DE58081C - Scbliefsvorrichtung für Buchdruckformen - Google Patents

Scbliefsvorrichtung für Buchdruckformen

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DE58081C
DE58081C DENDAT58081D DE58081DA DE58081C DE 58081 C DE58081 C DE 58081C DE NDAT58081 D DENDAT58081 D DE NDAT58081D DE 58081D A DE58081D A DE 58081DA DE 58081 C DE58081 C DE 58081C
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DE
Germany
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closing device
screw
teeth
closing
letterpress
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58081D
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English (en)
Original Assignee
TH. H. SEYLER in Chemnitz i. S., Göthestr. 18 I
Publication of DE58081C publication Critical patent/DE58081C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/20Quoins or other binding means

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. September 1890 ab.
Bekanntlich verwendet man zur Befestigung des Satzes Schliefszeuge, welche durch Excenter oder eine ähnliche Vorrichtung an die zwischen ihnen und dem Drucksatz liegenden Stege angeprefst werden.
Alle diese Schliefszeuge lassen nur eine geringe Verstellung von einigen Millimetern zu, weshalb, z. B. bei Accidenzdruckereien, der Zwischenraum zwischen Schliefszeug und Satz mit Stegen und anderem Schliefsmaterial ausgefüllt werden mufs.
Hierdurch wird einestheils eine bedeutende Masse Schliefsmaterial gebraucht, anderenteils tritt ein Steigen der Form ein, indem sich diese Einlagen und dann auch der Satz beim Anpressen des Schliefszeuges vom Fundament abheben.
Das von mir erfundene, auf beiliegender Zeichnung dargestellte Schliefszeug hat den Zweck, erwähnte Uebelstände zu beseitigen.
Fig. ι zeigt eine mit diesem Schliefszeug eingesetzte Form,
Fig. 2 in Ansicht und Schnitt den oberen Theil α des Schliefszeuges und
Fig. 3 in zwei Ansichten den unteren Theil b desselben.
Das Schliefszeug besteht aus einem nach innen mit Zähnen £ versehenen Gehäuse a und einem mit zwei oder mehr Zähnen versehenen Stempel b, welcher durch die Schraube s mit der Platte ρ verbunden ist, in welcher die am Ende der Schraube s befindliche Kugel k ihr Lager findet.
Beim Gebrauch wird der Stempel b mit seinen Zähnen ^1 so zwischen die Zähne \ des Gehäuses α eingeschoben, dafs der Raum zwischen dem Schliefsrahmen F und dem an den Satz anliegenden Steg c nahezu ausgefüllt wird, worauf man mit Hülfe eines Schlüssels an dem Sechskant m die Schraube 5 derart dreht, dafs sich dieselbe aus dem Stück b, welches ihr als Mutter dient, herausschraubt, bis der Satz S genügend zusammengedrückt ist.
"" Die Gegenmutter πιχ verhütet, dafs beim Drucken sich die Schraube lockert.
Um das etwa auch hier eintretende Aufsteigen des Schliefszeuges unmöglich zu machen und das Einlegen des Stempels in die Zahnlücken des Gehäuses zu erleichtern, sind die Druckflanken der Zähne nicht senkrecht, sondern schräg (Schnitt A-B in Fig. 2), so dafs der Druck ein' wenig nach unten gerichtet ist.
Der Stempel b kann auch fest mit der Platte ρ verbunden sein und zwischen Platte ρ und dem Rahmen eines der bekannten Schliefszeuge eingefügt werden, so dafs dasselbe nur als verstellbarer Steg dient.
Die Vortheile dieses Schliefszeuges sind:
1. Bedeutende Zeit- und Materialersparnifs; denn beim Schliefsen einer Form sind hier nur eiserne oder hölzerne Stege zum Anlegen an den Satz nöthig, weitere Stege und Reguletten sind völlig überflüssig, da die in einander ergänzenden Gröfsen gefertigten Zahnschliefszeuge jedem Zwischenraum angepafst werden können.
Etwaige Differenzen können dann durch die Schraube s ausgeglichen werden.
2. Das Kugellager bedingt, dafs sich die beiden Endplatten des Schliefszeuges richtig an den Satz und den Rahmen anschmiegen,
wobei die schrägen Zahnflanken ein Steigen verhindern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schliefsvorrichtung für Buchdruckformen, bei welcher zur Ersparung von Schliefsmaterial und Zeit ein innen verzahntes Schliefsstück α und ein in die Verzahnung desselben einzulegender Stempel b in Anwendung kommen, wobei der Stempel gegen α mittelst einer in einem Kugellager sitzenden Schraube s oder einer anderen geeigneten Spannvorrichtung geprefst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT58081D Scbliefsvorrichtung für Buchdruckformen Expired - Lifetime DE58081C (de)

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DENDAT58081D Expired - Lifetime DE58081C (de) Scbliefsvorrichtung für Buchdruckformen

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DE (1) DE58081C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215176B (de) * 1961-04-21 1966-04-28 Johann Sedlmeier Anordnung zum Befestigen einer Unterlagplatte mit einem aufgeklebten Klischee im Schliessrahmen von Schnellpressen oder Tiegeldruckpressen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1215176B (de) * 1961-04-21 1966-04-28 Johann Sedlmeier Anordnung zum Befestigen einer Unterlagplatte mit einem aufgeklebten Klischee im Schliessrahmen von Schnellpressen oder Tiegeldruckpressen

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