DE593902C - Ballspielvorrichtung, bei der Baelle in einer spiralfoermig gewundenen Laufbahn aufwaerts getrieben werden - Google Patents
Ballspielvorrichtung, bei der Baelle in einer spiralfoermig gewundenen Laufbahn aufwaerts getrieben werdenInfo
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-
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
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Description
Die Erfindung betrifft eine Ballspielvorrichtung, bei der Bälle in einer spiralförmig
gewundenen Laufbahn, die Anzeigevorrichtungen für die erreichte Höhe aufweist, aufwärts
getrieben werden und kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß von jeder Windung der mit einer erweiterten Einlauföffnung
versehenen Laufbahn innerhalb einer von der Laufbahn gebildeten Trommel eine besondere Rücklaufbahn zu einer für sämtliche
Rücklaufbahnen gemeinsamen Auffang- und Anzeigevorrichtung führt, welche mit übereinander angeordneten, den Rücklaufbahnen
gegenüberstehenden Auffangtaschen derart versehen ist, daß die Rücklaufbahn der höchsten Windung der obersten Auffangtasche
zugeordnet ist und der Ausschlag der Auffang- und Anzeigevorrichtung der Höhe der erreichten Windung entspricht.
Es sind bereits Ballspielvorrichtungen bekanntgeworden,
welche aus einzelnen Bauelementen zusammengesetzt sind und bei welchen mehrere Bälle gemeinsam in einzelnen
Rillen einer spiralförmig gewundenen Laufbahn abwärts rollen, und andere, bei welchen
ein durch eine Schlagvorrichtung in eine aufsteigende Bahn geschlagener Ball die erreichte
Höhe durch Schließen elektrischer Kontakte einer Anzeigevorrichtung sichtbar macht»
Ferner sind Ballspielvorrichtungen nach Art der Tischbillardspiele bekanntgeworden,
bei welchen der rücklaufende Ball in eine Auffangvorrichtung fällt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht des Ballspielapparates,
Fig. 2 eine Teildraufsicht nach Fig. 1.
Die Spielvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer mit einer erweiterten Einlauf
öffnung 1 versehenen spiralförmigen Laufrinne
2, deren Windungen schneckenförmig oder zylindrisch angeordnet sind und eine
Trommel 3 bilden.
Die Laufbahn 2 kann flach oder kegelförmig oder z. B. auch Zickzack- oder wellenförmig
sein. Die Trommel, der Gehäuserahmen usw. können ebenfalls von kegelförmiger o. dgl. Gestalt sein und mit der Laufbahn ein
einheitliches Ganzes bilden.
An einem bestimmten Punkt jeder Windung der Laufbahn 2 ist eine mit einer geneigten
Fläche 5 versehene Öffnung 4 vorgesehen, in welche der Ball fällt, wenn seine Geschwindigkeit nicht mehr groß genug ist,
die nächste Öffnung zu erreichen. Mit jeder dieser Öffnungen 4 ist eine · Rücklaufbahn 6
verbunden, welche andererseits zu der Auf-
fang- und Anzeigevorrichtung 7 führt. Die Rücklaufbahnen 6 sind vorzugsweise übereinander
angeordnet, so daß die oberste mit der Öffnung 4 der obersten Windung der spiralförmigen
Laufbahn 2 in Verbindung steht und das höchste Gefälle ergibt.
Die Auffang- und Anzeigevorrichtung 7 besteht vorzugsweise aus einem schwingenden,
mit einem gezahnten Sektor o. dgl. verto sehenen Teil, welcher drehbar auf einer
Achse 8 auf einer Auflagerung 9 gelagert ist. Die Auffangvorrichtung 7 ist mittels eines
Gegengewichtes 10 ausbalanciert' und dient zum Registrieren der Fallhöhe bzw. der
Schlagkraft mittels einer Registriervorrichtung 13. Die Auffangvorrichtung 7 weist eine
Anzahl den Öffnungen der Rücklaufbahnen 6 gegenüberstehende Auffangtaschen n zur
Aufnahme der aus den Rücklaufbahnen rolao
lenden Bälle auf, wodurch die Auffang- und Anzeigevorrichtung 7 niedergedrückt und der
Ball in eine später beschriebene Ausgabevorrichtung gelangt.
Das nach der Auffangvorrichtung gelegene Ende der Rücklaufbahnen 6 ist mit einem
vorzugsweise ausgekehlten Vorsprung 12 versehen, welcher sich bei normaler Stellung der
Auffangvorrichtung in gleicher Höhe mit den Auffangtaschen 11 befindet und dazu dient,
die herabfallenden Bälle in die mit geneigten Seitenflächen ii« versehenen Taschen 11 hinüberzuleiten.
Der in die erweiterte Einlauföffnung 1 getriebene Ball läuft durch die spiralförmige
Laufbahn 2, wenn seine Kraft groß genug ist, bis zur obersten Öffnung und fällt dann die
entsprechende Rücklaufbahn 6 herunter in die entsprechende Auffangtasche 11 der alsdann
ausschwingenden Auffang- und Anzeigevorrichtung7. Der Ausschwingwinkel wird durch
die Höhe der betreffenden Auffangtasche 11, in welche der Ball fällt, bestimmt.
Die Bewegung der Auffangvorrichtung 7 wird auf eine Zähl- oder Anzeigevorrichtung
13 bekannter Konstruktion übertragen und z. B. graphisch oder in anderer Weise registriert,
so daß durch die Bewegung der Auffang- und Anzeigevorrichtung 7 die
Schlagstärke, z. B. durch Erscheinen von Zahlen in einem Fenster 14 o. dgl., angezeigt
wird.
Die Auffangvorrichtung ist auf der Welle8
gelagert und über einen Schwinghebel 15,
Drahtseile 16 mit einem auf einer Welle 18 drehbar gelagerten Hebel 17 und weiter mit
der Registriervorrichtung 13 verbunden.
Aus der Auffangvorrichtung 7 gelangen die Bälle über einen Auffangkorb 20 in eine
Laufrinne 19.
Der Korb 20 befindet sich auf einem an einer Stütze 23 gelagerten Hebel 21 und ist
durch das Gewicht 22 ausbalanciert. Auf derselben Achse und mit dem Hebel 21 drehbar
verbunden, befindet sich ein Schwinghebel 24, dessen Enden durch Drahtseile 25 mit einem
ebensolchen Hebel 26 am anderen Ende der Rinne 19 verbunden sind.
Der aus einer der Rücklaufbahnen 6 herausfallende Ball fällt in eine der Auffangtaschen
11 der Auffangvorrichtung 7, welche
sich nach unten bewegt, bis sie auf den Auswerfer ii& trifft, der den Ball aufnimmt. Bei
der entgegengesetzten Bewegung der Vorrichtung 7 rollt der Ball die schräge Fläche
bis zur Kante nc entlang und fällt in den
Korb 20v der nach unten ausschwingt und den
Ball an die Rinne 19 abgibt, in der der Ball bis zu einer Aufhaltvorrichtung 28 o. dgl.
entlang rollt und später durch die Klappe 27 entnommen werden kann.
Zwischen den beiden Klappen 27 und 28 können sich z. B. zehn Bälle befinden. Die
Klappe 28 ist mit einem Hebel 29 verbunden, dessen Bewegung von einer an sich bekannten
Münzvorrichtung 30 abhängig ist. Nach Einwurf einer Münze werden ein oder mehrere
Bälle von der Klappe 28 freigegeben und können zum weiteren Spiel entnommen werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Ballspielvorrichtung, bei der Bälle in einer spiralförmig gewundenen Laufbahn, die Anzeigevorrichtungen für die erreichte Höhe aufweist, aufwärts getrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß von jeder Windung der mit einer erweiterten Einlauföffnung (1) versehenen Laufbahn (2) innerhalb einer von der Laufbahn gebildeten Trommel (3) eine besondere Rücklaufbahn (6) zu einer für sämtliche Rücklaufbahnen gemeinsamen Auffang- und Anzeigevorrichtung (7) führt.
- 2. Ballspiel vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Auffang- und Anzeigevorrichtung (7) mit übereinander angeordneten, den Rücklaufbahnen (6) gegenüberstehenden Auffangtaschen (11) derart versehen ist, daß die Rücklaufbahn der höchsten Windung der obersten Auffangtasche (11) zugeordnet ist und der Ausschlag der Auffang- und Anzeigevorrichtung (7) der Höhe der erreichten Windung entspricht.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB593902X | 1930-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593902C true DE593902C (de) | 1934-03-07 |
Family
ID=10483676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB150810D Expired DE593902C (de) | 1930-07-08 | 1931-07-01 | Ballspielvorrichtung, bei der Baelle in einer spiralfoermig gewundenen Laufbahn aufwaerts getrieben werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593902C (de) |
-
1931
- 1931-07-01 DE DEB150810D patent/DE593902C/de not_active Expired
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