DE598347C - Luftstrahl-Prallzerkleinerer - Google Patents

Luftstrahl-Prallzerkleinerer

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DE598347C
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air jet
jet impact
pressure pipe
shredder
nozzle
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00—Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/06—Jet mills
    • B02C19/066—Jet mills of the jet-anvil type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

In dem Patent 595 634 ist eine Einrichtung zum Ausscheiden von Fremdkörpern unter Schutz gestellt, die in einem an eine verschließbare Öffnung in der Wandung des gekrümmten Druckrohres sich, anschließenden, unmittelbar unter der Arbeitsdüse sitzenden Auslaßrohr besteht. Durch Öffnen der die Öffnung verschließenden. Klappe wird der Druck herabgesetzt, so daß die am Boden des Zerkleinerungsbehälters sich sammelnden Fremdkörper durch die Düse hindurchfallen und durch die Öffnung und das Rohr hindurch abgeführt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der in dem Hauptpatent geschützten Einrichtung. Bei diesen verbesserten Ausführungsformen ist die Absperrklappe an den Auslaß des Ableitungsrohres verlegt, das sich, nunmehr taschenartig an den Krümmer des Druckrohres anschließt. Bildet man den Abschluß zur Verminderung der Betriebsstörung schleusenartig aus, so sind Mittel zur Schwächung des Luftdruckes vor Eintritt der Luft in die Düse notwendig.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in drei Ausführungsformen dargestellt. Gemäß der Abb. 1 erhält das Druckluftrohr ι unterhalb der Düse einen taschenartigen Ansatz«, der während des Betriebes durch einen Schieber s1 oder ein gleichwertiges Mittel verschlossen ist. Wird der Verschluß während des Betriebes geöffnet, so fallen die im Zerkleinerer vorhandenen schweren Teile, die von dem geschwächten Luftstrahl nicht mehr getragen werden können, durch die Düse hindurch ins Freie. Wird das Gebläse abgestellt, so läuft der ganze Inhalt des Zerkleinerers ab.
Gemäß der Abb. 2 erfolgt die Schwächung des Düsendruckes dadurch, daß am Druckluftrohr ein Rohrstutzen U angeordnet ist, der während des normalen Betriebes durch ein Mittel q verschlossen ist. Wird dieser Verschluß während des Betriebes geöffnet, so fallen die schweren Teile in der beschriebenen Weise ebenfalls durch die Düse in die unterhalb der Düse befindliche Tasche«. Um die hierbei entstehende Betriebsunterbrechung tunlichst zu verkürzen, ist die Tasche« beispielsweise durch zwei Schleusenschieber s2 und s3 verschlossen. Wird vor dem Öffnen des Ventils q der Schieber s2 geöffnet, so fallen die auszusondernden Teile beim Öffnen des Ventils^ auf den unteren Schiebers3. Wird darauf der Schiebers2 geschlossen, so kann das Ventil <7 sogleich wieder geöffnet und der Betrieb wieder hergestellt werden; die zwischen den Schiebern hegenden Teile werden, dann durch Öffnen des Schiebers K3 entfernt. Man kann auch zuerst das Ventil # und dann erst
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den Schieber sä schließen. Ebenso kann die Vorrichtung· in der Weise gehandhabt werden, daß beim Öffnen des Ventils q beide Schieber geschlossen sind; das · abgelassene Gut fällt in diesem Falle beim Öffnen des Ventils q auf den oberen Schieber und wird nach. Schließen des Ventils q durch abwechselndes Öffnen und Schließen der beiden Schieber ausgeschleust. Auch, bei dieser Anordnung ist es möglich.,
ίο den ganzen Behältermhalt nach. Abstellen des Gebläsdruckes durch, die Düse und die Tasche hindurch, abzulassen.
Die Ausführungsform gemäß der Abb. 3 unterscheidet sich, dadurch, von der zweiten Ausführungsform, daß das Rohr a nicht ins Freie mündet, sondern daß es mit seinem oberen Ende in den Zerkleinerungsraum !eingeführt ist. Hierbei ergibt sich, der Vorteil, daß der aus dem Feingutauslaß des Zerklei-
ao nerers austretende Luftstrom während der Betätigung des Ventils und der Schieber unverändert bleibt und daß auch das im Zerkleinerer enthaltene Fertiggut ununterbrochen, ausgetragen wird. Besteht das Gut z. B. in Brennstoff und wird der Brennstaub unmittelbar in die Feuerung eingeblasen, so wird die Staubflamme während der kurzen Betriebsunterbrechung nur geschwächt, aber nicht zum Verschwinden gebracht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    r. Luftstrahl-Prallzerkleinerer mit an der tiefsten Stelle des Zerkleinerungsraumes angeordneter Arbeitsdüse, in deren oberen Rand die trichterförmigen Wandungen des Zerkleinerungsraumes übergehen, nach Patent 595 634, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung nicht in der Wandung des gekrümmten Druckrohres, sondern am Auslaßende des Ableitungsrohres vorgesehen ist, das sich an die in der Wandung vorgesehene Öffnung anschließt.
  2. 2. Luftstrahl-Prallzerkleinerer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrvorrichtung schleusenartig ausgebildet und am Druckrohr vor der Abzweigstelle 'ein absperrbarer Luftauslaß vorgesehen ist.
  3. 3. Luftstrahl-Prallzerkleinerer nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckrohr mit dem Zerkleinerungsraum durch eine absperrbare, die Arbeitsdüse umgehende Rohrleitung (u) verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    . fibtihuCKT 1» BtR
DE1930598347D 1930-11-08 1930-11-08 Luftstrahl-Prallzerkleinerer Expired DE598347C (de)

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