zwar gebremst, aber zugleich umgeschaltet werden, so daß es nach Ausrückung des Bremshebels von Hand immer in der umgekehlten Richtung laufen würde. Um auch die billigen Eisenbahnen bremsbar zu machen, wird deshalb gemäß den Abb. 2 bis q. ein Bremshebel 17, 21 vorgesehen, dessen Klaue 18 irgendeinen mit der Laufradachse t umlaufenden Vorsprung, z. B. den Daumen rg, abfängt. Da durch dieses Abfangen die Auswirkung der durch den Schub der Lokomotive erzeugten Kraft auf den Wechselbetrieb verhindert wird, läuft das Werk nach Lösung der Bremse in der vorherigen Richtung weiter. Die Schwenkung dieses Hebels wird wie diejenige des Umschalthebels g, ro mittels eines zweiarmigen Anschlägfühlers 26, 27 bewirkt, dessen Arme je nach der Fahrtrichtung wechselweise auf den unteren Arm 21 des Bremshebels treffen, der zweckmäßig neben dem Umschalthebel auf das Abstandsniet d lose schwenkbar aufgesetzt ist. Natürlich darf der Bremshebel nicht unter dem Einfluß einer Ausrückfeder 1q oder einer ihn selbsttätig von sich abwerfenden umlaufenden Schrägfläche stehen. Dagegen hat er- den Handgriff 22, an welchem er 'bei stillstehender Maschine ausgerückt wird.
  • Zur Umschaltung des Werkes bei stehender Maschine ist der Wechselradträger w zu einem Handgriff w', 23 ausgebildet; dessen Endstellungen für Rechts- oder Linksfahrt durch Anschläge begrenzt werden. Es kann z. B. der Anschlaglappen 9,4 als Anschlag für Linksfahrt und die Welle 25 des- Rädchens m als Anschlag für Rechtsfahrt dienen.
  • An einer ähnlichen bekannten Umschaltvorrichtung nach den Abb. 6 bis 8 finden sich wieder die Platinen a, b und die Teile k, z der Abb. 1. Abweichend von dem neuen Werk ist der Umschaltfühlhebel 28, an welchem unten der Anschlagfühler 5"hängt, bei 29 schwenkbar gelagert. Ein in den Fühlhebel eingenieteter Kraftübertragungszapfen 3o ist in einem zu 29 konzentrischen Kreisschlitz 31 der Platine b geführt und abgestützt. An dieser Platine ist ferner als Verlängerung des jetzt nur noch die Wechselrädchenachse x umfassenden Wechselrädchenträgers w ein Druckhebel W geführt. Dieser führt sich mittels eines Schrägschlitzes 32, der in zwei Flachschlitze 33 und 34 ausläuft, an dem Zapfen 3o des Fühlerhebels.
  • Trifft der Anschlagfühler 5" auf das An schlagböckchen 8, so wird der Fühlhebel 28 um 29 nach rechts ausgeschwungen und der Druckhebel W gezwungen, seine Schlitze 33, 32. 34 an dem Zapfen 3o hochzuschieben, also sich aufwärts zu schwenken. Durch diese Aufwärtsschwenkung wird ein großer Reibungswiderstand überwunden, den der Zapfen 3o insbesondere beim Übergang der Feststellschlitze 33, 34 in den Hebelschlitz 32 erzeugt. Diese Reibungsarbeit läßt sich nur leisten, indem die Beharrungskraft der Lokomotive mittels des Fühlers 5" auf eine verhältnismäßig lange Strecke 35 sich auf den Anschlag auswirkt. Dies ist nur bei entsprechend langer Bemessung des Fühlhebels 28 möglich, dessen Fühler 5" dabei bis nahe an die andere Laufräderachse x zurückschwingt, und außerdem durch entsprechend lange Bemessung des Druckhebels W. Diese beiden Längenbemessungen bedingen einen verhältnismäßig großen Abstand der Laufräderachsen t und z voneinander, also ein entsprechend langes und großes Triebwerk, das selbstverständlich für Lokomotiven in mittleren und billigsten Preislagen bisher nicht geliefert werden konnte.
  • Wenn die Ausspringgefahr durch die Anordnung des langen Fühlhebels 28 und des langen Druckhebels W auch beseitigt ist, so ist die Sicherheit des Umschaltens doch nur bis zu einer kleinen Anzahl anzuhängender Wagen gewährleistet.
  • Das neue, ohne Präzisionsarbeit wie die Schlitzführungen 3o-34 weit billiger und kürzer herstellbareUmschalttriebwerkläßtsich dagegen auch in mittellange und sogar in sehr kurze, entsprechend billige Lokomotiven einbauen. Die Sicherheit des Umsehaltens ist durch nur erforderlichen geringen Kraftaufwand infolge der zeitweisen Ausschaltung der Federtriebkraft trotzdem gewährleistet, und zwar um so zuverlässiger, desto mehr Wagen vom Kinde angehängt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum selbsttätigen Umschalten des Federtriebwerkes von Spielzeuglokomotiven und sonstigen Schienenspielfahrzeugen mittels Aufrichtens eines Anschlagböckchens, mittels Schwingens eines Umschalthebels durch einen über das aufgerichtete Böckchen hinwegstreifenden Anschlagfühler und schließlich mittels Schwenkens des Wechselrädchenträgers um die angetriebene Laufräderachse, dadurch gekennzeichnet, daß ein Umschalthebel durch Stülsetzen des Federtriebwerkes (i-s) während der Umschaltzeit und unmittelbar darauf das selbsttätige Freigeben des Federtriebwerkes einleitet, und daß das Schwenken des Wechselrädchenträgers, das eigentliche Umschalten, unter Entlastung des Wechselrädchens (y) von dem Triebfederdruck lediglich durch das Weiterrollen der bis dahin angetrieben gewesenen Laufräder (u) unter dem Beharrungsvermögen der fahrenden Masse erfolgt.
  2. 2. Umschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Böckchen (8) in eine Schleifleiste (7) ausläuft, die bei aufgerichtetem Böckchen waagerecht liegt und die Dauer der Stillsetzung des Federtriebwerkes (i-s) bestimmt.
  3. 3. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen, i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiarmiger Anschlagfühler (5, 6), dessen unterer Arm (5) über die aufgerichtete Schleifleiste (7) hinwegschleift, bei Linksfahrt mit seinem oberen (6) und bei Rechtsfahrt mit seinem unteren Arm (5) einen unteren, unter die Anschlagfühlerdrehachse (f) herabreichenden Arm (9) eines zweiarmigen Umschalthebels (9, io, ii) nach der gleichen Richtung so weit ausgeschwenkt hält, daß der obere Umschalthebelarm (io) mit seiner Abfangklaue (ii) einen auf der Reglerwelle (q) festsitzenden Radstern sperrt.
  4. 4. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Abfangklaue (ii) zurückholende Feder (14) die Sperrung eines zur Reglerwelle symmetrischen Radsternes (12) löst.
  5. 5. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Radstern Zahnkanten (13') hat, welche die Abfangklaue (ii) von sich abwerfen, wenn der untere Anschlagfühlerarm (5) die Schleifleiste (7) verläßt.
  6. 6. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Reglerwelle (q) durch eine Reibbremse abgebremst wird, die sich nach dem Hinwegschleifen des unteren Anschlagfühlerarmes (5) über die Schleifleiste (7) unter Federwirkung oder unter Selbstabweisung ihres Reibgliedes selbsttätig ausrückt.
  7. 7. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (w, x) des Wechselrädchens (y) auf der angetriebenen Laufräderachse (t) lose sitzt und bei stillgesetztem Triebwerk dadurch geschwenkt wird, daß das sich weiterdrehende Ritzel (v) der Laufräderachse das Wechselrädchen als Planetenrädchen antreibt. B. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen z bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einem Vorsprung (zg) der angetriebenen Laufräderachse (t) angreifender Bremshebel (z7, 18, 21) vorgesehen ist, der durch einen zweiten zweiarmigen Anschlagfühler (26, 27) und ein zweites Anschlagböckchenselbsttätig eingerückt und an einem Handhebel (22) von Hand ausgerückt werden kann. g. Umschaltvorrichtung nach den Ansprüchen z bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Wechselrädchenträger (w') in einen Handumschalthebel (23) ausläuft.
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