DE59540C - Buchdecken-Einschlagmaschine - Google Patents
Buchdecken-EinschlagmaschineInfo
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- DE59540C DE59540C DENDAT59540D DE59540DA DE59540C DE 59540 C DE59540 C DE 59540C DE NDAT59540 D DENDAT59540 D DE NDAT59540D DE 59540D A DE59540D A DE 59540DA DE 59540 C DE59540 C DE 59540C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42C—BOOKBINDING
- B42C7/00—Manufacturing bookbinding cases or covers of books or loose-leaf binders
- B42C7/006—Folding the edges of covers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheet Holders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Februar 1891 ab.
Bisher erfolgte das Einschlagen von Buchdecken meist nur von Hand mit dem Falzbein.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Arbeit von einer Maschine verrichten zu lassen. Dieselbe
besitzt einen Arbeitstisch mit umklappbarer Riicklehne als Druckstück und eine Klemme
für die auf der Tischplatte festzuhaltende Buchdecke während des Einschlagens. Unter dem
Tisch ist eine durch ein Trittbrett zu bewegende Hebelvorrichtung angeordnet, um die Klemme
und das Druckstück in Thä'tigkeit zu setzen.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die obere Ansicht des Arbeitstisches im Ruhezustande, Fig. 2 dieselbe Ansicht beim Einschlagen,
Fig. 3 die Seitenansicht zu Fig. 2 und Fig. 4 die Seitenansicht zu Fig. 1.
An der hinteren Längsseite α der auf vier Füfsen angebrachten Tischplatte b ist eine
Leiste c angeschraubt und zwischen α und c
ein der Länge des Tisches entsprechender Streifen d von Hartgummi fest eingezwängt;
die andere Längsseite des Streifens d ist an der umklappbaren, senkrecht zur Tischplatte b
stehenden Rücklehne e befestigt. Diese Rücklehne e ist durch starke, federnde Gelenke oder,
wie im dargestellten Falle, durch Schraubenfedern ρ mit der Tischplatte b derart verbunden,
dafs sie durch eine Hebelanordnung h h1 gegen die Tischplatte b umgelegt werden
kann (Fig. 2 und 3), hierbei mit dem Hartgummistreifen d als Druckstück wirkt und
beim Aufhören des Druckes auf das Trittbrett r zurückspringt (Fig. 1 und 4).
Auf der Tischplatte b ist zum Festhalten der Buchdecke η während des Einschlagens eine
aus der Leiste m und den beiden federnden Stahlbändern 0 bestehende Klemme angeordnet.
Diese Stahlbänder 0 sind mit einem Ende auf der Tischplatte b festgeschraubt und tragen an
ihren anderen, nach oben zu gebogenen freiliegenden federnden Enden die Leiste m, an
welcher auf beiden Seiten Stifte s angebracht sind, die durch die Tischplatte hindurchgehen
und in je eine Schraubenfeder Z unterhalb der Tischplatte eingehakt sind (Fig. 3 und 4). Die
Federn I sind an den Hebeln z, an welchen das Trittbrett r befestigt ist, angebracht, ziehen,
sobald ein Druck auf das Trittbrett r erfolgt, die Leiste m fest gegen die Tischplatte, so dafs
die daruntergeschobene Buchdecke η festgehalten wird, und gestatten in Verbindung mit
der Feder 0 das Emporgehen der Leiste m beim Aufhören des Druckes auf r.
Ueber dem Hartgummistreifen d am Druckstück e sind aus ganz dünnem Weichgummi
Bänder g angebracht, welche durch den Schlitz q in der Tischplatte b geführt und mit
ihren unteren Enden unterhalb der Tischplatte an einer Leiste f befestigt sind. Die Leiste f
mufs so schwer sein, dafs sie die Gummibänder g stets stramm anzieht. Diese Gummibänder
g haben lediglich den Zweck, den Einschlag t vor dem Umlegen aufzuheben und
zu verhindern, dafs derselbe glatt auf der Tischplatte liegen bleibt und den Hartgummileisten
d verklebt.
An den beiden mit dem Trittbrett verbundenen Hebelarmen i sind die Stifte k angebracht,
welche, wenn die Buchdecke η fest und in richtiger Lage zwischen Tischplatte b
und Leiste m durch Herabgehen der Hebelarme i, Fig. 4, eingeklemmt liegt, auf die
Arme h1 des mit dem Druckstück e verbundenen
Doppelhebels h hl drücken und beim
weiteren Druck auf das Trittbrett r letzteren herabziehen, hierbei das Druckstück e umklappen
und mit seinem Hartgummistreifen d gegen die Tischplatte drücken, wobei der mit
Klebemasse versehene Einschlag an der Buchdecke η befestigt wird.
Die Handhabung der vorstehend beschriebenen Buchdecken-Einschlagmaschine ist folgende:
Die einzuschlagende Buchdecke η wird unter die Leiste m geschoben und mit dem mit
Klebstoff versehenen Einschlag t, Fig. i, gegen die Gummibänder g geführt und nunmehr das
Trittbrett r mit dem Fufs fest herabgedrückt, so dafs das Druckstück e umklappt und den
Einschlag t an die Buchdecke η festklebt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Buchdecken - Einschlagmaschine, bestehend aus einem Arbeitstisch b, einer umklappbaren Druckschiene e und einer federnden Klemmschiene ο m, welche beide durch den Fufstritthebel i mit Stiften k und die Hebel h1 h bewegt werden, um die Buchdecke auf der Tischplatte festzuklemmen und einzuschlagen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE59540C true DE59540C (de) |
Family
ID=333748
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT59540D Expired - Lifetime DE59540C (de) | Buchdecken-Einschlagmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE59540C (de) |
-
0
- DE DENDAT59540D patent/DE59540C/de not_active Expired - Lifetime
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