DE576475C - Zweiseilgreiferwindwerk - Google Patents
ZweiseilgreiferwindwerkInfo
- Publication number
- DE576475C DE576475C DEM118816D DEM0118816D DE576475C DE 576475 C DE576475 C DE 576475C DE M118816 D DEM118816 D DE M118816D DE M0118816 D DEM0118816 D DE M0118816D DE 576475 C DE576475 C DE 576475C
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- DE
- Germany
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- gear
- drum
- closing
- lowering
- lifting
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C3/00—Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
- B66C3/12—Grabs actuated by two or more ropes
- B66C3/125—Devices for control
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Zweiseilgreiferwindwerke,
bei denen die Schließseil- und die Halteseiltrommel durch einen oder
durch zwei gleichzeitig laufende Motoren gleieher Leistung angetrieben werden sollen und
dem Greifer während des Hebens und Senkens eine Schließ- oder Öffnungsbewegung
mit Hilfe eines Planetengetriebes erteilt werden soll, wie dies an sich bei Zweiseilgreif erwindwerken
bekannt ist.
Bei Einmotorengreiferwindwerken dieser Art benutzt man zu dem genannten Zweck
Vorrichtungen, durch welche beim Öffnen und Schließen eine der beiden Trommeln stillgesetzt
oder ihr Lauf verzögert wird, so daß das Öffnen und Schließen nur auf Kosten der
Hub- oder Senkgeschwindigkeit erfolgen kann.
Bei Zweimotorengreiferwindwerken kann
die Einrichtung verschieden sein. Entweder benutzt man zum Öffnen und Schließen einen
das Planetengetriebe antreibenden Hilfsmotor, oder bei Verwendung zweier gleichlaufender
Motoren kann man das Öffnen und Schließen durch, besondere Steuerung der beiden Motoren
herbeiführen oder auch mit Hilfe einer Bremsvorrichtung, mit welcher ein Glied des
Planetengetriebes festgehalten wird. Auch dabei erfolgt das Öffnen und Schließen des
Greifers entweder nur bei Stillstand oder.
durch Verzögerung einer, der beiden Trommeln.
Die Erfindung hat den Zweck, sowohl bei Einmotor- wie auch bei Zweimotorenzweiseilgreiferwindwerken
das Öffnen und Schließen des Greifers während des Hebens oder Senkens ohne Verminderung der Hub- oder
Senkgeschwindigkeit zu ermöglichen bzw. ohne auf einen besonderen Hilfsmotor angewiesen
zu sein oder ohne die Steuerung zweier gleichlaufender
Motoren zu ändern.
Dieser Zweck wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das beim Heben und
Senken stillstehende Planetengetriebeglied beim Öffnen und Schließen während des
Hebens oder Senkens über ein Wendegetriebe mit dem Antriebsmotor gekuppelt ist.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele
von erfindungsgemäß ausgebildeten Greif er windwerken im Schema dargestellt.
Abb. ι zeigt das Schema eines Einmotorgreiferwindwerkes
und
Abb. 2 das Schema eines Windwerkes mit zwei Motoren.
Gemäß Abb. 1 dient zum Antrieb der Schließseiltromniel α und der Halteseiltrommel
b der Motor c. Derselbe treibt mittels des Zahnrades^ ein lose auf der Wellen der
Schließseiltrommel α sitzendes Zahnrad/. An diesem sind die Planetenräder g eines zur
Kraftübertragung auf die Schließseiltrommel a dienenden Planetengetriebes g, h gelagert, die
mit einem Zahnkranz 2 der Trommel« kämmen. Das zugehörige Sonnenrad h ist auf
der Wellen fest gelagert. Mit dem Zahnrad/ kämmt ein auf 'einer Vorgelegewellei
festes Zahnrad & und mit diesem ein auf der Welle/ der Halteseiltrommelb lose sitzendes
Zahnrad m. Das letztere ist mit der Trommel b durch eine Rutschkupplung η gekuppelt
und dient dazu, beim Greifen das Halteseil straff zu halten. Ein Zahnrad o, das
starr mit der Trommel b verbunden ist,-kämmt mit einem lose auf der Vorgelegewelle i sitzenden
Zahnradp, das mit der Welle/ durch
die Kupplung <7, r gekuppelt werden kann. Mit der am Zahnrad/? festen Hälfteq der
ίο Kupplung wirkt die Bremser' zusammen.
Die Vorgelegewelle £ dient außerdem zum
Antrieb des Wendegetriebes s', s", t, dessen Kupplung« durch den Hebel ν bedient wird
- und auf dessen getriebener Welle W eine
Schnecke* sitzt. Die letztere treibt ein auf der Welle e der Schließseiltrommel a festes
Schneckenrad y.
Beim Heben und Senken ist die Kupplung q, r geschlossen, so daß der Antrieb
der Trommeln zwangsläufig mit dem der Trommel α erfolgt. Die Rutschkupplung n
dient zum Geben oder Aufholen von Schlappseil bei offener Kupplung r.
Soll beim Heben oder Senken der Greias
fer geöffnet oder geschlossen werden, so wird das Wendegetriebes', s", t bei geschlossener
Kupplungq, r durch die Kupplung« in dem
einen oder anderen Drehsinn eingeschaltet. Das Sonnenrad A des Planetengetriebes h, I
kommt infolgedessen in Drehung, so daß der Trommel« die zum Öffnen oder Schließen
erforderliche schnellere oder langsamere Bewegung erteilt wird.
Gemäß Abb. 2 wird die Schließseiltrommel«' durch den Motor d und die Halteseiltrommel
b' durch den Motor 0" angetrieben. Der Antrieb der lose auf ihrer Wellen'
sitzenden Schließtrommel a' erfolgt wieder über ein Zahnräderpaar d', /', von denen letzteres
ebenfalls lose auf der Welle e' drehbar ist und die Planetenräder g' trägt, die mit
dem Zahnkranz/ der Schließtrommele' in
Eingriff stehen. Der Antrieb der auf ihrer Welle/' festsitzenden Haltetrommelb' erfolgt
durch das Zahnrad«*", das mit dem starr mit der Trommel b' verbundenen Zahnrad«'-in
Eingriff steht. Mit dem Zahnrad o' kämmt außerdem ein lose auf der Vorgelegewelle/'
sitzendes Zahnrad//, das mit der Wellei'
durch die Kupplung/-", q' kuppelbar ist. Ein auf der Welle if sitzendes Zahnrad k! steht
mit dem auf der Schließtrommelwelle ■& lose
drehbaren Zahnrad/' in Eingriff. Die Vorgelegewelle/' dient zum Antrieb des Wendegetriebes
s', s", t, von dem aus das Sonnenrad A' des Planetengetriebes g', h' durch das
Schneckengetriebe λ:', y' angetrieben wird.
Beim Heben oder Senken bzw. beim Greifen und Entleeren wirkt das Windwerk in bekannter
Weise, wobei die Trommelantriebe während.des Hebens und besonders des Senkens
zwecks Erzielung genauen Gleichlaufs der Motoren miteinander gekuppelt sind. Soll
während des Hebens oder Senkens der Greifer geöffnet oder geschlossen werden, so. wird
das Wendegetriebe s', s", t in dem einen oder anderen Drehsinne eingeschaltet, so daß· die
Drehbewegung der Schließtrommcl a! durch das Planetengetriebe g', h' entsprechend verlangsamt
oder beschleunigt wird.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zweiseilgreiferwindwerk, bei welchem zum Antrieb einer der beiden Trommeln bei allen Bewegungen ein Planetengetriebe dient, dadurch gekennzeichnet, daß· das beim Heben und Senken stillstehende Planetengetriebeglied beim Öffnen und Schlie- · ßen während des Hebens oder Senkens über ein Wendegetriebe mit dem Antriebsmotor gekuppelt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM118816D DE576475C (de) | 1932-02-20 | 1932-02-20 | Zweiseilgreiferwindwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM118816D DE576475C (de) | 1932-02-20 | 1932-02-20 | Zweiseilgreiferwindwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE576475C true DE576475C (de) | 1933-05-11 |
Family
ID=7329145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM118816D Expired DE576475C (de) | 1932-02-20 | 1932-02-20 | Zweiseilgreiferwindwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE576475C (de) |
-
1932
- 1932-02-20 DE DEM118816D patent/DE576475C/de not_active Expired
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