DE587111C - Anordnung zum selbsttaetigen Parallelschalten von Wechselstromnetzen - Google Patents

Anordnung zum selbsttaetigen Parallelschalten von Wechselstromnetzen

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DE587111C
DE587111C DE1928587111D DE587111DD DE587111C DE 587111 C DE587111 C DE 587111C DE 1928587111 D DE1928587111 D DE 1928587111D DE 587111D D DE587111D D DE 587111DD DE 587111 C DE587111 C DE 587111C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J3/00Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
    • H02J3/38Arrangements for feeding a single network from two or more generators or sources in parallel; Arrangements for feeding already energised networks from additional generators or sources in parallel
    • H02J3/40Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator
    • H02J3/42Synchronisation of generators for connection to a network or to another generator with automatic parallel connection when synchronisation is achieved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Description

  • Anordnung zum selbsttätigen Parallelschalten von Wechselstromnetzen Für das Parallelschalten von Synchronmaschinen bzw. von Wechselstromnetzen sind Vorrichtungen bekannt, die auf selbsttätigem Wege dafür sorgen, .daß die parallel zu schaltenden Spannungen einerseits in oder Größe nicht allzusehr voneinander abweichen, anderseits mindestens annähernde Frequenz- und Phasenübereinstimmung besitzen. Die Anordnung ist derart, daß die parallel zu schaltenden Spannungen über Relais in der Größe, in der Frequenz und in der Phase miteinander verglichen werden, wobei der Impuls für das Einlegen des Hauptschalters nur dann freigegeben wird, wenn für alle drei Größen mindestens annähernde Gleichheit vorhanden ist.
  • Die vorliegende Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß man beim Parallelschalten der beiden Spannungen eine größere Toleranz in der Phasenlage zulassen kann, wenn die Spannung eines Netzes unter ihrem normalen Wert liegt. Gewöhnlich wird die Spannung des Hauptnetzes zwischen ihrem Normalwert und Null schwanken, während die Spannung des zuzuschaltenden Generators im wesentlichen auf ihrem normalen Wert konstant gehalten werden kann. Sinkt nun die Netzspannung, so muß der zuzuschaltende Generator so schnell wie möglich ans Hauptnetz geschaltet werden, um die sinkende Netzspannung wieder hochzudrücken. Gemäß der Erfindung sind nun zusätzliche Einrichtungen vorgesehen, die eine größere Toleranz in der Phasenübereinstimmung nur dann zulassen, wenn die Spannung nur eines der parallel zu schaltenden Netze unter ihren normalen Wert gesunken ist.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. 2o, 21 und 22, 23 sind die Leiter des Hauptnetzes und die des zuzuschaltenden Generators. An das Hauptnetz ist ein Transformator L'.0 angeschlossen, der auf einen Gleichrichter 41 arbeitet. Zwischen Hauptnetz und Generator ist der Transformator 32 geschaltet, dem die Resultierende der Hauptnetz- und Generatorspannungen zugeführt wird. Zu diesem Zwecke sind die Leitungen 2o und 22 über die Hilfsleitung 24 miteinander verbunden. Der Transformator 32 arbeitet auf einen Gleichrichter 33, der mit dem Gleichrichter 41 in Reihe geschaltet ist. Eine Batterie 42 ist an ein Potentiometer 43 angeschlossen, das denSpannungenderGleichrichter 33 und 41 entgegenwirkt. Der Transformator 25 besitzt eine Primärwicklung 26, die über die Impedanz 27 an die Leiturigen 22 und 23 angeschlossen ist. Die Sekundärwicklung28.desTransformators speisteinenGleichrichter 3q., -der seinerseits die Betätigung der Kontakte 36 des Relais 35 veranlaßt. 30 ist eine auf dem mittleren Schenkel des Transformators 25 untergebrachte Dämpferwicklung, in deren Stromkreis ein regelbarer Widerstand 31 eingeschaltet ist. Auf dem mittleren Schenkel befindet sich noch die Wicklung 29, die durch die Differenzspannung der Potentiometerspannung und der in Reihe geschalteten Gleichrichterspannungen erregt wird.
  • Die Anordnung arbeitet nun folgendermaßen: Spannung und Frequenz des Netzes 2o, 21 seien normal und der das Netz 22, 23 speisende Generator werde auf Synchronismus gebracht und besitze die normale Spannung. Die Resultieren=de der Spannungen der zwei Wechselstromkreise wird der Primärwicklung des Transformators 32 zugeführt. Mittels des Gleichrichters 33 wird ein der Resultierenden der zwei Wechselspannungen proportionaler Gleichstrom der Wicklung 29 zugeführt. Solange als die Wechselspannungsresultierende einen Strom vorher bestimmter Größe durch die Wicklung 29 v eranlaßt, bleibt die Spannung der Sekundärwicklung 28 unter einer für die Auslösung des Schalters 35 notwendigen Größe. Da jedoch die Wechselspannungsresultierende sinkt, wenn die Frequenzen der beiden Kreise einander genügend nahe liegen, sinkt dementsprechend auch der Gleichstrom durch die Wicklung 29; hierdurch wird die Spannung der Wicklung a8 auf die zur Auslösung des Schalters 35 notwendige Größe gebracht. In diesem Falle ist die zwischen der Abnahme des Gleichstromes un=d der Vergrößerung der Wechselspannung liegende Verzögerungszeit nicht groß genug, um zu verhindern, daß die Wechselspannung bei kurzzeitigem Synchronismus ihren Höchstwert erreicht.
  • Die Dämpferwicklung 30 verhindert, daß die Spannung in der Wicklung 28 einen für die Auslösung des Relais 35 notwendigen Wert erreicht, solange bis eine vorher bestimmte Zeit nachdem Eintritt des Synchronismus verstrichen ist. Diese Zeit ist notwendig, um ein Parallelschalten bei nur momentanem Synchronismus zu verhindern, wenn die Frequenzunterschiede der beiden Netze zu groß sind, um ein sicheres Parallelschalten zu gestatten. Nur wenn die Frequenzen der beiden Netze innerhalb eines vorher bestimmten Bereiches liegen, wird die Spannung der Wicklung 28 genügend ansteigen, um den Schalter 35 zu steuern.
  • Die Anordnung nach der Erfindung arbeitet nun folgendermaßen: Sind die Netz- und Maschinenspannungen normal, aber nicht in Phase, so wird ein der resultierendenSpannung proportionalerStrom durch die Wicklung 29 fließen. Dieser Strom sinkt auf Null, wenn die Spannungen der beiden Netze genau im Synchronismus sind. Das Potentiometer .43 wird nun so eingestellt, daß im Synchronismus in der Wicklung 29 kein Strom fließt. Diese Forderung ist dann erfüllt, wenn die Spannung des Potentiometers gleich der .des Gleichrichters 41 ist. Solange die Netzspannung und die Generatorspannung ihren normalen Wert besitzen, wird der Strom in der Wicklung 29 gering genug sein, um das Relais 35 auszulösen, wenn die Hauptwechselspannungen einen vorher gegebenen Winkel miteinander bilden. Nimmt aber die Netzspannung, nachdem der Synchronismus erreicht worden ist, ab, dann sinkt dadurch die Spannung des Transformators ¢o, entsprechend steigt die Spannung des Transformators 32; im Gleichrichterkreis tritt also keine Veränderung ein.. Dies bedeutet, daß, wenn die Netzspannung unter ihren Normalwert sinkt, eine Parallelschaltung in einem weiteren -Winkelbereich eintreten wird, als wenn Netz- und Generatorspannung normal sind. Ohne die Kompensationseinrichtung wird ein Sinken :der Netzspannung eine genauere Phasenübereinstimmung erfordern, bevor die resultierende Spannung auf einen Wert gesunken ist, der genügt, um den Hauptschalter auszulösen.

Claims (2)

  1. PATEN TANSPRÜCHr: i. Anordnung zum selbsttätigen Parallelschalten von Wechselstromnetzen, bei der die Frequenzen der parallel zu schaltenden :letze innerhalb eines bestimmten Frequenzbereiches liegen müssen, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Einrichtung, die eine größere Toleranz in der Phasenübereinstimmung nur dann zuläßt, wenn die Spannung nur eines der parallel zu schaltenden Netze unter ihren Normalwert gesunken ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, bei der eine Wechselstrommaschine zu dem Wechselstromnetz parallel geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch die besonderenEinrichtungen eine größere Toleranz in der Phasenübereinstimmung zugelassen wird, wenn die Spannung des Wechselstromnetzes unter ihren normalen Wert gesunken ist, während die Spannung ,der Wechselstrommaschine ihren normalen Wert aufweist.
DE1928587111D 1927-09-23 1928-09-25 Anordnung zum selbsttaetigen Parallelschalten von Wechselstromnetzen Expired DE587111C (de)

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