DE60002817T2 - Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten zu einer Etikettiermaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten zu einer Etikettiermaschine Download PDF

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    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/34Devices for discharging articles or materials from conveyor 
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten an eine Etikettiermaschine, enthaltend die in dem Oberbegriff von Anspruch 1 zum Ausdruck gebrachten Merkmale.
  • Insbesondere bezieht sich die vorliegende Erfindung auf eine Vorrichtung, durch welche Etiketten, dazu bestimmt, als Siegel mit Hinweis auf die Erhebung einer Fabrikationssteuer oder als Banderolen dienen, einer Maschine zum Verpacken von Zigaretten oder ähnlichen Produkten zugeführt werden; während der nachstehenden Beschreibung wird ausdrücklich auf solch eine Maschine Bezug genommen, wenn auch ohne Begrenzung auf den erwähnten Zweck.
  • In dem Falle von Verpackungsmaschinen für Zigaretten werden die Etiketten, welche die Banderolen bilden, allgemein in Form eines Stapels im Inneren eines Magazins geschichtet, das als eine im wesentlichen vertikale feststehende Säule oder als Trichter erscheint.
  • Allgemein gesehen, fallen die Etiketten durch Schwerkraft durch ein unteres Austrittsende des Trichters, von wo sie dann einzeln aufgenommen und an die Arbeitsstationen der Verpackungsmaschine weitergeleitet werden.
  • Die Art der Vorrichtungen, durch welche die Etiketten aufgenommen werden, ist solche, dass der auf dem unteren Etikett des geschichteten Stapels lastende Druck innerhalb gewisser Grenzen gehalten werden muss, um zu sichern, dass keine Schwierigkeiten beim Entnehmen des unteren Etiketts selbst aus dem Austrittsende des Trichters entstehen, eine Phase, die generell mit Hilfe von Vakuumabschnitten ausgeführt wird. Dies zwingt zu Einschränkungen in der Höhe des Trichters, welcher als Ergebnis eine verhältnismässig begrenzte Aufnahmekapazität hat und daher häufig nachgefüllt werden muss, und zwar mit vorgeformten Stapeln von Etiketten.
  • Je höher die Arbeitsgeschwindigkeit der Verpackungsmaschine ist, desto häufiger muss der Nachfüllvorgang wiederholt werden, weshalb die Phase des Nachfüllens des Trichters bei mit hoher Geschwindigkeit arbeitenden Verpackungsmaschinen automatisch ausgeführt wird. Insbesondere die Patente US 3,929,326 , DE 19730307 wie auch EP 1060993 lehren ein Verfahren zum automatischen Nachfüllen des Trichters mit vorgeformten Stapeln von Etiketten, zugeführt durch ein Hilfsmagazin mit verhältnismässig grosser Kapazität.
  • Das US-Patent 3,929,326 offenbart ein Hilfsmagazin, bestehend aus einer Trommel, die um eine vertikale Achse drehbar und rund um ihren Umfang mit einer Anzahl von länglichen Fächern versehen ist, jedes dazu bestimmt, einen jeweiligen vorgeformten Stapel von Etiketten zu enthalten; die Trommel ist von einer Platte getragen, die oberhalb des Trichters positioniert und schrittweise auf solche Weise angetrieben ist, dass jedes aufeinanderfolgende Fach in Ausrichtung zu dem Trichter gebracht wird, wobei es eine Station belegt, in welcher die Etiketten aus dem Fach an den Trichter geleitet werden.
  • Nach dem vorgenannten US-Patent 3,929,326 wird die Trommel in der Maschine durch einen Bediener von Hand nachgefüllt, welcher vorgeformte Stapel von Etiketten während der Pausen in der Umdrehung der Trommel in die Fächer einlegt.
  • Durch die verhältnismässig grosse Kapazität der Trommel ist der Bediener in der Lage, die vorgenannte Arbeit des Nachfüllens der Fächer mit geringerer Häufigkeit auszuführen, als es in dem Falle nötig wäre, in dem der Trichter direkt nachzufüllen ist. Trotzdem ist die Arbeit des Nachfüllens der einzelnen Fächer im Bereich der Maschine während der Pausen in der Umdrehung der Trommel schwierig und gefährlich, zurückzuführen auf die begrenzte Zugangsmöglichkeit zu den Fächern und auf die hohen Arbeitsgeschwindigkeiten der modernen Verpackungsmaschinen, da alle Pausen von ausgesprochen kurzer Dauer sind. Je kürzer tatsächlich die Dauer der Pausen ist, desto geringer ist natürlich die dem Bediener zur Verfügung stehende Zeit, um die vorgeformten Stapel von Etiketten korrekt in die verschiedenen Fächer einzulegen, und um so grösser ist die durch den Bediener erfahrene Schwierigkeit beim Takten der im Inneren der Fächer ausgeführten Arbeit mit den häufigen, durch die Trommel vorgegebenen Schritten.
  • Ausserdem, je kleiner die Zahl der Stapel von Etiketten ist, die der Bediener während einer jeden Pause einsetzen kann, desto grösser ist die Häufigkeit der Nachfüllvorgänge, die notwendig sind, um das vollständige Entleeren der Zuführeinheit und somit das Auslösen eines unerwünschten Anhaltens der Verpackungsmaschine als Ganzes zu vermeiden.
  • Auch das Dokument DE 197 30 307 beschreibt ein Hilfsmagazin, bestehend aus einer Trommel, die um eine vertikale Achse drehbar und mit einer Anzahl von länglichen Fächern rund um ihren Umfang versehen ist, jedes dazu bestimmt, einen jeweiligen vorgeformten Stapel von Etiketten aufzunehmen, also ähnlich wie bei dem in US 3,929,326 beschriebenen Hilfsmagazin, während das Dokument EP 1 060 993 ein Hilfsmagazin beschreibt, das einen Rahmen enthält, an welchem die Fächer entlang einer geradlinigen Bahn angeordnet sind, um aufeinanderfolgend jeden Stapel von Etiketten einem Hauptmagazin zuzuführen. Die vorstehend erwähnten Probleme sind jedoch durch diese Dokumente nicht gelöst.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist, eine Einheit zum Zuführen von Etiketten an eine Etikettiermaschine vorzusehen, bei welcher die oben erwähnten Nachteile überwunden sind.
  • Der gewünschte Zweck ist erreicht durch eine Vorrichtung, enthaltend die in dem kennzeichnenden Abschnitt von Anspruch 1 zum Ausdruck gebrachten Merkmale.
  • Die Erfindung wird nun im Detail beschrieben, und zwar durch ein Beispiel und mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen, von denen
  • 1 eine erste Ausführung der Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten nach der vorliegenden Erfindung zeigt, schematisch in der Perspektive gesehen und mit einigen Teilen der Klarheit wegen fortgelassen;
  • 2 ist eine detailliertere Darstellung, die in der Perspektive gesehen ein erstes Teil aus der 1 zeigt;
  • 3 ist eine vergrösserte Darstellung eines zweiten Teils aus der 1, gesehen in der Perspektive;
  • 4, 5 und 6 sind jeweils Planansichten der in 1 gezeigten Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten, mit einigen Teilen im Schnitt und anderen der Klarheit wegen fortgelassen;
  • 7 zeigt eine Variante in der in 1 gezeigten Ausführung der Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten, schematisch in einer seitlichen Erhebung gesehen und mit einigen Teilen der Klarheit wegen fortgelassen.
  • Unter Bezugnahme auf die 1 der Zeichnungen, ist mit 1 in seiner Gesamtheit ein Abschnitt einer Verpackungsmaschine (nicht gezeigt) zur Herstellung von Zigarettenpäckchen bezeichnet.
  • Der Abschnitt 1 der Maschine enthält einen Sockel 3, der eine Zuführvorrichtung 4 für Etiketten 5 von rechteckiger Form trägt, jedes anbringbar auf herkömmliche Weise (nicht gezeigt) an einem entsprechenden Zigarettenpäckchen (nicht gezeigt) und als Siegel oder Banderole dienend.
  • Die Vorrichtung 4 enthält ein stationäres, säulenförmiges Hauptmagazin oder einen Trichter 6, welcher über eine vertikal angeordnete flache Montageplatte 7 mit dem Sockel 3 verbunden ist, und der zu einer vorherrschenden vertikalen Achse 8 ausgerichtet und dazu bestimmt ist, einen Stapel 9 von Etiketten 5 aufzunehmen, ebenfalls zu derselben Achse 8 ausgerichtet.
  • Der Trichter 6 weist eine flache hintere Wand 10 auf, angeordnet parallel zu der Achse 8 und parallel zu der Platte 7 befestigt, zwei flache Seitenwände 11, die sich im rechten Winkel zu der hinteren Wand 10 erstrecken und ebenfalls parallel zu der Achse 8 verlaufen, sowie zwei flache vordere Wände 12, die sich im rechten Winkel von den jeweiligen Seitenwänden 11 aus und zueinander hin erstrecken, und zwar parallel zu der hinteren Wand 10 und eine längliche Öffnung 13 umfassend, durch welche das Innere des Trichters 6 zugänglich ist.
  • Diese selben Wände 10, 11 und 12 bilden zusammen ein Austrittsende 14 unten und ein Eintrittsende 15 oben, durch welche die Etiketten 5 jeweils eingelegt und freigegeben werden.
  • Das Austrittsende 14 ist direkt oberhalb eines Entnahmekopfes 16 positioniert, versehen mit herkömmlichen Vakuumabschnitten (nicht gezeigt), durch welchen die Etiketten 5 einzeln aus dem Austrittsende 14 entnommen und einzeln und aufeinanderfolgend auf eine herkömmliche und hier nicht gezeigte Weise an die Verarbeitungsstationen (nicht gezeigt) der Verpackungsmaschine 2 weitergeleitet werden, während das Eintrittsende 15 direkt unterhalb eines Hilfsmagazins 17 angeordnet ist, von welchem der Trichter 6 gefüllt wird.
  • Das Hilfsmagazin 17, das schematisch in 1 mit unterbrochenen Linien dargestellt ist, weist im Vergleich mit dem Trichter 6 eine verhältnismässig grosse Aufnahmekapazität auf und ist insgesamt gesehen als eine austauschbare Kartusche der Zuführvorrichtung 4 ausgeführt. Das Magazin 17 ist auf dem Sockel 3 mit Hilfe einer horizontal angeordneten flachen Platte 18 getragen, die sich im rechten Winkel von der vertikalen Platte 7 aus auf der dem Trichter 6 gegenüberliegenden Seite erstreckt. Insbesondere ist das Magazin 17 von der Platte 18 abnehmbar und ist auf solche Weise angetrieben, dass das automatische Zuführen von vorgeformten Stapeln 19 von Etiketten 5 in den Trichter 6 erlaubt ist, und zwar entlang der Richtung der entsprechenden Achse 8 an einer Transferstation T, die mit dem Eintrittsende 15 übereinstimmt.
  • Wie deutlich in den 2, 4, 5 und 6 erkennbar ist, enthält das Magazin 17 einen trommelförmigen Rahmen 20 von hohler Ausführung, hergestellt aus einem Material von geringem spezifischen Gewicht. Der Rahmen 20 zeigt sich somit als ein glockenförmiges Gehäuse, aussen und innen begrenzt durch jeweilige, im wesentlichen zylindrische Wände 21 und 22 und oben durch einen Deckel 23.
  • Die äussere Wand 21 erstreckt sich rund um eine Achse 24 von wesentlicher Symmetrie und weist eine Anzahl von länglichen Fächern 25 mit jeweiligen mittleren Achsen 26 auf, die parallel zu der Achse 24 des Rahmens 20 und in gleichmässigem Abstand entlang einer ringförmigen Kreisbahn P angeordnet sind, die auf dieselbe Achse 24 zentriert ist.
  • Jedes Fach 25 dient dazu, einen entsprechenden vorgeformten Stapel 19 von Etiketten 5 aufzunehmen, ausgerichtet zu den entsprechenden Achsen 26, und weist eine in allem dem Trichter 6 gleiche Struktur auf. Genauer gesagt weist jedes Fach 25 eine flache hintere Wand 27 auf, angeordnet parallel zu der Achse 26, zwei flache Seitenwände 28, die sich im rechten Winkel zu der hinteren Wand 27 und parallel zu der Achse 26 erstrecken, sowie zwei flache vordere Wände 29, die sich in rechten Winkeln von den jeweiligen Seitenwänden 28 aus und zueinander hin erstrecken, parallel zu der hinteren Wand 27, und eine längliche Öffnung 30 eingrenzen, durch welche das Innere des Faches 25 zugänglich ist.
  • In gleicher Weise wie bei dem Trichter 6, bilden die Wände 27, 28 und 29 eines jeden Faches 25 ein Austrittsende 31 unteren und ein Eintrittsende 32 oben, durch welche die Etiketten 5 jeweils eingelegt und freigegeben werden.
  • Die innere Wand 22 erstreckt sich ebenfalls symmetrisch um die Achse 24 des Rahmens 20 und wirkt mit der äusseren Wand 21 zusammen, um eine Anzahl von länglichen, parallelflachen Hohlräume 33 zu bilden, die einen im wesentlichen trapezförmigen Querschnitt aufweisen, jede angeordnet zwischen zwei aufeinanderfolgenden Fächern 25. Der einzelne Hohlraum 33 weist eine Rückwand 34 auf, zwei flache Seitenwände 35, die teilweise mit den Seitenwänden 28 der angrenzenden Fächer 25 übereinstimmen, und eine flache vordere Wand 36, welche sich mit den vorderen Wänden 29 der angrenzenden Fächer verbinden, alles parallel zu der Achse 24 angeordnet. Ebenfalls Teil eines jeden Hohlraums 33 ist eine untere Wand 37, die rechtwinklig zu der Achse 24 angeordnet ist.
  • Das Magazin 17 wird von der Platte 18 durch die unteren Wände 37 der Hohlräume 33 getragen, aufliegend auf der Platte 18 und mit der Zentrierachse 24 parallel zu der Achse 8 des Trichters 6, und wird durch eine Welle 38 (1) eines Schrittantriebs 39 auf solche Weise angetrieben, dass der Rahmen 20 schrittweise in Richtung des Pfeiles F um die Achse 24 in Umdrehung versetzt wird. Zu diesem Zweck weist der Deckel 23 des Rahmens 20 eine mittlere Bohrung 40 auf, durch welche die gesamte Gruppe koaxial an die Welle 38 angeschlossen ist.
  • Die Bohrung 40 ist eingegrenzt durch eine umlaufende Oberfläche 41, die eine Anzahl von Rillen 42 aufweist, dazu bestimmt, sich mit jeweiligen längsverlaufenden Rippen 43 an der Welle 38 auf solche Weise zu verbinden, dass eine bestimmte Winkelposition des Rahmens 20 im Verhältnis zu der Welle 38 beschrieben wird, in welcher das die Transferstation T belegende Fach 25 mit seiner Achse 26 zu der Achse 8 des Trichters 6 ausgerichtet ist. In dieser gleichen Ausrichtposition sind auch die Wände 27, 28 und 29 des Faches 25 im wesentlichen zu den jeweiligen Wänden 10, 11 und 12 des Trichters 6 ausgerichtet, und das Austrittsende 31 des Faches 25 ist angrenzend und zentriert über dem Eintrittsende 15 des Trichters 6 angeordnet. Kurz gesagt, bilden die Rillen 42 und die Rippen 43 Bezugsmittel, durch welche das Magazin 17 eine bestimmte Position im Verhältnis zu der Platte 18 einnehmen kann.
  • Die Welle 38 ist schaltbar mit einem Schritt, der dem Winkelabstand entspricht, mit welchem die Fächer 25 rund um die Achse 24 auf solche Weise voneinander angeordnet sind, dass während des Betriebes die einzelnen Fächer 25 eins nach dem anderen zu der Transferstation T ausgerichtet angehalten werden.
  • Das Austrittsende 31 eines jeden Faches 25 ist mit einer entsprechenden Sperrvorrichtung 44 ausgestattet, die ein zurückziehbares Absperrelement 45 enthält, in der Lage, eine Bewegung zwischen einer zurückgezogenen Position, in welcher das Austrittsende 31 geöffnet ist (6), und einer vorgeschobenen Position, in welcher das Austrittsende 31 geschlossen bleibt (3, 4 und 5), auszuführen. Die „zurückgezogenen" und die „vorgeschobenen" Positionen sind verstanden als übereinstimmend mit einer bestimmten radialen Erzeugenden des Rahmens 20 und bezogen auf die Achse 24.
  • Jedes Absperrelement 45 besteht aus einer flachen Platte 46, angeordnet rechtwinklig zu den Wänden 27, 28 und 29 des Faches 25. Die Platte 46 beinhaltet einen mittleren Abschnitt 47, welcher eine zurückziehbare untere Wand 48 des Faches 25 beschreibt, und zwei seitliche Ansätze 49, die gleitbar von unten durch die jeweiligen unteren Wände 37 der angrenzenden Hohlräume 33 gestützt werden.
  • Die Sperrvorrichtung 44 enthält weiter Federn 50, von denen eine über jedem seitlichen Ansatz 49 angeordnet ist. Jede Feder 50 ist zwischen der hinteren Wand 34 des Hohlraumes 33 und einer Halteplatte 51 eingesetzt, die sich im rechten Winkel von dem jeweiligen Ansatz 49 aus nach oben erstreckt.
  • Die Federn 50, die Ansätze 49, die Halteplatten 51 und die hinteren Wände 34 der Hohlräume 33 bilden zusammen eine Spannvorrichtung 52, so dass das jeweilige Absperrelement 45 elastisch in der vorgenannten vorgeschobenen, geschlossenen Position gehalten wird, während die hinteren Wände 34, die Seitenwände 35, die unteren Wände 37 der Hohlräume 33 und die Ansätze 49 einerseits, sowie die Seitenwände 35 der Hohlräume 33 und die Halteplatten 51 andererseits miteinander zusammenarbeiten, um es der Platte 46 zu erlauben, eine einzige radiale Bewegung zwischen der zurückgezogenen offenen Position und der vorgeschobenen geschlossenen Position auszuführen.
  • Der mittlere Abschnitt 47 einer jeden Platte 46 ist mit der von der Halteplatte 51 entfernten Seite an einem Block 53 befestigt, der einen tangential zu dem Rahmen 20 angeordneten Kanal 54 aufweist. Während des Betriebes verbindet sich jeder Block 53 aufeinanderfolgend und mit Hilfe des entsprechenden Kanals 54 mit einem Gleitelement 55, das von der Platte 18 getragen ist und die Transferstation T belegt.
  • Das Gleitelement 55 ist angetrieben, wobei es sich radial zwischen einer zurückgezogenen Position und einer vorgeschobenen Position bewegt, und zwar durch einen Trieb 56, welcher zusammen mit dem vorgenannten schrittweisen Trieb 39 an einen entsprechenden Ausgang einer Steuerung 57 (1) angeschlossen ist.
  • Die Steuerung 57 ist ebenfalls an die Eingangsseite einer Fotozellenbarriere 58 angeschlossen, von welcher die Lichtschranke L auf einer geeigneten Höhe zwischen den beiden Seitenwänden 11 des Trichters 6 angeordnet ist.
  • Der Betrieb der Vorrichtung 4 wird nun beschrieben, ausgehend von einer Situation, in welcher das Magazin 17 um einen Winkelschritt (4) geschaltet und ein Fach 25 somit in die Transferstation T gebracht ist, und zwar mit seiner Achse 26 zu der Achse 8 des Trichters 6 ausgerichtet (5). Während dieses selben Schrittes belegt das Gleitelement 55 die vorgeschobene Position und die Platte 46 des Faches 25 wird durch die Wirkung der Spannvorrichtung 52 in der entsprechenden vorgeschobenen, geschlossenen Position gehalten.
  • Beim Eintreten in die Transferstation T wird der von dem an der Platte 46 befestigten Block 53 aufgewiesene Kanal 54 von dem Gleitelement 55 gegriffen, woraufhin der Trieb 56 durch die Steuerung 57 ausgelöst wird, um das Gleitelement 55 in die zurückgezogene Position (6) zu ziehen. Infolge des Zurückziehens der Platte 46, hervorgerufen durch die Bewegung des Gleitelementes 55 entgegen der Wirkung der Federn 50, kann der Stapel 19 von Etiketten 5, der in dem Fach 25 enthalten ist, frei in den Trichter 6 fallen und einen einzigen Stapel mit dem in dem Trichter 6 vorhandenen, ausgehenden Stapel 9 von Etiketten 5 bilden.
  • Wichtig ist, dass die Bewegung der Platte 46 aus der vorgeschobenen geschlossenen Position in die zurückgezogene offene Position in einem verhältnismässig kurzen Zeitraum erfolgt, um ein ungeordnetes Herunterfallen der Etiketten 5 in den Trichter 6 zu vermeiden.
  • Sowie die Etiketten 5 einzeln durch den Entnahmekopf 16 von der Austrittsöffnung 14 des Trichter 6 aufgenommen werden, verringert sich allmählich die Höhe des Stapels in dem Trichter 6 und fällt unter die Lichtschranke L der Fotozelle 58. Beim Erkennen dieses Zustandes bewirkt die Steuerung 57, dass das Gleitelement 55 in seine normale vorgeschobene Position zurückläuft und das Magazin 17 um einen Schritt weiter schaltet.
  • Die bis hierher beschriebenen Betriebsschritte der Vorrichtung 4 werden nun zyklisch wiederholt, bis die volle Ladung der Etiketten 5 in dem Magazin 17 ausgegangen ist. Einmal entleert, kann das Magazin 17 von Hand durch einen Bediener nach oben herausgezogen und von der Welle 38 und dem Gleitelement 55 gelöst werden, wonach es dann gegen ein volles, vorher entfernt von der Verpackungsmaschine 2 geladenes Magazin 17 ausgetauscht wird.
  • Es kann festgestellt werden, dass das Auswechseln des Magazins 17 sehr schnell durchgeführt werden kann, gegeben durch die leichte Struktur des hohlen Rahmens 20 und die einfache Art der Kupplung mit der Welle 38. Die Arbeit wird ausgeführt in der Zeitspanne zwischen dem Moment unmittelbar im Anschluss an den Rücklauf des Gleitelementes 55 in die vorgeschobene Position und dem Moment, in dem der Stapel in dem Trichter 6 vollkommen ausgegangen ist, und zwar nachdem der Bediener zuvor den schrittweisen Trieb 39 blockiert hat. Sobald das neue Magazin 17 eingesetzt ist, wird die Ablauffolge wieder aufgenommen mit dem Rücklauf des Gleitelementes 55 und somit der Platte 46.
  • Das schematische Diagramm in 7 zeigt eine alternative Ausführung der bis hierher beschriebenen Zuführvorrichtung 4, in ihrer Gesamtheit mit 59 bezeichnet. Bei dieser Zuführvorrichtung 59 ist die Platte 18 durch einen Drehtisch oder ein Karussell 60 ersetzt, drehbar um eine Achse 61 parallel zu der Achse 8 des Trichters 6 und dazu bestimmt, zwei abnehmbare Hilfsmagazine 17 des oben beschriebenen Typs zu tragen, und zwar mit Achsen 24, welche im Verhältnis zu der Hauptachse 61 diametral entgegengesetzt angeordnet sind.
  • Das Karussell 60 wird mit Schritten von 180° um die Achse 61 gedreht, angetrieben durch einen Trieb 62, der durch einen Bediener auf solche Weise gesteuert werden kann, dass die Magazine 17 abwechselnd zu einer Arbeitsstation R ausgerichtet positioniert werden kann, in welcher der Trichter 6 gefüllt wird, und einer nicht arbeitenden Station C, in welcher die leeren gegen die vollen Magazine 17 ausgewechselt werden.
  • Das Magazin 17, das die Füllstation R belegt, ist entsprechend zu dem Trichter 6 angeordnet und wird auf dieselbe Weise wie bei der vorher beschriebenen Vorrichtung 4 betrieben, während das die Austauschstation C belegende Magazin 17 von Hand durch einen Bediener ausgewechselt werden kann, und zwar während das Magazin in der Füllstation R geleert wird.
  • Der Betrieb der Vorrichtung 59 ist leicht erkennbar aus der vorstehenden Beschreibung und erfordert daher keine weiteren Erklärungen. Trotzdem ist es wichtig zu bemerken, dass das oben beschriebene Karussell 60 auch mehr als zwei abnehmbare Hilfsmagazine enthalten kann, die symmetrisch im Verhältnis zu der Hauptachse 61 angeordnet sind.
  • Es ist zu erwähnen, dass, während die verschiedenen beschriebenen Beispiele mit nur einem Trichter gezeigt werden, die vorliegende Erfindung nichtsdestoweniger jede gegebene Lösung umfasst, bei welcher das Hilfsmagazin dazu benutzt wird, um zwei oder mehr Trichter zu füllen, vielleicht zur Aufnahme von jeweiligen Stapeln unterschiedlicher Etiketten.

Claims (14)

  1. Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten an eine Etikettiermaschine, enthaltend wenigstens ein stationäres Hauptmagazin oder Trichter (6) zur Aufnahme eines Stapels (9) von Etiketten (5), aus welchem die Etiketten (5) einzeln entnommen und den Arbeitsstationen der Verarbeitungsmaschine (2) zugeführt werden; ein erstes Hilfsmagazin (17; 17; 64), ausgestattet mit einer Anzahl von Fächern (25), von denen jedes dazu dient, einen jeweiligen Stapel (19) von Etiketten (5) aufzunehmen; sowie erste Antriebsmittel (38; 38; 73), durch welche das erste Hilfsmagazin (17; 17; 64) auf solche Weise in Bewegung gesetzt werden kann, dass es aufeinanderfolgend jedes Fach (25) an einer Station (T) positioniert, in welcher die Etiketten (5) aus dem einzelnen Fach (25) in das Hauptmagazin (6) übertragen werden können; und Trägermittel (18; 60; 72), an welchen das erste Hilfsmagazin (17; 17; 64) auf abnehmbare Weise montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein zweites Hilfsmagazin (17) enthält, das abnehmbar an Trägermitteln (60) montiert ist, sowie zweite Antriebsmittel (62), die auf solche Weise betätigt werden, dass sie aufeinanderfolgend jedes Hilfsmagazin (17) an einer Station (R) positionieren, in welcher das Hauptmagazin (6) gefüllt wird.
  2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Fach (25) eines jeden Hilfsmagazins (17; 17; 64) mit einem zu öffnenden Austrittsende (31) versehen ist, durch welches die entsprechenden Etiketten (5) in das Hauptmagazin (6) übertragen werden können, ausgestattet mit einer entsprechenden Sperrvorrichtung (44), durch welche das Austrittsende (31) geöffnet und geschlossen werden kann.
  3. Vorrichtung nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (44) ein Absperrelement (45) enthält, in der Lage, Bewegungen zwischen Positionen auszuführen, in welchen das Austrittsende (31) jeweils geöffnet und geschlossen ist.
  4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrvorrichtung (44) Spannmittel (52) enthält, durch welche das Absperrelement (45) normalerweise in geschlossener Position gehalten wird.
  5. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannmittel (52) elastische Mittel (50) enthalten.
  6. Vorrichtung nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Mittel (50) wenigstens eine Feder (50) enthalten.
  7. Vorrichtung nach den Patentansprüchen von 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ebenfalls Antriebsmittel (55) enthält, positioniert an der Transferstation (T) zum Zusammenwirken mit den Sperrvorrichtungen (44) auf solche Weise, dass sie die jeweiligen Austrittsenden (31) öffnen und/oder schliessen.
  8. Vorrichtung nach den Patentansprüchen von 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Hilfsmagazin (17) einen Rahmen (20) enthält, an welchem die Fächer (25) gleichmässig um eine ringförmig geschlossene Bahn (P) verteilt sind.
  9. Vorrichtung nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die ringförmig geschlossene Bahn (P) eine kreisförmige Bahn ist.
  10. Vorrichtung nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) durch die Wirkung der ersten Antriebsmittel (38) um eine erste Achse (24) drehbar ist und die Fächer (25) nach entsprechenden Stapelachsen (26) ausgerichtet sind, angeordnet parallel zu der ersten Achse (24) und gleichmässig um dieselbe erste Achse (24) herum verteilt.
  11. Vorrichtung nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (20) als eine hohle Trommel ausgebildet ist, aussen begrenzt durch einen im wesentlichen zylindrischen Umfang (21), um welchen die Fächer (25) gleichmässig verteilt sind.
  12. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägermittel (60) aus einem Karussell (60) bestehen, das um eine zweite Achse (61) drehbar und so ausgelegt ist, dass es wenigstens zwei Hilfsmagazine (17) trägt, die abnehmbar montiert und gleichmässig um die zweite Achse (61) verteilt sind.
  13. Vorrichtung nach den Patentansprüchen von 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfsmagazin (64) einen Rahmen (65) enthält, an welchem die Fächer (25) gleichmässig entlang einer geradlinigen Bahn (P') verteilt sind.
  14. Vorrichtung nach den Patentansprüchen von 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Mittel (42, 43; 42, 43; 78, 79) enthält, welche bewirken, dass jedes Hilfsmagazin (17; 17; 64) im Verhältnis zu den Trägermitteln (18; 60; 72) eine bestimmte Position einnimmt.
DE60002817T 1999-11-04 2000-10-24 Vorrichtung zum Zuführen von Etiketten zu einer Etikettiermaschine Expired - Lifetime DE60002817T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ITBO990592 1999-11-04
IT1999BO000592A IT1311130B1 (it) 1999-11-04 1999-11-04 Unita' di alimentazione di etichette ad una macchina utilizzatrice.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE60002817D1 DE60002817D1 (de) 2003-06-26
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