DE576858C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen die Speisung miteinander verkehrender Nebenstellenteilnehmer aus der Amtsbatterie erfolgt oder eine Ader der Teilnehmerleitung fuer besondere Zwecke dient - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb, bei denen die Speisung miteinander verkehrender Nebenstellenteilnehmer aus der Amtsbatterie erfolgt oder eine Ader der Teilnehmerleitung fuer besondere Zwecke dient

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DE576858C
DE576858C DES87311D DES0087311D DE576858C DE 576858 C DE576858 C DE 576858C DE S87311 D DES87311 D DE S87311D DE S0087311 D DES0087311 D DE S0087311D DE 576858 C DE576858 C DE 576858C
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Expired
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DES87311D
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English (en)
Inventor
Max Langer
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN All 18. MAI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT^
KLASSE 21a3 GRUPPE 64 so
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*)
Ader der Teilnehmerleitung für. besondere Zwecke dient
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1928 ah
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung- für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen die Speisung miteinander verkehrender Neben-Stellenteilnehmer aus der Amtsbatterie erfolgt oder eine Ader der Teilnehmerleitung für besondere Zwecke, z. B. zur Signalübertragung, dient.
Die Erfindung bezweckt, die Verbindungseinrichtungen der Vermittlungsstelle durch die von den Anschlußstellen zum Aufbau oder zur Vollendung einer Verbindung hervorzurufenden Schaltvorgänge in besonders einfacher und betriebssicherer Weise zu beeinig flüssen, und erreicht dies dadurch, daß, ein Schaltmittel durch von Anschlußstellen hervorgerufene Schaltvorgänge zum Aufbau oder zur Vollendung einer Verbindung über eine Ader der Anschlußleitung zur Wirkung geao bracht wird und die Schalteinrichtungen in den Verbindungseinrichtungen der Vermittlungsstelle über den nicht für die besonderen Zwecke benutzten Teil der zweiten Ader beeinflußt.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Anordnung für ' Fernsprechanlagen mit Anrufsuchern, Gruppenwählern und LeitungsWählern, bei denen über die Nebenstellenanschlußleitungen die Speisung für miteinander verkehrender Nebenstellenteilnehmer N1 und Ns aus· der Amts-· batterie über: Erde, Batterie, Drosselspüle Di, b-Ader, Drosselspule D°, und nun einmal über Drosselspule D7 über Teilnehmerschleife von N1, Drosselspule D8 nach Erde und das andere Mal über Drosselspule D9 über Teilnehmerschleife von iV2, Drosselspule D10 nach Ende erfolgt. 4»
Die Abb. 2 zeigt eine Anlage mit Vorwählern, Gruppenwählern und Leitungswählern, bei denen über eine Ader der Anschlußleitung für den Teilnehmer JV8 Signale für irgendeinen besonderen Zweck (Alarmgabe) übertragen werden.
Abb. 3 zeigt eine weitere Anordnung des Schaltmittels, welches über eine Ader einer Anschlußleitung zur Wirkung gebracht wird und über die andere Ader bestimmte Schaltvorgänge herbeiführt, und zwar wird in diesem Falle beim Melden der Anschlußstelle bei Verbindungen in ankommender Richtung lediglich die Abschaltung des Rufstromes bewirkt. 55-
Wünscht die in der Abb. 1 dargestellte Hauptstelle iV einer Nebenstellenanlage eine Verbindung mit irgendeinem Teilnehmer der
*) Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden;
Max Langer in Berlin-Hermsdorf
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öffentlichen Anlage herzustellen und hebt zu diesem Zwecke seinen Hörer ab, so wird das Relais A über die eine Ader, und zwar in diesem Falle die a-Ader, in folgendem Stromwege erregt: Erde, Drosselspule D2, Teilnehmerschleife der Hauptstelle N, α-Ader, Relais A, Kontakt 11, Widerstand Wi, Batterie, Erde. Durch Schließen des Kontaktes 2 a wird nun die Weitergabe des über die α-Ader ίο gegebenen Anrufanreizes über die &-Ader bewirkt, indem hierbei das Relais T über: Erde, Batterie, Drosselspule D5, Kontakt 2 a, Kontakt 31, Wicklung I des Relais T, Erde erregt wird. Durch die Erregung des Relais T . 15 über die Wicklung I werden lediglich die Kontakte 41 und 5f geschlossen. Am Kontakt 41 wird folgender Stromkreis für Relais R hergestellt: Erde, Kontakte 4t, 30£, Relais R, Batterie, Erde. Durch Schließen ao des Kontaktes 6r wird der Drehmagnet DM über: Erde, Relaisunterbrecher RU, Kontakte 6r3 yp, Drehmagnet DM, Batterie, Erde stoßweise erregt, so daß die Schaltarme des Anrufsuchers AS fortgeschaltet werden, und zwar so lange, bis die Schaltarme des Anrufsuchers die Anschlußleitung des Anrufenden erreichen und hierbei über den Schaltarm c1 des Anrufsuchers AS folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakt 8r, Wicklung II und I des Relais P, Schaltarm c1 des Anrufsuchers AS, Kontakt 5t, Wicklung II des Relais T, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis wird das Relais/3 erregt, und ferner wird durch den in der Wicklung II des Relais T fließenden Strom das Öffnen der Kontakte 11 und 31 veranlaßt. Durch Relais P wird der Kontakt γ ρ geöffnet, so daß der Drehmagnet DM stillgesetzt wird.
An den Kontakten iop und 126^ erfolgt 4.0 die Durchschaltung und somit das Erregen des Stromstoßempfangsrelais A1, und zwar erhält die Wicklung I Strom über: Erde, Drosselspule!)2, Teilnehmer schleife der Hauptstelle N, α-Ader, Relais .4, Schaltarm α1 des Anruf suchers AS1 Kontakt I2(5j>, Wicklung I des Relais A1, Batterie, Erde, während die WicklungII des Relais^1 über Erde, Wicklung II des Relais A1, Kontakt iop, Schaltarm b1 des Anruf suchers AS1 Kontakt 2 a, Drosselspule D5, Batterie, Erde erregt wird. Durch Kontakt up wird folgender Stromkreis hergestellt: Erde, Kopfkontakt 12k, Wicklung I des Relais C, Kontakt up, Batterie, Erde. Das Relais C spricht an, so daß nunmehr das Relais C durch Schließen des Kontaktes 13 c über beide Wicklungen erregt gehalten wird, sobald nach dem ersten Hubschritt des Gruppenwählers der Kopfkontakt 12 k geöffnet wird. Der Kurzschluß für das Relais C am Kontakt 14 a1 ist aufgehoben, da das Relais A1 nach Einstellung des Anrufsuchers auf die Anschlußleitung, wie vorher erwähnt, erregt wurde. Das Auflaufen eines weiteren ■ Anrufsuchers auf die Anschlußleitung wird durch Kurzschließen der Wicklung II von Relais P verhindert. Der Stromkreis für die Relais P und T ist nunmehr folgender: Erde, Kontaktegp, 125c, Wicklung I des Relais P, C1S chaltarm des Anrufsuchers AS, Kontakt 51, Wicklung II des RelaisT, Batterie, Erde.
Sendet der Teilnehmer N die erste Stromstoßreihe aus, so wird das Relais A1 entsprechend den Unterbrechungen des Stromstoßsenders zum Abfallen gebracht, und zwar wird der Wicklung I des Relais A1 der Strom durch die Unterbrechungen am Stromstoßsender direkt, dagegen der Wicklung II des Relais A1 durch den Kontakt 2 α impulsweise entzogen, da das im Stromkreis der Wicklung I des Relais A1 liegende Relais A gleichfalls entsprechend den Unterbrechungen am Stromstoßsender zum Abfallen gebracht wird. Der Hubmagnet HM erhält entsprechend der Stromstoßreihe Stromstöße über: Erde, Kontakt 15a1, 16c, Wellenkontakt ijw, Wicklung I des Relais V, Hubmagnet HM, Batterie, Erde. Die. Schaltarme des Gruppenwählers GW werden auf die entsprechende Kontaktreihe gehoben. Während dieser Stromstoß reihe bleibt das Relais V erregt. Nach Beendigung der Stromstoßreihe fällt dieses ab, so daß durch Schließen des Kontaktes 18z/ der Drehmagnet DM1 des Gruppenwählers über: Erde, Kontakt 19 ^1, Kontakt 18 z/, Kopfkontakt 20 k, Drehmagnet DM1, Batterie, Erde Strom erhält. Die Schaltarme des Gruppenwählers drehen einen Schritt ein. Gleichzeitig mit dem Erregen des Drehmagneten DM1 wird auch der Kontakt 2IdW1 geschlossen, so daß das Relais V erneut über: Erde, Kontakt 21 dm1, Wicklungen II und I des Relais V, Hubmagnet HM, Batterie, Erde erregt wird. In diesem Stromkreise wird der Hubmagnet HM durch entsprechende Widerstandsverhältnisse des Relais V nicht erregt. Das Relais V öffnet seinen Kontakt i8w, so daß der Stromkreis des Drehmagneten DM1 unterbrochen wird und somit ebenfalls der Kontakt 21 am1 geöffnet wird. Das Relais V wird wiederum stromlos, was ein Schließen des Kontaktes 18 ν zur Folge hat, der Drehmagnet DM1 also über den schon vorher erwähnten Stromkreis erneut zum Ansprechen gebracht wird und dieser die Schaltarme des Gruppenwählers GW einen Schritt weiterschaltet. Dieses Zusammenarbeiten von Relais V und Drehmagnet DM erfolgt so lange, bis der Gruppenwähler einen freien Leitungswähler LW gefunden hat und über Erde, Kontakt 22 c, 23 a1, Wicklungen II und I des Relais P1, Schaltarm c2 des Gruppenwählers GW, Wellenkon-
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takt 24ze/, Wicklung II des Relais C1, Batterie, Erde die Relais P1 und C1 erregt werden. Durch Öffnen des Kontaktes igpi wird der Stromkreis des Drehmagneten DM1 unterbrachen, so daß dieser nicht mehr erregt werden kann. Durch Schließen des Kontaktes 25 p1 wird die Wicklung des Relais P1 kurzgeschlossen, sodaßkein weiter er Gruppenwähler sich auf den belegten Leitungswähler LW einstellen kann. Das Relais V ist nach beendigter Einstellung des Gruppenwählers auf den Leitungswähler stromlos. Durch die in die Ruhestellung gelangten Kontakte 26 z/ und 2.Jv sowie durch die Kontakte 28p1 und 2.Qp1 ist die Leitung zum Wähler LW durchgeschaltet.
NachPrüfen des Gruppenwählers GW wird, wie schon vorher erwähnt, das Relais C1 erregt, so daß der Kontakt 31c1 geschlossen wird. Das -Relais C1 erhält jetzt über beide Wicklungen Strom.
Sendet der Teilnehmer eine weitere Stromstoßreihe aus, so wird das Relais A1 des Gruppenwählers GW in der vorher beschriebenen Weise entsprechend den Unterbrechungen an der Teilnehmerstelle zum Abfallen gebracht, so daß das Relais A2 des Leitungswählers durch den Kontakt 33 a1, über Erde, Kontakte 32 Cy 33 a1, 29 p1, Schaltarm a2 des Gruppenwählers GW, Wicklungen I und II des Relais A1, Batterie, Erde in der gleichen Weise erregt wird. Eine Beeinflussung des Hubmagneten HM und des Relais V im Gruppenwähler GW beim Abfallen des Relais A1 und somit Schließen des Kontaktes 15 a1 erfolgt nicht, da sowohl der Hubmagnet HM als auch die drei Wicklungen des Relais V in Reihe geschaltet sind und die Verhältnisse so gestaltet sind, daß diese hierbei nicht zur Wirkung gebracht werden können.
Durch Erregen des Relais A2 im Leitungswähler LW erhält der Hubmagnet HM1 und das Relais V1 über folgenden Weg Strom: Erde, Kontakt 34a2, Wicklung I des Relais" V1, Kontakt 3-5«, Wellenkontakt 36«/, Hubmagnet HM1, Batterie,. Erde. Entsprechend den Unterbrechungen an der Teilnehmerstelle wird nunmehr der Leitungswähler LW auf die entsprechende Kontaktreihe gehoben.
. Während dieser Stromstoßreihe ist das Relais V1 erregt, da nach jedesmaligem Abfallen des Relais Ar der Kontakt 37a2 geschlossen wird und hierbei die Wicklung II des Relais V1 kurzgeschlossen wird, so daß dieses als Verzögerungsrelais arbeitet und nur bei längerer Abfallzeit des Relais A2, d. h. nach beendigter Stromstoßreihe, seinen Anker in die Ruhelage bringt. Ist dies= der Fall, so wird das Relais U über: Erde, über den beim ersten Hubschritt geschlossenen Kopfkontakt 38 k, Kontakte 39^1, 40 c1, Wicklung I des Relais U, Wellenkontakt 36ζεγ Hubmagnet HM1, Batterie, Erde erregt. Der Hubmagnet HM1 spricht in diesem Kreise nicht an. Durch Ansprechen des Relais U wird der Kontakt 35« geöffnet und der Kontakt 41 μ geschlossen. Die weitere vom Teilnehmer N ausgesandte Stromstoß reihe beeinflußt nunmehr den Drehmagneten DM2, indem dieser durch Kontakt 34a2 über: Erde, Kontakt 34a2, Wicklang I des Relais V1,, Kontakt 41 U, Kontakt 42 p2, Drehmagneten DM2, Batterie, Erde betätigt wird. Der Leitungswähler LW wird durch die letzte Stromstoßreihe auf den gewünschten Anschluß eingestellt. Auch während der letzten Stromstoßreihe ist das Relais V1 erregt gehalten. Während dieser Zeit erhält das Relais U über: Erde, Kontakte 43 c1, 44«, 45 z/1, Wicklung II des Relais U, Batterie, Erde Strom. Nach beendigter Stromstoßreihe wird das Relais V1 stromlos,, der Kontakt 45 v1 geöffnet und der Kontakt 46 σ1 geschlossen. Der Haltestromkreis des Relais U . wird somit unterbrochen. Dieses fällt aber nicht ab, sondern erhält, wenn der später beschriebene Stromkreis für das Relais P2 zustände gekommen ist, erneut durch das über die Wicklung III erregte Relais V1 Strom über: Erde, Kontakte43.c1, 44«, 45p1, Wicklung II von Relais U, Batterie, Erde.
Es sei angenommen, daß der gewählte An- go Schluß in gleicher Weise ausgebildet ist wie die in der Abb. 1 dargestellte Hauptstelle N. Ist diese frei, so wird das Relais P2 über Kontakt 43.c1, 44u, 46 z/1, Wicklung II und I des Relais P2, Schaltarm c4 des Leitungswäh- levs LW über die Wicklungen II des Relais T-des Anrufsuchers der gewünschten Anschlußstelle, Batterie, Erde.
Relais P2 spricht an und bewirkt durch Schließen des Kontaktes 47p- Kurzschluß der Wicklung II des Relais P2, so daß ein weiterer Leitungswähler nicht in der Lage ist, sich auf den belegten Anschluß einzustellen. An den Kontakten 52 p2 und 53£2 erfolgt die Durchschaltung im Leitungswähler LW. Ferner wird der Kontakt 42 p2 geöffnet und der Kontakt 48 p2 geschlossen. Das Relais V1 wird durch den Relaisunterbrecher RU1 stoßweise über: Erde, Relaisunterbecher RU1, Kontakt 4.911, Wicklung III des Relais V1T Kontakt 503;, Kontakt48^2, DrehmagnetDM2, Batterie, Erde erregt. In diesem Stromkreis spricht der Drehmagnet DM2 nicht an. Dagegen erhält durch Schließen des Kontaktes 45 z/1 das Relais U, wie schon vorher erwähnt, erneut Strom über den Haltestromkreis (Erde, Kontakt 43 c1, 44 t«, 45 z;1, Wicklung II des Relais U, Batterie, Erde). Das Relais U folgt den Unterbrechungen des Relais V infolge seiner Verzögerung nicht. Am Kontakt 51 v1 wird impulsweise Rufstrom von der Rufstrommaschine RM an die α-Ader gelegt.
Meldet sich die gerufene Anschlußstelle, so wird beim Abnehmen des Hörers das auch dieser Stelle zugeordnete Schaltmittel A über die eine Ader, und zwar über Erde, Drosselspule D2, Teilnehmerschleife der gerufenen Anschlußstelle, Relais A, Schaltarm α4 des Leitungswählers LW, Kontakte 52/, 54.Ü1, Wicklung II des Relais A2, Batterie, Erde erregt. Das Relais A der gerufenen Anschlußto stelle wird erregt, so daß durch Schließen des entsprechenden 2 α-Kontaktes über die 6-Ader die Abschaltung des Rufstromes dadurch erfolgt, daß das Relais Y im Leitungswähler LW über: Erde, Batterie, Drosselspule D5, Kontakt 2α der gerufenen Anschlußstelle, Schaltarm b4· des Leitungswählers, Kontakt 53 p2, Relais Y, Erde erregt wird. Das Relais Y spricht an, öffnet seinen Kontakt 5031, so daß der Stromkreis des Relais Vx unterbrochen ao wird.
Es erfolgt also auch hierbei die Abgabe eines Anreizes zur Herbeiführung eines Schaltvorganges über die eine Ader (α-Ader) und die Weitergabe dieses Anreizes über die as andere Ader, d. h. in diesem Fall wird der zur Abschaltung des Rufstromes über eine Ader gegebene Anreiz über die andere Ader weitergegeben.
Legt nach Beendigung des Gespräches der Anrufende seinen Hörer auf, so. fallen die . Relais A und A1 infolge Unterbrechung an der Teilnehmerstelle ab. Durch Kurzschluß des Relais C am Kontakt 14 a1 schaltet auch dieses seine Kontakte in die Ruhelage, so daß am Kontakt 13 c der eigene Stromkreis und am Kontakt 125 c der Stromkreis für die Relais P und T geöffnet wird.
Durch Schließen des Kontaktes 124c wird das Relais Px kurzgeschlossen. Dieses fällt ab, öffnet am Kontakt 25^ den Stromkreis des Relais C1 und stellt am Kontakt 19 p1 den Stromkreis des Drehmagneten DM1 wieder her. Dieser wird erregt, schaltet die Arme des Gruppenwählers GW einen Schritt weiter und bewirkt durch Schließen seines Kontaktes 21 dm1 das Erregen des Relais V, Der Drehmagnet DM1 und Relais V arbeiten nun in der schon vorher beschriebenen Weise so lange zusammen, bis der Gruppenwähler GW seine Ruhelage erreicht hat, d. h. bis der Kopfkontakt 20 k geöffnet wird und somit der Stromkreis des Drehmagneten DM1 nicht mehr zustande kommt.
Durch die Unterbrechung des Stromkreises für das C^-Relais wird durch Öffnen des Kontaktes 31c1 eine Belegung des Leitungswählers LW während des Auslösevorganges, d. h. eine erneute Erregung des Relais C1, verhindert, da auch der Wellenkontakt 241« so lange geöffnet bleibt, bis die Schaltarme des Leitungswählers LW die Ruhelage erreicht haben und so auch über diesen Wellenkontakt 24ZC/ das Relais C1 nicht ansprechen kann. Ferner wird, nachdem durch öffnen des Kontaktes 43 c1 das Relais P2 abgefallen ist, folgender Stromweg für den Drehmagneten DM~ des Leitungswählers LW hergestellt: Erde, Kopfkontakt 123k, Kontakte 122V1, 121 c1, 120 M, 42 p2, Drehmagnet DM2, Batterie, Erde. Der Drehmagnet DM2 wird erregt, schaltet die Arme des Leitungswählers LW einen Schritt weiter und bewirkt durch Schließen von Kontakt 117dm2 die Erregung des Relais U über: Erde, Kontakte 119«, 118c1, 117dm2, Wicklung II von Relais U, Batterie, Erde. Dieses öffnet am Kontakt 119.K den eigenen Stromweg und am Kontakt 120 u den Erregerkreis für den Drehmagneten DM2. Da Relais U mit Abfallverzögerung arbeitet, ist eine Unterbrechungszeit für den Drehmagneten DM2 geschaffen. Hiernach wird aber dieser erneut über den vorher beschriebenen Weg erregt und bewirkt Weiterschalten der Leitungswählerarme und Erregendes [/-Relais. Dieses wiederholt sich so lange, bis der Leitungswähler LW seine Ruhelage erreicht hat, d. h. bis der Kopfkontakt 123 k geöffnet wird und so der Stromweg für den Drehmagneten DM2 nicht mehr zustande kommt. . go
Im folgenden sei der Aufbau einer Verbindung beschrieben, die ein Teilnehmer N3 der Abb. 2 mit einem anderen Teilnehmer der Anlage herzustellen wünscht.
Die Anschlußleitung des Teilnehmers 2V3 ist derart ausgebildet, daß über die eine Ader Signale übertragen werden können. Die Signalübertragung wird wie folgt erreicht: In der Nähe oder an der Anschlußstelle des Teilnehmers NB ist der Signalgebestelle eine Taste X zugeordnet, welche gedruckt wird, sobald eine Signalübertragung erfolgen soll. Es kann dies zur Alarmgabe bei Feuersgefahr usw. erfolgen. Durch Drücken der Taste X wird folgender Stromkreis für das Relais Al hergestellt: Erde, TasteX, Relais Al, Relaisunterbrecher RU2, Batterie, Erde.
Das Relais ./4/ wird stoßweise erregt, so daß durch Schließen des Kontaktes 55 al folgender Stromkreis für das Relais S hergestellt wird: Erde, Kontakt 55 a/, Drosselspule D2", Leitung bB, Drosselspule/)21, Relais S, Batterie, Erde. Das Relais »S1 wird in gleicher Weise wie das Relais Al erregt, so daß ebenso die Lampe L durch Schließen und Öffnen des Kontaktes 56 s flackernd zum Aufleuchten gebracht wird. Die Lampe L ist einer Alarmempfangsstelle zugeordnet, die in bekannter Weise das Weitere veranlaßt.
Wünscht der Teilnehmer Ns eine Verbindung mit einem gleichartigen Teilnehmer und hebt zu diesem Zwecke seinen Hörer ab, so
wird das Relais A3 über folgenden Weg zum Ansprechen gebracht: Erde, Drosselspule D22, Teilnehmerschleife der Anschlußstelle Ns, a'-Ader, Relais A3, Batterie, Erde. Dieser über die α5-Ader aufgenommene Anrufanreiz wird durch Schließen des Kontaktes 57a3 über die &-Ader weitergegeben, indem das Relais R1 des Vorwählers VW über: Erde, Relais R1, Kontakt 58t2, Kontakt 57a3, Drosseispule D23, Batterie, Erde erregt wird. Das Relais R1 spricht an und schließt seinen Kontakt 59?'1, so daß der Drehmagnet DM3 über: Erde, Relaisunterbrecher RU3, Drehmagnet DM3, Kontakt 6012, Kontakt 597-1, Schaltarm d7 des Vorwählers VW in der Nullstellung, Batterie, Erde betätigt und der Vorwähler VW veranlaßt wird, sich auf einen freien Gruppenwähler GW1 einzustellen. Nach dem ersten Stromstoß erhält der Drehmagnet DM3 des Vorwählers VW weitere Stromstöße über: Erde, Relaisunterbrecher RU3, Drehmagnet DM3, Kontakt 6012, Schaltsegment ι bis 10, Schaltarm d7 des Vorwählers VW, Batterie, Erde. Ist ein freier Gruppenwähler GW1 gefunden, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kopf kontakt 6r/j, Kontakt 62 w2, Kontakt 63 &, Schaltarm c7 des Vorwählers VW, Wicklung I und II des Relais T2, Kontakt 59 r1, Segment 1 bis 10, Schaltarm d7 des Vorwählers VW, Batterie, Erde. Das Relais T2 spricht an und bewirkt durch Öffnen der Kontakte 5812, 64t2 und Schließen der Kontakte 65 i2 und 6612 die Durchschaltung der Leitung und somit Ansprechen der Relais A* und B, und zwar i. über: Erde, Batterie, Relais^4, Schaltarm a7 des Vorwählers VW, Kontakt 6512,' a5-Ader, Teilnehmerschleife des Anschlusses JV3, Drosselspule D22, Erde. 2.: Erde, Kontakt 67 a4, Wicklung II des Relais B, Schaltarm V des Vorwählers VW, Kontakt 66 t2, Kontakt 57 a3, Drosselspule rf23, Batterie, Erde. Durch Öffnen des Kontaktes 670? wird der Kurzschluß für die Wicklung I des Relais B aufgehoben, das Relais wird somit über beide Wicklungen erregt gehalten.
Durch Öffnen des Kontaktes 63 b wird der Kurzschluß des Relais C2 aufgehoben, letzteres spricht an und stellt durch Schließen des Kontaktes 68 c2 einen vom Kontakt 62 v2 und vom» Kopfkontakt 61 k unabhängigen Stromkreis für die Relais C2 und T2 her.
Sendet nun der Teilnehmer die erste Stromstoßreihe aus, so- wird das Relais Ai in dem vorher beschriebenen Stromkreis entsprechend den Unterbrechungen an der Teilnehmerstelle zum Abfallen gebracht. Eine Beeinflussung des der Anschlußleitung zugeordneten Relais A3 und des von diesem abhängigen Relais B erfolgt durch die Unterbrechungen an der Anschlußstelle nicht, da letzteres verzögernd abfallend ausgebildet ist. Durch das Relais A* wird folgender Stromkreis für den Hubmagneten HM2 des Gruppenwählers GW1 entsprechend den Unterbrechungen an der Anschlußstelle beeinflußt: Erde, Kontakte 69 a4, 70 c2, Wicklungen II und I des Relais V2, Hubmagnet HM2, Batterie, Erde. Der Gruppenwähler GW1 wird auf die gewünschte Kontaktreihe gehoben. Erst nach beendigter Stromstoßreihe fällt das Relais V2 ab, da dieses Relais während der einzelnen Unterbrechungen der Stromstoßreiiie am Kontakt 71 α4 kurzgeschlossen wird und somit als Verzögerungsrelais arbeitet. Nach beendigter Stromstoßreihe fällt das Relais V2 ab. In der Ruhelage der ^-Kontakte kommt nun folgender Stromkreis für' den Drehmagneten DM* zustande. Erde, Kontakte 73 p3, der beim ersten Hubschritt schließende Kopfkontakt 74k, Kontakt 75 z;2, Drehmagnet DM4, Batterie, Erde. Der Drehmagnet DMi spricht an und bewirkt, daß die Arme des Gruppenwählers GW1 einen Schritt weitergeschaltet werden.' Gleichzeitig mit dem Ansprechen des Drehmagneten DM4 wird der Kontakt 77 dm* geöffnet und der Kontakt 76 dm* geschlossen, so daß folgender Stromweg für das Relais V2 zustande kommt: Erde, Kontakt 76 dm*, Wicklung I des Relais V2, Hubmagnet HM2,' Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht der Hubmagnet HM2 nicht an. Der Kontakt 75 v2 wird geöffnet und somit der Stromlireis des Drehmagneten DM1 unterbrochen. Demzufolge wird auch der Kontakt 76 dm* geöffnet und der Kontakt 77 dm* geschlossen. Durch den beim ersten Drehschritt geöffneten Wellenkontakt 72.1a wird verhindert, daß das Relais V2 beim Schließen des Kontaktes 77 dm* irgendwelche Verzögerung erhält. Das Relais V2 wird stromlos, so daß der Kontakt 75 v2 in seine Ruhelage zurückkehrt und der Drehmagnet DM* erneut Strom erhält und die Schaltarme des Gruppenwählers GW1 wiederum einen Schritt weitergeschaltet werden. Dieses wechselseitige Zusammenwirken von Relais F2 und Drehmagnet DM* erfolgt nun so lange,- bis der Gruppenwähler GJ^F1 einen freien Leitungswähler LfF1 gefunden hat. Ist dies der Fall, so kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Kontakt 78 c2, 79 a4, Wicklungen II und I des Relais P3, Schaltarm c8 des Gruppenwählers GW1, Kopfkontakt 80 k des Leitungswählers LW1, Wicklung II des Relais C3, Batterie, Erde. Die Relais P3 und C3 sprechen an. Durch Öffnen des Kontaktes 73 p3 erfolgt die Unterbrechung des Stromkreises für den Drehmagneten DM*, während durch Schließen des Kontaktes 81 p3 die Wicklung II des Relais P3 kurzgeschlossen wird und somit eine Belegung des Leitungswählers LfF1 durch einen weiteren Gruppen-
wähler verhindert ist. Durch Sehließen der . Kontakte 82p3 und 83 p3 werden die Leitungen durchgeschaltet.
Sendet der Teilnehmer die nächste Stromstoß reihe aus, so wird das Relais AB durch das impulsweise abfallende Relais A^ des Gruppenwählers GW1 über: Erde, Kontakte 84c2, 85a4, 83p8, Schaltarm α8 des Gruppenwählers GW1, Wicklungen I und II des »ο Relais As, Batterie, Erde in der gleichen Weise erregt. Demzufolge erhält der Hubmagnet HM3 Stromstöße über: Erde, Kontakt 86 a5, Wicklung I des Relais V3, Kontakt 87 u1, Wellenkontakt 88 w, Hubmagnet HM3, 1S Batterie, Erde. Der Leitungswähler LW1 wird somit auf die gewünschte Kontaktreihe gehoben.
Das im Stromkreis des Hubmagneten HM3 liegende Relais V3 wird während der Strom-2t> stoßreihe erregt gehalten, und zwar dadurch, daß nach jedesmaligem Abfall des Relais A5 die Wicklung II des Relais V3 am Kontakt 8g α5 kurzgeschlossen wird und somit das Relais V3 abfallverzögert ist. Fällt das Relais V3 nach beendigter Stromstoßreihe ab, kommt folgender Stromkreis für das Relais U1 zustande: Erde, Kopfkontakt 90 k, Kontakte 91 z/3, 92 c3, Wicklung I des Relais U1, Wellenkontakt 88«/, HubmagnetiOi3, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis wird der Hubmagnet HM3 nicht betätigt. Durch Ansprechen des Relais U1 wird der Kontakt 87 z«1 geöffnet und der Kontakt 93 u1 geschlossen.
Sendet der Teilnehmer die letzte Strotnstoßreihe aus, so wird in der gleichen Weise, wie vorher beschrieben, das Relais A5 entsprechend den Unterbrechungen an der Teilnehmerstation erregt und somit der Drehmagnet DM5 über: Erde, Kontakt 86a5, Wicklung I des Relais V3, Kontakt 93 u1, Kontakt 94£4, Drehmagnet DM5, Batterie, Erde betätigt. Auch während dieser Stromstoßreihe bleibt das Relais V3 erregt. Das Relais U1 wird während dieser Zeit über: Erde, Kontakte 95 c3, 96 w1, 97 v3, Wicklung II des Relais U1, Batterie, Erde gehalten, da der Stromkreis für die Wicklung I des Relais U1 nach dem ersten Drehschritt durch den sich öffnenden Wellenkontakt 88 w unterbrochen wird. Fällt das Relais V3 nach beendeter Stromstoßreihe ab, so erfolgt die Prüfung. Das Relais U1 bleibt infolge seiner Verzögerung so lange erregt, bis nach erfolgter Prüfung das Relais Vs über die Wicklung III erneut zum Ansprechen gebracht wird. Der Stromkreis des Prüf relais P4 ist folgender: Erde, Kontakte 95c3, 96u1, 98 z>3, Wicklungen II und I des Relais P4, Schaltarm c9 des Leitungswählers LlV1, Leitung c10 zum Schaltarm c des Vorwählers des gewünschten Anschlusses, Wicklung I und II des Relais T des Vorwählers, Schaltarm d, Batterie, Erde. Das Relais P1 im Leitungswähler LW1 spricht an und bewirkt durch Schließen der Kontakte 99^>4 und ioopi die Durchschaltung am Leitungswähler.
Ferner wird der Kontakt 94p* geöffnet und der Kontakt loip* geschlossen, während am Kontakt iO2pi die Wicklung II des Relais P4 kurzgeschlossen, so daß die Einstellung eines weiteren Leitungswählers auf die Anschlußstelle verhindert ist.
Wie schon vorher erwähnt, sei angenommen, daß die gewünschte Anschlußstelle in der gleichen Weise ausgebildet ist wie die in der Abb. 2 dargestellte anrufende Stelle. Über Erde, Relaisunterbrecher i?[74, Kontakt 103%, Wicklung III des Relais V3, Kontakt 1043/1, ιοιρ\ Drehmagnet DM5, Batterie, Erde wird das Relais Vs impulsweise erregt. Der Drehmagnet DMS wird hierbei nicht betätigt. Das Relais U1 erhält nunmehr Strom über: Erde, Kontakt 95 c3, 96 u1; gyv3, Wicklung II des Relais U1, Batterie, Erde. Auch während der impulsweisen Erregung des Relais Vs fällt das Relais U1 nicht ab, da letzteres, wie schon erwähnt, mit Abfallverzögerung ausgebildet ist. Durch das in bestimmten Zeitabschnitten ansprechende Relais Vs wird auch in gleicher Weise der Kontakt 105 v3 geöffnet und der Kontakt ιοβν3 geschlossen, so daß der Rufstrom von der Rufstrommaschine RM zur angerufenen Anschlußstelle gesandt wird. Meldet sich der gewünschte Teilnehmer, so wird das entsprechende Relais A3 dieser An- 9S schlußstelle über: Erde, Batterie, Relais^3, Teilnehmerschleife der gewünschten Anschlußstelle, Drosselspule D22, Erde erregt. Das über die α-Ader ansprechende ^-Relais der gewünschten Anschlußstelle bewirkt nun i°° durch Schließen des entsprechenden a3-Kontaktes über die fr-Ader das Ansprechen des Y^Relais im Leitungswähler LW1, und zwar über Erde, Batterie, Drosselspule D23, a3-Kontakt57a3, &10-Ader, Schaltarm δ9 des Leitungswählers LW1, Kontakt 99 pl, Relais Y1, Erde. Das Relais F* spricht an und bewirkt durch Öffnen des Kontaktes 1043;1 die Unterbrechung des Stromkreises für das Relais V3. Es erfolgt somit keine weitere Aussendung 13·0. des Rufstromes. Da Relais Vs nicht mehr erregt wird, fällt auch das Relais UL ab. Die Teilnehmer sind nunmehr miteinander verbunden.
Ist das Gespräch beendet und legt der anrufende Teilnehmer N3 seinen Hörer auf, so wird das Relais A3 an der Anschlußstelle stromlos und somit durch Öffnen des Kontaktes 57a3 das Relais B im Gruppenwähler GW1. Relais B schließt am Kontakt 63 b das Relais C2 kurz, so daß auch Relais C2 seine Kontakte in die Ruhelage schaltet. Relais C2
schließt am Kontakt 107 c2 den Stromkreis des Relais P3 kurz, so daß dieses abfällt und über: Erde, Kontakt 73^3, Kopfkontakt 74ft, Kontakt 75 z>2, Drehmagnet DM4, Batterie, Erde der Drehmagnet DM* erneut erregt wird und die Schaltarme des Gruppenwählers GW1 einen Schritt weiterschaltet. Durch Ansprechen des Drehmagneten DM1 wird auch der Kontakt 76 dm* geschlossen, so daß das Relais V2 über: Erde, Kontakt 76dm*, Wicklung I des Relais V2, Hubmagnet HM2 erregt wird. Der Hubmagnet HM2 spricht in diesem Fall nicht an. Relais V2 öffnet den Kontakt 75V2, wodurch der Stromkreis des Drehmagneten DM4 unterbrochen wird. Der Kontakt 76 dm* wird also wieder geöffnet, so daß auch der Kontakt 7Sw2 in die Ruhelage zurückkehrt. Der Drehmagnet DM* erhält somit erneut Strom über den vorgenannten Weg.
Dieses wiederholt sich so oft, bis der Gruppenwähler GW1 den letzten Kontakt der Reihe verlassen hat und die Schaltarme des Wählers durch mechanische Kraft in die Ruhelage gebracht werden. Ist dies der Fall, so ist auch der Kopf kontakt 74k wieder geöffnet und eine erneute Erregung DM* verhindert.
Wie schon vorher erwähnt, wurde durch Schließen des Kontaktes 63 b das Relais C2 kurzgeschlossen, so daß dieses abfiel und auch das Relais P3 durch Kurzschluß der Wicklung I des Relais P3 durch Kontakt 107 c2 kurzgeschlossen wurde, so daß dieses abfiel. Somit wurde auch der Stromkreis des Relais C3 am Kontakt 81 p3 unterbrochen, so daß auch dieses seine Kontakte in die Ruhelage schaltete und so über: Erde, Kopfkontakt 110 k, Kontakte 111 z/s, 112c3, 113«1, 94p*, Drehmagnet DM5, Batterie, Erde der Drehmagnet DM5 erregt und die Schaltarme des Leitungswählers einen Schritt weiterschaltet.
■ Spricht der Drehmagnet DM5 an, so wird das Relais U1 über: Erde, Kontakte 114M1, 115C3, ii6dm5, Wicklung II des Relais TJ1, Batterie, Erde erregt. Relais U1 spricht an und öffnet am Kontakt 113Ji1 den Stromkreis des Drehmagneten DM5 und am Kontakt 1142/1 den eigenen Stromkreis, so daß Relais U1 wiederum abfällt und der vorher beschriebene Stromkreis des Drehmagneten DMS wieder zustande kommt und somit die Arme des Leitungswählers einen weiteren Schritt fortgeschaltet werden. Dieses erfolgt nun so lange, bis der Wähler den letzten Kontakt der Reihe verlassen hat und der Leitungswähler durch mechanische Kraft in bekannter Weise in die Ruhelage gebracht wird. Abb. 3 (s. Abb. 1 links unten) zeigt eine weitere Anordnung des Schaltmittels A an der Anschlußstelle, welches den über eine Ader aufgenommenen Anreiz aufnimmt und diesem über die andere Ader weitergibt. Im vorliegenden Falle wird beim Melden des Teilnehmers das Relais A über die α-Ader erregt, und der Anreiz zur Abschaltung des Rufstromes, der hiermit gegeben wird, wird über die andere Ader, δ-Ader, weitergegeben. Das Schaltmittel A liegt im vorliegenden Fall in dem vom Leitungswähler kommenden Teil der Teilnehmeranschlußleitung. Der Anrufanreiz wird in vorliegendem Falle direkt von dem T-Relais des Vorwählers aufgenommen. Um nun zu verhindern, daß das der Anschlußleitung zugeordnete Schaltmittel A bzw. A3 während der Aussendung von Rufstrom bei Verbindungen in ankommender Richtung beeinflußt wird, erhält dieses Abfallverzögerung.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen die Speisung miteinander verkehrender Nebenstellenteilnehmer aus der Amtsbatterie erfolgt oder eine Ader der Teilnehmerleitung für besondere Zwecke, z. B. zur Signalübertragung, dient, dadurch gekenn- 9s zeichnet, daß ein Schaltmittel (A bzw. A3) durch von Anschlußstellen hervorgerufene Schaltvorgänge zum Aufbau oder Vollendung einer Verbindung über eine Ader der Anschlußleitung zur Wirkung gebracht wird und die Schalteinrichtungen in den Verbindungseinrichtungen der Vermittlungsstelle über den für die besonderen Zwecke nicht benutzten Teil der zweiten Ader beeinflußt.
  2. 2. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (A) bei Verbindungen in ankommender Richtung und Melden des Teilnehmers über eine Ader (a) zur Wirkung gebracht wird und über die andere Ader (b) die Abschaltung des Rufstromes veranlaßt.
  3. 3. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (Abzw. A3) als Verzögerungsrelais ausgebildet ist, um eine Änderung seines Erregungszustandes beim Aussenden von Rufstrom und von Nummernstromstößen zu verhindern.
  4. 4. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (A bzw. A3) bei Verbindungen in abgehender Richtung über eine Ader (a) den Anruf reiz aufnimmt und diesen über die andere Ader (b) weitergibt.
  5. 5. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltmittel (A bzw. A3) bei Verbindungen in abgehender Richtung die über eine Ader unmittelbar auf das Stromstoßempfangsrelais einer nachgeordneten Schalteinrichtung (z. B. Übertrager oder Gruppenwähler) einwirkenden Stromstöße auch über die andere Ader (b) überträgt.
    ö.SchaltungsanordnungnachAnspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß durch von dem Schaltmittel weitergegebene Stromstöße auf eine zweite Wicklung des auch unmittelbar durch Stromstöße beeinflußten Stromstoßempfangsrelais einwirken.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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