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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten an eine Etikettiermaschine,
enthaltend die in dem Oberbegriff von Anspruch 1 zum Ausdruck gebrachten
Merkmale.
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Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung
auf eine Vorrichtung, durch welche Etiketten, dazu bestimmt, als
Siegel mit Hinweis auf die Erhebung einer Fabrikationssteuer oder
als Banderolen dienen, einer Maschine zum Verpacken von Zigaretten
oder ähnlichen
Produkten zugeführt
werden; während
der nachstehenden Beschreibung wird ausdrücklich auf solch eine Maschine
Bezug genommen, wenn auch ohne Begrenzung auf den erwähnten Zweck.
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In dem Falle von Verpackungsmaschinen
für Zigaretten
werden die Etiketten, welche die Banderolen bilden, allgemein in
Form eines Stapels im Inneren eines Magazins geschichtet, das als
eine im wesentlichen vertikale feststehende Säule oder als Trichter erscheint.
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Allgemein gesehen, fallen die Etiketten durch
Schwerkraft durch ein unteres Austrittsende des Trichters, von wo
sie dann einzeln aufgenommen und an die Arbeitsstationen der Verpackungsmaschine
weitergeleitet werden.
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Die Art der Vorrichtungen, durch
welche die Etiketten aufgenommen werden, ist solche, dass der auf
dem unteren Etikett des geschichteten Stapels lastende Druck innerhalb
gewisser Grenzen gehalten werden muss, um zu sichern, dass keine
Schwierigkeiten beim Entnehmen des unteren Etiketts selbst aus dem
Austrittsende des Trichters entstehen, eine Phase, die generell
mit Hilfe von Vakuumabschnitten ausgeführt wird. Dies zwingt zu Einschränkungen
in der Höhe
des Trichters, welcher als Ergebnis eine verhältnismässig begrenzte Aufnahmekapazität hat und
daher häufig
nachgefüllt
werden muss, und zwar mit vorgeformten Stapeln von Etiketten.
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Je höher die Arbeitsgeschwindigkeit
der Verpackungsmaschine ist, desto häufiger muss der Nachfüllvorgang
wiederholt werden, weshalb die Phase des Nachfüllens des Trichters bei mit
hoher Geschwindigkeit arbeitenden Verpackungsmaschinen automatisch
ausgeführt
wird. Insbesondere die Patente
US
3,929,326 , DE 19730307 wie auch EP 1060993 lehren ein Verfahren
zum automatischen Nachfüllen
des Trichters mit vorgeformten Stapeln von Etiketten, zugeführt durch
ein Hilfsmagazin mit verhältnismässig grosser
Kapazität.
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Das US-Patent 3,929,326 offenbart
ein Hilfsmagazin, bestehend aus einer Trommel, die um eine vertikale
Achse drehbar und rund um ihren Umfang mit einer Anzahl von länglichen
Fächern
versehen ist, jedes dazu bestimmt, einen jeweiligen vorgeformten Stapel
von Etiketten zu enthalten; die Trommel ist von einer Platte getragen,
die oberhalb des Trichters positioniert und schrittweise auf solche
Weise angetrieben ist, dass jedes aufeinanderfolgende Fach in Ausrichtung
zu dem Trichter gebracht wird, wobei es eine Station belegt, in
welcher die Etiketten aus dem Fach an den Trichter geleitet werden.
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Nach dem vorgenannten US-Patent 3,929,326
wird die Trommel in der Maschine durch einen Bediener von Hand nachgefüllt, welcher
vorgeformte Stapel von Etiketten während der Pausen in der Umdrehung
der Trommel in die Fächer
einlegt.
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Durch die verhältnismässig grosse Kapazität der Trommel
ist der Bediener in der Lage, die vorgenannte Arbeit des Nachfüllens der
Fächer
mit geringerer Häufigkeit
auszuführen,
als es in dem Falle nötig
wäre, in
dem der Trichter direkt nachzufüllen
ist. Trotzdem ist die Arbeit des Nachfüllens der einzelnen Fächer im
Bereich der Maschine während
der Pausen in der Umdrehung der Trommel schwierig und gefährlich,
zurückzuführen auf
die begrenzte Zugangsmöglichkeit
zu den Fächern
und auf die hohen Arbeitsgeschwindigkeiten der modernen Verpackungsmaschinen,
da alle Pausen von ausgesprochen kurzer Dauer sind. Je kürzer tatsächlich die Dauer
der Pausen ist, desto geringer ist natürlich die dem Bediener zur
Verfügung
stehende Zeit, um die vorgeformten Stapel von Etiketten korrekt
in die verschiedenen Fächer
einzulegen, und um so grösser
ist die durch den Bediener erfahrene Schwierigkeit beim Takten der
im Inneren der Fächer
ausgeführten
Arbeit mit den häufigen,
durch die Trommel vorgegebenen Schritten.
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Ausserdem, je kleiner die Zahl der
Stapel von Etiketten ist, die der Bediener während einer jeden Pause einsetzen
kann, desto grösser
ist die Häufigkeit
der Nachfüllvorgänge, die
notwendig sind, um das vollständige
Entleeren der Zuführeinheit
und somit das Auslösen
eines unerwünschten
Anhaltens der Verpackungsmaschine als Ganzes zu vermeiden.
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Auch das Dokument
DE 197 30 307 beschreibt ein Hilfsmagazin,
bestehend aus einer Trommel, die um eine vertikale Achse drehbar
und mit einer Anzahl von länglichen
Fächern
rund um ihren Umfang versehen ist, jedes dazu bestimmt, einen jeweiligen
vorgeformten Stapel von Etiketten aufzunehmen, also ähnlich wie
bei dem in
US 3,929,326 beschriebenen
Hilfsmagazin, während
das Dokument
EP 1 060 993 ein
Hilfsmagazin beschreibt, das einen Rahmen enthält, an welchem die Fächer entlang
einer geradlinigen Bahn angeordnet sind, um aufeinanderfolgend jeden
Stapel von Etiketten einem Hauptmagazin zuzuführen. Die vorstehend erwähnten Probleme
sind jedoch durch diese Dokumente nicht gelöst.
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Zweck der vorliegenden Erfindung
ist, eine Einheit zum Zuführen
von Etiketten an eine Etikettiermaschine vorzusehen, bei welcher
die oben erwähnten
Nachteile überwunden
sind.
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Der gewünschte Zweck ist erreicht durch eine
Vorrichtung, enthaltend die in dem kennzeichnenden Abschnitt von
Anspruch 1 zum Ausdruck gebrachten Merkmale.
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Die Erfindung wird nun im Detail
beschrieben, und zwar durch ein Beispiel und mit Hilfe der beiliegenden
Zeichnungen, von denen
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1 eine
erste Ausführung
der Vorrichtung zum Zuführen
von Etiketten nach der vorliegenden Erfindung zeigt, schematisch
in der Perspektive gesehen und mit einigen Teilen der Klarheit wegen fortgelassen;
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2 ist
eine detailliertere Darstellung, die in der Perspektive gesehen
ein erstes Teil aus der 1 zeigt;
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3 ist
eine vergrösserte
Darstellung eines zweiten Teils aus der 1, gesehen in der Perspektive;
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4, 5 und 6 sind jeweils Planansichten der in 1 gezeigten Vorrichtung
zum Zuführen von
Etiketten, mit einigen Teilen im Schnitt und anderen der Klarheit
wegen fortgelassen;
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7 zeigt
eine Variante in der in 1 gezeigten
Ausführung
der Vorrichtung zum Zuführen von
Etiketten, schematisch in einer seitlichen Erhebung gesehen und
mit einigen Teilen der Klarheit wegen fortgelassen.
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Unter Bezugnahme auf die 1 der Zeichnungen, ist mit
1 in seiner Gesamtheit ein Abschnitt einer Verpackungsmaschine (nicht
gezeigt) zur Herstellung von Zigarettenpäckchen bezeichnet.
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Der Abschnitt 1 der Maschine
enthält
einen Sockel 3, der eine Zuführvorrichtung 4 für Etiketten 5 von
rechteckiger Form trägt,
jedes anbringbar auf herkömmliche
Weise (nicht gezeigt) an einem entsprechenden Zigarettenpäckchen (nicht
gezeigt) und als Siegel oder Banderole dienend.
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Die Vorrichtung 4 enthält ein stationäres, säulenförmiges Hauptmagazin
oder einen Trichter 6, welcher über eine vertikal angeordnete
flache Montageplatte 7 mit dem Sockel 3 verbunden
ist, und der zu einer vorherrschenden vertikalen Achse 8 ausgerichtet
und dazu bestimmt ist, einen Stapel 9 von Etiketten 5 aufzunehmen,
ebenfalls zu derselben Achse 8 ausgerichtet.
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Der Trichter 6 weist eine
flache hintere Wand 10 auf, angeordnet parallel zu der
Achse 8 und parallel zu der Platte 7 befestigt,
zwei flache Seitenwände 11,
die sich im rechten Winkel zu der hinteren Wand 10 erstrecken
und ebenfalls parallel zu der Achse 8 verlaufen, sowie
zwei flache vordere Wände 12,
die sich im rechten Winkel von den jeweiligen Seitenwänden 11 aus
und zueinander hin erstrecken, und zwar parallel zu der hinteren
Wand 10 und eine längliche Öffnung 13 umfassend,
durch welche das Innere des Trichters 6 zugänglich ist.
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Diese selben Wände 10, 11 und 12 bilden
zusammen ein Austrittsende 14 unten und ein Eintrittsende 15 oben,
durch welche die Etiketten 5 jeweils eingelegt und freigegeben
werden.
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Das Austrittsende 14 ist
direkt oberhalb eines Entnahmekopfes 16 positioniert, versehen
mit herkömmlichen
Vakuumabschnitten (nicht gezeigt), durch welchen die Etiketten 5 einzeln
aus dem Austrittsende 14 entnommen und einzeln und aufeinanderfolgend
auf eine herkömmliche
und hier nicht gezeigte Weise an die Verarbeitungsstationen (nicht
gezeigt) der Verpackungsmaschine 2 weitergeleitet werden,
während
das Eintrittsende 15 direkt unterhalb eines Hilfsmagazins 17 angeordnet
ist, von welchem der Trichter 6 gefüllt wird.
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Das Hilfsmagazin 17, das
schematisch in 1 mit
unterbrochenen Linien dargestellt ist, weist im Vergleich mit dem
Trichter 6 eine verhältnismässig grosse
Aufnahmekapazität
auf und ist insgesamt gesehen als eine austauschbare Kartusche der Zuführvorrichtung 4 ausgeführt. Das
Magazin 17 ist auf dem Sockel 3 mit Hilfe einer
horizontal angeordneten flachen Platte 18 getragen, die
sich im rechten Winkel von der vertikalen Platte 7 aus
auf der dem Trichter 6 gegenüberliegenden Seite erstreckt.
Insbesondere ist das Magazin 17 von der Platte 18 abnehmbar
und ist auf solche Weise angetrieben, dass das automatische Zuführen von
vorgeformten Stapeln 19 von Etiketten 5 in den
Trichter 6 erlaubt ist, und zwar entlang der Richtung der
entsprechenden Achse 8 an einer Transferstation T,
die mit dem Eintrittsende 15 übereinstimmt.
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Wie deutlich in den 2, 4, 5 und 6 erkennbar ist, enthält das Magazin 17 einen
trommelförmigen
Rahmen 20 von hohler Ausführung, hergestellt aus einem
Material von geringem spezifischen Gewicht. Der Rahmen 20 zeigt
sich somit als ein glockenförmiges
Gehäuse,
aussen und innen begrenzt durch jeweilige, im wesentlichen zylindrische
Wände 21 und 22 und
oben durch einen Deckel 23.
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Die äussere Wand 21 erstreckt
sich rund um eine Achse 24 von wesentlicher Symmetrie und
weist eine Anzahl von länglichen
Fächern 25 mit
jeweiligen mittleren Achsen 26 auf, die parallel zu der
Achse 24 des Rahmens 20 und in gleichmässigem Abstand entlang
einer ringförmigen
Kreisbahn P angeordnet sind, die auf dieselbe Achse 24 zentriert
ist.
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Jedes Fach 25 dient dazu,
einen entsprechenden vorgeformten Stapel 19 von Etiketten 5 aufzunehmen,
ausgerichtet zu den entsprechenden Achsen 26, und weist
eine in allem dem Trichter 6 gleiche Struktur auf. Genauer
gesagt weist jedes Fach 25 eine flache hintere Wand 27 auf,
angeordnet parallel zu der Achse 26, zwei flache Seitenwände 28,
die sich im rechten Winkel zu der hinteren Wand 27 und
parallel zu der Achse 26 erstrecken, sowie zwei flache
vordere Wände 29,
die sich in rechten Winkeln von den jeweiligen Seitenwänden 28 aus und
zueinander hin erstrecken, parallel zu der hinteren Wand 27,
und eine längliche Öffnung 30 eingrenzen,
durch welche das Innere des Faches 25 zugänglich ist.
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In gleicher Weise wie bei dem Trichter 6,
bilden die Wände 27, 28 und 29 eines
jeden Faches 25 ein Austrittsende 31 unteren und
ein Eintrittsende 32 oben, durch welche die Etiketten 5 jeweils
eingelegt und freigegeben werden.
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Die innere Wand 22 erstreckt
sich ebenfalls symmetrisch um die Achse 24 des Rahmens 20 und wirkt
mit der äusseren
Wand 21 zusammen, um eine Anzahl von länglichen, parallelflachen Hohlräume 33 zu
bilden, die einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweisen,
jede angeordnet zwischen zwei aufeinanderfolgenden Fächern 25.
Der einzelne Hohlraum 33 weist eine Rückwand 34 auf, zwei
flache Seitenwände 35,
die teilweise mit den Seitenwänden 28 der
angrenzenden Fächer 25 übereinstimmen,
und eine flache vordere Wand 36, welche sich mit den vorderen
Wänden 29 der
angrenzenden Fächer
verbinden, alles parallel zu der Achse 24 angeordnet. Ebenfalls
Teil eines jeden Hohlraums 33 ist eine untere Wand 37,
die rechtwinklig zu der Achse 24 angeordnet ist.
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Das Magazin 17 wird von
der Platte 18 durch die unteren Wände 37 der Hohlräume 33 getragen, aufliegend
auf der Platte 18 und mit der Zentrierachse 24 parallel
zu der Achse 8 des Trichters 6, und wird durch
eine Welle 38 (1)
eines Schrittantriebs 39 auf solche Weise angetrieben,
dass der Rahmen 20 schrittweise in Richtung des Pfeiles
F um die Achse 24 in Umdrehung versetzt wird. Zu diesem Zweck
weist der Deckel 23 des Rahmens 20 eine mittlere
Bohrung 40 auf, durch welche die gesamte Gruppe koaxial
an die Welle 38 angeschlossen ist.
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Die Bohrung 40 ist eingegrenzt
durch eine umlaufende Oberfläche 41,
die eine Anzahl von Rillen 42 aufweist, dazu bestimmt,
sich mit jeweiligen längsverlaufenden
Rippen 43 an der Welle 38 auf solche Weise zu
verbinden, dass eine bestimmte Winkelposition des Rahmens 20 im
Verhältnis
zu der Welle 38 beschrieben wird, in welcher das die Transferstation T belegende
Fach 25 mit seiner Achse 26 zu der Achse 8 des
Trichters 6 ausgerichtet ist. In dieser gleichen Ausrichtposition
sind auch die Wände 27, 28 und 29 des
Faches 25 im wesentlichen zu den jeweiligen Wänden 10, 11 und 12 des
Trichters 6 ausgerichtet, und das Austrittsende 31 des
Faches 25 ist angrenzend und zentriert über dem Eintrittsende 15 des
Trichters 6 angeordnet. Kurz gesagt, bilden die Rillen 42 und
die Rippen 43 Bezugsmittel, durch welche das Magazin 17 eine
bestimmte Position im Verhältnis
zu der Platte 18 einnehmen kann.
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Die Welle 38 ist schaltbar
mit einem Schritt, der dem Winkelabstand entspricht, mit welchem
die Fächer 25 rund
um die Achse 24 auf solche Weise voneinander angeordnet
sind, dass während
des Betriebes die einzelnen Fächer 25 eins
nach dem anderen zu der Transferstation T ausgerichtet
angehalten werden.
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Das Austrittsende 31 eines
jeden Faches 25 ist mit einer entsprechenden Sperrvorrichtung 44 ausgestattet,
die ein zurückziehbares
Absperrelement 45 enthält,
in der Lage, eine Bewegung zwischen einer zurückgezogenen Position, in welcher das
Austrittsende 31 geöffnet
ist (6), und einer vorgeschobenen
Position, in welcher das Austrittsende 31 geschlossen bleibt
(3, 4 und 5),
auszuführen.
Die „zurückgezogenen"
und die „vorgeschobenen"
Positionen sind verstanden als übereinstimmend
mit einer bestimmten radialen Erzeugenden des Rahmens 20 und
bezogen auf die Achse 24.
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Jedes Absperrelement 45 besteht
aus einer flachen Platte 46, angeordnet rechtwinklig zu
den Wänden 27, 28 und 29 des
Faches 25. Die Platte 46 beinhaltet einen mittleren
Abschnitt 47, welcher eine zurückziehbare untere Wand 48 des
Faches 25 beschreibt, und zwei seitliche Ansätze 49,
die gleitbar von unten durch die jeweiligen unteren Wände 37 der angrenzenden
Hohlräume 33 gestützt werden.
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Die Sperrvorrichtung 44 enthält weiter
Federn 50, von denen eine über jedem seitlichen Ansatz 49 angeordnet
ist. Jede Feder 50 ist zwischen der hinteren Wand 34 des
Hohlraumes 33 und einer Halteplatte 51 eingesetzt,
die sich im rechten Winkel von dem jeweiligen Ansatz 49 aus
nach oben erstreckt.
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Die Federn 50, die Ansätze 49,
die Halteplatten 51 und die hinteren Wände 34 der Hohlräume 33 bilden
zusammen eine Spannvorrichtung 52, so dass das jeweilige
Absperrelement 45 elastisch in der vorgenannten vorgeschobenen,
geschlossenen Position gehalten wird, während die hinteren Wände 34,
die Seitenwände 35,
die unteren Wände 37 der
Hohlräume 33 und
die Ansätze 49 einerseits,
sowie die Seitenwände 35 der
Hohlräume 33 und
die Halteplatten 51 andererseits miteinander zusammenarbeiten,
um es der Platte 46 zu erlauben, eine einzige radiale Bewegung
zwischen der zurückgezogenen
offenen Position und der vorgeschobenen geschlossenen Position auszuführen.
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Der mittlere Abschnitt 47 einer
jeden Platte 46 ist mit der von der Halteplatte 51 entfernten
Seite an einem Block 53 befestigt, der einen tangential
zu dem Rahmen 20 angeordneten Kanal 54 aufweist. Während des
Betriebes verbindet sich jeder Block 53 aufeinanderfolgend
und mit Hilfe des entsprechenden Kanals 54 mit einem Gleitelement 55,
das von der Platte 18 getragen ist und die Transferstation T belegt.
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Das Gleitelement 55 ist
angetrieben, wobei es sich radial zwischen einer zurückgezogenen
Position und einer vorgeschobenen Position bewegt, und zwar durch
einen Trieb 56, welcher zusammen mit dem vorgenannten schrittweisen
Trieb 39 an einen entsprechenden Ausgang einer Steuerung 57 (1) angeschlossen ist.
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Die Steuerung 57 ist ebenfalls
an die Eingangsseite einer Fotozellenbarriere 58 angeschlossen,
von welcher die Lichtschranke L auf einer geeigneten Höhe zwischen
den beiden Seitenwänden 11 des
Trichters 6 angeordnet ist.
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Der Betrieb der Vorrichtung 4 wird
nun beschrieben, ausgehend von einer Situation, in welcher das Magazin 17 um
einen Winkelschritt (4)
geschaltet und ein Fach 25 somit in die Transferstation T gebracht
ist, und zwar mit seiner Achse 26 zu der Achse 8 des
Trichters 6 ausgerichtet (5).
Während
dieses selben Schrittes belegt das Gleitelement 55 die
vorgeschobene Position und die Platte 46 des Faches 25 wird
durch die Wirkung der Spannvorrichtung 52 in der entsprechenden
vorgeschobenen, geschlossenen Position gehalten.
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Beim Eintreten in die Transferstation T wird der
von dem an der Platte 46 befestigten Block 53 aufgewiesene
Kanal 54 von dem Gleitelement 55 gegriffen, woraufhin
der Trieb 56 durch die Steuerung 57 ausgelöst wird,
um das Gleitelement 55 in die zurückgezogene Position (6) zu ziehen. Infolge des
Zurückziehens
der Platte 46, hervorgerufen durch die Bewegung des Gleitelementes 55 entgegen
der Wirkung der Federn 50, kann der Stapel 19 von
Etiketten 5, der in dem Fach 25 enthalten ist,
frei in den Trichter 6 fallen und einen einzigen Stapel
mit dem in dem Trichter 6 vorhandenen, ausgehenden Stapel 9 von
Etiketten 5 bilden.
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Wichtig ist, dass die Bewegung der
Platte 46 aus der vorgeschobenen geschlossenen Position
in die zurückgezogene
offene Position in einem verhältnismässig kurzen
Zeitraum erfolgt, um ein ungeordnetes Herunterfallen der Etiketten 5 in
den Trichter 6 zu vermeiden.
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Sowie die Etiketten 5 einzeln
durch den Entnahmekopf 16 von der Austrittsöffnung 14 des
Trichter 6 aufgenommen werden, verringert sich allmählich die
Höhe des
Stapels in dem Trichter 6 und fällt unter die Lichtschranke L der
Fotozelle 58. Beim Erkennen dieses Zustandes bewirkt die
Steuerung 57, dass das Gleitelement 55 in seine
normale vorgeschobene Position zurückläuft und das Magazin 17 um
einen Schritt weiter schaltet.
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Die bis hierher beschriebenen Betriebsschritte
der Vorrichtung 4 werden nun zyklisch wiederholt, bis die
volle Ladung der Etiketten 5 in dem Magazin 17 ausgegangen
ist. Einmal entleert, kann das Magazin 17 von Hand durch
einen Bediener nach oben herausgezogen und von der Welle 38 und dem
Gleitelement 55 gelöst
werden, wonach es dann gegen ein volles, vorher entfernt von der
Verpackungsmaschine 2 geladenes Magazin 17 ausgetauscht
wird.
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Es kann festgestellt werden, dass
das Auswechseln des Magazins 17 sehr schnell durchgeführt werden
kann, gegeben durch die leichte Struktur des hohlen Rahmens 20 und
die einfache Art der Kupplung mit der Welle 38. Die Arbeit
wird ausgeführt
in der Zeitspanne zwischen dem Moment unmittelbar im Anschluss an
den Rücklauf
des Gleitelementes 55 in die vorgeschobene Position und
dem Moment, in dem der Stapel in dem Trichter 6 vollkommen
ausgegangen ist, und zwar nachdem der Bediener zuvor den schrittweisen
Trieb 39 blockiert hat. Sobald das neue Magazin 17 eingesetzt
ist, wird die Ablauffolge wieder aufgenommen mit dem Rücklauf des
Gleitelementes 55 und somit der Platte 46.
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Das schematische Diagramm in 7 zeigt eine alternative
Ausführung
der bis hierher beschriebenen Zuführvorrichtung 4, in
ihrer Gesamtheit mit 59 bezeichnet. Bei dieser Zuführvorrichtung 59 ist
die Platte 18 durch einen Drehtisch oder ein Karussell 60 ersetzt,
drehbar um eine Achse 61 parallel zu der Achse 8 des
Trichters 6 und dazu bestimmt, zwei abnehmbare Hilfsmagazine 17 des
oben beschriebenen Typs zu tragen, und zwar mit Achsen 24,
welche im Verhältnis
zu der Hauptachse 61 diametral entgegengesetzt angeordnet
sind.
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Das Karussell 60 wird mit
Schritten von 180° um
die Achse 61 gedreht, angetrieben durch einen Trieb 62,
der durch einen Bediener auf solche Weise gesteuert werden kann,
dass die Magazine 17 abwechselnd zu einer Arbeitsstation R ausgerichtet
positioniert werden kann, in welcher der Trichter 6 gefüllt wird,
und einer nicht arbeitenden Station C, in welcher die leeren
gegen die vollen Magazine 17 ausgewechselt werden.
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Das Magazin 17, das die
Füllstation R belegt, ist
entsprechend zu dem Trichter 6 angeordnet und wird auf
dieselbe Weise wie bei der vorher beschriebenen Vorrichtung 4 betrieben,
während
das die Austauschstation C belegende Magazin 17 von
Hand durch einen Bediener ausgewechselt werden kann, und zwar während das
Magazin in der Füllstation R geleert
wird.
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Der Betrieb der Vorrichtung 59 ist
leicht erkennbar aus der vorstehenden Beschreibung und erfordert
daher keine weiteren Erklärungen.
Trotzdem ist es wichtig zu bemerken, dass das oben beschriebene
Karussell 60 auch mehr als zwei abnehmbare Hilfsmagazine
enthalten kann, die symmetrisch im Verhältnis zu der Hauptachse 61 angeordnet
sind.
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Es ist zu erwähnen, dass, während die
verschiedenen beschriebenen Beispiele mit nur einem Trichter gezeigt
werden, die vorliegende Erfindung nichtsdestoweniger jede gegebene
Lösung
umfasst, bei welcher das Hilfsmagazin dazu benutzt wird, um zwei
oder mehr Trichter zu füllen,
vielleicht zur Aufnahme von jeweiligen Stapeln unterschiedlicher
Etiketten.