DE488131C - Zweitrommelwindwerk - Google Patents

Zweitrommelwindwerk

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DE488131C
DE488131C DEK102638D DEK0102638D DE488131C DE 488131 C DE488131 C DE 488131C DE K102638 D DEK102638 D DE K102638D DE K0102638 D DEK0102638 D DE K0102638D DE 488131 C DE488131 C DE 488131C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description

  • Zweitrommelwindwerk Die Erfindung bezieht sich auf ein Zweitrommelwindwerk, wie Greifer- oder Ferntriebwindwerk, mit Einzelantrieb für jede Seiltrommel, wobei die Seiltrommeln einmal mit gleicher und" einmal mit unterschiedlicher Geschwindigkeit angetrieben werden sollen.
  • Statt der bekannten Anordnung einer ein-und ausrückbaren Kupplung zwischen den beiden Antrieben wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die beiden Antriebe durch ein Planetengetriebe zu verbinden, von- dessen, drei kinematischen Elementen eines durch eine Bremse festgesetzt werden kann. Der gewünschte starre Gleichlauf der beiden Seiltrommeln ist hier ohne Stillsetzung der Antriebe auch bei verschiedenen Trommelgeschwindigkeiten durch sanftes Anziehen der Bremse in einfachster Weise zu erreichen. Ferner gestattet diese Einrichtung, die Größe des für den Gleichlauf der Trommeln durch das Planetengetriebe zu übertragenden Drehmomentes durch die Größe der Bremskraft zu begrenzen, so daß z. B. beim Heben des geschlossenen Greifers Schlappseil in den Halteseilen vermieden werden kann, indem die Bremse infolge der Überlastung der Schließseile durchrutscht, bis auch die Halteseile belastet sind.
  • Ferner gestattet die erfinderische Anordnung, die bisher für den Antriebsmotor der Schließseiltrommel vorgesehene Haltebremse wegfallen zu lassen, da jetzt die Abbremsung dieses Motors durch die Planetenbremse oder über diese durch die Haltebremse des anderen Motors erfolgen kann. Die Steuerung der Planetenbremse wird in bekannter Weise von Hand oder selbsttätig durch einen Bremslüftmagneten z. B. in Abhängigkeit von der Stellung der Motorsteuerhebel vorgenommen.
  • Windwerke mit Planetengetriebe sind bekannt, doch arbeitet bei ihnen der eine Motor (Hubmotor) auf beide Trommeln, während der andere schwächere Motor nur das Öffnen und Schließen herbeiführt. Bei anderen Zweitrommelwinden sind beide Windwerke durch eine Schleifkupplung verbunden, welche die jeweils nicht angetriebene Trommel im Leerlauf mitnimmt. Die gesamte Hubarbeit ist auch bei diesen Winden von einem einzigen Motor zu bewältigen, der dementsprechend groß gewählt sein muß.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes ..
  • in Abb. i ein Zweitrommelwindwerk mit Anordnung des Planetengetriebes zwischen den Seiltrommeln und in Abb. 2 ein Zweitrommelwindwerk mit Anordnung des Planetengetriebes in einem Getriebekasten zwischen den Antriebsmotoren im Grundriß dargestellt.
  • Der Motor i mit der Haltebremse 2 treibt über das Vorgelege 3, 4, 5 den Zahnkranz 6 und damit die Seiltrommel 7 an, während der Motor ii mit der Haltebremse 12 über das Vorgelege 13, 14, 15 den Zahnkranz 16 und damit die Seiltrommel 17 antreibt. Zwischen beiden Windwerken. ist das zu ihrer Kupplung dienende Planetengetriebe angeordnet, indem der Planetenradträger ig mit dem Trommelzahnkranz 16 und sein Planetenrad 2o einerseits mit dem Innenzahnkranz 21 der Seiltrommel 7 und andererseits mit dem Sonnenrad 22 kämmt, das durch die Biemse 23 festgesetzt werden kann; in Abb. 2 steht dagegen der Planetenradträger i9 durch das Zahnrad 24 mit dem Motorritzel 3 und sein Planetenrad 2o mit dem Innenzahnkranz 21 in Eingriff, der außen mit dem Motorritzel 13 kämmt. Die Steuerung der Planetenbremse 23 erfolgt in der Weise, daß bei Stillstand des einen und Lauf des anderen Motors (Öffnen und Schließen des Greifers) die Planetenbremse 23 gelüftet und beim Lauf beider Motore (Heben und Senken des Greifers) zur Erzwingung des Gleichlaufs die Planetenbremse angezogen wird. Ist 7 die Halteseiltrommel eines Greiferwindwerks, so kann die Haltebremse erspart werden, wenn die Planetenbremse durch Einschalten des Motors i gelüftet und durch Zuschalten des Motors ii bzw. Ausschalten des Motors i zum Einfallen gebracht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweitrommelwindwerk mit selbständigen, für sich arbeitenden Antrieben für jede Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden selbständigen Antriebe durch ein Planetengetriebe verbunden sind, dessen drittes kinematisches Glied durch eine einstellbare Bremsvorrichtung festgehalten wird.
  2. 2. Zweitrommelwindwerl@ nach Anspruch =, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe des über das Planetengetriebe zu übertragenden Drehmomentes durch entsprechende Wahl der Größe der Bremskraft begrenzt wird.
  3. 3. Zweitrommelwindwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schließmotor keine besondere Haltebremse besitzt und zum Halten des Schließseihnotors die Planetenbremse oder die Haltebremse des Halteseilmotors dient. q.. Zweitrommelwindwerk nach den Ansprüchen i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenbremse durch Einschalten des Schließseilmotors gelüftet und durch Zuschalten des Halteseilmotors oder Ausschalten des Schließseilmotors zum Einfallen gebracht wird.
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