DE579332C - Kochvorrichtung fuer Milch oder andere beim Kochen hochschaeumende Fluessigkeiten - Google Patents

Kochvorrichtung fuer Milch oder andere beim Kochen hochschaeumende Fluessigkeiten

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DE579332C
DE579332C DEG81968D DEG0081968D DE579332C DE 579332 C DE579332 C DE 579332C DE G81968 D DEG81968 D DE G81968D DE G0081968 D DEG0081968 D DE G0081968D DE 579332 C DE579332 C DE 579332C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Kochvorrichtung für Milch oder andere beim Kochen hochschäumende Flüssigkeiten Die Erfindung betrifft Kochvorrichtungen für Milch oder andere beim Kochen hochschäumende Flüssigkeiten mit einem auf dem Deckel angeordneten Läutewerk und mit einem mit dem Auslösestift in einer Bohrung des Deckels geführten Schwimmer.
  • Bei bekannten Ausführungen ist auf dem Deckel eine durch Federwerk wirkende Läutevorrichtung angeordnet, die jedesmal aufgezogen werden muß, was unter Umständen vergessen werden kann und ein zeitlich nur beschränktes Läutesignal zu geben in der Lage ist. Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen besteht darin, daß die im Deckel angeordneten, unbedingt erforderlichen Öffnungen zum Abführen der der Milch vor dem Kochen entsteigenden Dämpfe auch während des Kochens offen bleiben, so daß die hochschäumende Milch ungehindert austreten kann.
  • Diese Mängel beseitigt die Erfindung dadurch, daß auf dem Deckel des Topfes eine Schutzhülle angeordnet ist, welche ein herausnehmbares elektrisches Läutewerk sowie ein von einer leicht abnehmbaren Schutzhülle umgebenes * Trockenelement nebst Lädtekontakten umschließt und welche mit seitlichen Dampfaustrittsöffnungen und am Boden mit einer den Schwimmerstift mit Spiel umgebenden Bohrung für den Dampfaustritt aus dem Topf versehen ist, die bei angehobenem Schwimmer durch eine auf dessen Führungsstift angeordnete Gummikappe verschlossen wird. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in drei Abbildungen dargestellt. Es zeigen Abb. r die Vorrichtung in Ansicht, Abb. 2 einen Schnitt nach A-B der Abb. z, Abb. 3 eine Innenansicht des teilweise geschnittenen Läutewerks.
  • Der die Milch o. dgl. aufnehmende Topf a ist durch einen Deckel b mit Hilfe von zwei drehbar gelagerten Schraubenbolzen c 'mit Muttern d abschließbar, wobei zwischen den Topfrand und den Deckel ein Dichtungsring e eingelegt ist. In dem Topf ist ein flacher, als Schwimmer dienender Hohlkörper f gelagert, der mit einem Stift g in einer mit einer Büchse lt versehenen mittleren Bohrung des Deckels b lose geführt ist. Der Stift .g nimmt ferner einen Gummistulpen i auf, welcher die Aufwärtsbewegung des Schwimmers f begrenzt. Auf den Deckel b ist eine das Läutewerk umgebende Hülle k aufgesetzt, die sich mit einer Bohrung m an der Büchse h festhält. Der mit Hilfe eines Bajonettverschlusses n, o auf der Hülle k leicht abnehmbar festgelegte Deckel p trägt an einer. senkrechten Platte q das von einem Trockenelement r gespeiste, an sich bekannte Läutewerk s, dessen Kontakte t und u im Bewegungsbereich des Stiftes g liegen. Das Trockenelement r ist von einer Schutzhülle w umgeben, die an dem. Deckelp ebenfalls mit Hilfe eins Bajonettverschlusses leicht abnehmbar befestigt ist, wobei eine am Boden der Hülle w befestigte Feder x das Trockenelement in die Kontaktstellung drückt (Abb. 3).
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Der Topf a wird bis zu einer bestimmten Marke mit Milch o. dgl. gefüllt, sodann der Schwimmer f eingesetzt, der Deckel b mit seiner mittleren Bohrung über den Stift g geschoben und auf dem Topfrand festgelegt. Hierauf wird die das Läutewerk aufnehmende Hülle k so auf den Deckel b gestellt, daß die Büchse h in die Bohrung m eintritt und der Stift g in das Innere der Hülle k hineinragt (ausgezogen gezeichnete Lage Abb. a). Die Vorrichtung ist nunmehr gebrauchsfertig und kann auf das Feuer gestellt werden. Die der sich erwärmenden Milch entsteigenden Dämpfe entweichen durch den zwischen dem Stift g und der Büchse h befindlichen Spielraum, gelangen in das Läutewerksgehäuse k und treten durch dessen C)ffnungen y ins Freie. Die beim Beginn des Kochens ansteigende Milch hebt den Schwimmer f an, bis der Gummistulpen i an den Deckel b anschlägt und der Stift g die Verbindung zwischen den beiden Kontakten t und u herstellt (strichpunktiert gezeichnete Lage Abb. s) . Das Läutewerk tritt nun in Tätigkeit und zeigt an, daß die Milch fertiggekocht ist, also vom Feuer genommen werden kann. Der Gummistulpen i saugt sich an dem Deckel b fest und verhindert, daß die Milch durch den bisherigen Dampfauslaß heraustreten kann. Wird aus irgendwelchen Gründen die Milch nach dem Ansprechen des Läutewerks noch etwas auf dem Feuer belassen, so entsteht ein Überdruck, die Milch setzt sich wieder, aber der Schwimmer bleibt in der oberen Lage, da der Gummistulpen i durch den Innendruck nur noch fester an den Deckel b gepreßt wird. Der Druck im Topf kann jedoch nicht über ein bestimmtes ungefährliches Maß ansteigen, da die Abdichtung zwischen Topfrand und Deckel nicht so stark ist, daß sie ein Abblasen ausschließt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kochvorrichtung für Milch oder andere beim Kochen hochschäumende Flüssigkeiten mit einem auf dem Deckel angeordneten Läutewerk und mit einem mit dem Auslösestift in einer Bohrung des Deckels geführten Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Deckel (b) des Topfes (a) eine Schutzhülle (k) angeordnet ist, welche ein herausnehmbares elektrisches Läutewerk (s) sowie ein von einer leicht abnehmbaren Schutzhülle (w) umgebenes Trockenelement (r) nebst Läutekontakten (t, u) umschließt, und welche mit seitlichen Dampfaustrittsöffnungen (y) und am Boden mit einer den Schwimmerstift (g) mit Spiel umgebenden Bohrung (h) für den Dampfaustritt versehen ist, die bei angehobenem Schwimmer (f) durch eine auf dessen Führungsstift (g) angeordnete Gummikappe (i) verschlossen wird.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE832057C (de) * 1949-10-04 1952-02-21 Helmut Keller Vorrichtung zum Anzeigen des Kochens von Milch und anderen hochschaeumenden Fluessigkeiten
DE953651C (de) * 1953-06-12 1956-12-06 Erna Rossin Geb Lueckert Vorrichtung zum Kochen von Fluessigkeiten, insbesondere Milch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE832057C (de) * 1949-10-04 1952-02-21 Helmut Keller Vorrichtung zum Anzeigen des Kochens von Milch und anderen hochschaeumenden Fluessigkeiten
DE953651C (de) * 1953-06-12 1956-12-06 Erna Rossin Geb Lueckert Vorrichtung zum Kochen von Fluessigkeiten, insbesondere Milch

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