DE585930C - Luftspund - Google Patents
LuftspundInfo
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- DE585930C DE585930C DEB151167D DEB0151167D DE585930C DE 585930 C DE585930 C DE 585930C DE B151167 D DEB151167 D DE B151167D DE B0151167 D DEB0151167 D DE B0151167D DE 585930 C DE585930 C DE 585930C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/16—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
- B65D51/1605—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior
- B65D51/1616—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby the interior of the container is maintained in permanent gaseous communication with the exterior by means of a filter
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)
Description
- Luftspund Um die während des Abzapfens einer Flüssigkeit aus dem Faß durch das Spundloch einströmende Luft zu sterilisieren, sind Spundverschlüsse entworfen worden, die einen zur Aufnahme eines Sterilisierungsstoffes dienenden Hohlraum enthalten. Der Boden dieses Hohlraumes ist in der Achse des Verschlußkörpers durchbohrt, während die obere Öffnung des Hohlraumes durch einen Stopfen verschlossen wird: Um die Flüssigkeit aus dem Faß entnehmen zu können, muß dieser Stopfen entfernt werden, weil nur dann die Luft durch den Sterilisierungsstoff und die Bodenöffnung des Verschlußkörpers hindurch in das Faß gelangen kann. Nach der Herausnahme des Verschlußstopfens besteht aber die Gefahr der Verschmutzung des Sterilisierungsstoffes, die vermieden werden muß.
- Um den Verschlußstöpfen nicht herausnehmen zu müssen, känn man ihn durchbohren; dabei besteht aber die Gefahr, daß der Bohrer nach seinem Hindurchtreten durch den Stopfen auch den S'terilisierungsstoff ganz durchstößt. Die Luft kann dann, ohne den Sterilisierungsstoff nennenswert durchströmen zu' müssen, in das Faß gelangen.
- Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird erfindungsgemäß zwischen dem Stopfen und der Filtermasse eine nicht so leicht wie der Stopfen selbst durchbohrbare, also, zweckmäßig aus Metall bestehende Schutzplatte eingelegt. Der das Loch in dem Stopfen herstellende Bohrer stößt dann nach seinem Hindurchtreten durch den Stopfen auf diese Platte, kann also nicht den Sterilisierungsstoff selbst durchstoßen. Die Luft wird also gezwungen, um die Platte herum durch das Filtermaterial zu der Bodenöffnung des Spundverschlußkörpers zu strömen. Die erwähnte Platte braucht nur so groß zu sein, daß sie mit Sicherheit den Querschnitt der Bodenöffnung des Spundverschlußkörpers überdeckt. Denn wenn dann der Stopfen neben der Platte durchbohrt wird und in erheblichem Maße in den Isolierstoff eindringt, verbleibt der Luft dennoch ein genügend großer Weg zum Hindurchströmen durch den Sterilisierungsstoff; sie kann also auch- dann nicht auf einem verhältnismäßig widerstandsfreien Wege zu der Bodenöffnung des Spundverschlußkörpers gelangen.
- Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsformen der Erfindung.
- Abb. i ist ein mittlerer Längsschnitt durch die eine Ausführungsform; Abb. a ist eine Oberansicht des Spundunterteiles nach Herausnahme des Sterilisierungsstoffes; Abb.3 ist eine Unteransicht des Spundoberteiles; Abb.4 ist ein Längsschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel und Abb. 5 .eine Oberansicht des Oberteiles dieses letzteren.
- Bei den dargestellten Ausführungsformen hat der Spundunterteil i eine tiefe Ausdehnung a, die mit einem für die Sterilisierung von Luft geeigneten Stoff gefüllt ist. Das Unterteil, welches eine axiale Bohrung 3 hat, durch die die Luft in das Innere des Flüssigkeitsgefäßes gelangen kann, ist konisch geformt, um in der zugehörigen Öffnung des Fasses in üblicher «leise durch Eintreiben befestigt werden zu können. Nach dem Einfüllen des Sterilisierungsstoffes wird der Spundoberteil q. eingesetzt, der zweckmäßig auch konisch ist. An der Unterseite dieses Spundteiles sitzt die Metallplatte 5 fest. Sie überbrückt einen Ausschnitt 6 des Oberteiles q.. Soll aus dem Gefäß Flüssigkeit entnommen werden, so wird der Spundoberteil etwa bei 7 durchbohrt, bis der Bohrer auf die Metallplatte 5 aufstößt. Wenn darauf eine Entnahme der Flüssigkeit stattfindet, so strömt die Luft durch das in dem Oberteil erzeugte Loch, verteilt sich in dem Raum 6, strömt um die Längsränder der Platte 5 herum in den Stoff z, um schließlich durch das Loch 3 in das Flüssigkeitsgefäß einzutreten. Die diesem letzteren entnommene Flüssigkeit wird also durch sterilisierte Luft ersetzt. Der Spundoberteil kann auch. wie Abb. 4 zeigt, eingeschraubt werden. Er kann dann aus Metall bestehen. und das zugehörige Muttergewinde kann sich in einer an dem Spundunterteil i z. B. durch Schrauben 9 be-' festigten Metallplatte S befinden. Wie erwähnt, muß der einschraubbare Spundoberteil 40, wenn er aus Metall besteht. von dem zur Herstellung des 'Loches dienenden Bohrer leicht angegriffen werden können, damit sich die Herstellung des Loches nicht zu schwierig gestaltet. Der Spundoberteil4.a ist mit einem Hohlvierkant 4b für das Einstecken eines Schlüssels versehen.
Claims (1)
- PA T CNTANSPRUCFI Luftspund mit Filtermasse, welche während des Faßtransportes durch einen Deckel verschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zum Abzapfen zu durchbohrenden Deckel (¢ bzw. 4a) und der Filtermasse (a) über dem Luftkanal (3) des Spundkörpers (i) eine Schutzplatte (5) -angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB151167D DE585930C (de) | 1931-07-21 | 1931-07-21 | Luftspund |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB151167D DE585930C (de) | 1931-07-21 | 1931-07-21 | Luftspund |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE585930C true DE585930C (de) | 1933-10-13 |
Family
ID=7002368
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB151167D Expired DE585930C (de) | 1931-07-21 | 1931-07-21 | Luftspund |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE585930C (de) |
-
1931
- 1931-07-21 DE DEB151167D patent/DE585930C/de not_active Expired
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