DE972229C - Federwerkgetriebenes Spielfahrzeug - Google Patents

Federwerkgetriebenes Spielfahrzeug

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DE972229C
DE972229C DEN3584A DEN0003584A DE972229C DE 972229 C DE972229 C DE 972229C DE N3584 A DEN3584 A DE N3584A DE N0003584 A DEN0003584 A DE N0003584A DE 972229 C DE972229 C DE 972229C
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DE
Germany
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wheel
toy vehicle
spring
drive
friction clutch
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Expired
Application number
DEN3584A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Neuhierl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERMANN NEUHIERL DIPL CHEM DR
Original Assignee
HERMANN NEUHIERL DIPL CHEM DR
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Publication date
Application filed by HERMANN NEUHIERL DIPL CHEM DR filed Critical HERMANN NEUHIERL DIPL CHEM DR
Priority to DEN3584A priority Critical patent/DE972229C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02—Clockwork mechanisms
    • A63H29/06—Other elements therefor

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Federwerkgetriebenes Spielfahrzeug Die Erfindung bezieht sich auf federwerkgetriebene Spielfahrzeuge, insbesondere Spielzeugautos.
  • Es ereignet sich häufig, daß laufwerkgetriebene Spielfahrzeuge auf der verfügbaren Fahrbahn, z. B. dem Zimmerboden, geschoben werden. Die unliebsame Folge ist üblicherweise der Bruch der Laufwerkfeder. Abgesehen davon, daß das Spielzeugauto zum Einbau einer neuen Feder in der Regel in die Fabrik eingesandt werden muß, wodurch meist höhere Kosten entstehen, als dem Schaden entspricht, fällt das Fahrzeug während der Reparaturzeit aus. Deshalb werden Spielfahrzeuge mit gebrochener Feder häufig gar nicht zur Instandsetzung gegeben, sondern als unbrauchbar weggeworfen.
  • Diese Mißstände können zwar bei Spielzeugautos mit Schalteinrichtungen nicht auftreten, wenn das Spielfahrzeug, bevor es auf der Fahrbahn hin- und hergeschoben wird, auf Leerlauf eingestellt wird. Meist wird diese Einstellung aber versäumt. Dann tritt der oben geschilderte Nachteil in gesteigertem Maße ein, weil nicht nur das Laufwerk, sondern auch die Schalteinrichtung bei Federbruch nicht mehr benutzbar ist.
  • Eine andere unangenehme Erscheinung bei laufwerkgetriebenen Spielfahrzeugen liegt darin, daß verhältnismäßig häufig Beschädigungen der Ritzel eintreten, die üblicherweise aus Messing od. dgl. hergestellt sind. Diese Schäden kommen namentlich dann zustande, wenn das Werk plötzlich abgebremst wird. In diesem Falle wirkt auf die gesperrten Ritzel die Energie der bewegten Massen der verhältnismäßig schweren Laufräder des Spielfahrzeuges ruckartig ein.
  • Es ist zwar schon bekannt, eine Beschädigung des Laufwerkes beim Verschieben des Spielfahrzeuges mit der Hand dadurch zu verhindern, daß zwischen Laufwerk und Laufrad eine Freilaufkupplung in Form einer auf die Antriebsachse aufgeschobenen Schraubenfeder vorgesehen ist. Diese Ausführung hat jedoch den -Nachteil, daß das Spielfahrzeug ohne Beschädigung des Laufwerkes nur in einer einzigen Richtung, und zwar vorwärts, verschoben werden kann, da die Freilaufkupplung das Laufrad in der anderen Richtung blockiert.
  • Andererseits sind im Spielzeugbau schon wiederholt Reibungskupplungen mit zwei Freiheitsgraden verwendet worden, um das Spielzeug vor durch Unachtsamkeit verursachten Schäden zu bewahren. So hat man z. B. bei der Fernsteuerung von Spielfahrzeugen an der Verbindungsstelle zwischen der das Steuerrad tragenden biegsamen Welle und dem Lenklaufrad eine frei bewegliche Kupplung eingeschaltet, um ein Überdrehen oder Verdrillen dieser Welle zu verhindern. Außerdem sind auch schon Reibungskupplungen in Spielzeugkrane zum Heben und Senken von Lasten eingebaut worden, die den Bruch eines -Laufwerkteiles verhindern sollen, wenn etwa am Kranhalten mit Gewalt gezogen werden sollte. Schließlich ist vorgeschlagen worden, bei Drehscheiben für Modelleisenbahnen zwischen dem Antriebsmotor und dem Übersetzungsgetriebe in Gestalt eines Schneckengetriebes eine federbelastete Reibscheibenkupplung einzubauen.
  • Bei diesen letzterwähnten Ausführungen tritt jedoch eine übermäßig hohe Beanspruchung des Laufwerkes und der Räder des Getriebes, sei es, daß sie für die Lenkung eines Spielfahrzeuges oder den Antrieb eines andersartigen Spielzeuges bestimmt sind, in beiden Richtungen durch das spielende Kind nicht auf, wie es bei einem Spielfahrzeug oder Spielzeugauto der Fall ist, das auf dem Boden hin- und hergeschoben wird. Obwohl solche Beschädigungen an Spielfahrzeugen in Fachkreisen allgemein bekannt sind, konnte auch mit der obenerwähnten, in einem Spielfahrzeug eingebauten Freilaufkupplung der beträchtliche Anfall an Reparaturen nicht herabgemindert werden.
  • Um diesen Übelstand bei Spielfahrzeugen zu beseitigen, ist gemäß der Erfindung in den Kraftübertragungsorganen vom Federwerk zum Treibrad zwischen einer vom Federwerk angetriebenen Welle und einem auf ihr frei drehbar sitzenden Rad eine Reibungskupplung so angeordnet, daß sie beim Schieben des Spielfahrzeuges in beiden Richtungen oder beim plötzlichen Bremsen desselben den Kraftfluß zwischen Rad und Achse unterbricht. Dadurch werden sowohl die Feder als auch die Räder bzw. Ritzel des Getriebes vor Bruch durch die bremsenden Wirkungen bei der plötzlichen Umkehr der Bewegungsrichtung bewahrt, und zwar selbst dann, wenn das Spielfahrzeug eine Schalteinrichtung besitzt und in gebremstem Zustand hin- und hergeschoben wird.
  • Die erfindungsgemäß vorgesehene Reibungskupplung bewirkt, daß das betreffende Rad auf der dazugehörigen Achse durchschleift, wenn der Widerstand zu groß wird, also bevor ein Rad oder ein Ritzel beschädigt oder die Feder überzogen werden kann.
  • Die Reibungskupplung kann an verschiedenen Stellen des Gesamtantriebes vorgesehen sein. Vorzugsweise ist sie zwischen das angetriebene Laufrad und die Laufräderachse eingebaut, sie kann aber auch zwischen das Reglerrad und dessen Antriebsachse oder zwischen ein Triebwerkrad und dessen Antriebsachse eingelassen sein.
  • Ferner kann die Reibungskupplung aus einer einerseits gegen einen Anschlag, andererseits gegen das betreffende Rad sich abstützenden Feder bestehen, wobei gegebenenfalls dem Rad eine von der Feder beeinflußte Radscheibe vorgeschaltet ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, bei welchem die Reibungskupplung zwischen die Laufräderachse und das angetriebene Laufrad eingebaut ist. In Fig. r und 3 ist diese Achse mit Schnitt durch das angetriebene Laufrad bei zwei verschiedenen Ausführungsformen gezeigt; Fig. a zeigt eine Seitenansicht dazu mit dem Laufwerk.
  • Auf dem Fahrzeugboden ca sitzt das Laufwerk b, dessen mittels der Achse c aufziehbare, über ein schematisch angedeutetes Triebwerk die Laufräderachse d, z. B. in Richtung des Pfeiles X, in Drehung versetzt, in welchem Falle das Fahrzeug auf der Fahrbahn in Richtung des Pfeiles X z fährt. Beim Schieben in Richtung des Pfeiles X2 würde die Feder des Laufwerkes aufgezogen und schließlich überzogen werden, also brechen, wenn nicht erfindungsgemäß zwischen die Laufräderachse d und das Laufwerk e eine Reibungskupplung eingeschaltet wäre, die im wesentlichen aus der Schraubenfeder f besteht, welche sich einerseits an die Anschlagscheibe g der Achse d und andererseits gegen den Felgenkörper des Rades e abstützt.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. x ist außenseitig eine Reibscheibe h vorgesehen, gegen die das Rad e durch die Feder f mit genügend starkem Druck angepreßt und mitgenommen wird. Erst wenn der Widerstand zu groß wird, schleift das Rad auf der Achse durch.
  • In der gleichen Weise wirkt die Reibungskupplung beim Ausführungsbeispiel nach Fig.3, in welchem Falle eine innenseitige Reibscheibe i vorgesehen ist, welche sich an die Radnabe, zweckvoll deren Form angepaßt, anlegt.
  • Die Wirkung der Reibungskupplung kann durch Änderung der Federstärke bzw. der wirksamen Reibscheibenfläche den Bedürfnissen angepaßt werden.
  • Die Reibungskupplung schützt nicht nur gegen Überdrehen der Laufwerkräder, sie vernichtet auch die Energie der bewegten Massen, wenn das Laufwerk plötzlich abgebremst wird. Deshalb kann diese Energie sich nicht dahin auswirken, daß die Laufwerkräder oder Ritzet beschädigt, z. B. von den Gegenrädern zersägt werden.
  • In Abweichung vom gezeichneten Ausführungsbeispiel kann die Reibungskupplung - wie schon erwähnt - auch an anderer Stelle zwischen einer Achse und einem Rad vorgesehen werden. Es muß sich nur um ein Rad handeln, das in dem betreffenden Kraftfluß liegt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federwerkgetriebenes Spielfahrzeug, insbesondere Spielzeugauto, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kraftübertragungsorganen vorn Federwerk zum Treibrad zwischen einer vom Federwerk angetriebenen Welle und einem auf ihr frei dreibar sitzenden Rad eine Reibungskupplung so angeordnet ist, daß sie beim Schieben des Spielfahrzeuges in beiden Richtungen oder beim plötzlichen Bremsen desselben den Kraftfluß zwischen Rad und Achse unterbricht.
  2. 2. Spielfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung zwischen das angetriebene Laufrad und die Laufräderachse eingebaut ist.
  3. 3. Spielfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung zwischen das Reglerrad und dessen Antriebsachse eingelassen ist.
  4. 4. Spielfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung zwischen ein Triebwerkrad und dessen Antriebsachse eingebaut ist.
  5. 5. Spielfahrzeug nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungskupplung aus einer einerseits gegen einen Achsanschlag, andererseits gegen das betreffende Rad sich abstützenden Feder besteht.
  6. 6. Spielfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Rad eine von der Feder beeinflußte Radscheibe vorgeschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 684 849, 7o6 559, 759 353, 842 464; schweizerische Patentschriften Nr. 253 735, 264 004; britische Patentschrift Nr. 11 249 aus dem Jahre 1912; französische Patentschriften N r. 389 211, 413 015. 915 384; Zeitschrift »Model-Railroader«, Dezember 195o, Aufsatz »Fluid Drive for H 0«; Märklin-Katalog D 49, 1949, S. 24.
DEN3584A 1951-03-08 1951-03-08 Federwerkgetriebenes Spielfahrzeug Expired DE972229C (de)

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Citations (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR389211A (fr) * 1908-04-14 1908-09-03 Marcel Achille Violet Dispositif de commande par embrayage, destiné à remplacer les engrenages différentiels, en particulier dans les automobiles
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CH264004A (de) * 1948-03-18 1949-09-30 Lengweiler Adolf Vorrichtung an Fahrzeugen mit einem Motor, zu Spiel- und Reklamezwecken, welche bewirkt, dass das Fahrzeug beim Auftreffen auf ein Hindernis von selbst wieder vom Hindernis wegfährt.
DE759353C (de) * 1940-08-20 1952-04-21 Heinrich Mueller Fahrspielzeug mit Fernlenkung und Geschwindigkeitsregulierung
DE842464C (de) * 1951-02-20 1952-06-26 Maerklin & Cie G M B H Geb Vorrichtung zum Abbremsen und Inbetriebsetzen von schwenkbaren Teilen an Geraeten, vorzugsweise Drehscheiben

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