DE60002741T2 - Einsatzeinspritzsystem für katalytisches krackverfahren - Google Patents

Einsatzeinspritzsystem für katalytisches krackverfahren Download PDF

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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einsatz-Einspritzsysteme und insbesondere auf Einspritzdüsen, die für katalytische Krack-Verfahren verwendet werden.
  • Bei einer typischen fluid-katalytischen Krack-Einheit (FCCU), bestehend aus einem Regenerator, einem Riser-Reaktor und einem Stripper, wie in der US-A-5562818 an Hedrick gezeigt, die unter Bezugnahme hierauf in die vorliegende Beschreibung miteinbezogen wird, wird fein verteilter regenerierter Katalysator aus dem Regenerator durch das Regenerator-Standrohr abgezogen und mit einem Kohlenwasserstoff-Ausgangsmaterial im unteren Teil eines Reaktor-Risers kontaktiert. Kohlenwasserstoff-Ausgangsmaterial und Dampf treten in den Riser durch Zuführdüsen ein. Das Gemisch aus Ausgangsmaterial, Dampf und regeneriertem Katalysator, das eine Temperatur von etwa 200°C bis etwa 700°C hat, steigt durch den Riser-Reaktor nach oben, wobei das Ausgangsmaterial in leichtere Produkte umgewandelt wird, während sich eine Koksschicht auf der Oberfläche des Katalysators ablagert. Die Kohlenwasserstoffdämpfe und der Katalysator strömen dann von der Oberseite des Risers durch Zyklone, um den verbrauchten Katalysator vom Kohlenwasserstoffdampf-Produktstrom zu trennen. Der verbrauchte Katalysator tritt in den Stripper ein, wo Dampf eingeleitet wird, um Kohlenwasserstoffprodukte vom Katalysator zu entfernen. Der verbrauchte Katalysator, welcher Koks enthält, strömt dann durch ein Stripper-Standrohr, um in den Regenerator einzutreten, in welchem in Anwesenheit von Luft und bei einer Temperatur von etwa 620°C bis etwa 760°C ein Verbrennen der Koksschicht regenerierten Katalysator und Abgase erzeugt. Das Abgas wird von dem mitgerissenen Katalysator im oberen Bereich des Regenerators durch Zyklone getrennt und der regenerierte Katalysator zu dem fluidisierten Regeneratorbett zurückgeführt. Der regenerierte Katalysator wird dann aus dem fluidisierten Regeneratorbett durch das Regenerator-Standrohr abgezogen und kontaktiert in Wiederholung des vorerwähnten Zyklus das Ausgangsmaterial im unteren Riser.
  • Das kritischste Element des FCCU-Riser-Reaktors ist das Einsatz-Einspritzsystem. Für eine Spitzenleistung ist es wesentlich, daß das Einsatz-Einspritzsystem den Einsatz in einem feinen Spray mit einer gleichmäßigen Querschnittsbedeckung des Risers und einer engen Tröpfchengrößenverteilung verteilt. Ein derartiger Spray vergrößert die Oberflächenzone der Einsatztröpfchen und erleichtert den innigen Kontakt mit dem regenerierten Katalysator. Nach dem Stand der Technik bestehende Einsatz-Einspritzsysteme haben jedoch Schwierigkeiten, die erwünschte Leistung zu erzielen.
  • Ein typischer FCCU kann entweder Seiteneintrittsdüsen oder Bodeneintrittsdüsen aufweisen, um den Kohlenwasserstoffeinsatz in den Riser-Reaktor einzuführen. Bodeneintrittsdüsen führen den Kohlenwasserstoffeinsatz vom Boden des Riser-Reaktors zu, wogegen Seiteneintrittsdüsen den Einsatz vom Umfang des Riser-Reaktors und auf einer größeren Höhe zuführen. Die meisten modernen FCCUs sind mit Seiteneintrittsdüsen ausgebildet. Bei FCCUs mit Seiteneintrittskonfiguration wird der regenerierte Katalysator vom Boden des Risers durch fluidisierendes Gas, üblicherweise Dampf, nach oben transportiert, und der Kohlenwasserstoffeinsatz wird durch eine Vielzahl von Düsen eingespritzt, die am Umfang des Riser-Reaktors auf einer größeren Höhe montiert sind. Moderne Seiteneintrittsdüsen, wie sie in der US-A-5794857 offenbart sind, sind im allgemeinen gute Einsatzzerstäuber. Jedoch hat die Seiteneintrittskonfiguration mehrere signifikante Nachteile. Der höher gelegene Einsatz-Einspritzpunkt führt zu einem kleineren Riser-Reaktorvolumen und einer geringeren Katalysatorzirkulation infolge des höheren Druckabfalles im Riser. Der Kontakt des heißen regenerierten Katalysators mit dem Transportdampf im unteren Riser führt auch zu höherer Katalysatordeaktivierung vor dem Kontakt mit dem Einsatzmaterial.
  • Katalytische Krack-Einheiten mit Bodeneintrittsdüsen können diese Nachteile der Seiteneintrittskonfiguration, wie vorstehend beschrieben, vermeiden. Jedoch sind die Bodeneintrittsdüsen nach dem Stand der Technik im allgemeinen keine guten Einsatzzerstäuber. Die US-A-4097243 offenbart eine Bodeneintrittsdüsen-Ausbildung mit mehreren Spitzen zur Aufteilung des Einsatzes in eine Vielzahl von Strömen. Die Einsatzzerstäubung ist relativ schwach. Zusätzlich wurde der Einsatz im wessentlichen in einer Längsrichtung des Risers eingespritzt, was zu einem langsamen Vermischen des Einsatzes mit dem regenerierten Katalysator führt, weil sich beide im wesentlichen parallel bewegen. Dies führt zu einem unerwünschten Zustand der Einsatzkontaktierung mit einer breiten Einsatz-Verdampfungszone im Riser-Reaktor. Eine Anzahl von Verbesserungen, wie sie in der CA-A-1015004, US-A-4808383, US-A-5017343, US-A-5108583 und EP-A-151882 beschrieben sind, offenbaren verschiedene Mittel zur Verbesserung der Einsatzzerstäubung für Bodeneintrittsdüsen. Jedoch bleibt die Einsatzzerstäubung unzureichend, und die Einsatzeinspritzung verbleibt im wesentlichen längsgerichtet, was zu einem langsamen Vermischen mit dem Regeneratorkatalysator und zu einer unerwünschten Einsatakontaktierung in einer breiten Verdampfungszone führt.
  • Die US-A-4784328 und EP-A-147664 offenbaren zwei komplizierte Ausführungen von Mischboxen am Boden des FCCU-Reaktor-Risers, um das Mischen zwischen dem Einsatz und dem regenerierten Katalysator zu verbessern. Diese Mischboxen haben eine sehr komplizierte Geometrie mit vielen Durchgängen, was es schwierig macht, ihre mechanische Unversehrtheit und ordnungsgemäße Funktionsweise über den Zeitablauf aufrechtzuerhalten, weil der untere Riserbereich extrem erodierend ist.
  • Die US-A-4795547 und US-A-5562818 offenbaren zwei Bodeneintrittsdüsen mit unterschiedlicher Ausbildung von Ablenkerkegeln am Ausgang eines im wesentlichen längsgerichteten Einsatzrohres, welches zerstäubten Einsatz führt. Die Funktion dieser Ablenkerkegel besteht darin, den im wesentlichen axialen Einsatzstrom in eine etwas radiale Einsatz-Abgabeströmung am Ausgang umzuleiten, wodurch das Mischen mit dem regenerierten Katalysator verbessert werden soll. Diese Ablenkerausbildungen haben jedoch wesentliche Nachteile. Erstens wird der Kohlenwasserstoffeinsatz stromaufwärts der Ablenker zerstäubt, und wenn der zerstäubte Einsatz auf die Oberfläche des Ablenkerkegels am Ausgang auftrifft, tritt eine Wiedervereinigung vieler zerstäubter Einsatztröpfchen auf, was zur Bildung von Flüssigkeitsflächen führt, die von dem Kegel abgegeben werden. Der Ablenkerkegel ermöglicht eine Richtungsänderung des Einsatzes, jedoch um den hohen Preis einer signifikanten Verschlechterung der Einsatzzerstäubung. Zweitens kann der radiale Abgabeeinsatz in Form von Flüssigkeitsflächen von dem Einsatzkegel den Katalysator im Riser ohne wesentliche Verdampfung durchdringen und trifft auf die Riserwand auf, was zu einem größeren mechanischen Schaden führt.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein verbessertes Bodeneintritts-Einsatz-Einspritzsystem zur Verwendung in katalytischen Krack-Verfahren zu schaffen, das zu einer besseren Einsatzverteilung im Reaktor-Riser führt.
  • Dieses Ziel wird mit der nachfolgenden Düse zur Verwendung in einer fluid-katalytischen Krack-Einheit erreicht, die aufweist: eine erste Leitung zur Bildung eines Durchganges für den Durchfluß eines ersten Dispersionsgases; eine erste Kappe, welche das Ende der ersten Leitung abdeckt, wobei die erste Kappe zumindest einen Auslaßdurchgang für die Abgabe des ersten Dispersionsgases in ein flüssiges Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterial aufweist; eine zweite Leitung, welche die erste Leitung umgibt und von dieser beabstandet ist, um dazwischen einen Ringraum zu bilden, welcher einen Durchgang für den Durchfluß des flüssigen Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterials bildet; eine zweite Kappe, welche das Ende der zweiten Leitung abdeckt, wobei die zweite Kappe von der ersten Kappe beabstandet ist, wodurch dazwischen eine Mischzone zum Mischen des flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatzes und des ersten Dispersionsgases gebildet wird, und die zweite Kappe zumindest einen kreisförmigen Schlitz als Ausgangsdurchgang aufweist, welcher Durchgang im wesentlichen mit dem Ausgangsdurchgang der ersten Kappe ausgerichtet ist und befähigt ist, das Gemisch aus flüssigem Kohlenwasserstoffeinsatz und dem ersten Dispersionsgas abzugeben, und
    ein dritter Durchgang vorgesehen ist, welcher den zweiten Durchgang umgibt und dazwischen einen Ringraum zur Schaffungeines Durchganges für den Durchfluß eines zweiten Dispersionsgases bildet.
  • Die vorliegende Erfindung verbessert die Einsatzzerstäubung des Bodeneintritts-Einspritzsystems, wodurch das Erfordernis für eine Seiteneintrittskonfiguration und ihre Nachteile vermieden werden. Es hat sich gezeigt, daß das Bodeneintritts-Einsatz-Einspritzsystem gemäß der Erfindung eine verbesserte Einsatzzerstäubung erreicht, wodurch sich eine gleichmäßige Einsatzverteilung über den Riser ergibt. Das vorliegende Einsatz-Einspritzsystem verteilt den Kohlenwasserstoffeinsatz in einem feinen Spray mit einer gleichmäßigen Bedeckung quer über den Riser und einer engen Tröpfchengrößenverteilung. Ein anderer Vorteil besteht darin, daß der zerstäubte Einsatz in im wesentlichen radialer Richtung für ein verbessertes Mischen mit dem regenerierten Katalysator abgegeben werden kann, ohne daß ein Ablenkerkegel verwendet werden muß. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der zerstäubte Einsatz in im wesentlichen radialer Richtung abgegeben werden kann, so daß er nicht auf die Riserwand auftrifft.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer FCCU mit einem einzigen Bodeneintritts-Einsatz-Einspritzsystem.
  • Die 2A/2B/2C zeigen Detail-Ausbildungsmerkmale des bevorzugten Einsatz-Einspritzsystems nach 1.
  • 3 zeigt ein einziges Bodeneintritts-Einsatz-Einspritzsystem nach dem Stand der Technik.
  • 4A zeigt eine Draufsicht der Einsatzverteilung im Riser nach dem Stand der Technik mit Seiteneintritts-Einsatzdüsen.
  • 4B zeigt eine Draufsicht einer verbesserten Einsatzverteilung durch eine einzige Düse nach der vorliegenden Erfindung.
  • Die 5A/5B zeigen Detail-Ausbildungsmerkmale eines noch bevorzugteren Einsatz-Einspritzsystems nach den 2A/2B/2C.
  • Die 6 und 7 zeigen Detail-Ausbildungsmerkmale eines anderen bevorzugten Einsatz-Einspritzsystems nach 1.
  • BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELES
  • Unter Bezugnahme auf 1 ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung gezeigt, wobei ein katalytischer Krack-Riser-Reaktor 1 mit einem Regenerator-Standrohr 2 verbunden ist, durch welches heißer regenerierter Katalysator 3 in den Bodenbereich des Risers eintritt. Ein flüssiger Kohlenwasserstoffeinsatz 8, wie Diesel, und ein Dispersionsgas 4 und 12, wie Dampf, werden durch eine einzige Bodeneintritts-Düsenanordnung 100 eingeführt.
  • Vorzugsweise ist die Düse, wie 1 zeigt, mit einer dritten Leitung verbunden, wie der Leitung 5. Die dritte Leitung umgibt die zweite Leitung 38 und bildet dazwischen einen Ringraum 6, der einen Durchgang für ein zweites Dispersionsgas bildet, das durch den Ringraum strömt.
  • Die Düsenanordnung 100 umfaßt drei konzentrische und im wesentlichen vertikal angeordnete Leitungen. Eine erste Leitung 22 bildet einen Durchgang für ein erstes Dispersionsgas 12 und endet in einer ersten Kappe 32. Die erste Leitung 22 und die erste Kappe 32 sind von einer zweiten Leitung 38 umgeben, die in einer zweiten Kappe 48 endet, wobei der dazwischen gebildete Ringraum 9 einen Durchgang für einen flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatz 8 bildet. Die zweite Leitung 38 ist ihrerseits von einer dritten Leitung 5 umgeben, die an ihrer Oberseite offen ist. Die Außenfläche der Leitung 5 ist mit einem erosionsfesten Material 7, wie einem Feuerfestmaterial oder einem anderen Material, geschützt, das dem Fachmann bekannt ist, um eine Beschädigung der Düsenanordnung 100 durch einströmenden heißen Regenerator-Katalysator 3 zu vermeiden. Die Außenfläche der zweiten Kappe 48, die sich über das Ende der Leitung 5 hinaus und in den Riser-Reaktor 1 erstreckt, ist durch ein erosionsfestes Material, wie STELLITE 6 (STELLITE ist eine Marke) oder ein anderes Material geschützt, das dem Fachmann bekannt ist. Ein erster Ringraum 6 wird zwischen der Leitung 5 und der Leitung 38 gebildet . Ein zweiter Ringraum 9 wird zwischen der Leitung 38 und der Leitung 22 gebildet. Zentrieransätze 10 im ersten Ringraum 6 halten die Leitung 38 innerhalb der Leitung 5 zentriert. Zentrieransätze 13 im zweiten Ringraum 9 halten die Leitung 22 innerhalb der Leitung 38 zentriert.
  • Ein erstes Dispersionsgas 12 tritt in die erste Leitung 22 ein, die in einer ersten Kappe 32 endet, welche zumindest einen Auslaßdurchgang 14 aufweist, der im allgemeinen radial nach außen und vorzugsweise nach oben in eine Mischzone 42 mündet, die in der Nähe des Ausganges des Auslaßdurchganges 14 zwischen der ersten Kappe 32 und der zweiten Kappe 48 angeordnet ist. Flüssiger Kohlenwasserstoffeinsatz 8 tritt in die Leitung 28 ein, strömt durch die im wesentlichen vertikale zweite Leitung 38 über den Ringraum 9 zu einer zweiten Kappe 48 und wird in einer Kreuzströmung mit dem ersten Dispersionsgas 12 in der Mischzone 42 gemischt, was zur Bildung eines feinen Zweiphasen-Gemisches von kleinen dispergierten Bläschen in einer schweren Petroleum-Kohlenwasserstoff-Flüssigkeit führt. Die zweite Kappe 48 hat zumindest einen kreisförmigen Schlitz-Auslaßdurchgang 11 für die Abgabe des Gemisches aus Kohlenwasserstoffeinsatz und dem ersten Dispersionsgas in den Riser-Reaktor 1 in einer radial nach außen und vorzugsweise nach oben verlaufenden Richtung. Der Durchgang 11 ist im wesentlichen mit der Abgabe des ersten Dispersionsgases 12 aus dem Auslaßdurchgang 14 ausgerichtet. Wenn das feine Zweiphasen-Gemisch von kleinen dispergierten Bläschen in schwerem Petroleum-Kohlenwasserstoff durch den Auslaßdurchgang 11 in den Riser-Reaktor 1 strömt, um mit dem Regenerator-Katalysator 3 in Kontakt zu kommen, expandiert das Zweiphasen-Gemisch plötzlich und bildet einen hohlen feinen Zerstäubungskonus von schwerem Petroleum-Kohlenwasserstoffeinsatz mit einer engen Tröpfchengröße, die gleichmäßig über den Riser-Reaktor 1 verteilt ist.
  • Die Leitung 5 dringt durch den Riserboden 30 in den Riser 1 ein und endet vorzugsweise oberhalb der Mittellinie 2a des Regenerator-Standrohres 2 auf einer Höhe 15. Ein zweites Dispersionsgas 4 strömt durch die Leitung 24 und wird über den ersten Ringraum 6 in die Leitung 5 geleitet und tritt durch die Oberseite der Leitung 5 in den Riser-Reaktor 1 im wesentlichen in Längsrichtung ein. Das zweite Dispersionsgas 4 hat mehrere Funktionen. Eine besteht darin, den heißen regenerierten Katalysator 3 vor einer Beschädigung der Einsatz-Einspritzdüse 11 innerhalb der Leitung 5 unter normalen Betriebsbedingungen abzuschirmen. Eine andere Funktion besteht darin, ein Fluidisierungsnotgas für den Transport des Katalysators im Falle eines Einsatzumangels zu schaffen.
  • Zusätzliches Dispersionsgas 16 kann zweckmäßig durch die Leitung 26 eingeführt werden, um die Fluidisierung im unteren Riserbereich zu unterstützen. In 1 ist die Leitung 26 an einen einzigen Verteilerring 17 angeschlossen dargestellt, welcher die Leitung 5 umgibt und mehrere Düsen 18 aufweist. Andere nach dem Stand der Technik bekannte Mittel, wie eine perforierte Platte, können verwendet werden, um das zusätzliche Dispersionsgas 16 zu verteilen. Obzwar 1 eine Ausführungsform mit einer einzigen Einspritzdüsenanordnung 100 zeigt, können andere Anordnungen, wie Mehrfach-Einsatzanordnungen 100, in einem Riser-Reaktor verwendet werden, wobei jede Einsatzanordnung 100 zumindest einen konisch geformten Spray aus dem Auslaßdurchgang 11 abgibt, und dazu verwendet werden kann, um die gleiche Aufgabe bei großen FCCUs mit großen Kohlenwasserstoffeinsatz-Durchsätzen zu erzielen. Die Anzahl von Einsatzdüsenanordnungen 100 in einem einzelnen Riser kann jede vernünftige Zahl sein, es wird aber bevorzugt, daß sie im Bereich von eins bis sechs liegt.
  • Die 2a, 2B und 2C zeigen Details der Kappen 32 und 48, welche die Leitungen 22 und 38 am Ende der Einsatz-Einspritzanordnung 100 bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel nach 1 abschließen. 2A ist ein Querschnitt nach der Linie 2A-2A in 1 durch die Leitungen 22, 38 mit den entsprechenden Kappen 32, 48 und der Leitung 5 mit dem Schutzmaterial 7. Das erste Dispersionsgas 12 strömt durch die Leitung 22 zur ersten Kappe 32 und tritt am Dispersionsgas-Auslaßdurchgang 14 in die Mischzone 42 ein, die sich in der Nähe der Abgabe des Auslaßdurchganges 14 zwischen den Kappen 32 und 48 und stromaufwärts eines kreisförmigen Auslaßschlitzes 11 befindet. Der Auslaßdurchgang 14 ist auf einer konischen Fläche 35 der Kappe 32 gezeigt, derart, daß das erste Dispersionsgas 12 durch den Durchgang 14 im allgemeinen radial nach außen und vorzugsweise nach oben abgegeben und in einer Kreuzströmung mit dem flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatz in der Mischzone 42 gemischt wird. Der Abgabewinkel des Durchganges 14 nach oben liegt vorzugsweise im Bereich von 10° bis 90° zur Achse der Düsenanordnung 100, und noch bevorzugter im Bereich von 20° bis 80° zur Achse der Düsenanordnung 100. Der resultierende Winkel 33 der konischen Fläche 35 der ersten Kappe 32 des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispieles kann dann zweckmäßig im Bereich von 100° bis 170° und vorzugsweise im Bereich von 110° bis 160° liegen. Die Menge an erstem Dispersionsgas 12 kann im Bereich von 0,2 bis 7 Gew.-% des Kohlenwasserstoffeinsatzes 8 liegen, liegt aber vorzugsweise im Bereich von 0,5 bis 5 Gew.-% des Kohlenwasserstoffeinsatzes B. Die Abgabegeschwindigkeit des ersten Dispersionsgases durch den Durchgang 14 kann im Bereich von 15,2 und 244 m/s (50 bis 800 Fuß/sec) liegen, liegt aber vorzugsweise im Bereich von 30,4 und 152 m/s (100 bis 500 Fuß/sec). Der Kohlenwassereinsatz strömt durch die Leitung 38 über den Ringraum 9 zur Kappe 8 und mischt sich in einer Kreuzströmung mit dem Dispersionsgas 12 aus dem Durchgang 14 in der Mischzone 42, was zur Bildung eines feinen Zweiphasen-Gemisches von kleinen Dampfbläschen in dem flüssi gen Kohlenwasserstoff unmittelbar stromaufwärts des Durchganges 11 führt, der im wesentlichen mit dem ersten Dispersionsgas-Auslaßdurchgang 14 ausgerichtet ist. Die ungefähre Ausrichtung der Durchgänge 14 und 11 sichert, daß das feine Zweiphasen-Gemisch von kleinen Dampfbläschen in dem flüssigen Kohlenwasserstoff durch den Durchgang 11 strömt, sobald das Gemisch in der Mischzone 42 geformt ist, wodurch die Tendenz der Wiedervereinigung minimiert und die Energiewirksamkeit des ersten Dispersionsgases für die Zerstäubung maximiert wird. Wenn das feine Zweiphasen-Gemisch aus kleinen Dampfbläschen in flüssigem Kohlenwasserstoff durch den Auslaßdurchgang 11 in den Riser-Reaktor 1 strömt, expandiert das Zweiphasen-Gemisch infolge des Druckabfalles über den Durchgang 11 plötzlich, was zur Bildung eines fein zerstäubten Kohlenwasserstoffeinsatzes 8 mit enger Tröpfchengrößenverteilung und gleichmäßiger Verteilung führt. Der Druckabfall über den Durchgang 11 kann im Bereich von 0, 689 und 6, 89 bar (10 bis 100 psi) liegen, liegt aber vorzugsweise im Bereich von 1,38 und 4,8 bar (20 bis 70 psi). Der Auslaßdurchgang am Ende des Durchganges 11 ist mit einer Abschrägung 41 gezeigt, um die plötzliche radiale Expansion der Zweiphasen-Strömung und die feine Zerstäubung des Kohlenwaserstoffeinsatzes 8 im Riser-Reaktor 1 zu unterstützen. Vorzugsweise hat die Abschrägung 41 einen Winkel zwischen 0° und 40° und noch bevorzugter zwischen 0° und 10° mit dem Auslaßdurchgang 11. Die Kappe 48 und der Auslaßdurchgang 11 können eine Schutzschicht 50, wie STELLITE oder ein anderes Material, wie es dem Fachmann bekannt ist, aufweisen, um eine Beschädigung durch den Katalysator zu verhindern. Der Auslaßdurchgang 11 ist auf einer konischen Fläche 45 der Kappe 48 angeordnet, derart, daß das Gemisch des ersten Dispersionsgases 12 und des flüssigen Kohlenwasserstoffes 8 durch den Auslaßdurchgang 11 in einer allgemein radial nach außen und vorzugsweise nach oben verlaufenden Richtung abgegeben wird. wie vorstehend für den nach oben orientierten Abgabewinkel des Durchganges 14 beschrieben, schließt der korrespondierende, nach oben orientierte Abgabewinkel des Durchganges 11 ebenfalls vorzugsweise in einem Bereich von 10° bis 90° mit der Achse der Disenanordnung 100, und noch bevorzugter im Bereich von 20° bis 80° mit der Achse der Düsenanordnung 100 ein. Der resultierende Winkel 43 der konischen Fläche 45 der Kappe 48 kann dann bei den in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen zweckmäßig in einem Bereich von 100° bis 170° liegen, liegt aber vorzugsweise im Bereich von 110° bis 160°. Vorzugsweise sind die konischen Flächen 35 und 45 parallel zueinander angeordnet, wie in dieser Figur gezeigt. Obzwar die Kappen 32 und 48 mit konischen Flächen 35 und 45 gezeigt sind, sind auch andere Arten von Flächen, wie kugelförmige oder elliptische Oberflächen an den Kappen 32 und 48 anwendbar, solange die Durchgänge 14 und 11 auf diesen Flächen positioniert werden können, um den ersten Dispersionsdampf 12 und den Kohlenwasserstoffeinsatz 8 im allgemeinen radial nach außen und vorzugsweise in Richtung nach oben abzugeben.
  • 2B zeigt eine Draufsicht der zweiten Kappe 48, die am Ende der Kohlenwasserstoffleitung 38 angeordnet ist. Die Kappe 48 ist mit einem kreisförmigen Schlitz gezeigt, der aus vier langgestreckten, gekrümmten Auslaßdurchgängen 11 auf der konischen Fläche 45 besteht, als ein Beispiel für die Abgabe eines konisch geformten Sprays, der aus vier einzelnen Fächersprays aus Gemischen des ersten Dispersionsgases 12 und des Kohlenwasserstoffeinsatzes 8 besteht, die in einer radial nach außen und oben verlaufenden Richtung in den Riser 1 strömen. Der Winkel jedes der Sprays, die von oben gesehen aus dem einzigen Durchgang 11 austreten, kann im Bereich von 30° bis 120°, vorzugsweise im Bereich von 60° bis 100° liegen.
  • 2C zeigt eine Draufsicht der ersten Kappe 32, die am Ende der ersten Dispersionsgasleitung 22 angeordnet ist. Die Kappe 32 ist mit vier Gruppen von kreisförmigen Auslaßdurchgängen 14 auf einer konischen Fläche 35 dargestellt, die in vier ge krümmten Linien hinter den und im wesentlichen ausgerichtet mit den Durchgängen 11 von 2B angeordnet sind. Obzwar jede Gruppe von Dispersionsgas-Auslaßdurchgängen 14 mit sechs im wesentlichen runden Durchgängen für jeden einzelnen Fächerspray gezeigt ist, der aus den Durchgängen 11 abgegeben wird, könnte die Anzahl der Durchgänge 14 in jeder Gruppe jede vernünftige Zahl sein. Die Gesamtzahl der Durchgänge 14, die auf der Kappe 32 vorhanden sind, hängt von der Größe der Einsatz- düsenanordnung ab und kann zweckmäßig zwischen 40 und 300 variieren.
  • 5A zeigt eine Draufsicht der zweiten Kappe 48, die am Ende der Kohlenwasserstoffleitung 38 in 2B angeordnet ist. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß der ringförmige Auslaßdurchgang 11 entlang seines gesamten Umfanges offen ist, wie dies 5A zeigt. In 2B ist der kreisförmige Schlitz in vier Brücken unterteilt, die vier separate Durchgänge 11 ergeben. Durch Verringerung oder Weglassen der Brükken gemäß 2B kann eine einzige kreisförmige Schlitzöffnung und ein einziger konisch geformter Fächerspray erzielt werden. Dies ist vorteilhaft, um eine gleichmäßigere und unbehinderten Strömung des Gemisches des ersten Dispersionsgases 12 und des Kohlenwasserstoffeinsatzes 8 in den Riser 1 zu errreichen. Wahlweise, aber weniger bevorzugt, kann eine Vielzahl von konzentrischen Schlitzen als Durchgänge 11 verwendet werden.
  • Vorzugsweise sind die Gasauslaßdurchgänge 14 der ersten Kappe 32 in einer kreisförmigen Linie hinter und im wesentlichen ausgerichtet mit dem Durchgang 11 angeordnet, wie in 5B gezeigt. Vorzugsweise bilden die Auslaßdurchgänge 14 eine einzige Gruppe, wie in 5B gezeigt, im Gegensatz zu den verschiedenen Gruppen von Auslaßdurchgängen, wie in 2C gezeigt. Diese eine Gruppe von Auslaßdurchgängen 14 kann entlang einer oder mehrerer konzentrischer Linien auf der ersten Kappe 32 angeordnet sein. 5B zeigt zwei konzentrische Linien von Durchgängen 14.
  • 6 zeigt eine Düsenanordnung 100, die mit einem Durchgang 55 ausgestattet ist, damit ein Teil des flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatzmaterials in einer zentraleren Position zwischen der ersten Kappe 32 und der zweiten Kappe 48 abgegeben wird, als im Falle der Position der Auslaßdurchgänge 14 der ersten Kappe 32 entspricht. Bei einer solchen bevorzugten Ausbildung strömt das flüssige Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterial aus zumindest zwei Richtungen zur Mischzone 42, die zwischen den Durchgängen 11 und 14 vorhanden ist. Eine Richtung ist eine Strömung aus einem zentralen Bereich 56 zwischen den Kappen 32 und 48, und die andere Richtung ist ein Strom direkt aus dem Ringraum 9. Es wurde gefunden, daß das Einführen des Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterials in die Mischzone 42 auf diese Weise eine noch gleichmäßigere Durchmischung des ersten Dispersionsgases und des Kohlenwasserstoffeinsatzes ergibt. Bei einem bevorzugtesten Ausführungsbeispiel liegt eine im wesentlichen gleichmäßige Strömung von Kohlenwasserstoffen von beiden Seiten zur Mischzone 42 vor. Bei einigen praktischen Ausführungsformen kann das Volumenstromverhältnis des zentralen und des ringförmigen Stromes zweckmäßig zwischen 1 und 5 variieren. Das der zentralen Zone 56 zugeführte Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterial kann über eine getrennte Zufuhrleitung zugeführt werden, die in der Leitung 22 vorhanden ist, wobei diese Kohlenwasserstoff-Einsatzrate zweckmäßig von außen gesteuert werden kann.
  • Vorzugsweise wird ein Teil des Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterials dem zentralen Bereich 56 zugeführt, wie dies 6 zeigt. 6 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher eine oder mehrere Leitungen 55 den zentralen Bereich 56 zwischen der zweiten Kappe 48 und der ersten Kappe 32 strömungsmäßig über eine Einlaßöffnung 58 mit dem unteren Teil des Ringraumes 9 verbinden. Die Auslaßöffnungen 57 der Leitungen 55 sind zentraler angeordnet als die Mischzone 42 und die Durchgänge 14 auf der ersten Kappe 32. Vorzugsweise beträgt das Verhältnis der gesamten Querschnittsfläche aller Leitungen 55 und der kleinsten Fläche des Ringraumes 9 zwischen 1 : 1 und 1 : 5. Die Anzahl der Leitungen 55 kann zwischen 1 und 15 betragen. Eine zu große Anzahl wäre für die mechanische Festigkeit der Düse nicht zweckmäßig. Eine zu kleine Anzahl erzielt anderseits nicht den erwünschten Mischeffekt. Eine bevorzugte Anzahl von Durchgängen 55 ist von 4 bis einschließlich B.
  • Die zweite Kappe 48 kann auf der Düse 100 mittels eines oder mehrerer Befestigungsmittel 59, z. B. durch Bolzen oder Schweißstifte, welche die zweite Kappe mit der ersten Kappe 32 verbinden, befestigt werden.
  • 7 zeigt eine erste Kappe 32 nach 6 nach oben gesehen, die mit fünf Auslaßöffnungen 57 und zwei konzentrischen Linien von Durchgängen 14 und Befestigungsmitteln 59 versehen ist.
  • Die Hauptverbesserung der vorliegenden Erfindung gegenüber den Bodeneintrittsdüsen nach dem Stand der Technik, wie sie in der US-A-4795547 gezeigt sind, besteht in einer besseren Einsatzzerstäubung und einer größeren Verläßlichkeit des Risers. Nach dem Stand der Technik gemäß der US-A-4795547, wie er in 3 gezeigt ist, tritt der Kohlenwasserstoff durch die Leitung 5 und die Einphasen-Zerstäubungsdüse 11 ein, und das Dispersionsgas tritt über die Leitung 5 und den Ringraum 6 ein. Die Einsatzzerstäubung findet statt, wenn der Einsatz aus der Einphasen-Zerstäubungsdüse 11 weit stromaufwärts vom Ausgang des Risers 2 austritt. Der Einsatz aus der Düse 11 und das Dispersionsgas im Ringraum 6 bewegen sich beide im wesentlichen in axialer Richtung mit sehr geringer Querstromvermischung zwischen den beiden. Die zerstäubten Einsatztröpfchen werden dann durch das durch die Leitung 4 eintretende Dispersionsgas geführt und treffen auf den Ausgang-Ablenkkonus 13 auf, der die Richtung der Einsatztröpfchen plötzlich von einer im wesentlichen längsgerichteten Strömung in eine radial nach außen und oben gerichtete Strömung ändert.
  • Die Verbesserungen der vorliegenden Erfindung gegenüber dem Stand der Technik nach der US-A-4795547 umfassen: Eine Zweiphasen-Zerstäubung gegenüber einer Einphasen-Zerstäubung: In der US-A-4795547 findet die Einsatzzerstäubung hauptsächlich durch eine Einphasen-Zerstäubungsdüse 11 statt, wie in 3 gezeigt, die im Vergleich zu der vorliegenden Erfindung wesentlich weniger wirksam ist, die durch die Kappen 32 und 48 in 1 einen Zweifluid-Zerstäuber anwendet.
  • Die Zerstäubung am Ausgang gegenüber einer stromaufwärtigen Zerstäubung: In der US-A-4795547 erfolgt die Zerstäubung hauptsächlich durch eine Einphasen-Zerstäubungsdüse 11, die in 3 gezeigt ist, weit stromaufwärts vom endgültigen Ausgang auf. Wenn die zerstäubten Einsatztröpfchen vom Dispersionsgas bewegt werden, können die Tröpfchen auf der Oberfläche der Förderleitung zusammenwachsen, was zu einer schlechten Zerstäubung führt. Bei der vorliegenden Erfindung erfolgt die Einsatzzerstäubung am tatsächlichen Ausgang durch Ausrichten des ersten Dispersionsgas-Auslaßdurchganges 14 mit dem Durchgang 11, wodurch ein feines Zweiphasen-Gemisch aus kleinen Dampfbläschen im flüssigen Kohlenwasserstoff durch eine Kreuzstrommischung in der Mischzone 42 zwischen den Kappen 32 und 48 unmittelbar stromaufwärts des Durchganges 11 erzielt wird, und wobei das Zweiphasen-Gemisch durch die Auslaßdurchgänge 11 zur feinen Zerstäubung hindurchgeführt wird. Es ist keine Förderleitung mit zerstäubten Tröpfchen vorhanden, was zu deren Wiedervereinigung führen könnte.
  • Die direkte Abgabe gegenüber einem Ablenkkonus: In der US-A-4795547 wird ein Ablenkkonus am Ausgang verwendet, um die Richtung der Einsatztröpfchen plötzlich von einer im wesentlichen längsgerichteten Strömung in eine radial nach außen und oben gerichtete Strömung zu ändern. Dies führt dazu, daß die Tröpfchen auf die Konusfläche auftreffen, und zu einem signifikanten Verschlechtern der Zerstäubung. Bei der vorliegenden Erfindung erfolgt die Einsatzzerstäubung am Ausgang der Kappen 32 und 48, welche das erste Dispersionsgas 12 und das Gemisch aus dem ersten Dispersionsgas 12 und dem flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatz 8 in im wesentlichen radial verlaufenden Richtungen durch die Durchgänge 14 und 11 leiten. Es gibt keinen Ablenkkonus oder eine plötzliche Richtungsänderung des zerstäubten Einsatzes, die zu einer Wiedervereinigung der Tröpfchen führen könnten.
  • Wegen der Verbesserung der Einsatzzerstäubung durch die vorliegende Erfindung gegenüber dem Stand der Technik bzw. dessen Bodeneintrittsdüsen, wie jene nach der US-A-4795547, ist die Strahleindringtiefe des Kohlenwasserstoffeinsatzes, der in einer radial nach außen verlaufenden Richtung in den Riser abgegeben wird, kürzer bei der vorliegenden Erfindung. Dies verhindert eine Riser-Beschädigung, die durch das direkte Aufprallen. von Kohlenwasserstoffeinsatz hervorgerufen wird, was bei Bodeneintrittsdüsen nach dem Stand der Technik bekanntermaßen auftritt, wie bei jenen nach der US-A-4795547, welche den Kohlenwasserstoffeinsatz in einer Flüssigkeitsfläche abgeben.
  • Die Zerstäubungswirkung von zwei Düsen, einer gemäß der vorliegenden Erfindung nach den 1 und 2 und einer anderen gemäß dem Stand der Technik nach der US-A-4795547, wie in 3 gezeigt, wurden bei Umgebungsbedingungen unter Verwendung von Luft getestet, um das Dispersionsgas zu simulieren, und von Wasser, um den Kohlenwasserstoffeinsatz zu simulieren.
  • Die Testergebnisse bestätigen, daß die Düse gemäß der vorliegenden Erfindung eine wesentlich bessere Zerstäubung im Vergleich zum Stand der Technik nach der US-A-4795547 ergibt. Die durchschnittliche Tröpfchengröße, die von einer Düse gemäß der Erfindung erzeugt wurde, betrug etwa ein Drittel der Größe nach dem Stand der Technik gemäß der US-A-4795547 unter den gleichen Betriebsbedingungen. Die Testergebnisse bestätigen auch, daß die Düse gemäß der vorliegenden Erfindung eine kürzere Strahleindringtiefe im Vergleich zum Stand der Technik nach der US-A-4795547 hat.
  • Die Hauptverbesserungen der vorliegenden Erfindung gegenüber dem Stand der Technik mit Seiteneintrittsdüsen, wie in der US-A-5794857 an Chen et al. bestehen darin, daß eine adäquate Einsatzzerstäubung durch die vorliegende Erfindung mit Hilfe der verbesserten Bodeneintrittsdüse erreicht werden kann, wodurch das Erfordernis der Verwendung von Seiteneintrittsdüsen und die damit verbundenen Nachteile eines geringeren Riservolumens, einer höheren Katalysatordeaktivierung und einer geringeren Katalysatorzirkulation vermieden werden. Die Installationskosten der verbesserten Bodeneintrittsdüse gemäß der vorliegenden Erfindung sind auch wesentlich geringer im Vergleich zu typischen Seiteneintrittsdüsen. Außerdem wird eine bessere Einsatzverteilung über den Riser-Reaktor mit Hilfe der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu typischen Mehrfach-Seiteneintrittsdüsen nach dem Stand der Technik erreicht. Dies ist in 4A demonstriert, welche eine Draufsicht auf eine typische Einsatzverteilung über den Querschnitt eines Risers nach dem Stand der Technik zeigt, der vier Seiteneintrittsdüsen nach dem Stand der Technik anwendet, wie sie in der US-A-5794857 gezeigt sind, wobei die Düsen um 90° voneinander entfernt sind und vier Fächerstrahlen radial nach innen ausstoßen, die einen Winkel von 95° aus jedem Fächerstrahl ergeben. 4A zeigt, daß wesentliche Zonen, die als doppelt schraffierte Zonen 44 gezeigt sind, durch die überlappenden Spraymuster benachbarter Düsen abgedeckt werden. Sie zeigt auch, daß beträchtliche Zonen, die als leere Zonen 46 gezeigt sind, überhaupt nicht durch irgendeinen der vier Fächersprays abgedeckt ist. Die Kombination dieser beiden Merkmale führt zu dem unerwünschten Ergebnis, daß eine ungleichmäßige Einsatzverteilung durch die typischen Seiteneintrittsdüsen nach dem Stand der Technik vorliegt, wobei einige Zonen im Riser überhaupt keine Einsatzbedeckung und einige Zonen eine zu starke Einsatzbedeckung haben. 4B zeigt die Einsatzverteilungsmuster in einem Querschnitt des Riser-Reaktors für eine einzige Bodeneintritts-Einsatzdüse, die vier Fächersprays radial nach außen abgibt, die um 90° voneinander entfernt sind, gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den 1 und 2 mit vier Auslaßdurchgängen 11. Jeder Fächerspray, der von den Durchgängen 11 abgegeben wird, hat einen Winkel von 95°. Es ist gezeigt, daß mit exakt der gleichen Anzahl von Düsen und dem gleichen Sprühwinkel wie bei den Seiteneintrittsdüsen nach dem Stand der Technik, aber unter Änderung der Einsatzeinspritzung von radial nach innen in 4A zu radial nach außen in 4B der größte Teil der Riser-Reaktorzone durch die vorliegende Erfindung gleichmäßig bedeckt wird, und daß keine Überlappung benachbarter Fächersprays vorhanden ist. Dies zeigt klar, daß die vorliegende Erfindung eine bessere Einsatzverteilung im Vergleich zu der typischen Einsatzverteilung mit den Seiteneintrittsdüsen des Standes der Technik, wie bei der US-A-5794857 nach Chen et al., hat.
  • BEISPIEL
  • Eine einzige Bodeneintrittsdüse gemäß der vorliegenden Erfindung nach 1 wurde in einer der FCC-Einheiten der Rechtsnachfolgerin installiert, die ursprünglich eine einzige Bodeneintrittsdüse gemäß dem Stand der Technik hatte, die in 2 der US-A-4795547 gezeigt und hier in 3 wiedergegeben ist.
  • Die Betriebsbedingungen der FCCU vor und nach der Umrüstung sind in Tabelle 1 angegeben:
  • TABELLE 1
    Figure 00200001
  • sDie Leistung der FCCU vor und nach der Umrüstung sind in Tabelle 2 wiedergegeben:
  • TABELLE 2
    Figure 00210001
  • Die Daten zeigen, daß die vorliegende Erfindung die FCCU-Leistung verbessert, indem niedrigwertige Produkte von C2-Trockengas, LPG und die Kombination von schwerem Rückführöl und Schlamm um 0,2, 1,1 und 1,3 Gew.-% reduziert werden, und daß die hochwertigen Produkte von Benzin und leichtem Rückführöl um 1,1 bzw. 1,2 Gew.-% erhöht werden. Zusätzlich zu dem Vorteil der Erzeugung wertvollerer Produkte verarbeitete die FCCU auch um 1,9 % mehr Einsatz, wie dies in den vorhergehenden Tabellen der Betriebsbedingungen gezeigt ist.

Claims (14)

  1. Düse zur Verwendung in einer fluid-katalytischen Krack-Einheit mit: einer ersten Leitung zur Bildung eines Durchganges für den Durchfluß eines ersten Dispersionsgases; einer ersten Kappe, welche das Ende der ersten Leitung bedeckt, wobei die erste Kappe zumindest einen Auslaßdurchgang für die Abgabe des ersten Dispersionsgases in ein flüssiges Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterial aufweist; einer zweiten Leitung, welche die erste Leitung umschließt und von dieser beabstandet ist, um dazwischen einen Ringraum zu bilden, der einen Durchgang für den Durchfluß des flüssigen Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterials bereitstellt; einer zweiten Kappe, welche das Ende der zweiten Leitung abdeckt, wobei die zweite Kappe von der ersten Kappe beabstandet ist, wodurch eine Mischzone zum Mischen des flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatzes und des ersten Dispersionsgases gebildet wird, und wobei die zweite Kappe zumindest einen kreisförmigen Schlitz als Auslaßdurchgang aufweist, welcher Durchgang im wesentlichen mit dem Auslaßdurchgang der ersten Kappe ausgerichtet und für die Abgabe des Gemisches aus flüssigem Kohlenwasserstoffeinsatz und dem ersten Dispersionsgas ausgebildet ist, und wobei eine dritte Leitung vorhanden ist, welche die zweite Leitung umgibt und dazwischen einen Ringraum bildet, der einen Durchgang für den Durchfluß eines zweiten Dispersionsgases bereitstellt.
  2. Düse nach Anspruch 1, bei welcher der Kreisschlitz eine Abschrägung aufweist.
  3. Düse nach Anspruch 2, bei welcher die Abschrägung einen Winkel zwischen 0° und 10° mit dem Auslaßdurchgang bildet.
  4. Düse nach einem der Ansprüche 1–3, bei welcher der Auslaßdurchgang durch die zweite Kappe für die Abgabe des Gemisches aus flüssigem Kohlenwasserstoffeinsatz und dem ersten Dispersionsgas in einer im allgemeinen radial nach außen und oben verlaufenden Richtung ausgebildet ist.
  5. Düse nach Anspruch 4, bei welcher der Abgabewinkel nach oben zur Achse der Düse im Bereich von etwa 20° bis 80° liegt.
  6. Düse nach einem der Ansprüche 1–5, bei welcher der Auslaßdurchgang an der ersten Kappe eine Vielzahl von Auslaßdurchgängen zur Abgabe des ersten Dispersionsgases in das flüssige Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterial zur Bildung eines Gemisches umfaßt, und der kreisförmige Auslaßschlitz an der zweiten Kappe eine Vielzahl von Auslaßdurchgängen umfaßt, die zur Abgabe des Gemisches aus flüssigem Kohlenwasserstoffeinsatz und dem ersten Dispersionsgas in mehrere Fächersprays und in einer im wesentlichen radial nach außen und oben verlaufenden Richtung ausgebildet ist.
  7. Düse nach einem der Ansprüche 1–5, bei welcher der Auslaßdurchgang an der ersten Kappe eine Vielzahl von Auslaßdurchgängen zur Abgabe des ersten Dispersionsgases in das flüssige Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterial zur Bildung eines Gemisches umfaßt, und der kreisförmige Auslaßschlitz an der zweiten Kappe über seinem gesamten Umfang offen. ist, wobei er zur Abgabe des Gemisches aus flüssigem Kohlenwasserstoffeinsatz und dem ersten Dispersionsgas in einem einzigen Fächerstrahl und in einer im allgemeinen radial nach außen und oben verlaufenden Richtung ausgebildet ist.
  8. Düse nach einem der Ansprüche 1–7, bei welcher die zweite Kappe eine konische Fläche aufweist, welche den den Auslaßdurchgang bildenden kreisförmigen Schlitz enthält, und die erste Kappe eine konische Fläche mit zumindest einem Auslaßdurchgang hat.
  9. Düse nach einem der Ansprüche 1–8, bei welcher der Auslaßdurchgang durch die erste Kappe eine Vielzahl von im wesentlichen runden Löchern aufweist.
  10. Düse nach einem der Ansprüche 1–9, bei welcher ein Durchgang vorhanden ist, damit ein Teil des flüssigen Kohlenwasserstoff-Einsatzmaterials in einer zentraleren Position zwischen der ersten Kappe und der zweiten Kappe relativ zur Position des Auslaßdurchganges der ersten Kappe abgegeben werden kann.
  11. Eine fluid-katalytische Krack-Einheit umfassend: zumindest einen Riser-Reaktor; zumindest eine Düse am Boden des Risers nach einem der Ansprüche 1–10, und ein Regenerator-Standrohr, über welches heißer regenerierter Katalysator in die Riser-Bodenzone eintritt.
  12. Fluid-katalytische Krack-Einheit nach Anspruch 11, bei welcher die dritte Leitung der Einsatzdüse an einem Punkt oberhalb des Niveaus der Mittellinie des in den Riser eintretenden Standrohres endet.
  13. Verwendung einer fluid-katalytischen Krack-Einheit nach Anspruch 11 oder 12 in einem Verfahren zur katalytischen Umwandlung eines Kohlenwasserstoffeinsatzes.
  14. Verfahren zum Einspritzen von Einsatz in eine fluid-katalytische Krack-Einheit mit den Schritten: Einbringen eines flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatzes und eines Dispersionsgases in eine Einsatzdüse nach einem der Ansprüche 1–10 im Boden eines Risers; Mischen des flüssigen Kohlenwasserstoffeinsatzes und des Dispersionsgases in einer Mischzone des Einsatzdüsensystems; und Abgeben des Gemisches aus flüssigem Kohlenwasserstoffeinsatz und Dispersionsgas aus dem Einsatz-Einspritzsystem in einem konisch geformten Spray in einer allgemein radial nach außen und oben verlaufenden Richtung.
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